Maas, Sarah: Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (1)


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
Teil 2: ?
Teil 3: ?

Kurzbeschreibung:
Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren …

Meine Einschätzung:
Ich gebe es zu, ich liebe Feengeschichten und ganz besonders mag ich die, die auch von der dunklen Seite der Feen erzählen und nicht von disney-rosa-glitzer Tinkerbells :-).
Und ich mag starke Heldinnen, die ihre Ecken und Kanten haben, die nicht unbedingt von Anfang an liebenswert sind und die sich entwickeln.
Und ich mag Märchen und in diesem Fall verwendet die Autorin Motive von „Die Schöne und das Biest“. Großartig.
Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben, wie ich das schon von der anderen Serie der Autorin kenne.
Mich hat der Serienauftakt jedenfalls voll und ganz überzeugt und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Mein Fazit:
Spannende Feen-Fantasy, düster, brutal, spannend, voller ungewöhnlicher Kreaturen, voller Geheimnisse – das liebe ich.

Shepherd, Mike: Kris Longnife – Die Rebellin (1)


Genre: Sci-Fi

Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Die Rebellin
Teil 2: Unter Quarantäne
Teil 3: Die Invasion
Teil 4: Das Kommando

Kurzbeschreibung:
Kris Longknife ist in die Navy eingetreten, um aus dem Schatten ihrer mächtigen Familie zu treten. Ihre ersten Missionen sind nicht besonders aufregend. Obwohl sie alles tut, um einen guten Ensign abzugeben, hält eine Eigenschaft sie davon ab: ihre Neigung, vorzupreschen und Fakten zu schaffen, ganz gleich, wie gefährlich das sein mag. Eines Tages findet sie heraus, dass die ranghöchsten Offiziere ihres Schiffs in eine Verschwörung verstrickt sind. Ihr bleibt nur eine Möglichkeit: Sie muss die Besatzung auf ihre Seite ziehen und eine Meuterei anzetteln …

Meine Einschätzung:

Ne, ne, ne. Prinzipiell hätte diese Serie um eine junge Offizierin in der Raumflotte ihres Heimatplaneten mir gefallen können, aber ich habe zu viele Kritikpunkte, um der Serie eine weitere Chance zu geben.
1. Obwohl die Geschichte ja eindeutig in der Zukunft spielt, muten die Gesellschaftsordnung und auch die militärischen Strukturen antiquiert an. Schottische Highland-Regimente, die uralte Traditionen plus Dudelsäcke auf andere Planeten mitschleppen? Seltsam altmodische Frauenbilder – siehe die Präsidentengattin? etc. Ne, da erwarte ich von einem Sci-Fi-Autoren aber mehr!
2. Ich habe ja gegen starke Frauenfiguren nichts einzuwenden, aber hier übertreibt der Autor dann doch. Ein junges Mädels ohne jegliche Erfahrung führt die Truppe mehrmals erfolgreich in die Schlacht und wenn mal alles nix hilft, dann gründet sie eine Hilfsorganisation mit ihrem Geld??? *kopfschüttel* Unglaubwürdig.
3. Ich habe von Physik nahezu keine Ahnung und wenn man mir seine Ideen halbwegs glaubhaft erklärt, dann rechne ich sicher nicht nach, ob das wirklich funktionieren kann, aber der Autor macht in diesem Buch seltsame Sachen mit Raumschiffen und Geschwindigkeit und Menschen und bei mir entstand der Eindruck, dass das alles so nicht hinhauen kann. Und von innovativer neuartiger Technik, die sowieso keiner nachrechnen könnte, ist hier nix zu lesen …
4. Thema Militär: auch vom Militär und dessen Strukturen habe ich keinerlei Ahnung, weil in unserer Familie noch nie jemand damit zu tun hatte, aber ich kann mich auch auf Details einlassen, wenn mich die Geschichte und die Charaktere ansonsten fesseln, aber in dieser Geschichte nimmt das Militär und seine Regeln und Strukturen einen zu großen Teil der Gesamtgeschichte ein und andere Teile, die mich viel mehr interessiert hätten, werden vom Autor nur angeschnitten.

Mein Fazit:
Dieser seltsam antiquiert erscheinende military-Sci-Fi-Roman-Serienauftakt hat mich nicht überzeugt und darf das Haus der Frau Leseratte gerne wieder verlassen.

Pala, Ivo: Schwarzer Horizont


Genre: High-Fantasy

Reihenfolge der Dark-world-Saga:

Teil 1: Schwarzer Horizont
Teil 2:
Teil 3:

Kurzbeschreibung:
Seit dem Weltendonner herrscht überall ewige Nacht. Asche verdunkelt den Himmel, die Welt wird zunehmend eisiger. Äcker und Felder sind tot; nichts wächst mehr. Menschen verhungern auf den Straßen. Andere verschwinden spurlos auf mysteriöse Weise. Zwei Hochkulturen, Twyddyn und Milara, bekämpfen einander zu Land und See um die letzten Ressourcen und die Macht auf dem neu entdeckten, geheimnisvollen Kontinent Kutera. In einem Sturm aus Schlachten und Intrigen trotzen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ebenso der feindseligen Natur wie ihrem unbarmherzigen Schicksal.

