Pearson, Mary E.: Der Kuss der Lüge – Chroniken der Verbliebenen (2)


Genre: Fantasy, Jugendbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Das Herz des Verräters
Teil 2: Der Kuss der Lüge
Teil 3: Die Gabe der Auserwählten (noch nicht erschienen)

Kurzbeschreibung:
Seit Lia in den feindlichen Palast verschleppt wurde, muss sie um ihr Leben fürchten. Rafe ist zwar an ihrer Seite, aber hier kann auch er sie nicht mehr beschützen. Der Komizar von Venda will Lias Tod – und erst als Kaden ihm verrät, dass Lia die Gabe der Vorsehung besitzt, steigert das in den Augen des Feindes Lias Wert. Sie gewinnt Zeit – doch was sagt ihr der Blick in die Zukunft? Lia muss wichtige Entscheidungen treffen und einen Weg finden, um endlich ihrem Gefängnis zu entfliehen …


Mein Fazit:

Trotz einiger Längen habe ich gerne mit Rafe und Lia gelitten :-).

Pearson, Mary E.: Das Herz des Verräters – Chroniken der Verbliebenen (1)


Genre: Fantasy, Jugendbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Das Herz des Verräters
Teil 2: Der Kuss der Lüge
Teil 3: Die Gabe der Auserwählten (noch nicht erschienen)

Kurzbeschreibung:
Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen …

Mein Fazit:
Obwohl in vieler Hinsicht ein harmloser Mainstream-Jugend-Fantasy-Schinken, konnte mich die Geschichte, die Protagonisten, der Weltenaufbau und der Stil der Autorin voll und ganz überzeugen. Spannend, tiefgründig, tragisch, interessant

Aiken, G.A.: Dragon Night


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Dragon Kiss
Teil 2: Dragon Dream
Teil 3: Dragon Touch
Teil 4: Dragon Fire
Teil 5: Dragon Sin
Teil 6: Dragon Fever
Teil 7: Dragon Flame
Teil 8: Dragon Night

Kurzbeschreibung:

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt. So heißt es zumindest. Gaius Domitus der Einäugige hat jedoch die Erfahrung gemacht, dass es genau andersherum ist. Erst recht, wenn man als Drachenkönig über die Provinzen herrscht. Um Recht und Ordnung zu wahren und sich seine blutrünstige Verwandtschaft vom Hals zu halten, muss er sich mit einer waschechten Barbarin zusammentun. Die will jedoch nichts von ihm wissen. Kachka ist nicht nur wild, sondern auch gnadenlos – und genau so stellt sie sich ihren Partner vor. Mit einem verzogenen Drachen wie Gaius kann eine stolze Tochter der Steppen wie sie nichts anfangen. Zugegebenermaßen ist dessen Augenklappe irgendwie verwegen. Fragt sich nur, ob auch Gaius selbst verwegen genug ist, um Kachkas Leidenschaft zu entfachen.

Mein Fazit:
*gelächter*, herrlich witzig, schräg, blutrünstig, abgefahren. Ich liebe diese Drachenserie einfach :-).

Andrews, Ilona: Stadt der Finsternis – Unheiliger Bund


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Stadt der Finsternis – Die Nacht der Magie
Teil 2: Stadt der Finsternis – Die dunkle Flut
Teil 3: Stadt der Finsternis – Duell der Schatten
Teil 4: Stadt der Finsternis – Magisches Blut
Teil 5: Stadt der Finsternis – Ruf der Toten
Teil 6: Stadt der Finsternis – Geheime Macht
Teil 7: Stadt der Finsternis – Tödliches Bündnis
Teil 8: Stadt der Finsternis – Ein Feind aus alter Zeit
Teil 9: Stadt der Finsternis – Ein neuer Morgen
Teil 10: Stadt der Finsternis – Unheiliger Bund
Teil 11: Magic Bins (noch nicht übersetzt)
Teil 12: ??? (noch nicht im Original erschienen)

Kurzbeschreibung:
Seit Atlanta unter Kate Daniels Schutz steht, hat sich das Verhältnis zu ihrem gottähnlichen Vater nicht zum Besten gewendet. Zu allem Überfluss hat dann auch noch ein Orakel geweissagt, dass Atlanta brennen wird und ihr Geliebter Curran Lennart, der Herr der Gestaltwandler, für immer verloren ist, sollten Kate und er ihren Bund durch eine Hochzeit besiegeln. Die Zukunft sieht wirklich düster aus…

Mein Fazit:
Langersehnte Fortsetzung meiner zweiten Lieblings-Urban-Fantasy-Serie, mit einer tollen Heldin, unerschrocken, leidensfähig, selbstlos, loyal, witzig und stark. Unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen.

Kasten, Mona: Schattentraum – Hinter der Finsternis


Genre: Urban Fantasy, Jugendbuch

Kurzbeschreibung:
„Als ich zum ersten Mal in deine Augen sah, wusste ich es“, murmelte er und zog mich dichter an sich heran, sodass sein Mund oberhalb meines Ohrs verharrte. „Du warst meine Hoffnung.“
Nach dem Tod ihrer Mutter wünscht sich Emma nichts sehnlicher, als der Finsternis zu entfliehen, die sie seitdem heimsucht. Womit sie dabei nicht rechnet, ist Gabriel, der plötzlich in ihr Leben tritt. Mit seinem arroganten Charme nimmt er ihre Gedanken völlig für sich ein. Doch die Dunkelheit lässt Emma nicht los. Alpträume, in denen ihr Schattenwesen erscheinen, machen ihr das Leben schwer. Und auch Gabriel ist nicht der, der er vorgibt zu sein – jede seiner Berührungen könnte sie in den Abgrund ziehen. Bald weiß Emma nicht mehr: Was ist Traum und was Wirklichkeit?

Mein Fazit:
Unausgereiftes, harmloses Jugendbuch, mittelmäßig geschrieben, bekannte Motive ohne Überraschungen – nix für mich.

Briggs, Patricia: Spur des Feuers (9)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Ruf des Mondes
Teil 2: Bann des Blutes
Teil 3: Ruf des Mondes
Teil 4: Zeit der Jäger
Teil 5: Zeichen des Silbers
Teil 6: Siegel der Nacht
Teil 7: Tanz der Wölfe
Teil 8: Gefährtin der Dunkelheit
Teil 9: Spur des Feuers
Teil 10: Silence Fallen

Kurzbeschreibung:
Mercy Thompsons neuester Auftrag beginnt harmlos: Sie und ihr Gefährte Adam sollen einen randalierenden Troll zur Vernunft bringen. Doch dann finden sie dabei einen seit Langem vermissten Jungen – einen Jungen, der einst von den Fae entführt wurde. Plötzlich droht die ohnehin schon angespannte Situation zwischen den Menschen und den Fae völlig zu eskalieren, und die Tri-Cities stehen vor einem Bürgerkrieg. Um das Schlimmste zu verhindern, nehmen Mercy und Adam den Jungen in ihrem Rudel auf – nicht ahnend, dass ihr Schützling eine dunkle Gabe hat …

Mein Fazit:
Meine absolute Lieblingsserie mit der Kojotenwandlerin Mercy. Spannend, voller wundersamer Gestalten, überraschend und auch witzig. Herrlich!

Kellen, Erik: Nimmerherz – Roter Schnee wird fallen (1)


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Roter Schnee wird fallen
Teil 2: Der lange Weg des Windes
Teil 3: Das Blut der Ro´Ar

Kurzbeschreibung:
Sie nahmen ihm alles und schufen eine Legende. Ribanna Tavurin ist ein wahrer Wildfang und eine Prinzessin des mächtigen Königreichs Quell. Asha dagegen ist ein Nordmann, Thronerbe des Hauses Grimmhorn, mit noch ungeahnten Fähigkeiten. Doch das Schicksal schert sich nicht um Namen oder Titel. Als diese beiden Welten aufeinander prallen und ein Orakel düstere Zeiten ankündigt, beginnt ein Abenteuer, das selbst die Götter ins Wanken bringt: Die Legende vom Nimmerherz.

Mein Fazit:
Coole, sehr, sehr coole Geschichte. Blutrünstig, grausam, überraschend, spannend, tragisch, so noch nicht gelesen, sprachlich ungewöhnlich, weil sehr bildreich, aber trotzdem knackig kurze Sätze. Freue mich schon auf die beiden Folgebände.

