Preston, Douglas; Child, Lincoln: Demon – Sumpf der Toten


Genre: Mystery Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Relic – Museum der Angst (a)
Teil 2: Attic – Gefahr aus der Tiefe (b)
Teil 3: Formula – Tunnel des Grauens
Teil 4: Ritual – Höhle des Schreckens
Teil 5: Burn Case – Geruch des Teufels (aa)
Teil 6: Dark Secret – Mörderische Jagd (bb)
Teil 7: Maniac – Fluch der Vergangenheit (cc)
Teil 8: Darkness – Wettlauf mit der Zeit
Teil 9: Cult – Spiel der Toten
Teil 10: Fever – Schatten der Vergangenheit (aaa)
Teil 11: Revenge – Eiskalte Täuschung (bbb)
Teil 12: Fear – Grab des Schreckens (ccc)
Teil 13: Attack – Unsichtbarer Feind
Teil 14: Labyrinth – Elixier des Todes
Teil 15: Demon – Sumpf der Toten
Teil 16: The Obsidian Chamber (noch nicht übersetzt)

Kurzbeschreibung:

In der Kleinstadt Exmouth an der Küste von Massachusetts soll Special Agent Pendergast den Raub einer wertvollen Weinsammlung aufklären. Im Weinkeller stößt er überraschend auf eine frisch zugemauerte Nische. Hinter der Wand sind Ketten zu finden, außerdem ein menschlicher Fingerknochen. Offenbar wurde hier vor langer Zeit jemand lebendig eingemauert. Die Einbrecher haben das Verlies geöffnet, das Skelett herausgeholt und die Mauer wieder geschlossen – der Weinraub war anscheinend reine Ablenkung. Schnell muss Pendergast lernen, dass Exmouth eine äußerst dunkle Vergangenheit hat. Das Skelett ist nur der erste Hinweis auf eine Verfehlung aus alter Zeit, die bis heute ungesühnt ist.

Meine Einschätzung:
Da ist er ja wieder, der blonde und blasse Agent Pendergast 😉 und dieses Mal scheint er ja einen ganz harmlosen Fall zu untersuchen …
Halleluja, haben mich die beiden Autoren auf die falsche Fährte :-), durch gruselige Geheimgänge, in bluttriefende Tatorte, in stinkende Sümpfe, in überschwemmtes Marschland und an einen seltsamen Ort geführt.
Das Setting, nämlich eine Kleinstadt an der Küste von Massachusetts, die auf den ersten Blick so harmlos und liebenswert wirkt, deren Einwohner aber offenbar düstere Geheimnisse verbergen, fand ich toll. Die beiden Autoren beschreiben das so lebendig und bildhaft, dass ich das Städtchen und die Einwohner vor mir sehe, ebenso wie den altmodischen Leuchtturm.
Ich mochte die Geschichte sehr, allerdings wird es gegen Ende unübersichtlich für den Leser, die Autoren lassen uns mit einem absolut fiesen Cliffhanger sitzen und man bekommt den Eindruck, dass dieser Band eigentlich nur die Vorgeschichte zum nächsten Teil ist.
Hoffentlich muß ich nicht wieder ein Jahr auf die Fortsetzung warten.

Mein Fazit:
Mich unterhalten die Mysterie-Thriller des Autorenduos ausgezeichnet, auch wenn man hier und da kleine Kritikpunkte anbringen könnte.

Preston, Douglas; Child, Lincoln: Labyrinth – Elixier des Todes


Genre: Mystery Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Relic – Museum der Angst (a)
Teil 2: Attic – Gefahr aus der Tiefe (b)
Teil 3: Formula – Tunnel des Grauens
Teil 4: Ritual – Höhle des Schreckens
Teil 5: Burn Case – Geruch des Teufels (aa)
Teil 6: Dark Secret – Mörderische Jagd (bb)
Teil 7: Maniac – Fluch der Vergangenheit (cc)
Teil 8: Darkness – Wettlauf mit der Zeit
Teil 9: Cult – Spiel der Toten
Teil 10: Fever – Schatten der Vergangenheit (aaa)
Teil 11: Revenge – Eiskalte Täuschung (bbb)
Teil 12: Fear – Grab des Schreckens (ccc)
Teil 13: Attack – Unsichtbarer Feind
Teil 14: Labyrinth – Elixier des Todes
Teil 15: Demon – Sumpf der Toten
Teil 16: The Obsidian Chamber (noch nicht übersetzt)

