Pflüger, Andreas: Endgültig


Genre: Thriller

Kurzbeschreibung:
In ihrem ersten Leben war Jenny Aaron Mitglied einer international operierenden Elitetruppe der Polizei – hochintelligent, kampferprobt, effektiv. In ihrem zweiten ist sie Verhörspezialistin und Fallanalytikerin beim BKA. Sie spürt das Verborgene und versteht es, zwischen den Worten zu tasten – denn seit einem misslungenen Einsatz in Barcelona ist Aaron blind. Die damaligen Ereignisse haben sie traumatisiert. Doch es war nicht der schlimmste Tag ihres Lebens. Der schlimmste Tag ihres Lebens ist heute.
Fünf Jahre nach Barcelona erhält Aaron einen Anruf: Die früheren Berliner Kollegen bitten sie um ihre Mithilfe. Reinhold Boenisch, ein zu lebenslänglich verurteilter Frauenmörder, gegen den Aaron als junge Polizistin ermittelte, hat im Gefängnis eine Psychologin getötet. Sie entschließt sich, den Fall anzunehmen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch Boenisch ist nur der Anfang, eine Schachfigur in einem Komplott. Aaron wird erkennen, dass ihr bisheriges Leben eine einzige Vorbereitung auf die folgenden sechsunddreißig Stunden war. Um dieses Leben wird sie kämpfen müssen wie nie zuvor.
Andreas Pflüger stellt nicht nur die Wahrnehmung auf den Kopf, indem er die Welt konsequent und mit großer atmosphärischer Dichte aus der Perspektive einer Blinden beschreibt. Er dreht auch virtuos an der Spannungsschraube, spielt mit den Erwartungen des Lesers, zieht ihn in einen Sog. Unentrinnbar, sprachmächtig, adrenalingeladen.

Meine Einschätzung:
Oh ja! Autoren, die gleichzeitig auch als Drehbuchautoren für Film und Fernsehen tätig sind, schreiben irgendwie rasanter. Auch diese Geschichte ist filmreif vor meinem inneren Auge vorbeigerast. Actionreich, brutal, rasant, waffenstarrend – kinoreif.
Allerdings ist die ganze Geschichte für meinen Geschmack ein klein wenig zu „heroisch“. Dieses ganze „Wir lassen nie einen Kameraden zurück“ oder dass Feigheit ein schrecklicher Makel ist, puuuuhhhhh, na gut, lass ich in diesem Rahmen gelten, aber ich kann nur für alle jungen Polizistinnen und Polizisten da draußen hoffen, dass das nicht der Wirklichkeit entspricht????
Es gibt noch ein paar andere kritische Fragen, die mich während und nach dem Lesen beschäftigten, aber ich wurde auch bestens unterhalten.
Sprachlich ist dieses Buch durchaus eine Herausforderung. So mancher Leser mag sich an dem knappen, telegrammartigen Stil stören, aber andererseits sind die Vergleiche des Autoren manchmal so treffend und ungewöhnlich, dass ich wirklich begeistert war.

Mein Fazit:
„Endgültig“ ist kein 0-8-15 Thriller, sondern ein äußerst spannender Thriller mit interessanten Protagonisten und modern geschrieben. Lesen!

Poznanski, Ursula; Strobel, Arno: Fremd


Genre: Thriller

Kurzbeschreibung:

Vertrau oder stirb
Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden?
Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich, sie verbarrikadiert sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich?
Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung: Sie müssen einander vertrauen…