Heiland, Julie: Bannwald


Genre: Fantasy, Jugendbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Bannwald
Teil 2: Blutwald
Teil 3: Sternenwald

Kurzbeschreibung:
Ich hasse den Wald. Ich hasse ihn aus tiefstem Herzen. Er tut so, als wäre er mein Zuhause. Aber das ist er nicht. Er ist mein Gefängnis.
Sie können nicht töten – als Anhänger der weißen Magie erschaffen sie nur. Seit Generationen lebt der friedliche Stamm der Leonen gefangen im Wald, gewaltsam unterdrückt vom Stamm der mörderischen Tauren.
Als die 17-jährige Robin auf den jungen Tauren Emilian trifft, ist sie sich sicher, dass er sie töten wird. Doch Robin gelingt es zu fliehen – scheinbar. Erst später wird ihr bewusst: er hat sie laufen lassen. Warum?
Als Robin dann ein Reh mit der bloßen Kraft ihrer Gedanken tötet, ist sie zutiefst erschüttert. Was ist mit ihr?
Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß – ihr größter Feind.
Wie es dazu gekommen ist? Wie es immer zu so etwas kommt. Die Starken wittern die Macht und bezwingen die Schwachen. Wir, der Stamm der Leonen, sind Anhänger der weißen Magie. Die Magie der Natur. Wir heilen, wir erschaffen, wir tun Gutes.
Die anderen, der Stamm der Tauren, haben sich der schwarzen Magie verschworen. Sie herrschen kaltblütig, sie vernichten, sie töten. Auch uns. Aber das werde ich nicht länger zulassen.

Meine Einschätzung:
Schon recht lange steht diese Fantasy-Jugendbuchreihe auf meinem Zettel, weil die Geschichte grundsätzlich in mein Beuteschema fällt. Nun habe ich den ersten Band gelesen und bin froh, dass ich die beiden anderen Bände nicht gleich mitgekauft habe. Seufz.
Mir hat die Geschichte nämlich überhaupt nicht gefallen, denn ich fand schon den Weltenentwurf unlogisch und/oder furchtbar schlecht erklärt. Es gibt magiebegabte Völker, die sich an unseren Sternbildern orientieren und eines dieser Völker unterdrückt ein anderes Volk barbarisch, ohne dass die anderen Völker das bemerken??? Seltsam. Das unterdrückte Volk nimmt das alles hin, inklusive willkürlicher Morde und massiver Einschränkungen des Lebens. Einmal im Jahr findet ein Ball statt und auf dem treffen sich dann alle Völker, aber es findet überhaupt kein Austausch statt. Alle stehen nur herum, aber reden nicht miteinander??? Neben diesen Völkern, von denen übrigens nur einige annähernd menschlich aussehen, leben auch Menschen in dieser Welt, die von all dem nix mitbekommen und keinerlei Rolle in der Geschichte spielen, außer Deko in den Städten? Öh, ja, aber wofür braucht man die dann?
Ich suche in Fantasybüchern wirklich nicht die logischen Fehler, aber diese Welt habe ich nicht verstanden.
Und da ich die Welt schon nicht verstanden habe, konnte ich auch das Verhalten der Protagonisten nicht nachvollziehen. In meinen Augen hat besonders Robin (wieder einmal) die falschen Fragen gestellt und obendrein fand ich sie noch langweilig und unsympathisch . Dann dieses ausgelutschte Dreiecks-Motiv mit den zwei unterschiedlichen Jungs in Robins Leben…
Außerdem ist „Bannwald“ auch ein recht kurzes Buch. Für einen solch komplexen Weltenaufbau braucht man meiner Ansicht nach aber mehr Seiten …
Neeee, um einen „alten“ Fantasy-Hasen, wie mich zu begeistern, muß sich ein Autor oder eine Autorin schon mehr einfallen lassen.

Mein Fazit:
In meinen Augen ein unausgereiftes Fantasy-Jugendbuch mit zu vielen bekannten Motiven, das mir überhaupt nicht gefallen hat.

Aaronovitch, Ben: Der Galgen von Tyburn (6)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Die Flüsse von London
Teil 2: Schwarzer Mond über Soho
Teil 3: Das Wispern unter Baker Street
Teil 4: Der böse Ort
Teil 5: Fingerhutsommer
Teil 6: Der Galgen von Tyburn
Teil 7: ?

Kurzbeschreibung:
In seinem sechsten Fall muss der fabelhafte Peter Grant
– ein verschollenes altes Buch wiederfinden
– einen verdächtigen Todesfall auf einer Party der Reichen und Schönen Londons aufklären
– versuchen, es sich dabei nicht völlig mit Lady Ty zu verderben
– vermeiden, vom Gesichtslosen ins Jenseits befördert zu werden
– sich mit einem ganzen Haufen rauflustiger Amerikaner herumschlagen, die definitiv zu viel ›24‹ gesehen haben.
Kurz: Peter bekommt die einzigartige Gelegenheit, es sich mit alten Freunden zu verderben und sich dabei jede Menge neue Feinde zu machen. Mal vorausgesetzt, er überlebt die kommende Woche.

Meine Einschätzung:
Auch dieser Band der Serie hat mich wieder bestens mit jeder Menge verrückter Ideen, schrägen Typen und gruseligen Gestalten unterhalten. Herrlich witzig und genau mein Geschmack. Schade nur, dass zwischen den Bänden so viel Zeit vergeht …

Mein Fazit:
Wer schwarzen, britischen Humor, Urban Fantasy ohne sensationell gutaussehende Alpha-Helden ;-), London, spannende, ungewöhnliche und absurde Kriminalfälle mag, der wird diese Serie lieben!
Für Quereinsteiger nicht geeignet. Besser mit Band 1 beginnen.

Maas, Sarah: Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (1)


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
Teil 2: ?
Teil 3: ?

Kurzbeschreibung:
Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren …

Meine Einschätzung:
Ich gebe es zu, ich liebe Feengeschichten und ganz besonders mag ich die, die auch von der dunklen Seite der Feen erzählen und nicht von disney-rosa-glitzer Tinkerbells :-).
Und ich mag starke Heldinnen, die ihre Ecken und Kanten haben, die nicht unbedingt von Anfang an liebenswert sind und die sich entwickeln.
Und ich mag Märchen und in diesem Fall verwendet die Autorin Motive von „Die Schöne und das Biest“. Großartig.
Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben, wie ich das schon von der anderen Serie der Autorin kenne.
Mich hat der Serienauftakt jedenfalls voll und ganz überzeugt und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Mein Fazit:
Spannende Feen-Fantasy, düster, brutal, spannend, voller ungewöhnlicher Kreaturen, voller Geheimnisse – das liebe ich.

Meyer, Kai: Die Seiten der Welt – Blutbuch (3)


Genre: Urban Fantasy, Jugendbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Die Seiten der Welt
Teil 2: Die Seiten der Welt – Nachtland
Teil 3: Die Seiten der Welt – Blutbuch

Kurzbeschreibung:
Das Sanktuarium ist untergegangen, aber schon wird die bibliomantische Welt von einer neuen, übermächtigen Gefahr bedroht. Die Ideen steigen aus dem goldenen Abgrund zwischen den Seiten der Welt auf und verschlingen ein Refugium nach dem anderen. Bald ahnt Furia, dass sie die einzige ist, die die Vernichtung der Welt aufhalten kann und dass sie dafür einen sehr hohen Preis zahlen muss. Doch ist sie dazu bereit?

Meine Einschätzung:
Ganz ehrlich??? Ich habe die Sache mit den Ideen und Furias Rolle nicht ganz verstanden und der letzte Band ist mir persönlich auch zu düster geraten.
In Erinnerung werden mir aber auf jeden Fall einige grandiose Ideen des Autors bleiben, wie die Origamis in den Bibliotheken oder Ypsilonzett, das Schnabelbuch oder der sprechende Sessel nebst sprechender Leselampe.

Mein Fazit:
Kai Meyer ist ein fantastischer, deutscher Fantasy-Autor mit opulenten Ideen und spannenden, unvorhersehbaren Geschichten, der seinesgleichen sucht.

