George, Nina: Das Lavendelzimmer (abgebrochen)

Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.

Meine Einschätzung:
Und was mich geritten hat, mir gerade jetzt „Das Lavendelzimmer“ vom SuB zu schnappen, weiß ich auch nicht. Nach 80 Seiten habe ich das Buch zugeklappt, weil ich einfach nicht in der Stimmung für einen Protagonisten wie Perdu bin, Buchhändler hin oder her, der 20 Jahre lang leidet, weil er nicht weiß, warum ihn seine Geliebte verlassen hat und zu feige ist, ihren Abschiedsbrief zu öffnen. Da kann sein Bücherschiff noch so romantisch verträumt durch Frankreich schippern und er wundervolle Buchempfehlungen aussprechen …

Mein Fazit:
Ich bin gerade nicht in der Stimmung für diesen Bücher-Roman …

Izner, Claude: Madame ist leider verschieden

Genre: historischer Krimi

Kurzbeschreibung:
Ein rätselhafter Tod auf dem Eiffelturm, der umstrittenen Attraktion der Pariser Weltausstellung des Jahres 1889: Eine der vielen Besucherinnen haucht dort, in luftiger Höhe, ihr Leben aus. Der Buchhändler Victor Legris wird ungewollt zum Zeugen und schließlich zum Ermittler. Denn es gibt noch weitere Opfer, die stets einem mysteriösen Bienenstich erliegen. Und jedes Mal ist Victor dem Tatort nicht fern …

Meine Einschätzung:
Und hier der Vollständigkeit halber, meine Meinung zum letzten gelesenen Buch des Jahres 2013…
Mir haben Titel und Cover supergut gefallen und ich bin ein absoluter Eiffelturm-Fan (meine Familie macht sich schon lustig über mich, weil ich in Paris an jeder Ecke stehenbleibe, um den Eiffelturm aus einer anderen Perspektive zu betrachten und zu fotografieren) und dann sind die beiden Hobby-Ermittler auch noch Buchhändler. Dieser Krimi müßte mir doch gefallen, oder? Naja, wenn ich bis zu 5 Sternchen vergeben würde, bekäme er zwei und die auch nur, weil mir dir die Schilderungen der Weltausstellung 1889 gut gefallen haben. Der Kriminalfall – langweilig, die Figuren – farblos, Spannung – nicht vorhanden.
Aber vielleicht war ich auch einfach nicht in der Stimmung für diese leise Art von Krimi?

Mein Fazit:
Ein historischer Paris-Krimi, der leider gerade nicht zu meinem Lesegeschmack gepaßt hat.