Briggs, Patricia: Im Bann der Wölfe (4)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie Alpha & Omega:
Teil 1: Schatten der Wölfe
Teil 2: Spiel der Wölfe
Teil 3: Fluch des Wolfes
Teil 4: Im Bann der Wölfe

Kurzbeschreibung:
Ihr neuestes Abenteuer führt Anna und Charles, das gefährlichste Werwolfpärchen der USA, nach Arizona. Eigentlich wollen die beiden dort nur einen Freund besuchen, doch was als harmloser Urlaubstrip beginnt, wird schon bald zu Annas und Charles’ nächstem Spezialauftrag: Eine Fae, ein tückisches und kaltblütiges Geschöpf, stiehlt Menschenkinder und ersetzt sie durch Trugbilder. Wenn es Anna und Charles nicht gelingt, die Entführerin aufzuhalten, ist ein Krieg zwischen Fae und Menschen unausweichlich. Ein Krieg, der auch für die Werwölfe fatale Folgen hätte.

Meine Einschätzung:
Mein Leseherz schlägt eindeutig für Urban Fantasy, auch wenn dieses Genre nahezu gänzlich aus den Programmen der Verlage verschwunden zu sein scheint. Umso mehr freue ich mich, wenn eine geliebte Reihe wider Erwarten doch noch fortgesetzt wird (auch wenn ich laaaaaaaange darauf warten mußte) und so hat mir der 4. Band der Alpha & Omega-Reihe wieder einige Stunden Schlaf geraubt.
Der Krimifall, nämlich von einem Feenwesen geraubte Kinder, ist sehr, sehr spannend und ich mochte auch die Geschichte rund um das Pferdezuchtgestüt, auch wenn ich sonst mit Pferden nix am Hut habe. Ich meine gelesen zu haben, dass die Autorin selbst eine passionierte Reiterin ist und ich finde, das merkt man ihren Beobachtungen und Beschreibung an, die authentisch wirken.
Einzig der liebe Charles strengt mich manchmal etwas an, da er doch sehr mit seinem „Job“ hadert, andere Werwölfe zu eliminieren, die außer Rand und Band geraten oder gegen Gesetze verstoßen.
Aber sonst hatte ich große Freude mit diesem Band und freue mich schon unbändig, wenn endlich auch die Mercy-Thompson-Reihe fortgesetzt wird.


Mein Fazit:

Diese Serie ist überhaupt nicht für Quereinsteiger geeignet. Unbedingt mit Teil 1 und noch besser hiermit (Ruf des Mondes) beginnen :-).

Calsow, Martin: Quercher und der Volkszorn


Genre: Hörbuch, Krimi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Quercher und die Thomasnacht
Teil 2: Quercher und der Volkszorn
Teil 3: Quercher und der Totwald

Kurzbeschreibung:
Bei einem Ausflug werden vier Kinder entführt, ihre Erzieherin brutal getötet. Bald ist mit Toni Knöchel nach einer beispiellosen Hetzjagd ein Verdächtiger gefasst, doch es bleiben Zweifel an seiner Schuld. Als Knöchel plötzlich ins Koma fällt und der Verdacht von Polizeifolter aufkommt, wird die leitende Kriminalbeamtin Julia Dahmer suspendiert. Max Quercher vom LKA sträubt sich, den Fall seiner Exfreundin zu übernehmen, obwohl auch ihn das Geschehen in seinem Heimattal nicht kalt lässt.
Die Kinder bleiben wie vom Erdboden verschluckt. Aufgrund unterschiedlicher Indizien keimt in Quercher der Verdacht, dass irgendjemand Rache nimmt wie einst der Rattenfänger von Hameln. Aber niemand schenkt dieser „spinnerten“ Idee Gehör. Quercher sieht nur einen Weg, die Kinder zu retten – und der führt weit an den offiziellen Ermittlungen vorbei…

Meine Einschätzung:

Puuuuhhhh, dieser Krimi von Calsow ist nichts für zartbesaitete Gemüter. Über entführte und gequälte Kinder möchte ich als Mutter eigentlich nichts lesen und das funktioniert auch nur, wenn ich mich innerlich distanziere …
Aber weil die Geschichte soooooooo spannend und facettenreich ist und ich das Ermittlerteam rund um Quercher wirklich interessant finde, mir die Beschreibung dieses Teils von Bayern sehr gut gefällt und diese Krimi-Reihe kein bisschen provinziell oder bayrisch-verklärt daher kommt, kann ich auch das Schicksal von entführten Kindern gerade so ertragen.
Ich fand auch diesen Teil ausgesprochen spannend und konnte das Hörbuch kaum von den Ohren nehmen, was sicher auch an der angenehmen Stimme von Herrn Wagner liegt.
Ich würde jetzt mal behaupten, dass die Krimi-Serie von Martin Calsow in meinen Highlights 2016 landen wird. Ein Glücksgriff, der mir wieder Lust auf Krimis gemacht hat.

Mein Fazit:
Wer solide Krimis mit richtig fiesen Bösewichten mag, liegt mir Martin Calsow richtig. Bayrischen Schmäh sucht man hier allerdings vergeblich!