Thiemeyer, Thomas: Evolution – Der Turm der Gefangenen (2)


Genre: Sci-Fi, Jugendbuch, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Evolution – Die Stadt der Überlebenden
Teil 2: Evolution – Der Turm der Gefangenen
Teil 3: Evolution – (noch nicht erschienen)


Kurzbeschreibung:

Mit letzten Kräften erreichen Lucie und ihre Freunde die Stadt der Überlebenden. Während Jem vor den Toren gegen angreifende Tiere kämpft, hofft Lucie im Inneren endlich Antworten zu finden. Doch im Schatten der Türme scheint das Mittelalter wieder auf gelebt zu sein: Wissenschaft gilt als schwarze Magie, Fragenstellen ist streng verboten. Als die Jugendlichen aus verbotenen Büchern erfahren, dass sie nicht die ersten Zeitreisenden sind, entlädt sich der Zorn des Burgherrn. Den Freunden bleibt nur die Flucht. Ihr Ziel: der einzige Ort, der noch Hoffnung verspricht die Oase der Zeitspringer. Aber der Weg dorthin führt sie durch gefährliche Sümpfe, mitten ins Land der Squids.

Meine Einschätzung:
Auch der zweite Teil dieser dystopischen Jugendbuchserie hat mir sehr gut gefallen und für ihn gilt meine Einschätzung des ersten Bandes genauso :-), ich wiederhole mich also nicht.

Mein Fazit:
Thiemeyers dystopische Jugendbuchserie ist keine Neuerfindung des Genre, aber unterhaltsam und spannend.

Simon, Lars: Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen(1)


Genre: Urban Fantasy

Kurzbeschreibung:
Der Beginn einer fantastischen Reise … Göteborg. Im Leben des erfolgreichen jungen Unternehmensberaters Lennart Malmkvist geschehen sonderbare Dinge. Ein Leierkastenmann in rotem Frack und zerbeultem Zylinder verfolgt ihn nicht nur am helllichten Tag, sondern bis in seine Träume, er verliert kurzzeitig die Sprache, was ihm die fristlose Kündigung einbringt, und schließlich vermacht ihm sein skurriler Nachbar, der alte Buri Bolmen, auch noch seinen Zauber- und Scherzartikel laden – inklusive übellaunigem Mops. Alles ziemlich seltsam, bis es noch seltsamer wird. Mops Bölthorn beginnt während eines Gewitters zu sprechen: Lennart sei der Auserwählte. Er müsse sein magisches Erbe annehmen und außerdem den Mord an Buri aufklären. Mord? Magisches Erbe? Ein Hund, der spricht? Lennart sieht sich bereits auf der Couch eines Therapeuten … Doch am Ende behält Bölthorn recht, und es geht um weitaus mehr als schlichte Magie.

Meine Einschätzung:
Ich mag solche schrägen Urban-Fantasy-Geschichten wirklich gerne. Normalo, in diesem Fall Lennart Malmkvist, wird ohne eigenes Verschulden plötzlich mit unheimlichen Wesen konfrontiert und muß sich der Tatsache stellen, dass es Magie und Zauberwesen gibt und dass „natürlich“ die Weltordnung in Gefahr ist.
Die Geschichte ist witzig, nicht ungebührlich brutal und blutig ;-), sie hält einige Überraschungen bereit, nette Charaktere bevölkern die Geschichte und obendrauf gibt es noch ein wenig schwedische Lässigkeit. 🙂
Mir hat das gefallen.
Leider muß ich an dieser Stelle wieder feststellen, dass ich gekürzte Hörbücher nicht leiden mag. Irgendwie habe ich ja gehofft, ich würde die Kürzungen gar nicht bemerken, aber doch!!! Immer wieder bin ich über die Kürzungen gestolpert und dachte: Hä??? Da fehlt doch irgendwas. Notiz an mich: KEINE GEKÜRZTEN HÖRBÜCHER KAUFEN!!!
Aber Dietmar Wunder darf mir den nächsten Teil sehr gerne in der gesamten Länge vorlesen :-), denn das macht Mr. Bond wirklich zu gut 😉

Mein Fazit:
Witzig-schräge Urban-Fantasy-Geschichte aus Schweden.

Illger, Daniel: Skargat – Der Pfad des schwarzen Lichts (1)


Genre: Fantasy, Horror

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Skargat – Der Pfad des schwarzen Lichts
Teil 2: Skargat – Das Gesetz der Schatten
Teil 3: ???

Kurzbeschreibung:
Schatten über Ahekrien. Die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers reitet durch die Nacht. Das Böse erwacht, und in dem skrupellosen Rudrick hat es einen Handlanger gefunden. Es bedroht nicht nur das Dorf, in dem die Freunde Mykar und Cay aufwachsen, sondern das ganze Land.
In einem abgelegenen Dorf lebt der Außenseiter Mykar. Vom eigenen Vater und allen Bewohnern verachtet, hat er nur einen Freund: Cay, den Sohn des Dorfpriesters. Als eine Reihe grauenvoller Verbrechen geschieht, machen die verzweifelten Bauern Mykar zum Sündenbock. Sie knüppeln ihn nieder und verscharren ihn im Wald – alle halten ihn für tot. Als Jahre später Cay des Mordes an einem Adligen beschuldigt wird, ist für Mykar die Zeit gekommen zurückzukehren. Verbündete findet er in dem versoffenen Adligen Justinius, dessen verrückter Magd Scara und einer geheimnisvollen Schönen. Keiner von ihnen ahnt, dass viel mehr auf dem Spiel steht als Cays Leben.

Meine Einschätzung:

Krasser könnte mein Genre-Wechsel wohl kaum sein, oder??? Eben noch einen harmlosen Liro gelesen und dann mit Untoten durch die Nacht ziehen. Tztztztztzt.
Aber Spaß beiseite. Ich hatte mir von diesem Fantasy-Roman-Erstling relativ viel versprochen, weil der Verlag Klett-Cotta ein Garant für gute Fantasy-Veröffentlichungen ist. Allerdings habe ich diesen ersten Teil einer Serie (wieviel Teile es geben wird??? Konnte ich nicht rausfinden …) mit gemischten Gefühlen zugeschlagen.
1. Für meinen persönlichen Geschmack handelt es sich eher um einen Horror-Roman und weniger um Fantasy. Da tummeln sich jede Menge ekeliger Zombies, die ja nun garnicht mein Fall sind und andere Wesen in den unterschiedlichsten Verwesungsstufen in der Szenerie. Blut, verwesende Leichenteile, Leichenfresser und einige gruselig-ekelige Szenen – horrorlastig … und nicht unbedingt mein Geschmack (klingt jetzt seltsam – grins).
2. Die Geschichte wird aus der Sicht dreier Figuren erzählt, von denen der junge Adlige ein unflätiger, ordinärer, hormongesteuerter Typ ist, den ich absolut nicht ausstehen konnte. Blöd.
3. Durch diese Erzählweise und das Fehlen eines übergeordneten Erzählers, der dem Leser die Welt und ihre Regeln erklärt, hatte ich ständig das Gefühl: Jetzt kapier ich garnix mehr … Grundlegenden Informationen gibt der Autor nur häppchenweise heraus. Das mag der ein oder andere reizvoll finden, mich hat das irritiert, zumal der Autor bezüglich der paranormalen Figuren aus dem Vollen schöpft, die Wilde Jagd, Geister, Dämonen, Weiße und Schwarze Hexen, Wiedergänger, Zombies, etc.
4. Ich fand den Erzähl- und Schreibstil gewöhnungsbedürftig, etwas holprig, schnoddrig und besonders die Sprache des Adligen erinnerte mich eher an verzogene Straßenjungs in Frankfurt. Das fand ich unpassend.
Es gab aber durchaus auch interessante Ansätze und verrückte Ideen, die mich bewogen haben, das Buch fertig zu lesen. Ich wüßte auch gerne, was es mit der Magd und Vanice nun auf sich hat. Aber ich glaube nicht, dass ich die anderen Teile lesen werden …
Wahrscheinlich bin ich einfach nicht die richtige Zielgruppe für diese Art Horror-Fantasy-Geschichte. Werde es meinem Neffen unterjubeln. Vielleicht ist das eher was für junge Kerle und nicht für ältere Damen *gacker*.

Mein Fazit:
Zu viele Zombies und Leichenfresser und ein schnoddriger Erzählton – ne, das ist nix für mich.

