Musso, Guillaume: Das Mädchen aus Blooklyn


Genre: Thriller

Kurzbeschreibung:
Raphaël ist überglücklich, in wenigen Wochen wird er seine große Liebe Anna heiraten. Aber wieso weigert sie sich beharrlich, ihm von ihrer Vergangenheit zu erzählen? Während eines romantischen Wochenendes an der Côte d’Azur bringt Raphaël sie dazu, ihr Schweigen zu brechen. Was Anna dann offenbart, übersteigt alle seine Befürchtungen. Sie zeigt ihm das Foto dreier Leichen und gesteht: »Das habe ich getan.« Raphaël ist schockiert. Wer ist die Frau, in die er sich verliebt hat? Doch ehe Anna sich ihm erklären kann, verschwindet sie spurlos. Raphaël bittet seinen Freund Marc, einen ehemaligen Polizisten, um Hilfe. Gemeinsam setzen sie alles daran, seine Verlobte wiederzufinden – der Beginn einer dramatischen, atemlosen Suche nach der Wahrheit, die sie bis in die dunklen Straßen von Harlem und Brooklyn führt.

Mein Einschätzung:
Natürlich kann ich an dieser Stelle überhaupt nichts zum Inhalt sagen, denn Musso-typisch nimmt die Geschichte ein paar wichtige Wendungen …
Die letzten Male bin ich ja recht kritisch mit Musso umgesprungen und auch bei diesem Thriller habe ich manchmal gedacht: „Junger Mann, hau doch nicht so auf die Kacke!“ ;-), aber die Geschichte ist schon ganz schön spannend mit mitreißend. Überhaupt nicht überzeugt hat mich die Hauptfigur als allein-erziehender Vater. Einen zweijährigen in New-York einer wildfremden Babysitterin zu überlassen??? Wirklich? Und das tagelang. Na gut, sei es drum, spannend ist die Geschichte allemal und Musso-Fans werden begeistert sein.

Mein Fazit:
Ein spannender, wendungsreicher Thriller, typisch Musso eben, mit kleinen Schwächen.

Hinweis: An meinen Suchanfragen sehe ich, dass viele Leser „Reihenfolge Musso“ googlen. Die Romane hängen in keinster Weise zusammen. Man kann sie wild durcheinander lesen.

Romane von Guillaume Musso:
Ein Engel im Winter (2005)
Ein himmlische Begegnung (2007)
Weil ich Dich liebe (2009)
Wirst Du da sein (2009)
Lass mich niemals gehen (2010)
Nachricht von Dir (2012)
Sieben Jahre später (2013)
Vielleicht morgen (2014)
Nacht im Central Park (2015)
Vierundzwanzig Stunden

Allen, Addison Sarah: Die Mondscheinbäckerin

Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Nach dem Tod ihrer Mutter kommt die 17-jährige Emily Benedict nach Mullaby, North Carolina, um dort bei ihrem Großvater zu leben. Schon bald merkt sie, dass in Mullaby ungewöhnliche Dinge vor sich gehen: Nachts huschen Irrlichter durch die Wälder, die Tapete in Emilys Zimmer verändert von allein das Muster, und die Nachbarin Julia Winterson backt Kuchen, die geliebte Menschen anlocken können. Als Emily den jungen Win Coffey kennenlernt, funkt es sofort zwischen den beiden. Aber die Familie Coffey hütet ein sonderbares Geheimnis …

Meine Einschätzung:
Nach all dem spannungsgeladenen Lesefutter bin ich mit diesem Roman in zuckersüße Südstaaten-Romanze eingetaucht. Das ist doch das Tolle am Lesen, oder? Mit jedem Buch in eine neue Welt eintauchen und je nach Stimmungslage darf es bei mir brutal und düster oder eben nett und freundlich sein ;-).
Während ich im Moment Bücher, die in den nördlichen Bundesstaaten der USA spielen oft langweilig oder doof finde, bin ich offenbar ein heimlicher Fan der Südstaaten, denn Geschichten, die dort spielen, haben ein besonderes Flair, das mir gut gefällt.

Mein Fazit:
„Die Mondscheinbäckerin“ ist ein netter Sommerroman mit Südstaatenflair, einem Hauch Magie und einem Happy-End. Perfekt.

Von der Autorin gibt es noch:
Mein zauberhafter Garten
Das Wunder des Pfirsichgartens