Rose, Karen: Todesschuss


Genre: Lady-Thriller, Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Eiskalt ist die Zärtlichkeit
Teil 2: Das Lächeln deines Mörders
Teil 3: Des Todes liebste Beute
Teil 4: Der Rache süßer Klang
Teil 5: Nie wirst Du entkommen
Teil 6: Heiß glüht mein Hass
Teil 7: Todesschrei
Teil 8: Todesbräute
Teil 9: Todesspiele
Teil 10: Todesstoß
Teil 11: Feuer
Teil 12: Todesherz
Teil 13: Todeskleid
Teil 14: Todeskind
Teil 15: Todesschuß

Kurzbeschreibung:
Todesschüsse in Baltimore – ein Wahnsinniger versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Seine eigentlichen Zielobjekte: Detective Stevie Mazzetti und ihre Tochter. Privatermittler Clay Maynard, der schon seit langem ein Auge auf die hübsche Polizistin geworfen hat, versucht, die beiden in Sicherheit zu bringen. Panisch und in Todesangst erlebt Stevie den Alptraum ihres Lebens ein zweites Mal. Denn vor acht Jahren wurden bereits ihr Mann und ihr Sohn auf offener Straße Opfer eines brutalen Schusswechsels.
Nur langsam gelingt es Stevie und dem smarten Ermittler, Licht in einen verwickelten Fall zu bringen, der beinahe ein Jahrzehnt in die Vergangenheit zurückreicht. Dabei beschleicht Stevie ein fürchterlicher Verdacht: Wurden ihr Mann und Sohn damals womöglich nicht zufällig Opfer eines Verbrechens?

Mein Fazit:
Prädikat: Lady-Thriller vom Feinsten. Lauter wundervolle, supernette, reizende Männer, die die starken, intelligenten Frauen vor den richtig fiesen Bösewichten beschützen. Spannend, blutig, maßlos übertrieben, aber unterhaltsam.

Heliosphere 2265 – Getrennte Wege (8)


Genre: Hörspiel, Sci-Fi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Heliosphere 2265 – Das dunkle Fragment
Teil 2: Heliosphere 2265 – Zwischen den Welten
Teil 3: Heliosphere 2265 – Enthüllungen
Teil 4: Heliosphere 2265 – Das Gesicht des Verrats
Teil 5: Heliosphere 2265 – Im Zentrum der Gewalt
Teil 6: Heliosphere 2265 – Die Bürde des Captains
Teil 7: Heliosphere 2265 – Die Opfer der Entscheidung
Teil 8: Heliosphere 2265 – Getrennte Wege

Kurzbeschreibung:
Die Menschheit im Jahre 2265 – Der Kampf um die Zukunft beginnt zwischen den Sternen
Die HYPERION halb zerstört, die Mannschaft zu Verrätern erklärt und gejagt den perfiden Plänen von Björn Sjöberg hat Captain Cross eine Waffe entgegenzusetzen: das Vertrauen der Mannschaft untereinander. Als unerwartet Rettung eintrifft, senden die neuen Verbündeten zwei Teams auf unterschiedliche Missionen: das eine soll ein Gegenmittel für den Killchip der Executive Controller stehlen, das andere auf der Station NOVA einen Verräter für die gute Sache gewinnen. Dass es nicht so klappt wie geplant, steht schon fast in der Missionsbeschreibung. Und so ist Improvisation gefragt …

Meine Einschätzung:
Bei Mike Shepherds „Kris Longknife-Serie“ habe ich rumgemeckert, weil der militärische Anteil der Geschichte fast 100 % beträgt und im Grunde ist das bei Heliosphere 2265 auch so, aber hier sind die Protagonisten viel interessanter und glaubwürdiger. Außerdem gibt es künstliche Intelligenzen, fortschrittliche Techniken, überraschende Wendungen und jede Menge Action und Spannung.
Was die Umsetzung als Hörspiel betrifft, wiederhole ich mich gerne:
Es stimmt wieder alles: die Sprecher, der Sound, die Effekte, die Musik – alles sehr professionell und macht Lust auf mehr :-).

Mein Fazit:
Sci-Fi-Kino für die Ohren! Grandios!