Lacombe, Benjamin: Undine


Genre: Bilderbuch, Märchen

Kurzbeschreibung:
Eine romantische Liebesgeschichte voller Dramatik! Betörend schöne und gefährliche Wassernixen bilden seit jeher den Stoff für romantische Geschichten voller Abenteuerlust gepaart mit der Bereitschaft zur Treue bis in den Tod. Benjamin Lacombe hat die alte Undine-Sage nachgedichtet und in dramatischen Bildern voller Leidenschaft eingefangen. Der junge Ritter Hans von Ringstetten findet in einer Fischerhütte in einem verwunschenen Wald Zuflucht und verliebt sich in die geheimnisvolle Pflegetochter der Fischersleute, Undine. Sie und er werden ein Paar, und bald reitet Hans mit seiner Undine stolz in die Reichsstadt ein, wo die Herzogstochter Ursula auf ihn gewartet hat. Ursula schmeichelt sich bei dem glücklichen Brautpaar ein, und als sie herausfindet, dass Undine eigentlich ein Wassergeist ist, hat sie auch schon einen Plan, wie sie den schönen Hans wieder für sich gewinnen wird … Lacombe greift fur sein Undine-Märchen auf die von Friedrich de la Motte Fouqué nach mittelalterlichen Motiven gedichtete Undine zurück. Auf den Bestseller von 1811 folgten unter anderem eine Oper von E.T.A. Hoffmann, eine weitere von Lortzing und ein Stück von Giraudoux, und natürlich ist auch Andersens beliebte Kleine Seejungfrau eine Variation des Undine-Stoffs. So souverän, wie Lacombe sich den alten Stoff aneignet, so stilsicher verwandelt er auch einige weltberuhmte Gemälde des 19. Jahrhunderts.

Meine Einschätzung:
Schon lange war ich auf der Suche nach diesem Lacombe-Werk und nun bin ich endlich bei rebuy fündig geworden und durfte mich an den wunderschönen, düsteren Bildern von Lacombe erfreuen, mit denen er das Märchen von Undine nacherzählt.
Grandios! Wunderschön! Bezaubernd!

Mein Fazit:
Wer Lacombes Bildersprache mag, der wird auch „Undine“ lieben!

Meyer, Kai: Die Seiten der Welt – Nachtland (2)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Die Seiten der Welt
Teil 2: Die Seiten der Welt – Nachtland
Teil 3: Die Seiten der Welt – Blutbuch

Meine Einschätzung:
Mit Teil 2 der Serie habe ich mich anfangs etwas schwer getan, was sicher auch daran lag, dass ich Teil 1 vor 2 Jahren gelesen habe und erst mal wieder den Einstieg in diese komplexe Welt der Bibliomantik finden mußte.
Aber als das geschafft war, habe ich mich Kai Meyer und seinen abgefahrenen Ideen hingegeben :-).
Bücher, die süchtig machen, wenn man nur eine Zeile gelesen hat.
Wesen, die tagsüber zu Bäumen werden und sich des Nachts in Menschen verwandeln – nicht zu verwechseln mit Dryaden 😉
Ein Südstaatenliebesromanheld als Leibwächter.

Allerdings ist die Geschichte dermaßen komplex angelegt, dass ich ein wenig den Überblick verloren habe, denn die bibliomantische Welt ist in großer Gefahr und es gibt mehrere mögliche Verursacher – sehr undurchsichtig.
Man kann sich als Leser auch nicht gemütlich zurücklehnen und seine Lieblingsfiguren entspannt durch Abenteuer begleiten, denn ehe man sichs versieht, sind sie tot. Endgültig …
Ich brauche jetzt erst mal eine ganz kurze Erholungspause, aber dann schnappe ich mir den Abschlußband sofort.

Mein Fazit:
Kai Meyer ist ein fantastischer, deutscher Fantasy-Autor mit opulenten Ideen und spannenden, unvorhersehbaren Geschichten, der seinesgleichen sucht.

Huff, Tanya: Hotel Elysium – Die Chroniken der Hüter (1)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie „Chroniken der Hüter“
Teil 1: Hotel Elysium
Teil 2: Auf Teufel komm raus
Teil 3: Hüte sich wer kann

Kurzbeschreibung:

Austin ist ein schwarzweißer, alles andere als junger Kater. Aber nicht irgendeiner, sondern der einer Hüterin, ein sehr wortgewandtes Katzentier mit deutlichen Ansichten, die er stets gerne zum besten gibt. Wer wüßte schließlich besser als Austin, was das beste für Claire ist – und für den nicht ganz so wichtigen Rest des Universums?
Claire Hansen ist eine Hüterin, Mitglied einer kleinen, elitären Gruppe, die das Universum zusammenhält. Aber jetzt wird sie ins Hotel Elysium gerufen, eine heruntergekommene Pension, das die „außergewöhnlichste” Klientel anzulocken scheint. Über diesen neuen Einsatz ist Claire alles andere als glücklich …

Meine Einschätzung:
Ich habe ja nun schon 3 Romane der Autorin gelesen, die zugegebenermaßen sprachlich nicht immer überzeugen kann oder die Übersetzungen sind einfach etwas holprig geraten??? Trotzdem lese ich darüber hinweg, denn mir gefällt der Humor der Autorin ausgesprochen gut und obwohl ich viel Urban Fantasy schon gelesen habe, überrascht und unterhält sie mich.
Claire ist eine niedliche Hauptfigur, die ihre anstrengenden Hüterinnenprobleme so gut wie möglich löst und ihr Partner, der sprechende Kater Austin, ist herrlich verfressen und vorlaut.
Sehr witzig sind die Auftritte der paranormalen Hotelgäste und dass zu Halloween nicht nur verkleidete Kinder an der Haustüre klingeln haben wir doch alle gewußt, oder????
Ein klein wenig hat mich die Geschichte an trashige, amerikanische Horrorfilme erinnert, aber die Autorin bekommt immer noch rechtzeitig die Kurve ;-).
Die anderen beiden Bände werde ich sicher auch noch lesen, wenn ich in der entsprechenden Stimmung bin.

Mein Fazit:

Mal was anderes – ein bisschen schräg, eine kleine Prise Horrorgenre, leicht ironisch und voller wilder Einfälle

Brett, Peter, V.: Das Lied der Dunkelheit (1)


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie „Demon-Zyklus“:
Teil 1: Lied der Dunkelheit
Teil 2: Das Flüstern der Nacht
Teil 3: Die Flammen der Dämmerung
Teil 4: Der Thron der Finsternis
Teil 5: Das Leuchten der Magie

Kurzbeschreibung:

„Weit ist die Welt – und dunkel …“
… und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben.

Meine Einschätzung:
Der erste Teil der Serie ist schon 2009 erschienen und ich frage mich, warum ich diese epische, düsterie Fantasy-Serie noch nicht im Auge hatte??? Gesehen habe ich das Buch definitv schon im Buchhandel, aber offenbar hat mir das Cover nicht zugesagt, so dass es nicht mal in der Hand hatte, um den Klappentext zu lesen und in den einschlägigen Fantasy-Blogs, die ich verfolge, ist es mir auch nicht begegnet. Seltsam. Nun gut …
Eine düstere Welt mit mittelalterlichen Strukturen ist die Heimat der 3 Protagonisten Arlen, Leesha und Rojer. Mit dem Untergang der Sonne tauchen blutrünstige Dämonen aus dem Boden auf, die nur mittels Bannzeichen an Haus, Stall und Scheune ferngehalten werden können. Wer nach Sonnenuntergang keinen sicheren Bannkreis erreicht hat, wird von den Dämonen getötet – ohne Ausnahme. Die Menschen sind verängstigt und mutlos und schon arg dezimiert und im Laufe der Geschichte verlieren auch einige Hauptfiguren ihr Leben.
Mir haben die 3 Protagonisten sehr gut gefallen, besonders Leesha, die Kräuterheilerin ist eine tolle, starke Frauenfigur, deren Entwicklung ich mit Spannung verfolgen werden. Arlen, der männliche Held, ist hingegen ein eher schwieriger Charakter, den ich nicht gleich ins Herz geschlossen habe, aber wer weiß, was noch kommt? Und der junge Rojen hat definitiv Potenzial, ein interessanter Mann zu werden.
Mir hat jedenfalls der Weltenentwurf recht gut gefallen, wenn er auch keine bahnbrechenden neuen Ideen vorzuweisen hat, aber er ist schlüssig und sehr gut beschrieben und ich bin gespannt, was der Autor noch so vor hat.
Lesen tut sich dieses epische Werk auch richtig gut, so dass ich mir drei Nächte gerne damit um die Ohren gehauen habe.
Mein einziger Kritikpunkt ist der Umstand, dass sich das Werk so richtig ernst nimmt. Von Selbstironie oder Humor findet sich keine Spur. Schade eigentlich …

Mein Fazit:
Ich habe eine neue, epische, düstere Fantasy-Serie entdeckt, die mir richtig gut gefallen hat und die ich mir im Laufe der Zeit mit Genuss zu Gemüte führen werde :-).