Meine Einschätzung:
Uiuiuiuiuiui. Geniale Grundidee :-). Wir betreten die Welt ungefähr zwei Jahre nach einer Katastrophe, die die Sonne verdunkelt hat. Es geht den Menschen schlecht, sie hungern, denn ohne Licht gedeihen keinerlei Pflanzen mehr und die Vorräte sind nahezu aufgebraucht.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht dreier, ganz unterschiedlicher Menschen. Ich fand diese wechselnden Erzählperspektiven sehr reizvoll, denn sie bringt einem die Protagonisten ganz nahe.
Die drei Hauptfiguren könnten nicht unterschiedlicher sein und sie sind ganz schön kantig und nicht unbedingt Herzensbrecher, aber das passt zu Welt, zur Grundstimmung der Geschichte und sicher auch zum Autor ;-).
Die Geschichte ist natürlich recht düster, stellenweise grausam. Es gibt einige, fiese Monster neben den schon bösen Jungs, die die Welt in Scharen bevölkern. Es wird gemordet, geschändet und gefoltert :-). Ist also nix für zartbesaitete Leser.
Als ich das Buch zuschlug, rannte ich sofort zum Rechner um zu recherchieren, wann der zweite Teil erscheint, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit Lizia, Raymo und Ash weitergeht :-). Leider konnte ich das Erscheinungsdatum nicht herausfinden. Hmpf.

Mein Fazit:
Der Auftakt der Fantasy-Saga aus deutscher Autorenhand ist grandios gelungen. Düster, brutal, spannend und überraschend. Ich freue mich auf die kommenden Teile.

Salvatore, R. A. : Drizzt – Die Saga vom Dunkelelf – Der dritte Sohn (1)


Genre: Fantasy, Hörspiel

Reihenfolge der Serie:
Folge 1: Der dritte Sohn
Folge 2: Im Reich der Spinne
Folge 3: Der Wächter im Dunkel
Folge 4: Im Zeichen des Panthers
Folge 5: In Acht und Bann
Folge 6: Der Hüter des Waldes
Folge 7: Der gesprungene Kristall
Folge 8: Die verschlungenen Pfade
Folge 9: Die silbernen Ströme
Folge 10: Das Tal der Dunkelheit
Folge 11: Der magische Stein
Folge 12: Der ewige Traum
Folge 13: Das Vermächtnis
Folge 14: Gefährliche Begegnung

Produktbeschreibungen:
Das Unterreich.
Die geheimnisvolle Welt unter der Oberfläche der Vergessenen Reiche. Hier herrschen die Drow, die Dunkelelfen, in ihrer prunkvollen Stadt Menzoberranzan über das Unbeherrschbare.
In der Nacht, als das Haus Do’Urden gegen das sechste Haus von Menzoberranzan marschiert, soll Drizzt, der dritte Sohn des Hauses Do’Urden der grausamen Spinnenkönigin geopfert werden. Der Tod seines Bruders rettet ihm das Leben, doch ist es ein Glück, in der glücklosen Welt der Drow zu überleben?

Meine Einschätzung:
Ääähhhh ja. Nach den ersten 5 Minuten wollte ich diesen ersten Teil dieses Fantasy-Hörspiels schnell von den Ohren nehmen, aber weil der Bügelwäscheberg so arg hoch war, habe ich mir den Rest auch noch angehört und muß zugeben, nachdem ich mich eingehört hatte, kam ich halbwegs klar.
Ja, ich weiß, begeistert klingt anders. Vielleicht bin ich ja auch verwöhnt durch die supertoll umgesetzten Hörspiele, die ich bisher so gehört habe und die technisch gesehen einfach umwerfend gut waren (Mark Brandis, Francis Durbrigde, Heliosphere 2265, Herr der Ringe – WDR-Fassung, Enders Game, B. Hennes Elfen, …). Drizzt hingegen ist anstrengend zu hören, weil die Stimmen und Geräusche schlecht ausbalanciert sind und ich manchmal die Dialoge kaum verstanden habe. Die Musik??? Pffft. Grenzwertig. Die Stimmen??? Auch nicht bemerkenswert toll oder angenehm, so dass für mich das Hörspiel eher untere Mittelklasse zu sein scheint.
Nun fand ich aber die wilde Story dieser Dunkelelfen mit ihren Clans, die sich bis aufs Blut bekämpfen, doch ganz interessant, so dass ich bereit bin, mir demnächst auch mal Teil 2 und Teil 3 anzuhören und dann werde ich entscheiden, ob auch die anderen Folgen etwas für mich sind.

Mein Fazit:
Hörspiel ist nicht gleich Hörspiel. Dieses war eher Streß für meine Ohren, aber nach einer Eingewöhnungsphase war ich durchaus fasziniert.