Shepherd, Mike: Kris Longnife – Die Rebellin (1)


Genre: Sci-Fi

Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Die Rebellin
Teil 2: Unter Quarantäne
Teil 3: Die Invasion
Teil 4: Das Kommando

Kurzbeschreibung:
Kris Longknife ist in die Navy eingetreten, um aus dem Schatten ihrer mächtigen Familie zu treten. Ihre ersten Missionen sind nicht besonders aufregend. Obwohl sie alles tut, um einen guten Ensign abzugeben, hält eine Eigenschaft sie davon ab: ihre Neigung, vorzupreschen und Fakten zu schaffen, ganz gleich, wie gefährlich das sein mag. Eines Tages findet sie heraus, dass die ranghöchsten Offiziere ihres Schiffs in eine Verschwörung verstrickt sind. Ihr bleibt nur eine Möglichkeit: Sie muss die Besatzung auf ihre Seite ziehen und eine Meuterei anzetteln …

Meine Einschätzung:

Ne, ne, ne. Prinzipiell hätte diese Serie um eine junge Offizierin in der Raumflotte ihres Heimatplaneten mir gefallen können, aber ich habe zu viele Kritikpunkte, um der Serie eine weitere Chance zu geben.
1. Obwohl die Geschichte ja eindeutig in der Zukunft spielt, muten die Gesellschaftsordnung und auch die militärischen Strukturen antiquiert an. Schottische Highland-Regimente, die uralte Traditionen plus Dudelsäcke auf andere Planeten mitschleppen? Seltsam altmodische Frauenbilder – siehe die Präsidentengattin? etc. Ne, da erwarte ich von einem Sci-Fi-Autoren aber mehr!
2. Ich habe ja gegen starke Frauenfiguren nichts einzuwenden, aber hier übertreibt der Autor dann doch. Ein junges Mädels ohne jegliche Erfahrung führt die Truppe mehrmals erfolgreich in die Schlacht und wenn mal alles nix hilft, dann gründet sie eine Hilfsorganisation mit ihrem Geld??? *kopfschüttel* Unglaubwürdig.
3. Ich habe von Physik nahezu keine Ahnung und wenn man mir seine Ideen halbwegs glaubhaft erklärt, dann rechne ich sicher nicht nach, ob das wirklich funktionieren kann, aber der Autor macht in diesem Buch seltsame Sachen mit Raumschiffen und Geschwindigkeit und Menschen und bei mir entstand der Eindruck, dass das alles so nicht hinhauen kann. Und von innovativer neuartiger Technik, die sowieso keiner nachrechnen könnte, ist hier nix zu lesen …
4. Thema Militär: auch vom Militär und dessen Strukturen habe ich keinerlei Ahnung, weil in unserer Familie noch nie jemand damit zu tun hatte, aber ich kann mich auch auf Details einlassen, wenn mich die Geschichte und die Charaktere ansonsten fesseln, aber in dieser Geschichte nimmt das Militär und seine Regeln und Strukturen einen zu großen Teil der Gesamtgeschichte ein und andere Teile, die mich viel mehr interessiert hätten, werden vom Autor nur angeschnitten.

Mein Fazit:
Dieser seltsam antiquiert erscheinende military-Sci-Fi-Roman-Serienauftakt hat mich nicht überzeugt und darf das Haus der Frau Leseratte gerne wieder verlassen.

Heliosphere 2265 – Die Opfer der Entscheidung (7)


Genre: Hörspiel, Sci-Fi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Heliosphere 2265 – Das dunkle Fragment
Teil 2: Heliosphere 2265 – Zwischen den Welten
Teil 3: Heliosphere 2265 – Enthüllungen
Teil 4: Heliosphere 2265 – Das Gesicht des Verrats
Teil 5: Heliosphere 2265 – Im Zentrum der Gewalt
Teil 6: Heliosphere 2265 – Die Bürde des Captains
Teil 7: Heliosphere 2265 – Die Opfer der Entscheidung
Teil 8: Heliosphere 2265 – Getrennte Wege

Kurzbeschreibung:
Noch nie zuvor war die Situation so aussichtslos. Die Parlieden machen Jagd auf die HYPERION, um sich für den Anschlag auf ihre Heimatwelt zu rächen. Captain Cross‘ Schiff hat jedoch mit Antriebsproblemen zu kämpfen und kann nicht entkommen. An Bord herrscht zudem Chaos: Gefolgsleute des neues Präsidenten Sjöberg versuchen, die Kontrolle über das Schiff zu gewinnen. Cross muß akzeptieren, dass seine Entscheidungen weitreichende Konsequenzen haben werden.

Meine Einschätzung:

Auch die 7. Hörspielfolge von Heliosphere 2265 ist super spannend. Tote und Verletzte, die Hyperion übelst angeschlagen, eine weitere überraschende Enthüllung und dann???? Ende der Folge :-). *seufz*
Es stimmt wieder alles: die Sprecher, der Sound, die Effekte, die Musik – alles sehr professionell
Ich beneide alle, die mit dieser wunderbaren Space-Opera mit Folge 1 beginnen können und bis Folge 7 durchhören können. Diesen Genuß gönne ich mir, wenn der 10. Hörspiel-Teil veröffentlich ist :-).

Mein Fazit:
Sci-Fi-Kino für die Ohren! Grandios

Nuevel, Sylvain: Giants


Genre: Sci-Fi

Kurzbeschreibung:

Als die kleine Rose eines Abends beim Spielen in einer Höhle eine gewaltige Metallhand entdeckt, ahnt sie noch nicht, dass dieser Fund ihr ganzes Leben verändern wird. Siebzehn Jahre später will sie, inzwischen eine herausragende Physikerin, das noch immer ungelöste Rätsel aufklären. Gemeinsam mit einem Expertenteam aus Wissenschaftlern und Militärs findet Rose heraus, dass die Hand zu einem riesigen Roboter gehört, dessen Körperteile über den ganzen Globus verteilt sind. Doch wer hat den Roboter gebaut? Wann wurde er in der Erde vergraben? Und was bedeuten die seltsamen Zeichen auf dem Metall?

Meine Einschätzung:
Meine Tochter hatte sich dieses Buch für die Ferien ausgesucht und dann nach 5 Seiten weggelegt, weil sie mit der Erzählform nicht klar kam.
Das kann ich sogar nachvollziehen, denn die gesamte Geschichte wird als Interview erzählt. Verschiedene beteiligte Personen werden in einer Art Verhör von immer dem gleichen, unbekannten Fragesteller zum Stand der Untersuchungen befragt.
Und das ist erst mal sehr gewöhnungsbedürftig und an mancher Stelle habe ich wirklich einen übergeordneten Erzähler vermißt, der die Geschichte als Ganzes erzählt. Aber ich mag ja grundsätzlich solche Experimente und war so relativ schnell gefangen von diesem Sci-Fi-Roman.
Amerikanische Wissenschaftler entdecken ein uraltes Artefakt, Teil eines riesigen Roboters und begeben sich auf die Suche nach weiteren Teilen und dabei gehen sie ganz schön skrupellos vor und lösen fast den dritten Weltkrieg aus, denn nicht alle Teile finden sich auf amerikanischem Boden. Ich sehe das förmlich schon verfilmt vor mir.
Ein klein wenig vorhersehbar ist die Story schon, denn wie immer hat das Militär großes Interesse an dem riesigen Ding, das doch sicher eine ausgezeichnete Waffe wäre??
Aber der Autor überraschte mich tatsächlich mit ein paar interessanten, überraschenden Wendungen und das offene Ende läßt hoffen, dass er noch an einer Fortsetzung arbeitet, denn ich habe es ja eh schon immer gewußt: Wir sind nicht alleine im Universum ;-).

Mein Fazit:
Ein cooler Sci-Fi-Roman mit einer ungewöhnlichen Erzählperspektive und interessanten Ideen. Hat mir gut gefallen.

Habel, Lia: Dark love


Genre: Jugendbuch, Steampunk, Dystopie

Kurzbeschreibung:
Ein Wettlauf mit der Zeit und eine große Liebe, die keine Grenzen kennt: Flackernde Gaslampen, dampfbetriebene Kutschen und digitale Tagebücher – das ist die Welt der Nora Dearly im Jahr 2195. Die 17-jährige Vollwaise lebt im Internat, bis sie eines Tages entführt wird. Denn ein Virus greift um sich, das Menschen in lebende Tote verwandelt. Und Nora trägt als Einzige die Antikörper in ihrem Blut. Bald muss sie feststellen, dass es auch wandelnde Untote gibt, die sich ihre Menschlichkeit dank eines Antiserums erhalten können. Und Bram, ihr Entführer, ist einer von ihnen. Nora verliebt sich in den jungen Mann, aber die Endlichkeit seiner Existenz bedroht ihre Liebe. Nur Noras längst tot geglaubter Vater, ein hochrangiger Wissenschaftler, könnte ein Gegenmittel entwickeln, doch er ist selbst infiziert und droht zu sterben. Ist Noras Welt dem Untergang geweiht?

