Bettermann, Stella: Griechischer Abschied


Genre: Krimi

Kurzbeschreibung:

Nick Zakos, Halbgrieche und Star der Münchner Mordkommission, ist urlaubsreif. Doch aus Ferien wird nichts, weil auf einer griechischen Insel die Leiche einer deutschen Urlauberin gefunden wird. Da es sich um die Ehefrau eines ranghohen bayerischen Politikers handelt, wird Nick um Amtshilfe gebeten. Nick ist alles andere als begeistert ― Griechenland kann ihm gestohlen bleiben, seit sein Vater die Familie verlassen hat. Doch als er schließlich auf der Dodekanesinsel ankommt, erwacht seine griechische Seele zum Leben ― nicht zuletzt wegen der attraktiven Inselpolizistin Fani. Und in genau diese Seele muss er eintauchen, um den äußerst verwickelten Fall zu lösen, denn griechische Rache ist süß …

Mein Fazit:
Wunderbare Griechenland Urlaubslektüre, unterhaltsam, netter Protagonist, kein bisschen blutrünstig, perfekt für den Strand

Knorr, Albert: Mummy Island – Sacer Sanguis Maniac

Genre: Thriller, Mystrythriller

Weitere Bücher des Autors, die ich gelesen habe:
Giftgrüne Gentechnik – Sacer Sanguis Genetics
Rote Elemente – Sacer Sanguis Evolution
Sacer Sanguis IV – Snowdown in England
Sacer Sanguis I

Klappentext:
Mummy Island ist eine Friedhofsinsel im Pazifik. Die Schmetterlinge dort sind gefährlich, behauptet Ron. Ron ist verrückt, sagen seine Ärzte.
Clever genug, um die Wahrheit selbst herauszufinden?

Meine Einschätzung:
Albert Knorr ist der erste Indie-Autor, den ich kennengelernt habe und da wußte ich noch gar nicht, was ein Indie-Autor* ist :-). Er schreibt (das ist ja klar!), verlegt und vermarktet seine Bücher höchstselbst und geht dabei auch schon mal ungewöhnliche Wege, die ich mit großem Spaß in seinem Blog verfolge.

Aber nun zu diesem Buch, das mich originell verpackt zusammen mit einer Mumienleseratte erreichte:

Der Autor erzählt die Geschichte in zwei parallelen Strängen. Der Ich-Erzähler Ron befindet sich in der Psychatrie und erzählt unter anderem von den anderen Patienten, die an psychischen Erkrankungen unterschiedlichster Ausprägung leiden und seinen Bemühungen, die Anstalt als geheilt zu verlassen.
Der andere Strang der Geschichte beginnt in Rons Vergangenheit und erzählt von einer halb wissenschaftlichen Expedition auf eine tropische Insel mit dem Ziel seltene Schmetterlingsarten zu entdecken. Dabei wird deutlich, dass bei dieser Expedition irgendetwas schief gegangen sein muß, was zum jetzigen Aufenthalt von Ron in der Psychatrie geführt hat. Und da sind dem Autor einige spannende, gruselige Ideen gekommen 😉 und mehr wird nicht verraten.
Die Geschichte ist spannend und flott geschrieben und thematisch total abgedreht, unkonventionell und fernab jeglichen Mainstreams, was ich großartig finde. An diesem Stoff hätte sich gewiss kein großer Verlag rangetraut ;-).
Dass mir „Mummy Island“ nicht ganz so gut gefallen hat, wie seine Vorgänger, liegt einzig und allein an meiner Abneigung gegen „Psycho“-Geschichten. Ich lese einfach nicht gerne von Psychiatern, Psychopaten, Psychologen und Psychatrien.

Mein Fazit:
Lust auf einen unkonventionellen, abgefahrenen Mystery-Thriller? Dann guckt mal bei Albert Knorr vorbei :-).

*Indie-Autoren: Als ich den Begriff das erste Mal las, da wunderte ich mich sehr darüber, weil ich nach der Verbindung zu Indien suchte. Aber Wikipedia macht ja schlauer und nun weiß ich, dass „Indie“ für Independent = unabhängig steht. Wen es interessiert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Independent-Verlag
http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstverlag