Kasten, Mona: Schattentraum – Hinter der Finsternis


Genre: Urban Fantasy, Jugendbuch

Kurzbeschreibung:
„Als ich zum ersten Mal in deine Augen sah, wusste ich es“, murmelte er und zog mich dichter an sich heran, sodass sein Mund oberhalb meines Ohrs verharrte. „Du warst meine Hoffnung.“
Nach dem Tod ihrer Mutter wünscht sich Emma nichts sehnlicher, als der Finsternis zu entfliehen, die sie seitdem heimsucht. Womit sie dabei nicht rechnet, ist Gabriel, der plötzlich in ihr Leben tritt. Mit seinem arroganten Charme nimmt er ihre Gedanken völlig für sich ein. Doch die Dunkelheit lässt Emma nicht los. Alpträume, in denen ihr Schattenwesen erscheinen, machen ihr das Leben schwer. Und auch Gabriel ist nicht der, der er vorgibt zu sein – jede seiner Berührungen könnte sie in den Abgrund ziehen. Bald weiß Emma nicht mehr: Was ist Traum und was Wirklichkeit?

Mein Fazit:
Unausgereiftes, harmloses Jugendbuch, mittelmäßig geschrieben, bekannte Motive ohne Überraschungen – nix für mich.

Garcia, Kami; Stohl, Margaret: Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe

Genre: Jugendbuch, Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Sixteens Moons – Eine unsterbliche Liebe
Teil 2: Seventeen Moons – Eine unheilvolle Liebe
Teil 3: Eighteen Moons – Eine grenzenlose Liebe

Kurzbeschreibung:
Liebe noch vor dem ersten Blick …
Schon bevor Ethan sie zum ersten Mal gesehen hat, hat sie ihn in seinen Träumen verfolgt: Lena, die Neue an Ethans Schule. Lena, das Mädchen mit dem schwarzen Haar und den grünen Augen. Lena, die in Ravenwood wohnt, der verrufenen alten Plantage, von der sich alle in Gatlin fernhalten – alle außer Ethan. Lena, in die Ethan sich unsterblich verliebt. Doch Lena umgibt ein Fluch, den sie mit aller Kraft geheim zu halten versucht: Sie ist eine Caster, sie entstammt einer Familie von Hexen, und an ihrem sechzehnten Geburtstag soll sie berufen werden. Dann wird sich entscheiden, ob Lena eine helle oder eine dunkle Hexe wird …
Ethan aber weiß: Auch ihm bleibt keine Wahl – ihm ist vorherbestimmt, Lena für immer zu lieben. Aber wird er bei ihr bleiben können, gleich, welcher Seite sie künftig angehört?

Meine Einschätzung:
Ne, mit dieser Geschichte bin ich nicht warm geworden, was ganz sicher daran liegt, dass es mir so vorkam, als hätte ich diese Geschichte in den verschiedenen Versionen schon mal gelesen.
Junges Mädchen – neu in der Highschool – paßt nicht in die übliche Mädchenclique – verliebt sich in den falschen Jungen – ihre Familie verbirgt Geheimnisse vor ihr – sie hat unvorstellbare Kräfte – geheimnisvolles Artefakt wird gefunden – …
Ich mag das nicht mehr lesen und auch meine Tochter fand es im Grunde langweilig. Warum habe ich das Buch dann fertig gelesen? Einige Figuren sind ganz interessant gezeichnet und mir haben die Rückblicke in die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs gefallen. Die nächsten Bände lasse ich allerdings links liegen …

Mein Fazit:
Typischer Urban Fantasy Schinken für Jugendliche, der sicher seine Fans hat und haben wird …

Schreiber, Joe: Bye bye, crazy chick!

Genre: Jugendbuch

Kurzbeschreibung:
»Du hast auf mich geschossen!«, sagte ich. Ich lag auf dem Bauch und glaubte, jeden Augenblick bewusstlos zu werden. Fünf Meter entfernt stand sie und wischte sich das Blut aus den Augen. Sie kam zu mir, kniete sich neben mich, schlang ihre Arme um mich und drückte die Lippen an mein Ohr. »Perry«, flüsterte sie, »es war ein schöner Abend mit dir.« Eigentlich wollte Perry nur schnell den Abschlussball mit der litauischen Austauschschülerin Gobi hinter sich bringen, um dann pünktlich bei seinen Jungs zu sein. Wer kann ahnen, dass sich hinter dem Mädchen in den sackartigen Kleidern eine wunderschöne Killerin verbirgt, die eine arbeitsreiche Nacht mit fünf Opfern vor sich hat? Rabenschwarz, durchgeknallt, rasiermesserscharf.

Meine Einschätzung:

Da meine Tochter so begeistert von diesem Buch war, habe ich es mir an einem heißen Sommertag geschnappt.
Auf den ersten Seiten dachte ich noch stöhnend: „Oh, nicht schon wieder so ein Highschoolabschlußball-Gedöns!“. Dann allerdings begann ganz schnell und nahezu übergangslos eine Art Roadmovie im Blutrausch! Total durchgeknallt jagt der Autor mich arme, unvorbereitete mütterliche Leserin durch eine blutrünstige Rachetour in New York City. Ähem, ich kann nur hoffen, dass dieser Roman niemals verfilmt wird, denn einige Szenen möchte ich NIEMALS sehen müssen. Allerdings war mir Perry so sympathisch und die Story doch so spannend, dass ich sozusagen mitgerast bin (und mich vor den Blutspritzern geduckt habe).
Meine abgebrühte Tochter fand das übrigens alles nicht so wild. *kopfschüttel*

Mein Fazit:
Ein absolut durchgeknalltes Jugendbuch, für das man schon etwas abgebrüht sein sollte und das ganz bestimmt auch Jungs anspricht ;-).

Northtrop, Michael: Kälte


(Komisch, eben hat der link nicht funktioniert???)

Genre: Jugendbuch

Kurzbeschreibung:
Es schneit wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Scotty und seine Freunde Pete und Jason gehören zu den letzten sieben Schülern ihrer Highschool, die darauf warten, nach dem Unterricht abgeholt zu werden. Bald jedoch wird klar, dass niemand mehr kommen wird. Anfangs scheint es noch gar keine so schlechte Sache zu sein, den Abend und schließlich die Nacht in der Schule verbringen zu müssen immerhin sind die zwei süßen Mädchen Julie und Krista mit von der Partie. Doch als zuerst der Strom ausfällt, dann die Heizung, schließlich die Wasserleitungen einfrieren und der Schnee draußen immer höher steigt und sie in Dunkelheit hüllt, liegen die Nerven blank und plötzlich geht es ums nackte Überleben.

Meine Einschätzung:
Puuuhhh, bin ich froh, kein Teenager mehr zu sein ;-). Sieben zufällig zusammengewürfelte, pubertierende Jugendliche harren in ihren Schule in Neuengland aus, über das ein gigantischer Schneesturm hinwegfegt.
Die Geschichte wird aus Sicht eines der Jungen erzählt, der die Leser auch gerne persönlich anspricht – witzige Idee. Die jungen Leute sind natürlich mehr mit sich selbst, ihren Pickeln, Sehnsüchten und Problemen beschäftigt, als sich vernünftig mit der durchaus lebensbedrohlichen Situation auseinanderzusetzen. Das ist sicher realistisch ;-).
Bedauert habe ich nur, dass der Autor der Geschichte so ein plötzliches Ende verpaßt hat.

Mein Fazit:
Wer auf der Suche nach einem spannenden Buch für Jungs (und toughe Mädchen) ab 12 Jahren als Weihnachtsgeschenk ist, der könnte zu „Kälte“ greifen.