Russell, Romina: Zodiac – Weg der Sterne (2)


Genre: Sci-Fi, Jugendbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Zodiac
Teil 2: Zodiac – Weg der Sterne
Teil 3: Black Moon (noch nicht übersetzt)

Kurzbeschreibung:

Um ihre Heimat zu retten und die Galaxie vor dem 13. Haus zu schützen, hat die junge Rho alles in eine Waagschale geworfen – und verloren. Nach schweren Verlusten, Vorwürfen und Demütigungen hat sie nun die Chance, ein ruhiges Leben im Flüchtlingscamp im Haus Steinbock zu führen. Doch Rho kann die schrecklichen Verbrechen der Terrorgruppe Marad nicht vergessen – ebensowenig wie den Hüter des 13. Hauses, Ochus, der sie immer wieder in ihren Alpträumen heimsucht. Als sich Berichte über Angriffe der Marad häufen und Rho eine mysteriöse Nachricht erreicht, weiß sie, dass sie handeln muss, bevor Zodiac im Chaos versinkt. Rho begibt sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit, die sie durch die ganze Galaxie führen wird.

Meine Einschätzung:

So begeistert ich vom ersten Teil der Serie war, so enttäuscht war ich nun vom zweiten Teil. Ich habe mich schlichtweg gelangweilt, da in der ersten Hälfte des Buches einfach nicht viel passiert und die Geschichte kein Vorkommen zeigte.
Vielleicht ist das der typische Zweite-Band-Effekt, in dem viel vorbereitet und angedeutet wird und im dritten Teil wird es dann richtig interessant und spannend?
Das will ich hoffen, denn grundsätzlich fand ich die Idee hinter der Geschichte und den Weltenentwurf gut.
Meine Tochter ist übrigens der gleichen Meinung und hat diesen Band enttäuscht zugeklappt.

Mein Fazit:

Uns konnte der zweite Teil dieser Sci-Fi-Jugendbuchreihe nicht wirklich überzeugen, da es an Spannung fehlte.

Ahern, Cecelia: Perfect – Willst Du die perfekte Welt (2)


Genre: Dystopie, Jugendbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Flawed – Wie perfekt willst Du sein?
Teil 2: Perfect – Willst Du die perfekte Welt?

Kurzbeschreibung:
Celestine wurde als „fehlerhaft“ gebrandmarkt, sie gehört nun zu den Menschen zweiter Klasse. Doch statt sich den strikten Regeln des Systems zu unterwerfen, flieht sie. Denn Celestine ist auch ein Symbol der Hoffnung für alle anderen Fehlerhaften.
Gelingt es ihr, den grausamen Richter Crevan zu überführen? Das wäre die Chance auf einen Neuanfang für die Fehlerhaften. Aber gibt es auch für ihre große Liebe eine neue Chance?
Für Celestine geht es um alles – um Gerechtigkeit für sich selbst und alle anderen und um eine lebenswerte Zukunft.

Mein Einschätzung:
Im zweiten Teil dieser Geschichte spinnt die Autorin die Geschichte spannend und gekonnt weiter. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen :-).
Interessant finde ich auch, wie die Autorin die Rolle der Medien beschreibt, die dieses System der Fehlerhaftenbrandmarkung unterstützen. Wie unabhängig können Medien sein, die Politikern/Richtern/Präsidenten gehören? Wie lange lassen sich Menschen zensierte Berichterstattungen gefallen oder bemerken sie die Zensur überhaupt nicht?
Wie sehr läßt sich der Einzelne oder gar die gesamte Bevölkerung dadurch beeinflussen und wie kann Widerstand aussehen?
Spannende Fragen, oder?

Mein Fazit:
Dieses zweiteilige Jugendbuch/Dystopie kommt sofort auf die Liste meiner Lesehighlights, denn ich finde die Geschichte tagesaktuell, aufrüttelnd, nachdenkenswert und spannend. Lesen!

Ahern, Celelia: Flawed – Wie perfekt willst Du sein?


Genre: Dystopie, Jugendbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Flawed – Wie perfekt willst Du sein?
Teil 2: Perfect – Willst Du die perfekte Welt?

Kurzbeschreibung:
Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund.
Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden – verurteilt als Fehlerhafte.
Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen – um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.

Meine Einschätzung:

Ich bin über diese zweiteilige Serie durch Zufall in der Buchhandlung gestolpert. Weder habe ich bisher in einem Blog darüber gelesen, noch irgendwo anders. Allerdings habe ich eben bei amazon aus den Augenwinkeln gesehen, dass es doch schon über Hundert Rezensionen gibt.
Der Titel, der Klappentext und die Aufmachung dieses Jugendbuches (ich weigere mich einfach beharrlich den Begriff all-age-Roman zu verwenden, was soll das eigentlich sein???) weckte zuerst bei mir den Eindruck, dass das Thema „Perfektion“ im Sinne von Schönheit eine Rolle spielt. Das hatte ich aber falsch interpretiert, ganz falsch.
Die Geschichte spielt in einem europäischen Land in einer nahen Zukunft. Nachdem in diesem Land Politiker, Wirtschaftsbosse und andere wichtige Funktionäre durch falsche Entscheidungen das Land an den Rand einer wirtschaftlichen Katastrophe manövrieren, installiert man eine moralische Instanz, deren Aufgabe es ist, Menschen, die fehlerhafte Entscheidungen getroffen haben, zu verurteilen. Diese fehlerhaften Menschen werden gebrandmarkt und müssen sich einem strengen Reglement unterwerfen, z.B. einer Ausgangssperre ab 23 Uhr, separate Sitze in öffentlichen Verkehrsmitteln und ein generelles Versammlungsverbot. Dieses System existiert neben dem normalen Recht und Gesetz und verselbstständigt sich im Laufe der Zeit. Es ist ein zutiefst grausames, unmenschliches System, aber die Mehrheit der Bevölkerung unterwirft sich diesen absurden Regeln, man bespitzelt und verrät sich gegenseitig und die gebrandmarkten Fehlerhaften haben keine Chance zur Rehabilitation.
Puuuuhhhh, noch jetzt kriecht mir eine Gänsehaut den Rücken hoch, wenn ich an die Beschreibung dieser Gesellschaft denke, vor allem, weil wir das ähnlich in der Vergangenheit in verschiedenen Ländern erleben mußten (Südafrika, DDR, …) und weil ich den Eindruck habe, dass wir Menschen daraus kein bisschen gelernt haben und eine ähnliche Entwicklung auch jetzt wieder denkbar ist. Nein, eigentlich geschieht es doch sogar heute-jetzt-gerade: Menschen werden aufgrund ihrer Religion oder Staatsangehörigkeit vorverurteilt und mit einem Einreiseverbot belegt.
Die Autorin schildert die Geschichte aus der Sicht eines 17jährigen Mädchens und ich denke, dass sie die Gefühlswelt eines Teenagers sehr, sehr gut beschreibt. Celestine will ein ganz normales, unauffälliges Mädchen sein und einfach nur dazu gehören. Sie ist absolut unpolitisch, unkritisch und gedankenlos bis zu diesem einen Ereignis, das alles für sie ändert. Mehr verrate ich aber nicht. 😉
Sicher, die Autorin nutzt bekannte Motive: ein Mädels, das sich zwischen zwei tollen Jungs entscheiden muß und die Anführerin einer Widerstandsbewegung wird, ist ja keine brandneue Idee, aber mir hat die Geschichte trotzdem sehr, sehr gut gefallen, berührt und nachdenklich gemacht.
Erwartungsgemäß ist der Schreibstil der Autorin auch wunderbar flüssig zu lesen, die Geschichte ist wahnsinnig spannend, es gibt keine Längen und ich habe sie in wenigen Stunden in mich hineingesaugt und auf Schlaf verzichtet.