Meine Einschätzung:

Was für ein schönes Buch-Cover, oder? Ich finde das Design mit den verspielten Steampunk-Elementen in silber außergewöhlich hübsch, wenn auch diese Optik die Buchkäuferin etwas in die Irre führt. Meine Tochter jedenfalls sah das Cover und meinte: Mama, auf so eine blöde Liebesgeschichte habe ich aber keine Lust.
Naja, eine Liebesgeschichte (wenn man sie überhaupt so nennen kann) kommt auch vor…
Die Geschichte hat verschiedene Aspekte und ich versuche mal, diese auszudröseln ;-).
Steampunk – deshalb hatte ich das Buch überhaupt gekauft – und ja, es kommen jede Menge Steampunk-Elemente vor. Die technischen Geräte sind auch interessant beschrieben, wobei die Autorin nicht besonders ins Details geht, was die Funktion und Wirkung betrifft. Sie legt viel mehr Wert auf die Kleidung der Progatogisten und die Architektur der Bauwerke und die Innenausstattung. Ein Stil, den sie „neuviktorianisch“ nennt und das paßt meines Erachtens perfekt zur Geschichte.
„Dark Love“ ist aber nicht nur ein Steampunk-Roman, sondern auch eine Dystopie. Nach einer nicht näher erläuterten Katastrophe ziehen die überlebenden Menschen nach Mittelamerika, das die besten Überlebensaussichten bietet. Nach Jahrzehnten des Chaos und des Bürgerkrieges einigt man sich auf eine Gesellschaftsform mit Regeln und Gesetzen, wie man sie aus dem viktorianischen England kennt. Das beinhaltet auch eine streng reglementierte Klassengesellschaft mit einer Ober- und Unterschicht und Frauen werden wieder in die Rolle der hübschen, Korsett tragenden Kleiderständer gedrängt, wobei die Autorin nicht auf das Thema Emanzipation eingeht. Das läßt sie außen vor, was ich sehr schade finde. Würde sich eine menschliche Gesellschaft wirklich in diese Richtung entwickeln wollen??? Keine Ahnung, eher nicht, aber dafür sind dystopische Romane da, um mit möglichen Wirklichkeiten zu spielen. Die Autorin bastelt sich jedenfalls eine solche Welt zurecht und das macht sie nicht schlecht.
Dann ist das Buch auch noch ein Zombie-Roman! Herrschaftszeiten!!! Das habe ich natürlich nicht geahnt (Klappentexte ordentlich lesen, Frau Leseratteffm und nicht nur die Cover anschmachten!), denn ich finde Zombies blöd. Richtig blöd. Und das hat mir auch ein wenig die Geschichte verleidet. Ich mache grundsätzlich einen Bogen um Zombie-Gedöns. Von „The walking dead“ habe ich eine Folge gesehen und fand es bescheuert (sorry, liebe Fans) und auch andere Zombie-Geschichten vermeide ich tunlichst. Die Faszination, die dahinter steckt und so viele Fans findet, kann ich mir nicht mal ansatzweise erklären.
Ich will hier nicht zu viel verraten, aber ehrlich gesagt, finde ich den Gedanken, mit Zombies zusammenzuleben, äußerst ekelig *schüttel*. Die Autorin beschönigt das Thema auch nicht und die Tragik dahinter wird schon klar, aber trotzdem. Hätte sie nicht irgendeine Krankheit ersinnen können, die reversibel ist????
Und die Liebesgeschichte??? Nun, das ist ein Jugendbuch und bleibt deshalb mehr als harmlos ;-).
Apropos harmlos! Auf Gemetzel jeglicher Art verzichtet die Autorin keineswegs. Sehr bildhaft, fast schon kinogeeignet, erzählt sie von Zombie-Überfällen etc. Gruselig. Ekelig. *schüttel*
Wahrscheinlich hätte ich das Buch beim Anblick des Wortes Zombie sofort in die Ecke geknallt, wenn mich die Protagonisten nicht interessiert hätten. Die Geschichte wird aus Sicht verschiedener Personen/Zombies erzählt und ich fand diese Erzählperspektive reizvoll und spannend. Ich könnte hier auch einige Kritik anbringen, dass z.B. die beiden Mädels aus dem Mädchen-Pensionat so beherzt zu den Waffen greifen im Angesicht einer Bedrohung ist mehr als unglaubwürdig, aber weil sie dabei doch irgendwie liebenswert sind und ich wissen wollte, ob und wie sie sich in diesem irren Setting schlagen, habe ich weiter gelesen. Außerdem ist die Geschichte spannend und gut geschrieben und ich mußte einfach wissen, wie sie ausgeht.
Wundert mich übrigens, dass das kein Mehrteiler geworden ist …