Meine Einschätzung:
Ich haben von beiden Autoren schon Bücher gelesen und sie auch beide schon in Lesungen erlebt und war deshalb sehr gespannt, wie sich zwei so starke Charaktere mit doch sehr unterschiedlichen Schreibstilen „zusammenraufen“ und was für eine Geschichte dabei heraus kommt.
Auf der Lesung erzählten sie dann auch, wie es zu der Idee kam und wie aus der Idee dann tatsächlich ein Buch wurde. Das ist eine sehr unterhaltsame Geschichte und die beiden amüsierten uns auch mit Auszügen aus ihrer Email-Korrespondenz, die den Schreibprozess begleitete.
Die Geschichte wird kapitelweise aus der Sicht von Joanna und Eric erzählt (Joannas Part wurde von Frau Poznanski verfaßt und Erics Part von Herrn Strobel). Meine anfängliche Befürchtung, dass sich dadurch viele Wiederholungen ergeben, hat sich nicht bestätigt.
Über den Inhalt will ich hier überhaupt nichts verraten :-), aber ich kann versprechen, dass die Geschichte sehr, sehr spannend ist und mit überraschenden Wendungen aufwartet. Die beiden Autoren kleckern auch nicht rum, sondern hauen so richtig schön auf den Putz. Da treffen keine Durchschnittstypen aufeinander und die Bösewichte sind auch keine mittelmäßig erfolgreiche Diebesbande ;-). Bei der Tuchvilla hatte ich ja den fehlenden Glamour bemängelt und deshalb kann ich mich hier eigentlich nicht beschweren, wenn australische Milliardärstöchter von finsteren Geheimorganisationen gejagt werden, oder?
Die Auflösung der Geschichte ist jedenfalls überraschend und ich habe mir von kompetenter Psychologenseite versichern lassen, dass das von den beiden gut recherchiert wurde.
Stilistisch haben sich meiner Ansicht nach die beiden Autoren aneinander angepaßt. Man hat beim Lesen nicht den Eindruck, dass hier zwei verschiedene Autoren am Werk waren. Das finde ich wirklich bemerkenswert, denn ihre Bücher und ihr Stil unterscheiden sich doch sehr. Das spricht für eine gute Zusammenarbeit und vielleicht ein gutes Lektorat?

Mein Fazit:
„Fremd“ ist ein spannender Psychothriller, den ich mir auch sehr gut verfilmt vorstellen kann.

Keller, Ivonne: Lügentanz


Genre: Psychothriller

Kurzbeschreibung:
„Liebst du mich noch?“ Als Michaela Michalsen ihrem Mann David diese Frage stellt, rechnet sie nicht mit einem „Nein“. Oder gar damit, dass er sich von ihr trennen will. Liegt es am Schock über seine Antwort, dass ihr die Erinnerung an ein wichtiges Telefonat fehlt, bei dem es um ihre eigene Tochter ging? Oder kehren die Aussetzer zurück, die sie schon vor zwölf Jahren im Griff hatten? Spielt ihr Mann ein falsches Spiel? Will er sie loswerden? In den Wahnsinn treiben?

Meine Einschätzung:
Puuuuhhhh. Psychothriller sind nicht mein bevorzugtes Lesefutter, aber das Buch der hessischen Autorin gehört zur Lesekreisauswahl.
Die Geschichte ist auch ganz spannend und gut geschrieben, die psychologischen Traumata sind wahrscheinlich gut recherchiert, die Hauptfiguren sind gut charakterisiert, aber in Summe trifft das Buch einfach nicht meinen derzeitigen Lesegeschmack.

Mein Fazit:
Ein hessischer Psychothriller, den Genrefreunde sicher spannend finden werden.

Fitzek, Sebastian: Passagier 23

Gerne: Thriller, Hörbuch

Kurzbeschreibung:
Jedes Jahr verschwinden durchschnittlich 23 Passagiere spurlos auf Kreuzfahrtschiffen. Noch nie ist jemand zurückgekommen… bis jetzt!
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der Sultan verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm…

Meine Einschätzung:
Der Kurzbeschreibung will ich nix hinzufügen, dann verrate ich auch nix ;-).
Nach der ersten gehörten Stunde habe ich ernsthaft erwogen, das Hörbuch abzubrechen. Überraschend ist das nicht, denn ich würde mich auch nicht als Fitzek-Fan bezeichnen und ich weiß, dass seine Geschichten grausam und brutal sind.
Wahrscheinlich trifft mich eine Geschichte auch intensiver, wenn ich sie höre und Simon Jäger liest auch dieses Mal wieder mal fabelhaft.
Letztendlich habe ich „Passagier 23“ fertig gehört, aber nicht besonders gerne, auch wenn ich zugeben muß, dass es spannende Momente gibt.
Es wird aber trotzdem mein letzter Fitzek für die nächsten beiden Jahre sein (wer weiß, vielleicht entwickelt sich mein Lesegeschmack mit zunehmendem Alter in andere Richtungen – blutrünstiger????), denn ich will einfach nicht wissen, welche Grausamkeiten sich Menschen einfallen lassen, ich will nicht von gequälten Kinderseelen lesen oder vergewaltigten Frauen verpackt in einen Thriller. Punkt!

Mein Fazit:
Mir sind Fitzeks Thriller zu brutal, grausam und realitätsnah und detailliert.