Ryan, Anthony: Das Lied des Blutes – Rabenschatten 1

Genre: High Fantasy

Reihenfolge der Serie „Rabenschatten“:
Teil 1: Das Lied des Blutes
Teil 2: Tower Lord (noch nicht übersetzt)
Teil 3: Queen of Fire (noch nicht übersetzt)

Kurzbeschreibung:
Vaelin Al Sorna, der berühmteste Gefangene des Reichs und sein größter Kämpfer, erzählt die atemberaubende Geschichte seines Lebens. Er ist auf einem Schiff unterwegs, das ihn zu dem Ort bringen soll, an dem es für ihn um Leben und Tod geht. »Er besaß viele Namen. Noch nicht einmal dreißig Jahre alt war er im Lauf der Geschichte bereits reich mit Titeln beschenkt worden: ›Schwert des Königs‹ hieß er für den wahnsinnigen Herrscher, der ihn als Geißel zu uns sandte; ›Junger Falke‹ für die Männer, die ihm in die Wirrnisse des Krieges folgten; ›Dunkelklinge‹ für seine cumbraelischen Feinde und ›Rabenschatten‹ für die geheimnisvollen Stämme des großen Nordwaldes.«

Meine Einschätzung:
750 Seiten epische Fantasy! Uff :-)!
Die Motive der Saga sind bewährt: eine Gruppe von kleinen Jungs, die in einem Orden zu Kriegern ausgebildet werden; eine mittelalterliche Welt mit feudalistischen, grausamen Herrschern; eine geheimnisvolle Gabe, die das eine Volk als Ketzerei verabscheut und vom anderen Volk für eine Gabe der Götter gehalten wird.
Der Autor erzählt die Geschichte gekonnt, mit Zeitsprüngen, anderen Erzählperspektiven und trotz der zahlreichen Personen, Ländern und Konflikten wird der geneigte Leser nicht überfordert. Die Hauptfiguren sind alle detailreich gezeichnet und entwickeln sich im Laufe der Geschichte glaubwürdig weiter.
Vaelin ist mir persönlich allerdings ’ne Spur zu naiv und ehrenhaft. Manchmal mußte ich wirklich eine kurze Lesepause einlegen, weil ich schon absehen konnte, dass seine unbesonnenen Handlungen in einer Katastrophe für ihn enden würden …
Obwohl ich durchaus eine gute Schlacht zu schätzen weiß, war mir der militärische Anteil im Mittelteil der Geschichte doch ein wenig zu viel, aber ich denke, dass Freunde des Schwert- und Bogenkampfes ihre helle Freude daran haben werden. Mein Neffe war jedenfalls begeistert ;-).
Ich bin also nicht ganz zufrieden mit der Geschichte, denn sie konnte mich nicht immer mitreißen, sie hat mich nicht komplett gepackt und vom Schlafen abgehalten.

Mein Fazit:
Gut geschriebene, epische Schwert-Magie-Fantasy, aber mir hat etwas gefehlt: Überraschungen, neue Ideen???

Green, Simon R.: Unter dem Blauen Mond – Der Dämonenkrieg 2


Genre: High-Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Das Regenbogenschwert – Der Dämonenkrieg 1
Teil 2: Unter dem blauen Mond – Der Dämonenkrieg 2
Teil 3: Der träumende Turm – Der Dämonenkrieg 3
Teil 4: Einst unter blauem Mond – Der Dämonenkrieg 4

Kurzbeschreibung:
Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit Prinz Rupert und Prinzessin Julia das Waldkönigreich vor dem Untergang und der langen Nacht unter dem Blauen Mond bewahrt haben. So wurden zwei junge Helden geboren. Inzwischen sind die beiden Falk und Fischer, zwei knallharte Gesetzeshüter in Haven der Hauptstadt des Verbrechens. Das Letzte, was sie jetzt brauchen, ist eine Erinnerung an das, was einst war was sie einst waren. Doch der Blaue Mond droht sich wieder zu erheben. Das Waldkönigreich bedarf erneut seiner Helden von einst. Es braucht Rupert und Julia. Was es jedoch bekommt, sind Falk und Fischer.

Meine Einschätzung:
Schwert – Magie – Kampf – Zombies – Geister – ein verzaubertes Schloss und zwei sehr, sehr eigenwillige Helden mit einer interessanten Auslegung von Recht und Gerechtigkeit. Ich habe mich wirklich wunderbar unterhalten mit Falk und Fischer, die in ihrer eigenen, ironischen Art durch das Geschehen wirbeln und metzeln, dabei ordentlich was abgekommen und sich trotzdem treu bleiben. Dieses Mal werden sie von einem wirklich edlen Ritter und seinem nicht ganz so edlen Höllenhund unterstützt

Mein Fazit:

Blutig, gewalttätig, stellenweise düster, aber auch witzig, spannend und unterhaltsam ist die Serie von Mister Green. Ich mag sie sehr :-).