Mein Fazit:
„Dark Love“ ist eine irrwitzige, schräge Steampunk-Dystopie-Zombie-Jugendbuchliebesgeschichte über die man eigentlich nur den Kopf schütteln und diskutieren könnte, aber ich war fasziniert von den Ideen der Autorin.

Heliosphere 2265 – Das Gesicht des Verrats (4)


Genre: Sci-Fi, Hörspiel

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Heliosphere 2265 – Das dunkle Fragment
Teil 2: Heliosphere 2265 – Zwischen den Welten
Teil 3: Heliosphere 2265 – Enthüllungen
Teil 4: Heliosphere 2265 – Das Gesicht des Verrats
Teil 5: Heliosphere 2265 – Im Zentrum der Gewalt
Teil 6: Heliosphere 2265 – Die Bürde des Captains


Kurzbeschreibung:

Explodierende Bomben und Anschläge durch Attentäter destabilisieren die Regierung der Solaren Union. Präsidentin Ione Kartess muss hilfl os mit ansehen, wie Michalew seine Macht ausspielt. Dieser ahnt nicht, dass auch er selbst nur eine Marionette ist, und holt zum großen Schlag aus. Gleichzeitig befi ndet sich die HYPERION auf dem Weg zur Erde, als Alpha 365 sich daran macht, den Verräter endgültig zu enttarnen …

Meine Einschätzung:

Dieser Teil der Hörspielserie ist ein klein wenig kompliziert, weil sich wichtige Ereignisse an verschiedenen Orten stattfinden, mit vielen handelnden Personen und man als Hörer schon seine Mühe hat, alle Stimmen richtig zuzuordnen.
Aber es ist wie immer spannend, ausgezeichnet umgesetzt, ein Ohrenschmaus :-). Hoffentlich kommen dieses Jahr noch weitere Folgen heraus.

Mein Fazit:
Super Fortsetzung der Sci-Fi Hörspielserie, die mich gespannt auf die Fortsetzung warten läßt.

Campell, Jack: Die verschollene Flotte – Furchtlos (1)

Genre: Sci-Fi, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Die verschollene Flotte – Furchtlos
Teil 2: Die verschollene Flotte – Black Jack
Teil 3: Die verschollene Flotte – Fluchtpunkt Ixion
Teil 4: Die verschollene Flotte – Gearys Ehre
Teil 5: Die verschollene Flotte – Der Hinterhalt
Teil 6: Die verschollene Flotte – Ein teurer Sieg
Teil 7: Die verschollene Flotte – Jenseits der Grenzen
Teil 8: Die verschollene Flotte – Ein halber Sieg
Teil 9: Die verschollene Flotte – Die Wächter
Teil 10: Die verschollene Flotte – Standhaft
Teil 11: Die verschollene Flotte – Leviathan

Kurzbeschreibung:
Seit hundert Jahren kämpft die Allianz gegen die Syndics – und verliert auf ganzer Linie. Die zusammengeschossene Flotte ist im Feindesgebiet gestrandet. Ihre einzige Hoffnung ist ein Mann, der seit fast einem Jahrhundert für tot gilt. Jedes Schulkind kennt Captain John „Black Jack“ Gearys legendäre Taten. Nach seinem heldenhaften „letzten Gefecht“ zu Anfang des Krieges ist er vermisst und gilt als gefallen, doch hat Geary wie durch ein Wunder im Überlebenskälteschlaf überlebt und übernimmt widerstrebend den Befehl über die Flotte der Allianz, die sich der Vernichtung durch die Syndics gegenübersieht. Die einzige Chance, den Krieg noch zu gewinnen, besteht darin, den erbeuteten Hypernet-Schlüssel der Syndics zur Heimatwelt zu schaffen. Dazu aber muss Geary allen Erwartungen entsprechen, die aufgrund der heldenhaften Legenden um „Black Jack“ in ihn gesetzt werden …