Rose, Karen: Nie wirst du entkommen


Genre: Thriller, Psychothriller, Lady-Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Eiskalt ist die Zärtlichkeit
Teil 2: Das Lächeln deines Mörders
Teil 3: Des Todes liebste Beute
Teil 4: Der Rache süßer Klang
Teil 5: Nie wirst Du entkommen
Teil 6: Heiß glüht mein Hass
Teil 7: Todesschrei
Teil 8: Todesbräute
Teil 9: Todesspiele
Teil 10: Todesstoß
Teil 11: Feuer
Teil 12: Todesherz
Teil 13: Todeskleid
Teil 14: Todeskind
Teil 15: Todesschuß

Kurzbeschreibung:
»Komm zu mir!«, lockt die Stimme, die Cynthia seit Wochen verfolgt. Gequält von entsetzlichen Erinnerungen, tut die junge Frau schließlich, wie ihr geheißen, und stürzt sich vom Balkon ihrer Wohnung. Sie ist nur die Erste in einer ganzen Serie von Toten. Allen ist eines gemeinsam: Es sind Patientinnen von Tess Ciccotelli. Detective Reagan, der die Ermittlungen leitet, hält die bildschöne Psychiaterin zunächst für eine äußerst gefährliche Frau. Bis er endlich erkennt, dass Tess Opfer einer bösen Intrige zu werden droht, ist es beinahe zu spät …

Meine Einschätzung:
Und gleich hinterher habe ich noch diesen Band gelesen, den ich noch spannender und fieser fand.
Auch hier gilt bewährtes Muster: Serienkiller mordet zahlreich (13!!! Morde), liebenswertes Opfer gerät unter Verdacht, bärenstarker, hübscher Ermittler verliert sein Herz, zahlreiche Familienmitglieder und Freunde bereichern die Szenerie …

Mein Fazit:
Thriller-Junkfood!

Robotham, Michael: Erlöse mich


Genre: Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Adrenalin
Teil 2: Amnesie
Teil 3: Dein Wille geschehe
Teil 4: Todeswunsch
Teil 5: Todeskampf
Teil 6: Der Insider
Teil 7: Bis Du stirbst
Teil 8: Sag, es tut dir leid
Teil 9: Erlöse mich
Teil 10: Um Leben und Tod (erscheint im Juli 2015)

Kurzbeschreibung:
Ich habe mich verliebt, und ich bin ihr gefolgt. Sie sah mich nicht. Sie wusste nicht einmal von meiner Existenz. Jetzt bin ich die wichtigste Figur in Marnies Leben, doch sie weiß es noch nicht. Ich bin der, der aufpasst. Seit ihr Mann Daniel vor einem Jahr spurlos verschwand, liegt ein schwarzer Schatten über dem Leben von Marnie Logan. Aber sie leidet nicht nur unter der quälenden Ungewissheit über sein Schicksal – immer wieder übermannen sie plötzlich Ängste, immer wieder beschleicht sie das Gefühl, beobachtet zu werden. Deshalb sucht sie auch Hilfe bei dem Psychologen Joe O’Loughlin, der aber schnell den Verdacht hat, dass Marnie ihm etwas verschweigt. Als eines Tages überraschend ein Album mit Fotos alter Freunde und Bekannter entdeckt wird, das Daniel seiner Frau zum Geburtstag schenken wollte, ist Marnie zunächst gerührt. Doch dann kommt die grausame Geschichte dahinter ans Tageslicht, die auch Joe zutiefst erschüttert.

Meine Einschätzung:
Dieser Psycho-Thriller des Australiers Robotham hat es wieder in sich. Obwohl die Geschichte nicht wirklich action-reich ist, fand ich sie sehr spannend, denn der Autor versteht es, den Leser auf falsche Fährten zu leiten und mit überraschenden Wendungen zu schockieren ;-).
Deshalb werde ich an dieser stelle keinesfalls auf den Inhalt eingehen …
Die beiden interessanten, unkonventionellen Ermittler Joe und Ruiz, die in unterschiedlichen Anteilen in allen Bänden der Reihe vorkommen, sind vielschichtige Charaktere, deren Geschichten ich gerne lesen mag.
Die weibliche Hauptfigur in diesem Band, Marnie, hat mich hingegen nicht so ganz überzeugt, dafür fand ich ihre Teenie-Tochter umso gelungener. Robotham hat selbst 3 Töchter und ich würde mal behaupten, dass er sich mit Mädels dieser Preisklasse auskennt ;-).

