Lacombe, Benjamin: Undine


Genre: Bilderbuch, Märchen

Kurzbeschreibung:
Eine romantische Liebesgeschichte voller Dramatik! Betörend schöne und gefährliche Wassernixen bilden seit jeher den Stoff für romantische Geschichten voller Abenteuerlust gepaart mit der Bereitschaft zur Treue bis in den Tod. Benjamin Lacombe hat die alte Undine-Sage nachgedichtet und in dramatischen Bildern voller Leidenschaft eingefangen. Der junge Ritter Hans von Ringstetten findet in einer Fischerhütte in einem verwunschenen Wald Zuflucht und verliebt sich in die geheimnisvolle Pflegetochter der Fischersleute, Undine. Sie und er werden ein Paar, und bald reitet Hans mit seiner Undine stolz in die Reichsstadt ein, wo die Herzogstochter Ursula auf ihn gewartet hat. Ursula schmeichelt sich bei dem glücklichen Brautpaar ein, und als sie herausfindet, dass Undine eigentlich ein Wassergeist ist, hat sie auch schon einen Plan, wie sie den schönen Hans wieder für sich gewinnen wird … Lacombe greift fur sein Undine-Märchen auf die von Friedrich de la Motte Fouqué nach mittelalterlichen Motiven gedichtete Undine zurück. Auf den Bestseller von 1811 folgten unter anderem eine Oper von E.T.A. Hoffmann, eine weitere von Lortzing und ein Stück von Giraudoux, und natürlich ist auch Andersens beliebte Kleine Seejungfrau eine Variation des Undine-Stoffs. So souverän, wie Lacombe sich den alten Stoff aneignet, so stilsicher verwandelt er auch einige weltberuhmte Gemälde des 19. Jahrhunderts.

Meine Einschätzung:
Schon lange war ich auf der Suche nach diesem Lacombe-Werk und nun bin ich endlich bei rebuy fündig geworden und durfte mich an den wunderschönen, düsteren Bildern von Lacombe erfreuen, mit denen er das Märchen von Undine nacherzählt.
Grandios! Wunderschön! Bezaubernd!

Mein Fazit:
Wer Lacombes Bildersprache mag, der wird auch „Undine“ lieben!

Rowling, Joanne, K.: Harry Potter und der Stein der Weisen

Genre: Jugenbuch, Fantasy

Kurzbeschreibung:

Lassen Sie sich von dieser wunderschönen Neuausgabe verzaubern! Harry Potters Geschichte ist inzwischen weltbekannt, doch nun ist eine einzigartige, vierfarbig illustrierte Ausgabe des Klassikers erschienen. Jim Kay, Illustrator des preisgekrönten „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Patrick Ness, hat die Welt von Harry Potter und ihre unvergleichlichen Figuren in ein neues Gewand gehüllt. Seine fantasievollen Zeichnungen werden nicht nur Fans, sondern auch neue Leser in ihren Bann ziehen. „Das schönste und begehrenswerteste Geschenkbuch des Jahres.“ (Fiona Noble, The Bookseller)

Meine Einschätzung:

Einfach nur wunder-wunderschön! Nach so vielen Jahren nochmal den ersten Harry Potter Band zu lesen war einfach klasse. Wieder habe ich mich die fantasievolle Welt der Autorin verliebt. Ihre Einfälle sind und bleiben genial und die Charaktere werden mich mein Leben lang begleiten (ganz schön pathetisch ;-)).
Die Illustrationen zur Geschichte sind auch richtig, richtig schön geworden. Witzig und fantasievoll, so dass jede Seite ein Spaß für die Augen ist.

Mein Fazit:

Ich bin begeistert von der illustrierten Ausgabe und hoffe, dass auch die anderen Bände illustriert herauskommen werden.