Mein Fazit:

Großartig! Auch wenn ich etwas ganz anderes erwartet habe, wurde ich von dieser gesellschaftskritischen, absolut spannenden, berührenden Dystopie überrascht und bin begeistert. Eine absolute Leseempfehlung!

Strauss, Britta: Schnee und Orchidee (2)


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Indigo und Jade
Teil 2: Schnee und Orchidee

Kurzbeschreibung:
Die Liebe eines Magiers ist das hellste Licht und die tiefste Dunkelheit.
Wüstendrachen, tödliche Orchideenwälder, Nebelwale und Feuervögel. Ihre Reise an Indigos Seite führt Jade durch legendäre Reiche und zeigt ihr Wunder, die all ihre Träume übersteigen. Doch unerbittlich neigt sich ihre gemeinsame Reise den Ende entgegen. Von Tag zu Tag wird der Gedanke an Indigos Verlust unerträglicher. Wird sie in der Lage sein, den Preis für seine Erlösung zu zahlen? Wird ihr das Unmögliche gelingen? Plötzlich steht Jade vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens. Und während die Liebe das Band zwischen ihr und Indigo unerbittlich fester webt, ergreift Königin Scylla die Chance, auf die sie lange gewartet hat.

Meine Einschätzung:
Ich bin nicht sicher, ob ich den zweiten, abschließenden Band überhaupt gelesen hätte, wenn ich nicht gleich beide zusammen bestellt hätte. Warum mich Band 1 nicht überzeugt hat, könnt Ihr hier nachlesen.
Im Grunde ändert sich an meiner Einschätzung auch mit zweiten Band nichts. Ich mag die beiden Hauptfiguren Jade und Indigo nicht. Außerdem ist mir die Geschichte einfach zu voll gepackt und die Beschreibungen der Landschaften, Figuren, Tiere sind mir an einigen Stellen zu farbig, prall, übertrieben??? Versteht jemand, was ich meine???
Vielleicht könnte man meinen Eindruck von der Geschichte mit einem riesen großen Wandgemälde beschreiben, total bunt und mit winzigen Figuren und Elementen bemalt, alle im Detail spannend und gut gemalt, aber von Weitem ist der Betrachter total überfordert.

Mein Fazit:
Mich konnte auch der zweite Band dieses märchenhaften Fantasy-Zweiteilers nicht überzeugen.

Strauss, Britta: Indigo und Jade (1)


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Indigo und Jade
Teil 2: Schnee und Orchidee

Kurzbeschreibung:
Als die heimatlose Jade nach einem misslungenen Diebstahl von den Häschern der grausamen Königin Scylla gefangengenommen und misshandelt wird, glaubt sie, ihr Dasein sei zu Ende. Halbtot in den von gefährlichen Kreaturen bevölkerten Wäldern ausgesetzt, schließt sie mit ihrem Leben ab. Doch Indigo, ein mysteriöser Vagabund, scheint nur auf sie gewartet zu haben. Er rettet Jade das Leben und zwingt sie dazu, an seiner Seite auf eine lange Reise zu gehen. Eine Reise voller tödlicher Gefahren, deren Sinn und Ziel sie nicht kennt. Tausend Geheimnisse umgeben Indigo, unzählige Feinde verfolgen seine Spur. Jeder Tag und jede Nacht machen Jades Reisegefährten nur noch rätselhafter, doch sie ist entschlossen, die Wahrheit über ihn herauszufinden.

Meine Einschätzung:
Im Grunde verfügt die Geschichte über alle Zutaten, die ich mag: Märchenelemente, Magie, jede Menge Zauberwesen, bösartige Monster, Drachen, Einhörner, starke Frauenfiguren, eine Liebesgeschichte, …
Richtig gut gefallen haben mir die beiden bösen Königinnen. Wenn schon böse, dann richtig böse und richtig mächtig und skrupellos waten sie durch das Blut ihres Volkes. Du machst als Palastwache einen Fehler (oder auch nicht) – Kopf ab :-), Du kannst Deine Steuern nicht bezahlen – Kopf ab, etc.
Auch die erschaffenen blutrünstigen Monster sind lesenswert. Blutsaugende Kolibris, da muß man erst mal drauf kommen ;-).
Gerne mochte ich auch die Szenen, als Jade und ihr Bruder von den beiden Diebinnen gerettet werden und im Untergrund der Stadt lebten.

ABER (und ab hier lesen bitte nur die weiter, die das Buch selbst schon gelesen haben, denn ich muß wohl oder übel spoilern, wenn ich meine kritischen Gedanken ordentlich darlegen möchte.) …

Die Geschichte ist sehr komplex angelegt und ich habe den Eindruck, dass ich diese komplizierten, detailierten Zusammenhänge nicht immer richtig durchschauen konnte, aber dass kann natürlich auch an mir liegen ..

Es gibt in der Geschichte zwei richtig große Zeitsprünge (über mehrere 100 Jahre), die mich verwirrt haben und ich habe immer noch nicht verstanden, warum die sein mußten. Warum immer gleich in diesen Dimensionen??? 20 Jahre hätten doch auch gereicht.
Nach dem ersten Zeitsprung taucht die uralte Opalfüchsin auf – nach x100 Jahre – und erst um einiges später wird erklärt, dass sie ein magisches Wesen ist (zumindest habe ich das vorher nicht verstanden) und erhält eine entscheidene Rolle. Bis dahin ist sie ein Begleiterin nahezu ohne Funktion …
Nach dem zweiten Zeitsprung tauchen plötzlich noch zwei neue Figuren auf, die Begleiter des atlantischen Magiers, die nirgendwo eingeführt werden. Der Magier an sich ist eher ein Einzelgänger und warum er sich ausgerechnet diese beiden Gefährten ausgesucht hat, erschließt sich mir nicht.
Nun suche in Fantasy-Büchern nicht wirklich nach Logik, aber zumindest müssen mir die Dinge plausibel, in all ihrer Fantastik, erklärt werden.
Probleme habe ich auch mit der männlichen Hauptfigur Indigo, dem Magier. Er bekommt in der Geschichte unglaubliche Kräfte zugeschrieben, zerstört unter der Herrschaft des Fluches der bösen Königin Armeen mit einem Fingerschnippen, aber im Rest der Geschichte ist er immer am Ende seiner Kräfte, kurz vor dem Ausbrennen und der kleinste Zauber schwächt ihn. Leider habe ich nicht verstanden, warum das so ist oder habe ich die Erklärung überlesen???
Ja, das könnte schon sein, denn die Geschichte hat auch ihre Längen, die mich ungeduldig gemacht haben, sodass ich manchmal nur quer gelesen habe. Das kommt eigentlich nur vor, wenn mich die Geschichte nicht wirklich fesselt.
Denn leider hat mir auch die weibliche Hauptfigur Jade nicht so richtig gut gefallen. Da die Geschichte auch aus ihrer Perspektive erzählt wird, hat man einen guten Einblick in ihre Persönlichkeit – leicht zickig, aufbrausend, ängstlich, nervig, aber auch mutig und unerschrocken, aber gleichzeitig verkörpert sie auch eine reine Seele und die stelle ich mir irgendwie anders vor.
Gleichzeitig habe ich außerdem das Problem, dass ich mir nur schwer vorstellen kann, wie sich eine Persönlichkeit, die mehrere 1000 Jahre alt ist und keine kleinere Aufgabe hat, als die Menschheit zu beraten und zu beschützen, obendrein über mächtige Magie verfügt, aus einer anderen Welt stammt, sich in ein junges Mädchen verliebt. Echt jetzt????

Das sind natürlich alles vollkommen subjektive Lesegefühle meinerseits und andere Leser werden das ganz anders empfinden. Vielleicht war das einfach nicht die richtige Geschichte zur richtigen Zeit???

Mein Fazit:
Eine opulente Fantasy-Geschichte mit Märchenelementen und jeder Menge magischer Weser und gräßlicher Monster, die mich leider nicht restlos überzeugen konnte.