Mein Fazit:
Wer spannende Thriller mag und Robotham noch nicht kennt, hat wirklich was verpasst. Die Bücher sind zwar in sich abgeschlossen und auch einzeln verständlich, aber ich würde mit „Adrenalin“ beginnen:

Strobel, Arno: Rachespiel

Genre: Psychothriller

Kurzbeschreibung:
»Erfüllst du deine Aufgabe, kommt er frei. Erfüllst du sie nicht, wird er sterben.«
Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert.
Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank beginnt zu zweifeln. Hätte er dem Unbekannten helfen können? Hätte er nicht sofort die Polizei informieren müssen? Aber es ist zu spät. Und nicht nur für den Toten. Auch Frank ist schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, in dem er einer der Vier ist, einer der vier Kandidaten, für die es um alles geht. Um ihr eigenes Leben. Aber auch um das Leben aller, die ihnen etwas bedeuten …

Meine Einschätzung:
Wer meinem Blog schon eine Weile verfolgt weiß vielleicht, dass ich in der Regel Psychothrillern nicht besonders viel abgewinnen kann. Das neue Buch von Arno Strobel habe ich mir aber nun vorgenommen, weil ich im Juni Karten für eine Lesung mit ihm habe.
Mich konnte dieser Psychothriller leider nicht überzeugen und ich kann nicht mal richtig fassen, woran das liegt. Ich habe diese Geschichte sehr distanziert gelesen, so dass mich nicht mal die Rattenszenen geekelt haben und auch der Spannungsbogen hat mich nicht erreicht.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie der Autor persönlich auf mich wirkt und ob er mich überzeugen kann, ein weiteres Buch von ihm zu lesen. „Das Skript“ liegt schon auf meinem SuB, aber dort darf es auch noch ein Weilchen liegen bleiben ;-).

Mein Fazit:

Ein Psychothriller aus deutscher Autorenhand, der mich nicht überzeugen konnte.

Robotham, Michael: Sag, es tut dir leid

Genre: Krimi, Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Adrenalin
Teil 2: Amnesie
Teil 3: Dein Wille geschehe
Teil 4: Todeswunsch
Teil 5: Todeskampf
Teil 6: Der Insider
Teil 7: Bis Du stirbst
Teil 8: Sag, es tut dir leid
Teil 9: Erlöse mich

Kurzbeschreibung:
Als Piper Hadley und ihre Freundin Tash McBain spurlos aus dem kleinen Ort Bingam bei Oxford verschwinden, erschüttert es das ganze Land. Trotz aller Bemühungen können sie nie gefunden werden. Isoliert von der Außenwelt werden sie von ihrem Entführer gefangen gehalten, bis Tash nach drei Jahren die Flucht gelingt. Kurz darauf entdeckt man ein brutal ermordetes Ehepaar in seinem Haus in Oxford. Der Psychologe Joe O’Loughlin, der einen Verdächtigen befragen soll, vermutet, dass dieses Verbrechen mit der Entführung der beiden Mädchen in Zusammenhang steht. Währenddessen hofft Piper verzweifelt auf Rettung durch ihre Freundin. Doch mit jeder Stunde, die sie ausbleibt, wächst ihre Angst. Denn der Mann, der sie in seiner Gewalt hat, ist in seinem Wahn zu allem fähig.

Meine Einschätzung:
Puuuhhhh, als Mutter von zwei Teenagern war die Story für mich nur schwer auszuhalten.
Robotham schreibt extrem spannende, realistische Thriller, an denen ich absolut nichts auszusetzen habe.
Ich würde empfehlen, beim Lesen die Reihenfolge einzuhalten, da die Vorgeschichte von Joe immer mal wieder erwähnt wird.

Mein Fazit:
Wer Thriller/Psychothriller mag, kommt an Robotham nicht vorbei.

Flynn, Gillian: Gone Girl – Das perfekte Opfer (abgebrochen)

Genre: Thriller

Kurzbeschreibung:
„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?
Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. In seinem Computer findet die Polizei merkwürdige Hinweise. Er erhält sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?