Meine Einschätzung:
Hmpf! 11 Stunden lang bin ich nun mit Captain Geary durchs All geflogen und habe mir seine Geschichte angehört (ICH-Erzähler). Er selbst wurde von 100 Jahren nach einer Schlacht in einer Rettungskapsel tiefgefroren und nachdem seine Kapsel gefunden wurde, findet er sich mitten in einem bereits 100 Jahre andauernden Krieg wieder. Zu seiner großen Überraschung wurde er in den letzten 100 Jahren zum legendären Kriegshelden, mit allem drum und dran und dieser verehrte, gottesähnliche Kriegsheld hat eigentlich nicht viel mit ihm gemeinsam.
Interessanter Ansatz der Geschichte, der mich zugegebenermaßen fasziniert hat. Seine Selbstzweifel, seine Empörung und seine Überraschung machen ihn sympathisch und interessant.
ABER andererseit bleiben die anderen Figuren der Geschichte recht blass, ihnen fehlt Tiefe und das ist wirklich schade.
Außerdem hat mich die detaillierte Beschreibung sämtlicher strategischer Raummanöver furchtbar gelangweilt. *gähn*
Auch spielt der militärische Aspekt der Geschichte eine große Rolle. Wer hat welchen Rang, wer hat die Befehlsgewalt, wie und warum werden Befehle befolgt, etc. Jooo, das muß den Zuhörer/Leser schon interessieren, sonst wird es auch langweilig.
Ich bin ja durchaus eine Freundin ausgedehnter Weltraumschlachten, etc., aber in diesem Roman passiert nicht viel anderes und das läßt mich zögern, der Geschichte weiter zu folgen (11 Bände???).
Matthias Lühn, der die Geschichte liest, hat eine sehr angenehme Stimme und seine Interpretation hat nicht zuletzt dazu beigetragen, dass ich 11 Stunden lang „dran“ geblieben bin.

Mein Fazit:
Freunde von Military-Sci-Fi werden sicher von dieser Serie begeistert sein. Ich bin ein wenig zwiegespalten, ob ich Lust auf mehr habe.

Snyder, Maria V.: Yelena und die Magierin des Südens


Genre: High Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Yelena und die Magierin des Südens
Teil 2: Yelena und der Mörder von Sitia
Teil 3: Yelena und die verlorenen Seelen

Kurzbeschreibung:
Kurz vor ihrer Hinrichtung wird Yelena ein außergewöhnliches Angebot gemacht: Sie bekommt das beste Essen, eigene Gemächer im Schloß – und riskiert ihr Leben, falls jemand versucht, den Kommandanten von Ixia zu töten.
Und so entscheidet sich Yelena, unter Anleitung des Sicherheitschefs Valek Vorkosterin des Kommandanten zu werden. Aber Valek überlässt nichts dem Zufall: Damit sie nicht flieht, gibt er ihr regelmäßig Schmetterlingsstaub ins Essen. Und nur, wenn sie täglich das Antiserum von ihm erhält, kann sie ihren langsamen und qualvollen Tod verhindern.
Als Rebellen planen, Ixia in ihre Gewalt zu bringen, entwickelt Yelena magische Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Doch Magie ist in Ixia unter Todesstrafe verboten. Einzig Irys, die Magierin des Südens, kann ihr jetzt noch helfen. Doch wenn Yelena versucht zu fliehen, wird der Schmetterlingsstaub sie langsam aber sicher vergiften.

Meine Einschätzung:
Hm. Ich lese ja nun wirklich viel Fantasy und mir hat der Weltenentwurf der Autorin ganz gut gefallen, auch wenn er nicht gerade neuartig oder besonders einfallsreich ist.
Eine dekandente, feudale Gesellschaft wird durch einen Militärputsch aufgelöst und der neue militärische Machthaber erläßt strenge, neue Gesetze, die umgehend vom Militär umgesetzt werden. Magier, die das feudale System unterstützten, werden umgebracht oder verbannt.
Yelena, die von ihrer eigenen magischen Begabung nichts ahnt, ist ein interessanter Charakter. Ich mag einfach starke Frauenfiguren :-). Wohingegen ich ihren männlichen Gegenpart nicht ausstehen konnte. Der Sicherheitschef Valek, ich würde eher sagen, er ist der Leiter des militärischen Geheimdienstes, bleibt insgesamt etwas blass und irgendwie auch unsympatisch.
Die Geschichte ist sehr geprägt von militärischen Abläufen, die Rangordnung und Befehlskette spielt eine große Rolle und das hat mir nicht ganz so gut gefallen. Aber dafür habe ich die Entwicklung, die Yelena nimmt, gerne verfolgt, obwohl sie sehr unbedarft und naiv ist.
Mir persönlich hat der Erzählstil der Autorin überhaupt nicht gefallen. Er kam mir holprig, sperrig und ungeschliffen vor. Ob das an der Übersetzung liegt???