Kurzbeschreibung:
Agent Pendergast erhält Besuch aus der Vergangenheit – in Form einer Leiche. Sein neuester Fall führt den Kult-Ermittler tief in die eigene Familiengeschichte. Alles beginnt Ende des 19. Jahrhunderts, als Hezekiah Pendergast, ebenso genial wie niederträchtig, ein Elixier entwickelt, das seine teuflische Wirkung über Generationen entfaltet, bis in die Gegenwart. Und das bekommt Agent Pendergast nun am eigenen Leib zu spüren. Preston & Child haben für „Labyrinth – Elixier des Todes“ alles aufgefahren, was ihre Fans weltweit begeistert: das Spiel mit den Möglichkeiten der Wissenschaft, atmosphärische Schauplätze, überraschende Wendungen, rasante Action – und natürlich das Mysterium Pendergast.

Meine Einschätzung:
Die beiden Herren lassen sich immer ganz schön Zeit mit dem Schreiben der Pendergast-Thriller…
Wir sind in diesem Band wieder zurück im Naturhistorischen Museum von New York, das mit seinen unendlichen, unterirdischen Weiten natürlich eine gruselige Atmosphäre für Verfolgungsjagden aller Art bietet. 🙂 Und natürlich dürfen wir uns wieder wundern, welche seltsame Gestalten – Wissenschaftler – dort unterwegs sind ;-).
Pendergasts Familie besteht im Grunde aus einem Haufen psychopatischer Gruselgestalten, deren Taten schwer auf Pendergasts Gewissen lasten. Mehr will ich gar nicht verraten. Es wird spannend, absolut gruselig, wie immer bizarr und an manchen Stellen übertreiben die Herren Autoren wahrhaftig, was aber meinen Lesespaß nicht schmälert.
Der Showdown ist sensationell und ist in meinem Kopf als Kinofilm abgelaufen. Ich habe nur keine Idee, mit wem man Costance besetzen könnte, die eindeutig meine Lieblingsfigur neben Corrie ist.

Mein Fazit:
Ein typischer Pendergast mit leichten Längen, aber wie immer spannend und unterhaltsam.

Preston, Douglas; Child, Lincoln: Attack – Unsichtbarer Feind

Genre: Mystery Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Relic – Museum der Angst (a)
Teil 2: Attic – Gefahr aus der Tiefe (b)
Teil 3: Formula – Tunnel des Grauens
Teil 4: Ritual – Höhle des Schreckens
Teil 5: Burn Case – Geruch des Teufels (aa)
Teil 6: Dark Secret – Mörderische Jagd (bb)
Teil 7: Maniac – Fluch der Vergangenheit (cc)
Teil 8: Darkness – Wettlauf mit der Zeit
Teil 9: Cult – Spiel der Toten
Teil 10: Fever – Schatten der Vergangenheit (aaa)
Teil 11: Revenge – Eiskalte Täuschung (bbb)
Teil 12: Fear – Grab des Schreckens (ccc)
Teil 13: Attack – Unsichtbarer Feind
Teil 14: Labyrinth – Elixier des Todes

Kurzbeschreibung:
Special Agent Pendergast reist in das eingeschneite Wintersportgebiet Roaring Fork in Colorado, um seinen Schützling Corrie Swanson zu retten. Corrie, Studentin der ­Forensik, hat dort die exhumierten Leichen von elf Arbeitern einer Silbermine untersucht, die vor über hundert Jahren ums Leben kamen. Angeblich sind die Männer damals alle einem bösartigen Grizzly zum Opfer gefallen, doch Spuren eines Bärenangriffs kann Corrie nicht feststellen. Mit ihren Nachforschungen ist sie aber offenbar einem Killer in die Quere gekommen, der nicht nur ihr Leben, sondern
die Existenz des ganzen Ortes bedroht. ­Pendergast ist Corries letzte Hoffnung.

Meine Einschätzung:
Gelesen auf ungefähr 1000 Höhenmetern mit einem kräftigen Muskelkater in den Oberschenkeln hatte ich großen Spaß mit Corrie und Pendergast. Das ist wieder ein spannender, etwas schräger Thriller, wie ich ihn liebe. Pendergast startet dieses Mal einen Ausflug ins alte London und irgendwie habe ich jetzt schon den Eindruck, dass mich Arthur Conan Doyle verfolgt ;-).
Die beiden Autoren beschreiben den völlig abgedrehten Skiort in Colorado äußerst bildhaft (ob das ein kleiner Seitenhieb auf Aspen ist?) und der geneigte Leser darf gleich an zwei verschiedenen Fällen mitknobeln, wobei ich beiden Tätern dicht auf der Spur war (vielleicht erleuchtet mich ja Sherlock Holmes langsam??? ;-)).
Corrie ist außerdem neben Pendergast einen wunderbare, mutige, eigenwillige Hauptfigur, deren Karriere wir hoffentlich noch lange verfolgen dürfen.