Meine Einschätzung:
Diesen Thriller sah man ja im Herbst überall ganz vorne herumliegen und er wurde auch viel besprochen. Ich habe ihn mir schon mit einige Vorbehalten bei einer Freundin ausgeliehen, weil mich irgendwie der Inhalt, das Setting, die Aufmachung nicht angesprochen haben.
Nach 70 Seiten und einigem Vorblättern und Zwischendrinlesen (und als klar war, dass ich abbreche, natürlich auch das Ende…) habe ich „Gone Girl“ weggelegt.
Mir hat die Sprache der Autorin überhaupt nicht gefallen, die Sätze waren zum Teil schwülstig, theatralisch, einfach zu viel …
„Genau in diesem Moment, um 6:00 kletterte die Sonne über die Skyline der Eichen und offenbarte ihr volles wutgöttliches Sommerselbst. Ihr Widerschein loderte über den Fluss, hin zu unserem Haus, ein lager leuchtender Finger, der durch unsere dünnen Schlafzimmervorhänge direkt auf mich zielte.“ (aus: Gone Girl, von Gillian Flynn, erschienen bei Scherz)
Die beiden Protagonisten Amy und Nick, die die Geschichte abwechselnd aus ihrer Perspektive erzählen, fand ich kein bisschen interessant oder spannend. Hinzu kommt, dass ich nicht gerade ein Fan von Psychothrillern bin, damit habe ich noch nichts verraten, oder?
Es hat für mich also keinen Grund gegeben, dieses Buch zu Ende zu lesen. Macht nix.

Mein Fazit:
Mir hat der Beginn dieses Psychothrillers nicht gefallen, deshalb habe ich das Buch recht schnell abgebrochen.

Winter, Hanna: Seelenriss

Genre: Thriller, Psychothriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Opfertod
Teil 2: Seelenriss

Kurzbeschreibung:
Ein brutaler Killer treibt sein Unwesen in Berlins Straßen. Er genießt es, zu töten. Er muss es wieder tun. Wann? Wer? Und warum? Nur Profilerin Lena Peters kann sein blutiges Geschäft beenden. Denn sie hat die Hölle am eigenen Leib erlebt und weiß: Wo Gedanken endlos kreisen, findet das Böse keine Ruhe!

Meine Einschätzung:
Was für ein seltsame, ausssagefreie Kurzbeschreibung, oder?
Konnte mich Hanna Winter mit „Seelenriss“ überzeugen? Nein, leider nicht.
Sicher, die Geschichte ist psychothrillergemäß spannend, brutal und bedrohlich, aber mich konnte sie nicht mitreißen. An so mancher Stelle waren mir die Zusammenhänge eindeutig zu konstruiert und unglaubwürdig (kann jetzt natürlich nicht verraten, an welcher Stelle…) und Lena, die Hauptfigur, die durchaus das Potential zur Identifikationsfigur hätte, ging mir irgendwann auf die Nerven. Superwomanmäßig ermittelt sie, rast hinter dem Täter her, unternimmt blödsinnige Alleingänge und immer wieder wird betont, sie sei Deutschlands beste Profilerin. Aber dafür gibt es keine Beispiele aus Lenas Vergangenheit und auch in diesem Buch erstellt sie kein vernünftiges, aussagekräftiges Profil des Täters. Grmpf.
Und dann kommt natürlich am Ende noch der große Knall (diejenigen, die das Buch gelesen haben, werden wissen, was ich meine) und da habe ich nur noch mit dem Kopf geschüttelt. Ich will es mal so ausdrücken: ich bin grundsätzlich nicht besonders glücklich, wenn Hauptfiguren ohne für mich ersichtliche Not schreckliches Leid erfahren, wie z.B. der Tod von Lynleys Frau Helen (Elisabeth George). Danach hatte ich einfach keine Lust mehr, die Folgebände zu lesen und sollte es weitere Bände dieser Serie geben – nicht für mich.
Ganz gut gefällt mir Hanna Winters Schreibstil. Meistens wird die Geschichte aus Lenas Sicht erzählt, aber andere Handlungsstränge dann aus der Sicht anderer Personen und das bringt Spannung.

Mein Fazit:
Hanna Winter schreibt spannende, brutale Psychothriller, aber für mich sind die nix.

Winter, Hanna: Opfertod

Genre: Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Opfertod
Teil 2: Seelenriss

Kurzbeschreibung:
Er muss sie töten. Alle. Zusehen, wie ihre Augen brechen. Sie zerstören… Gleich bei ihrem ersten Fall gerät Kriminalpsychologin Lena Peters an einen Killer, der eine tödliche Mission verfolgt. Eine Mission, in der Lena eine entscheidende Rolle spielt. Doch davon ahnt sie nichts. Lena weiß, wie Mörder ticken, was Obsession ist: Denn sie hat ihre eigenen Abgründe. Und dennoch sitzt sie bald in der Falle.