Green, Simon R.: Einst unter blauem Mond – Der Dämonenkrieg (4)


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Das Regenbogenschwert – Der Dämonenkrieg 1
Teil 2: Unter dem blauen Mond – Der Dämonenkrieg 2
Teil 3: Der träumende Turm – Der Dämonenkrieg 3
Teil 4: Einst unter blauem Mond – Der Dämonenkrieg 4

Kurzbeschreibung:

Bereits zweimal haben Prinz Rupert und Prinzessin Julia das Waldkönigreich gerettet und sich so das Recht erworben, glücklich bis ans Ende ihrer Tage zu leben.
Doch ein Blauer Mond zieht auf. Schon wieder.
Falk und Fischer, berühmt für ihre jahrelangen Dienste als Bewahrer des Friedens in der Stadt Haven, sind mehr als zufrieden damit, Legenden zu sein. Nachdem sie beschlossen hatten, zu alt für den ganzen Scheiß zu sein, gaben sie ihr bisheriges Leben auf und gründeten die Helden-Akademie, um hoffnungsvolle Nachwuchsheroen auszubilden.
Legenden sterben nie, doch scheint es, als dürften sie sich auch nicht auf ihr Altenteil zurückziehen. Kein Geringerer als ihr alter Erzfeind, der Dämonenprinz, hat Jack und Gillian, Falks und Fischers erwachsene Kinder, entführt, um sie zu einem finalen Kampf auf Leben und Tod zu zwingen. Doch die beiden Helden wähnen noch ein anderes Motiv hinter der Entführung, eines, das mit einem viele Jahre zurückliegenden Fall zusammenhängt – einem, über den sie nie reden wollten.
Es bleibt ihnen also nichts anderes übrig, als ins Waldkönigreich zurückzukehren, – ein letztes Mal …

Meine Einschätzung:
Zugegebenermaßen hat der letzte Teil der Serie ein paar Längen, denn der Autor holt ganz schön lange aus, um umfassend und detailreich in die Geschichte einzusteigen, aber im Grunde hat mir das gut gefallen, denn so lernte ich alle neuen Figuren sehr gut kennen.
In seinem gewohnt witzig-ironischen Stil, fast schon etwas schnodderig erzählt er von einer unbändigen Prinzessin, die zwangsverheiratet werden soll, von einem schwulen, hinterlisten Thronfolger, von zwei alternden Königen, die nochmal mächtig sein wollen, von intriganten Politikern und Doppelagenten, von zwei unsterblichen Helden, die eigentlich keine mehr sein wollen, von drei Schwertern mit unheimlicher Macht und einer großen entscheidenden Schlacht, deren Ausgang gewiß scheint.
Herrlich! Besonders angetan haben es mir die wirklich abgefahrenen Figuren, wie der kopflose Roland, der Finstere Ritter oder der sprechende Dämonenhund und nicht zuletzt das Einhorn „Brise“ 🙂

Mein Fazit:

Mit der Serie „Der Dämonenkrieg“ von Simon R. Green hatte ich großen Lesespaß. Schräg, witzig, brutal, politisch vollkommen unkorrekt ;-), selbstironisch und unterhaltsam. Das mag ich :-).

Green, Simon R.: Der Träumende Turm – Der Dämonenkrieg (3)


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Das Regenbogenschwert – Der Dämonenkrieg 1
Teil 2: Unter dem blauen Mond – Der Dämonenkrieg 2
Teil 3: Der träumende Turm – Der Dämonenkrieg 3
Teil 4: Einst unter blauem Mond – Der Dämonenkrieg 4


Kurzbeschreibung:

Während das Heldenpaar Prinz Rupert und Prinzessin Julia unter den Decknamen Falk und Fischer durch die Lande ziehen, reißt andernorts der Kontakt zu einer der wichtigsten Grenzfestungen des Waldkönigreichs ab.
In Ermangelung einer Heldentruppe entsendet man Duncan MacNeil mit einer Gruppe Waldläufer zu der Zitadelle. Bei ihrer Ankunft finden sie die Festung jedoch verlassen vor, alles weist auf ein grauenhaftes Verbrechen hin.
Als Duncan und seine Getreuen tiefer in die Zitadelle vordringen, wird ihnen bald klar, dass ein uraltes Übel unter der Festung erwacht ist – und über all dem erhebt sich ein blauer Mond.

Meine Einschätzung:
„Der träumende Turm“ könnte eigentlich auch als Einzelband durchgehen, denn Falk und Fischer, die Hauptfiguren der Serie kommen überhaupt nicht vor. Mich hat das aber nicht gestört, denn die Geschichte der Waldläufer, die ausgeschickt werden, einen Außenposten zu überprüfen, der sich nicht mehr meldet, ist richtig, richtig spannend. Die Figuren sind interessant, die Geschichte ist schräg, bizarr, witzig, die Gegenspieler sind fies und die Feinde mächtig.
In Greenscher Manier wird mit dem Schwert gemetzelt, gezaubert, bis alle Magie aufgebraucht ist und auch noch in der aussichtslosesten Situation haben die Helden einen flotten Spruch auf der Lippe.
Ich mag den ironischen, witzigen Erzählton der Geschichte sehr.

Mein Fazit:
Spannend, kurzweilig, witzig, schräg und unterhaltsam. So mag ich Fantasy am liebsten.

Maas, Sarah, J.: Throne of Glass – Königin der Finsternis (4)


Genre: Fantasy


Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Throne of Glass – Die Erwählte
Teil 2: Throne of Glass – Kriegerin im Schatten
Teil 3: Throne of Glass – Erbin des Feuers
Teil 4: Königin der Finsternis
Teil 5: Empire of Storms
Teil 6: ?

Kurzbeschreibung:
Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat sich den Schatten ihrer Vergangenheit gestellt und es überstanden. Jetzt kehrt sie zurück nach Adarlan. Aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius, Königin von Terrasen. Doch bevor sie ihren Thron besteigen kann, muss sie noch offene Rechnungen begleichen. Da ist zum einen ihr alter Meister, der sie verraten und dem Tod überlassen hat. Und der König von Adarlan, der in seinem grenzenlosen Machthunger die Magie verbannt, ihre Eltern getötet und den ganzen Kontinent unterworfen hat. Eine Aufgabe, würdig einer Kämpferin, würdig einer dunklen Königin …

Meine Einschätzung:
Und noch ein starke Heldin, die sich in mein Herz gekämpft hat :-), im wahrsten Sinne des Wortes. Während des Lesens mußte ich mehrfach das Buch beseite legen, weil ich dachte, diese ausweglose Situation überstehen die niemals ohne Verluste … Meine Tochter lacht sich darüber kaputt, macht es aber tatsächlich auch so. Ich hole mir dann was zu trinken und springe wieder in die Szene. Blutige Gemetzel, so kann man das ruhig beschreiben. Aelin/Celaena und ihre Freunde bleiben nie sauber und unverletzt… Das muß man mögen bzw. aushalten können.
Die weitverzweigte, ausgefeilte Geschichte wartet mit zahlreichen interessanten Figuren auf und besonders mit starken Frauenfiguren, die die Herren der Schöpfung manchmal recht blass aussehen lassen. Ich mag das wirklich! Starke Frauen braucht auch das Fantasy-Genre, findet Ihr nicht?
Ich finde jedenfalls, dass „Throne of Glass“ eine großartige Fantasy-Serie ist, die sich nicht hinter „Game of Thrones“ verstecken muß!

Mein Fazit:
Fans of Game of Thrones! Eröffnet Euch eine neue Welt und lest Sarah Maas! 🙂

Briggs, Patricia: Gefährtin der Dunkelheit (8)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Ruf des Mondes
Teil 2: Bann des Blutes
Teil 3: Ruf des Mondes
Teil 4: Zeit der Jäger
Teil 5: Zeichen des Silbers
Teil 6: Siegel der Nacht
Teil 7: Tanz der Wölfe
Teil 8: Gefährtin der Dunkelheit
Teil 9: Spur des Feuers
Teil 10: Silence Fallen

Kurzbeschreibung:
Als Christy, die Exfrau ihres Gefährten Adam, plötzlich in ihrem Leben auftaucht, schrillen bei Mercy sämtliche Alarmglocken – und das zu Recht, denn Christy führt nichts Gutes im Schilde: Sie will Adam zurück und ist sogar bereit, Mercys eigenes Rudel gegen sie aufzustacheln. Doch eine Mercy Thompson gibt niemals kampflos auf – schon gar nicht in der Liebe! Noch ahnt Mercy nicht, dass Christy ihr geringstes Problem ist: Ihr droht weitaus größere Gefahr von einem Gegner, der die ganze Welt zerstören kann …

Meine Einschätzung:
Das war ja nun wieder eine lange Pause nach dem 7. Band, aber ich las die ersten drei Seiten und Zack war ich wieder eingetaucht in Mercys Welt. Ich war förmlich hin und weg und konnte das Buch nicht aus der Hand legen und jetzt klau ich mal bei mir selbst …
Patricia Briggs hat einfach einen umwerfenden Weltenentwurf geschaffen, komplex, durchdacht, abgefahren und anders. Sicher, es kommen Feen, Elfen, Hexen, Vampire und Gestaltwandler vor, aber sie verleiht ihnen interessante Eigenschaften und eine eigene Historie. Ich finde das gelungen und cool.
Mercy ist eine tolle, absolut liebenswerte, draufgängerische, verrückte, leidensfähige, mutige, loyale Hauptfigur. Ihr Partner Adam ist der gelungene Gegenpart und auch sonst wimmelt es in der Geschichte vor interessanten Charakteren, gut, böse, irgendwas dazwischen, schauerig, mörderisch, liebenswert, ….
Wenn ich an dieser Stelle Euer Interesse wecken konnte, dann beginnt unbedingt mit Teil 1, denn für Quereinsteiger eignet sich auch dieser Band nicht.