Wersba, Barbara: Ein Weihnachtsgeschenk für Walter

Genre: Bilderbuch

Kurzbeschreibung:
Walter ist keine gewöhnliche Ratte, denn er kann lesen. Kein Wunder, dass er sich nach Sir Walter Scott benannt hat! Er lebt im Haus von Miss Pomeroy, einer alten Dame, die Kinderbücher schreibt und eine herrliche Bibliothek besitzt. Dort macht Walter jedoch eines Tages eine erschütternde Entdeckung: Der Held in Miss Pomeroys Kinderbüchern ist ausgerechnet eine Maus!
Walter, der als kultivierte Ratte sehr unter dem schlechten Ruf seiner Artgenossen leidet, ist zutiefst gekränkt und beschließt, Miss Pomeroy einen Brief zu schreiben. So beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft. Und am Weihnachtstag wartet eine wunderbare Überraschung auf Walter …
Eine poetisch erzählte Weihnachtsgeschichte mit filigran-schönen Federzeichnungen von Donna Diamond.

Meine Einschätzung:
Es gibt Bücher, die sehe ich und verliebe mich auf den ersten Blick. Und als ich „Ein Weihnachtsgeschenk für Walter“ dann las, dachte ich, dass es für mich, ganz allein für mich :-), geschrieben worden ist.
Walter ist eine echte Leseratte und liest sich durch die Bibliothek einer Kinderbuchautorin. Er liebt Bücher und für eine Buchverrückte, wie mich, ist es wunderschön von seinen Leseerfahrungen zu lesen.

Mein Fazit:
Ein wunderschön gezeichnetes und geschriebenes Buch für Buchliebhaber und Leseratten.

Steinhöfel, Dirk: Die Weltenträumerin


Genre: Bilderbuch, Kinderbuch

Kurzbeschreibung:

Die Macht der Fantasie und die Magie des Buches! Was macht ein Buch mit einem Menschen? Wie einst Alice im Wunderland entschwindet das Mädchen plötzlich durch ein Tor in eine fremde Welt. Steinhöfel nimmt die Leser mit in Landschaften von unberührter Schönheit, hinunter in tiefe Brunnen, hinauf zu hohen Gipfeln, durch Feuer, Eis und Wüsten. Jeder der Stationen ist von Büchern begleitet und inspiriert, und Dirk Steinhöfel findet Bilder von großer schöpferischer Kraft, die Magie der Literatur abzubilden. Eine traumhaft künstlerische Reise ins Reich der Fantasie mit grandiosen Bildern von betörender Schönheit. Für alle, die an die Kraft der Wörter glauben!

Meine Einschätzung:

Die Geschichte, die hinter diesem (wortlosen) Bilderbuch steckt, gefällt mir natürlich sehr, aber leider sprechen mich die Illustrationen nicht wirklich an. Besonders das Mädchen, die Hauptfigur sieht aus, wie für ein PC-Spiel animiert und das gefällt mir überhaupt nicht. Ich finde die Gesichtsausdrücke des Mädchens fast schon gruselig. Die Landschaftsfotografien, die teilweise als Hintergrund dienen, sind eindrucksvoll, aber sehr düster und bedrohlich und so frage ich mich, wem dieses Buch wohl gefallen wird. Kindern???

Mein Fazit:
Meinen Geschmack hat das „Bilderbuch“ „Die Weltenträumerin“ leider überhaupt nicht getroffen.