Mein Fazit:
Der Auftakt dieser Fantasy-Trilogie läßt sich zwiegespalten zurück. Die Geschichte und die weibliche Hauptprotagonistin haben mir ganz gut gefallen, aber der Erzählstil und der hohe Anteil an militärischen Aspekten gefiel mich weniger. Mal gucken, ob ich mir die anderen Teile noch zulege.

Heliosphere 2265: Zwischen den Welten (2)


Genre: Hörspiel, Sci-Fi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Heliosphere 2265 – Das dunkle Fragment
Teil 2: Heliosphere 2265 – Zwischen den Welten
Teil 3: Heliosphere 2265 – Enthüllungen
Teil 4: Heliosphere 2265 – Das Gesicht des Verrats
Teil 5: Heliosphere 2265 – Im Zentrum der Gewalt
Teil 6: Heliosphere 2265 – Die Bürde des Captains

Kurzbeschreibung:
Die Menschheit im Jahre 2265 – Der Kampf um die Zukunft beginnt zwischen den Sternen!
In einer neu gegründeten Forschungsstation auf dem Mars wird das geborgene Fraktal von der Wissenschaftsakademie untersucht. Als Admiral Sjöberg und Captain Cross die Einrichtungen besichtigen, kommt es zur Katastrophe, als das Artefakt erneut seine Macht beweist. Gleichzeitig muss sich Commander Ishida auf der HYPERION gegen Intrigen zur Wehr setzen, die Michalews Verbündete gegen sie in die Wege leiten. Intrigen, die sie erneut alles kosten könnten…

Meine Einschätzung:
Meine Begeisterung für Hörspiele habe ich an dieser Stelle schon mehrfach kundgetan und meiner Meinung nach leisten die Macher von „Heliosphere 2265“ großartige Arbeit. Die gesamte Ausstattung dieser Hörspiel-Reihe, angefangen beim Cover, der Musik, den Geräuschen und den großartigen Sprechern entspricht meinen Vorstellungen eines perfekten Sci-Fi-Spektakels. Das ist Kino für die Ohren :-).

Mein Fazit:
Großartige Fortsetzung der Sci-Fi-Serie! Ich will mehr davon ….

Lee, Patrick: Die Pforte

Genre: Mystery-Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Die Pforte
Teil 2: Dystopia
Teil 3: Das Labyrinth der Zeit

Kurzbeschreibung:
Countdown zum Weltuntergang. Ein Forschungszentrum in der Einöde Wyomings Mitte der siebziger Jahre. In einem Laboratorium tief unter der Prärie beginnt ein Experiment. Doch das geht anders aus als geplant. Und unerwartet öffnet sich die Tür zu einer anderen Welt. Es wird das bestgehütete Geheimnis des Planeten. Und auch das gefährlichste. Über dreißig Jahre später stößt Expolizist Travis Chase mitten in der eisigen Gebirgslandschaft Alaskas auf ein riesiges Flugzeugwrack. Es ist voller Leichen. Todesursache: Kopfschuss. Unter den Opfern: die First Lady der USA. Unvermittelt sieht sich Travis als wichtigste Figur in einem apokalyptischen Spiel. Der Einsatz: die Zukunft der Erde. «Mutig und furchterregend – und unheimlich glaubwürdig.» LEE CHILD

Meine Einschätzung:

Ich mag ja solche wilden Mystery-Thriller mit hohen Action-Faktor und jeder Menge Rätseln und all das bietet „Die Pforte“. Allerdings bin ich noch nicht komplett begeistert, was zum einen an den Protas liegen mag, die mir eine Spur zu abgebrüht waren und außerdem hat mich die Geschichte emotional nicht mitgenommen. Woran das liegt, kann ich nicht mal sagen …
Trotzdem werde ich mir Teil 2 demnächst noch zulegen, die Fortsetzung klingt nämlich spannend …

Mein Fazit:
Ein routinierter Action-Mysterie-Thriller, der keine Langweile aufkommen läßt.