Meine Einschätzung:

Da die Mordkommision im Falle eines Serienmörders, dessen Taten an Grausamkeit kaum zu überbieten sind, im Dunklen tappt, wird Lena als Expertin hinzugezogen. Mit der Teamfähigkeit der neuen Kollegen ist es allerdings nicht weit her, Lena wird mit Neid und Mißtrauen empfangen und auch ihr neuer Chef spielt nicht mit offenen Karten. So ist sie ihren neuen Job schneller los, als sie die Umzugskartons in der neuen Wohnung auspacken kann.
Aber die Zufallsbekanntschaft mit einem Expolizisten und verwirrende Bezüge zu Lenas Vergangenheit führen dazu, daß Lena auf eigene Faust weiter ermittelt.
Ich habe Hanna Winter vor Kurzem bei einer Lesung erlebt, vorher hatte ich noch nichts von ihr gehört und natürlich habe ich mir ein Buch von ihr gekauft ;-).
Im Moment gehören Thriller und insbesondere Psychothriller nicht gerade zu meinem Lieblingsgenre und daher mag es kommen, dass mich das Buch nicht so recht mitgerissen hat.
Die Protagonistin Lena und auch der Expolizist Belling sind zwar interessante Figuren, aber viele Nebenfiguren bleiben blass. Außerdem war mir der Thriller schlichtweg zu kurz. Die 315 Seiten haben aus meiner Sicht nicht ausgereicht, um der Geschichte die notwendige Tiefe zu verleihen und außerdem bleiben einige Fragen offen oder wurden viel zu kurz geklärt.
Ich würde Hanna Winters Schreibstil mit schnörkellos und präzise beschreiben und damit läßt sich das Buch wirklich flott lesen.
Weil ich die Bücher demnächst in meinem Lesekreis weitergeben muß, lese ich den zweiten Teil der Serie gleich hinterher ;-). Jetzt bin ich ja sozusagen schon in Thriller-Stimmung …

Mein Fazit:
Mit Hanna Winter habe ich eine junge, deutsche Autorin kennengelernt, die spannende, blutige Thriller schreibt und die sicher viele Fans finden wird.

Fitzek, Sebastian; Tsokos, Michael: Abgeschnitten

Gerne: Thriller, Psychothriller

Kurzbeschreibung:

Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert. Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …

Meine Einschätzung:
Über die Geschichte darf ich ja nun überhaupt nichts schreiben, viel zu gefährlich, dass ich irgendein ein wichtiges Detail verrate.
Fitzeks Co-Autor ist Rechtsmediziner und das merkt man nahezu auf jeder Seite. Da sparen die beiden wirklich nicht mit blutigen Details und einer fast schon mikroskopischen Sicht auf die Opfer. Mir persönlich war das einen „Ticken“ zu viel …
Außerdem war mir die ganze Geschichte zu arg konstruiert und dadurch etwas unglaubwürdig.
Herzfeld, die Hauptfigur war mir zudem nicht wirklich sympathisch und damit steht und fällt ja meistens die Begeisterung für ein Buch bei mir.
Trotzdem: dieser Thriller ist sehr spannend, ekelig und gruselig und hält den Leser ganz schön in Atem.

Mein Fazit:
Wer extrem spannende, blutige, gruselige Psychothriller mag, der wird von „Abgeschnitten“ begeistert sein.

Robotham, Michael: Todeswunsch

Genre: Psychothriller, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Adrenalin
Teil 2: Amnesie
Teil 3: Dein Wille geschehe
Teil 4: Todeswunsch
Teil 5: Todeskampf
Teil 6: Der Insider
Teil 7: Bis Du stirbst
Teil 8: Sag, es tut dir leid
Teil 9: Erlöse mich

Kurzbeschreibung:

Der Psychologe Joe O’Loughlin ist sich nicht sicher, ob er sich ausgerechnet Sienna Hegarty als beste Freundin für seine Tochter Charlie wünscht. Denn die frühreife Sienna ist nicht immer ein guter Umgang. Doch als sie eines Abends blutüberströmt bei den O’Loughlins auftaucht, nimmt Joe sich ihrer an. Denn im Haus der Hegartys ist etwas Schreckliches passiert: Siennas Vater liegt tot in ihrem Zimmer – jemand hat ihm die Halsschlagader durchtrennt. Sienna kann sich an nichts erinnern. Auf ihrer Kleidung klebt das Blut des Toten, und das Mädchen hat außerdem ein starkes Motiv für die Tat, wie Joe mit Hilfe seines Freundes, dem Ex-Polizisten Vincent Ruiz, herausfindet. Sienna wird des Mordes an ihrem Vater angeklagt, aber Joe ist von ihrer Unschuld überzeugt. Und er soll eine Wahrheit zu Tage fördern, die schwerer wiegt als alles, was er für möglich gehalten hätte …