Bertram, Annie: Wahre Märchen 2

Genre: Märchenbuch für Erwachsene, Fotografie

Kurzbeschreibung:
Märchen begleiten die Menschheit, schon seit es mündliche Überlieferungen gibt. Sie erheben keinen Anspruch auf Wahrhaftigkeit, schweben zeitlos im Raum und sind uns doch stets moralische Stütze oder bewahren uns vor schlechten Erfahrungen. Jedes Kind kennt die Märchen der Brüder Grimm, Hans Christian Andersens, Wilhelm Hauffs und all der namenlosen Autoren, die im Laufe der Geschichte wundersame Begebenheiten vom einen zum anderen weitergegeben haben. Was aber geschieht, wenn elf Autoren und eine Fotokünstlerin ganz unvoreingenommen auf das Thema treffen? Für dieses außergewöhnliche Projekt konnten unter anderem Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor, Markus Heitz, der Meister des dunklen Humors, Christian von Aster, sowie die Gewinnerin des Literaturpreises SERAPH 2014, Ju Honisch, gewonnen werden. Julia Becker, Oliver Graute, Oliver Hoffmann, Diana Kinne, Lea Melcher, Björn Springorum, Isa Theobald und Rona Walter komplettieren das Autorenteam. Wahre Märchen II erinnert an die jahrtausendealte Tradition des Geschichtenerzählens und ruft uns ins Gedächtnis, dass Märchen uns auch heute leiten und unterstützen können und keineswegs nur etwas sind, womit man kleine Kinder erschreckt. Mit ihrem Blick für das Besondere rückt Annie Bertram die Märchenstoffe in ein neues Licht, das oft erst auf den zweiten Blick Abgründe enthüllt oder einfach verträumt, emotional und schlicht fantastisch ist.

Meine Einschätzung:
11 Märchen, mehr oder weniger bekannt, werden von verschiedenen Autoren ganz unterschiedlich neu interpretiert/adaptiert. Mir hat das unheimlich gut gefallen und ich kann gar nicht sagen, welches Märchen mir am besten gefallen hat. Irgendwie waren alle toll. Manche schräg, manche bizarr, manche grausam, manche gruselig, manche witzig – wie Märchen eben so sind.
Und das sind KEINE Geschichten für Kinder! (Das waren sie sowieso ursprünglich nicht …) Sie sind vielschichtig, kompliziert und die „Moral von der Geschicht“ ist nicht immer einfach zu erklären :-).
Mir hätten die Märchen so schon supergut gefallen, aber sie werden auch noch illustriert (ist vielleicht nicht der richtige Begriff, aber mir fällt gerade kein anderer ein) von außergewöhnlichen Fotos der Künstlerin Annie Bertram. Die Auswahl der Kostüme, die Modelle, die Orte, die Stimmung, die dadurch erzeugt wird …
– grandios – ungewöhnlich – morbid – verstörend – wunderschön – einzigartig
Das ist ein ganz außergewöhnliches, mutiges Projekt des Feder & Schwert Verlages.

Mein Fazit:

Märchenfans aufgepaßt! Ein bebildertes Märchenbuch für Erwachsene! Großartig!

Lacombe, Benjamin: Das Elfen-Bestimmungsbuch

Genre: Bilderbuch für Erwachsene

Meine Einschätzung:
Das ist ein wunderschönes, aufwändiges, kunstvolles Buch für Menschen, die Märchen, Elfen und Pflanzen mögen. Ich bin ein ausgesprochener Fan von Benjamin Lacombe und erfreue mich an den schönen, düsteren, teils gruseligen Bildern. (Das ist definitiv kein Kinderbuch!)

Mein Fazit:
Ein wunderschönes Buch mit vielen Pflanzenzeichnungen und natürlich Elfen ;-).

Diese Bücher von Benjamin Lacombe mag ich auch sehr:
Schneewittchen
Lisbeth und das Erbe der Hexen

