Day, Marele: Die Bräute des Himmels


Genre: Roman

Kurzbeschreibung:
Drei Nonnen, unzählige Schafe und ein junger unschuldiger Priester in einem halbverfallenen Kloster auf einer einsamen Insel – da muß es zu Turbulenzen kommen. Ein komisch-erotischer, spannender und philosophischer Roman der bekannten australischen Autorin Marele Day.

Meine Einschätzung:
Skurril: sonderbar, absonderlich anmutend, auf lächerliche oder befremdende Weise eigenwillig; seltsam
Dieser Roman ist genau das: seltsam, bizarr, eben skurril und ich frage mich immer noch, was mir die Autorin eigentlich sagen wollte???
Ich kann auch skurrilen Geschichten durchaus etwas abgewinnen, aber dieser merkwürdige Roman über drei Nonnen, die von der Welt vergessen in einem verfallenen Kloster leben, merkwürdige katholizistische Rituale abhalten und ihre Schafe für die Reinkarnationen ihrer verstorbenen Schwestern halten, ist mir dann doch eine Nummer zu schräg. Zugegebenermaßen hat die Autorin ein Talent dafür, Situationen, Landschaften und Objekte sehr intensiv zu beschreiben und sie hat auch interessante Idee, z.B. dass die Nonnen an einer Decke stricken, in die sie ihre tagtäglichen Erlebnisse und Ereignisse einstricken.
Aber eigentlich habe keine Lust, mich 370 Seiten lang durch seltsame Dinge zu lesen, denn die eigentliche Handlung versteckt sich in diesen langen, langen Beschreibungen.
Komisch fand ich den Roman an keiner Stelle, erotisch schon mal überhaupt nicht und der philosophische Aspekt hat sich mir auch nicht erschlossen.

Mein Fazit:
Dieser skurrile, merkwürdige Roman aus dem Jahr 1998 kann meiner Meinung nach getrost in den Antiquariaten dieser Welt verstauben.

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