Sulzbach, Katharina: Stutenparade


Genre: Roman, zeitgenössisch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Westendladies
Teil 2: Stutenparade

Kurzbeschreibung:
Zugegeben: Die Traumvilla mit Park im Vordertaunus, die eleganten Boutiquen und angesehenen Privatschulen wirken verlockend. Doch das Leben der drei Freundinnen Heike, Susanne und Claudia bekommt Kratzer. Durchtriebene Affären und hässliche Scheidungen, pubertierende Töchter und die Intrigen der exquisiten Nachbarinnen bringen ihre Welt ins Wanken. Wer nicht dazu gehört, bekommt die schmerzhaften Stutenbisse zu spüren. Aber die drei Ladies wissen sich zu helfen …

Meine Einschätzung:
Im Zuge meines SuB-Abbaus habe ich mir nun endlich „Stutenparade“ geschnappt, aber es hatte schon einen Grund, warum der Roman so lange dort gelegen hat …
Wie soll ich das jetzt mal formulieren …
1. Ich mag keine zeitgenössischen Romane, weil sie so nah an meinem Leben dran sind.
2. Um die Geschichte witzig/komisch zu finden, hätte die Autorin sowohl die Figuren als auch deren Leben viel, viel mehr überzeichnen müssen …

Mein Fazit:
Ein zeitgenössischer Roman, der mich nicht angesprochen hat, aber es wird sicher Leserinnen geben, die sich gut damit unterhalten werden.

Mosebach, Martin: Was davor geschah

Genre: Roman

Kurzbeschreibung:
Es ist eine gefährliche Frage, die bereits den Keim einer Eifersucht enthält: Wie war das eigentlich mit dir, bevor wir uns kannten? Die beiden sind seit Kurzem ein Paar, und sie stellt ihm jene Frage. Seine Antwort wird zu einem Gespinst aus Wahrheit und Dichtung, einem wahren Lügenpalast, errichtet aus soliden Bausteinen von Wirklichkeit. Auf der Bühne Frankfurts inszeniert Martin Mosebach meisterhaft ein böses Spiel von Liebe und Zufall.

Meine Einschätzung:
Also Frankfurt spielt schon einmal überhaupt keine Rolle! Ich habe schon vorher gewußt, dass ich mich mit Martin Mosebach schwer tun werde und mir aus diesem Grund für jeden Tag ein Kapitel vorgenommen. Puuuuuhhhhh, sehr, sehr mühsam, denn Herr Mosebach beschreibt alltägliche Begebenheiten gerne in aller Ausführlichkeit. Das kann auch unterhaltsam sein, aber manche Sachen will ich überhaupt nicht in aller Ausführlichkeit und sei es sprachlich noch so toll und anspruchsvoll, lesen. Zum Beispiel die Untersuchung der Hämorrhoiden von Hans-Jörg …
*schüttel*
Es gibt durchaus kleine Lichtblicke, wenn man sich durch dieses Buch kämpft, denn Martin Mosebach ist ein sehr guter Beobachter und kann Stimmungen wirklich toll beschreiben, aber viel zu oft war ich einfach nur genervt, gelangweilt oder auch empört. Empört an den Stellen, an denen die Schamlippen von kleinen Mädchen beschrieben werden. Ekelhaft und unnötig.

Mein Fazit:
Martin Mosebach mag ein bekannter und hochgelobter Autor sein, ich möchte nichts mehr von ihm lesen müssen …

Neuhaus, Nele: Wer Wind sät

Genre: Regional-Krimi

Teil 5
Teil 4: Schneewittchen muß sterben
Teil 3: Tiefe Wunden
Teil 2: Mordsfreunde
Teil 1: Eine unbeliebte Frau

Klappentext:
Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff wird zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen: Ein Nachtwächter lag mehrere Tage unentdeckt in einem Firmengebäude. Schnell wird klar, es war Mord. Gemeinsam mit Oliver von Bodenstein ermittelt Pia im Umkreis einer Bürgerinitiative, die gegen einen geplanten Windpark kämpft. Dabei stoßen sie auf ein Grundstück im Taunus, das plötzlich zwei Millionen Euro wert ist – und einen Mann das Leben kostet …

Meine Einschätzung:
Wieder ein spannender Krimi von Nele Neuhaus mit Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Allerdings ist meine Begeisterung etwas eingeschränkt (Achtung Spoiler: Nicht weiterlesen, wer das Buch noch nicht kennt).
Was macht die Autorin nur mit dem lieben von Bodenstein. Warum ist er so unvernünftig und meldet nicht sofort den Bestechungsversuch, warum vertraut er sich Pia nicht an und warum fällt er auf diese Frau herein?
Außerdem bleibt offen, was mit dem Kind der Staatsanwältung und Pias Exmann ist. Da wäre eine nähere Erläuterung auch schön gewesen.
Mir gefällt auch nicht, daß unklar bleibt, was nun mit der Annika los ist….

Mein Fazit:
Lesenswert, auf jeden Fall, aber aus meiner Sicht etwas unbedfriedigend.