Lacombe, Benjamin; Perez, Sebastien: Lisbeth und das Erbe der Hexen

Genre: Märchenbuch, Kinderbuch

Kurzbeschreibung:
In dem Bilderbuch Lisbeth, die kleine Hexe findet Lisbeth auf dem Dachboden ihrer Großmutter ein geheimnisvolles Buch und entdeckt darin etwas Unglaubliches: Ihre Großmutter Olga und auch sie selbst sind Nachfahren berühmter Hexen! Das Buch ist ein Hexenalmanach, und dieser steckt zusammen mit dem Bilderbuch im Schuber! Lilith, Medusa, (Mona) Lisa, Johanna (von Orléans) der Hexenalmanach zeigt eine ungewöhnliche Ahnengalerie, die nicht nur Lisbeth in Erstaunen versetzt. Auch der Leser, der wie Lisbeth im Hexenalmanach blättern kann, wird einige Überraschungen erleben: Wer wusste zum Beispiel schon, dass Leonardosich drei Jahre lang vergeblich mühte, das Gesicht der (Mona) Lisa auf die Leinwand zu bannen, bis die Porträtierte es schließlich selbst dorthin zauberte? Im Anhang hält das Buch sogar Anleitungen für Zaubertränke bereit und außerdem ein kleines Hexenglossar. Als jüngste Nachfahrin in der Reihe außergewöhnlicher Frauen stellt der Hexenalmanach die Hexe Lisbeth vor. So können die Leser auch erfahren, wie Lisbeths Zukunft aussieht. Aber zunächst einmal muss sie ihren Freund Edward wiederfinden, der in einer Winternacht verschwunden ist, und dabei helfen ihr ihre neu entdeckten Hexenkräfte … Ein ganz und gar ungewöhnliches Bücherpaar in einem wunderschön gestalteten Schuber!

Meine Einschätzung:
Die Illustrationen von Bejamin Lacombe (siehe auch „Schneewittchen“) haben es mir einfach angetan und deshalb konnte ich diesem Hexen-Märchenbuch natürlich nicht widerstehen. Die Geschichte der kleinen Lisbeth, die entdeckt, dass ihre Großmutter eine Hexe ist, ist sehr stimmungsvoll illustriert. Die großformatigen, ganzseitigen Bilder könnte ich mir auch sehr, sehr gut als Poster an der Wand vorstellen. Ich habe mich besonders in den Kater Sokrates verliebt, der offensichtlich auf ägyptische Vorfahren zurückblicken kann ;-).
Aber auch der Hexenalmanach ist ganz großartig und zeigt Lisbeth ihre Vorfahrinnen. Jede dieser großen Hexen wird in einem großformatigen Portrait gezeigt und ihre, zum Teil gruseligen Geschichten werden erzählt.
Auch wenn es ein Bilderbuch ist, ist es für kleine Kinder sicher nicht geeignet, da die Grundstimmung doch eher düster-gruselig ist, aber meine Töchter (11 und 13 Jahre) sind begeistert.

Mein Fazit:
Ein stimmungsvoll illustriertes Hexenbuch für große Mädchen ;-).

Grimm, Jacob & Wilhelm; Lacombe, Benjamin : Schneewittchen

Genre: Märchenbuch

Kurzbeschreibung:
Oft ist dieses wohl beliebteste Märchen der Brüder Grimm erzählt und illustriert worden, doch nie hat jemand so magisch-schöne Schneewittchen-Bilder geschaffen wie Benjamin Lacombe. Seine Bilder gewinnen dem bekannten Text eine neue Tiefendimension ab und verzaubern Kinder wie Erwachsene gleichermaßen.
„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Wer kennt diese Frage nicht? Benjamin Lacombe hat sie nun mit ganz neuen Bildern beantwortet. Der französische Illustrator versteht sich meisterhaft darauf, eine beklemmend-bedrohliche Atmosphäre heraufzubeschwören und zugleich die Leichtigkeit und Anmut des Unschuldig-Schönen einzufangen. Einfach großartig! Der Text ist in der Originalversion der Brüder Grimm von 1896.

Meine Einschätzung:

Diesem wunderschön illustrierten Märchenbuch konnte ich einfach nicht widerstehen und es wird sicher nicht mein letztes Buch dieses französischen Illustrators sein. Die Bilder sind wunderschön, ein wenig gruselig und verstörend, atemberaubend dreidimensional, …
Allerdings glaube ich nicht, dass sie ganz kleine Kinder schon ansprechen, aber meine 11-jährige Tochter findet sie super.

Mein Fazit:
Ein wunderschönes Märchenbilderbuch für alle, die das Besondere mögen.