Mein Fazit:
Die Mercy-Thompson-Reihe ist eine meiner Lieblings-, wenn nicht sogar meine Lieblings-Urban-Fantasy-Serie und ich bin glücklich, dass der Heyne-Verlag sie endlich, endlich weiterführt! Lesen!!!

Pala, Ivo: Schwarzer Horizont


Genre: High-Fantasy

Reihenfolge der Dark-world-Saga:

Teil 1: Schwarzer Horizont
Teil 2:
Teil 3:

Kurzbeschreibung:
Seit dem Weltendonner herrscht überall ewige Nacht. Asche verdunkelt den Himmel, die Welt wird zunehmend eisiger. Äcker und Felder sind tot; nichts wächst mehr. Menschen verhungern auf den Straßen. Andere verschwinden spurlos auf mysteriöse Weise. Zwei Hochkulturen, Twyddyn und Milara, bekämpfen einander zu Land und See um die letzten Ressourcen und die Macht auf dem neu entdeckten, geheimnisvollen Kontinent Kutera. In einem Sturm aus Schlachten und Intrigen trotzen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ebenso der feindseligen Natur wie ihrem unbarmherzigen Schicksal.

Meine Einschätzung:
Uiuiuiuiuiui. Geniale Grundidee :-). Wir betreten die Welt ungefähr zwei Jahre nach einer Katastrophe, die die Sonne verdunkelt hat. Es geht den Menschen schlecht, sie hungern, denn ohne Licht gedeihen keinerlei Pflanzen mehr und die Vorräte sind nahezu aufgebraucht.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht dreier, ganz unterschiedlicher Menschen. Ich fand diese wechselnden Erzählperspektiven sehr reizvoll, denn sie bringt einem die Protagonisten ganz nahe.
Die drei Hauptfiguren könnten nicht unterschiedlicher sein und sie sind ganz schön kantig und nicht unbedingt Herzensbrecher, aber das passt zu Welt, zur Grundstimmung der Geschichte und sicher auch zum Autor ;-).
Die Geschichte ist natürlich recht düster, stellenweise grausam. Es gibt einige, fiese Monster neben den schon bösen Jungs, die die Welt in Scharen bevölkern. Es wird gemordet, geschändet und gefoltert :-). Ist also nix für zartbesaitete Leser.
Als ich das Buch zuschlug, rannte ich sofort zum Rechner um zu recherchieren, wann der zweite Teil erscheint, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit Lizia, Raymo und Ash weitergeht :-). Leider konnte ich das Erscheinungsdatum nicht herausfinden. Hmpf.

Mein Fazit:
Der Auftakt der Fantasy-Saga aus deutscher Autorenhand ist grandios gelungen. Düster, brutal, spannend und überraschend. Ich freue mich auf die kommenden Teile.

Estep, Jennifer: Spinnenkuss (1)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Elemental Assasin-Serie:
Teil 1: Spinnenkuss
Teil 2: Spinnentanz
Teil 3: Spinnenjagd
Teil 4: Spinnenfieber
Teil 5: Spinnenbeute
Teil 6: Spinnenfeuer
Teil 7: Spinnengift

Kurzbeschreibung:
Gin Blanco ist eine Auftragsmörderin, bekannt unter dem Namen „Die Spinne“. Geduldig liegt sie auf der Lauer, nähert sich ihren ahnungslosen Opfern und schlägt im richtigen Augenblick zu. Gnadenlos. Doch als sich ihr neuester Auftrag als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Elementarmagie braucht, ist Ablenkung – besonders in Form des sexy Detectivs Donovan Caine…

Meine Einschätzung:

Hmpf. Diese Serie steht schon soooo lange auf meinem Wunschzettel, weil sie natürlich genau meinem Beuteschema entspricht. Urban Fantasy mit starker Frauenfigur – mehrteilig :-).
Nun habe ich sie mir aber ausgerechnet als Hörbuch geschnappt und jetzt bin ich nicht ganz sicher, ob mir die Story überhaupt gefallen hat.
Ganz sicher bin ich allerdings, dass ich die Erzählerin Tanja Fornano für die falsche Besetzung halte. Gin ist ja eine Auftragsmörderin, die ihre Geschichte selbst erzählt und zu dieser Figur passt meiner Meinung nach die mädchenhafte, sanfte Stimme der Sprecherin überhaupt nicht. Ich finde einfach, dass sie nicht den richtigen Ton trifft für eine Frau, die ein brutales Leben führt und täglich um ihr Leben kämpft. Das kann man nicht so vorlesen, als sei es ein netter Frauenroman, in dem auch mal eben ein paar Vampire, Riesen und Zwerge umgebracht werden.
Neeeee.
Die Story an sich hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber von weiblichen Auftragsmörderinnen habe ich ja nun schon einiges gelesen und Gin sticht aus dieser Gruppe nicht besonders hervor. Ich gebe der Reihe aber noch eine Chance – als Buch …

Mein Fazit:
Dieses Hörbuch ist der Beweis, wie wichtig eine Stimme für mich sein kann. Leider trifft die Sprecherin überhaupt nicht den Ton, den ich mir gewünscht hätte und deshalb kann ich die Geschichte auch nur schlecht bewerten, die wahrscheinlich so schlechter wegkommt, als wenn ich sie gelesen hätte.

Clare, Cassandra; Black, Holly: Der Weg ins Labyrinth – Magisterium 1


Genre: Urban Fantasy, Jugendbuch, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Der Weg ins Labyrinth
Teil 2: Der kupferne Handschuh
Teil 3: Der Schlüssel aus Bronze

Kurzbeschreibung:
Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum Hunt nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium, der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen…

Meine Einschätzung:
Hm. Ich bin ohne großartige Erwartungen an dieses Jugendbuch herangegangen, das mir wegen seines schönen Covers schon auf der Buchmesse aufgefallen war und die Geschichte paßt ja auch grundsätzlich in mein Beuteschema. Außerdem kenne ich die Autorin schon von der City of Bones-Reihe, die mir eigentlich ganz gut gefallen hatte.
„Der Weg ins Labyrinth“ hat mich leider gelangweilt und zwar furchtbar gelangweilt, nicht nur ein wenig. Die Protagonisten haben in meinem Kopf einfach keine Gestalt angenommen, ebenso wenig wie das unterirdische Magisterium oder Elementarier. Die Geschichte schleppte sich so dahin und nur ganz zum Schluß wurde ich hellhörig, als Callums Herkunft offenbart wurde. Allerdings bleiben hier so viele Fragen offen, dass ich das sehr unbefriedigend fand. Dann muß ich leider auch feststellen, dass mir die Parallelen zu Joan K. Rowlings Harry-Potter-Universum doch zu aufdringlich waren.
Und mit der Interpretation von Oliver Rohrbeck, dessen Stimme ich eigentlich mag, kam ich auch nicht klar. Wenn er Erwachsene spricht, verstellt er die Stimme so blöd und salbungsvoll, dass ich jedes Mal zusammengezuckt bin vor Entsetzen ;-).

Mein Fazit:

Leider konnte mich der erste Teil dieser Jugendbuchserie überhaupt nicht überzeugen. Fade, blasse Charaktere, eine uninspirierte Geschichte und ein nerviger Sprecher – da lasse ich lieber die Ohren von den beiden anderen Teilen.