Meine Einschätzung:
Die Story ist gut, richtig gut, manchmal hart an der Grenze des Erträglichen, aber das kenne ich ja schon von Robotham. Joe, der beweisen will, dass die beste Freundin seiner Tochter keinesfalls ihren Vater umgebracht haben kann, muß sich außerdem damit auseinandersetzen, dass sein eigenes Prinzesschen langsam erwachsen wird. Robotham formuliert dazu einige kluge Bemerkungen, die Eltern von Teenagern sehr gut nachvollziehen können. Joe verdächtigt einen narzisstischen Lehrer, der schon in der Vergangenheit Beziehungen zu viel zu jungen Schülerinnen eingegangen ist. Im Laufe der Ermittlungen überschreitet Joe eine Grenze und wird selbst „gewalttätig“, wofür ich durchaus Verständnis hatte. Mehrfach hilft ihm der knorrige Ruiz aus unmöglichen Situationen, der mit seiner kauzigen, wortkarten Art ein guter Gegenpart zum gefühlsbetonten Joe ist.
Zum Hörbuch:
Ich schätze Ulrich Noethen als Schauspieler, aber als Hörbuchsprecher ist er kaum auszuhalten. Er liest total eintönig und wenn er dann mal seine Stimme verstellt, z.B. wenn er im Dialog eines der jungen Mädchen spricht, dann klingt das grauenhaft! Die Lesung war wirklich in meinen Ohren grenzwertig und wenn mich die Story nicht so gefesselt hätte, hätte ich das Hörbuch nicht zu Ende gehört.

Mein Fazit:
Robothams Thriller sind klasse. Seine Protagonisten sind kantig und gleichzeitig sympathisch und die Geschichten sind nah am echten Leben.
Auf das Hörbuch kann man aber wirklich gut verzichten, besser lesen!

Robotham, Michael: Amnesie

Genre: Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Adrenalin
Teil 2: Amnesie
Teil 3: Dein Wille geschehe
Teil 4: Todeswunsch
Teil 5: Todeskampf
Teil 6: Der Insider
Teil 7: Bis Du stirbst
Teil 8: Sag, es tut dir leid
Teil 9: Erlöse mich

Kurzbeschreibung:
Halb ertrunken wird Detective Inspector Vincent Ruiz aus der Themse geborgen und liegt tagelang im Koma. Wieder bei Bewusstsein fängt sein Alptraum allerdings erst an, denn er kann sich an die letzten Wochen nicht erinnern. Sein einziger Anhaltspunkt ist das Foto eines Mädchens: Die kleine Mickey Carlyle war drei Jahre zuvor entführt worden und gilt seither als tot. Mit Hilfe des Psychologen Joe O‘Loughlin gelingt es Vincent, Teile seiner Erinnerung zurückzugewinnen. In ihm wächst der Verdacht, dass Mickey noch lebt und in großer Gefahr schwebt …

Meine Einschätzung:
Sehr spannend. Ich mag Robothams Stil, die Figuren und seine Geschichte.

Mein Fazit:
Solider britischer Thriller mit interessanten Charakteren.

Robotham, Michael: Dein Wille geschehe


Genre: Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Adrenalin
Teil 2: Amnesie
Teil 3: Dein Wille geschehe
Teil 4: Todeswunsch
Teil 5: Todeskampf
Teil 6: Der Insider
Teil 7: Bis Du stirbst
Teil 8: Sag, es tut dir leid
Teil 9: Erlöse mich


Kurzbeschreibung:

Auf der Clifton Bridge in Bristol steht eine nackte Frau, ein Handy am Ohr. Sie wirkt ferngesteuert, willenlos – und springt in den Tod. Wurde die Frau von ihrem Anrufer in den Selbstmord getrieben? Als eine Freundin der Toten erfroren aufgefunden wird, unbekleidet und mit einem Handy zu ihren Füßen, versteht Psychotherapeut Joe O’Loughlin, dass hier ein Experte für Menschenmanipulation am Werk sein muss. Gemeinsam mit Detective Inspector Vincent Ruiz versucht er dem „Seelenbrecher“ auf die Spur zu kommen und ahnt nicht, dass er selbst bereits ins Visier des Mörders geraten ist …

Mein Fazit:
Ein perfekter Thriller. Punkt.

Robotham, Michael: Adrenalin

Genre: Psychothriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Adrenalin
Teil 2: Amnesie
Teil 3: Dein Wille geschehe
Teil 4: Todeswunsch
Teil 5: Todeskampf
Teil 6: Der Insider
Teil 7: Bis Du stirbst
Teil 8: Sag, es tut dir leid
Teil 9: Erlöse mich

Klappentext:
Eine junge Krankenschwester wird grausam ermordet aufgefunden. Als die Polizei Joe O´Loughlin um Hilfe bei den Ermittlungen bittet, beschleicht diesesn schon bald ein böser Verdacht: Die Verletzungen des Mordopfers stimmen in erschreckender Weise mit den Gewaltphantasien seines Patienten Moran überein. Joe ahnt nicht, dass er Gefahr läuft, in eine heimtückische Falle zu geraten – und dass nicht nur sein eigenes Leben an einem seidenen Faden hängt …

Meine Einschätzung:
Das Leben des Psychologen Joe wird in den Grundfesten erschüttert, als er erfährt, dass er an Parkinson erkrankt ist. Vollkommen aus der Bahn geworfen und mit seinem Schicksal hadernd, wird er mit einem Mordfall konfrontiert, der an ein unangenehmes Kapitel in seiner Vergangenheit rührt. Aber statt mit seiner Frau über seine Gedanken und Probleme zu reden, zieht er sich immer mehr zurück und kränkt und verunsichert sie damit sehr. Als dann ein schlimmer Verdacht auf ihn fällt, kommt es zum Bruch mit seiner Frau. Völlig auf sich allein gestellt, muß er sich den Verdächtigungen stellen und schließlich wird im klar, dass er selbst ins Visier eines Psychopaten geraten ist. Da ihm die Polizei nicht glaubt, flieht er und ermittelt auf eigene Faust.
Sehr spannend, interessante Charaktere, ein sympathischer Psychologe, alles Zutaten für einen guten Psychothriller, der mich zwischenzeitlich sehr stark an Dr. Kimble „Auf der Flucht“ erinnert hat.

Mein Fazit:
Ein überzeugender, spannender Psychothriller, der Lust auf mehr vom Autoren macht.

Pepper, Kate: 5 Tage im Sommer

Hörbuch

Genre: Thriller

Klappentext:
Als Emily nicht mehr von ihrem Einkauf im Supermarkt zurückkehrt, benachrichtigt ihr Mann Will die Polizei, die seine Vermißtenanzeige erst einmal nicht ernst nimmt. Will wird fast verrückt vor Sorgen um die Mutter seiner beiden Kinder. Nur FBI-Agend John Geary nimmt ihn ernst. Vor genau sieben Jahren ereignete sich ein ähnlicher Fall, der tragisch endete.

Meine Einschätzung:
Die Familie hat drei Kinder und John Geary ist ein pensionierte FBI-Agent. Grummel, warum sind Klappentext nur immer so ungenau? Egal…
Die Story hat es in sich, besonders wenn man selbst Mutter ist. Die Familie der Vermißten und deren schreckliche Situation, die Gefühle der Kinder und des Ehemannes werden sehr eindringlich geschildert. Die Polizeiarbeit gerät dabei etwas in den Hintergrund, was mich aber nicht gestört hat. Sehr spannend und gut gelesen von Johannes Steck.

Mein Fazit:
Spannender Thriller über einen intelligenten Serienmörder, in dem die Opfer und nicht die Ermittler eine große Rolle spielen.

Menger, Ivar Leon: Darkside Park – Staffel 1

Genre:
Psychothriller
Hörbuch

Klappentext:
Manche Menschen verschwinden spurlos. Andere kommen völlig verändert zurück. Entdecken Sie das dunkle Geheimnis von Porterville, der scheinbar friedlichen Stadt an der Ostküste Amerikas…

Mein Einschätzung:
Cool. Gruselig und fazinierend. Ich brauche die nächsten Staffeln unbedingt. Tolle Sprecher machen „Darksidepark“ zu einem klasse Hörerlebnis.