Mein Fazit:
Perfekte Unterhaltung für kalte Winterabende vor dem Kamin. Könnte auch als Einstieg in die Serie gelesen werden, da die Geschichte abgeschlossen ist.

PS: Sollte sich mal ein Verlagsvertreter auf meine Seite verirren: Warum hat dieser Roman den Titel „Attack“ bekommen? Wenn schon einen englischen Titel, dann könnten Sie doch auch den Originaltitel verwenden, der auch noch obendrein zum Inhalt passt??? White fire!!! Und dann würde mich ja auch interessieren, was die Wespe auf dem Cover soll??? Hat die sich verirrt? War die irgendwo übrig??? Wenn es wenigstens ein Schneehase gewesen wäre!

Preston, Douglas; Child, Lincoln: Fear – Grab des Schreckens

Genre: Mystery Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Relic – Museum der Angst (a)
Teil 2: Attic – Gefahr aus der Tiefe (b)
Teil 3: Formula – Tunnel des Grauens
Teil 4: Ritual – Höhle des Schreckens
Teil 5: Burn Case – Geruch des Teufels (aa)
Teil 6: Dark Secret – Mörderische Jagd (bb)
Teil 7: Maniac – Fluch der Vergangenheit (cc)
Teil 8: Darkness – Wettlauf mit der Zeit
Teil 9: Cult – Spiel der Toten
Teil 10: Fever – Schatten der Vergangenheit (aaa)
Teil 11: Revenge – Eiskalte Täuschung (bbb)
Teil 12: Fear – Grab des Schreckens (ccc)
Teil 13: Attack – Unsichtbarer Feind
Teil 14: Labyrinth – Elixier des Todes

Kurzbeschreibung:

Sie versuchte zu lächeln. „Es tut mir leid, Aloysius. So wahnsinnig leid.“ „Helen“, flüsterte er. „Mein Gott, ich habe geglaubt, du bist tot.“ Nur wenige Minuten dauert das ersehnte Wiedersehen mit Helen, bevor sie vor den Augen von Pendergast entführt wird! Mit unerbittlicher Härte nimmt der FBI Agent die Verfolgung auf. Doch die Täter sind ihm immer einen entscheidenden Schritt voraus. Zur selben Zeit hinterlässt ein Serienkiller an seinen Tatorten persönliche Nachrichten für Pendergast. Trotz seiner persönlichen Tragödie greift Pendergast in die Ermittlungen ein und erkennt, dass sein Wiedersehen mit Helen nur der Auftakt zu einem perfiden Komplott war. Und das ihm das Schlimmste – die grausame Wahrheit – noch bevorsteht.

Meine Einschätzung:
Das ist nun der Abschlußband der in der Gesamtserie eingebauten Trilogie, die sich mit Pendergasts Ehefrau Helen beschäftigt. (Ich habe mal die Serien in der Serie mit Kleinbuchstaben kenntlich gemacht)
Ich darf hier wirklich nicht das kleinste Bisschen vom Inhalt verraten, sonst wäre die Spannung beim zukünftigen Leser raus. 🙂
Und wieder bieten die Autoren großes Kino! Es gibt Szenen, die habe ich gesehen, gefühlt und gerochen. Pendergasts Leben und seine „Fälle“ sind schräg, bizarr und schrammen manchmal die Grenze des phantastischen Blödsinns, aber darüber sehe ich gerne hinweg, weil ich sämtliche Protagonisten ins Herz geschlossen habe und mich an ihren aberwitzigen Abenteuern erfreue.
Ich freue mich sehr, dass der nächste Teil schon im Herbst dieses Jahres erscheinen wird. Corrie, die auch in diesem Band eine kleine Nebenrolle hat und sich im pendergastschen Sinne prächtig entwickelt ;-), wird dann die Hauptrolle spielen. Das kann nur skurril und spannend werden …

Mein Fazit:
Spannend, dramatisch, abgefahren, mystisch, rasant und schlafraubend ist diese Pendergastfolge. Ein MUSS für Fans!

Preston, Douglas; Child, Lincoln: Revenge – Eiskalte Täuschung

Genre: Mystery-Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Relic – Museum der Angst (a)
Teil 2: Attic – Gefahr aus der Tiefe (b)
Teil 3: Formula – Tunnel des Grauens
Teil 4: Ritual – Höhle des Schreckens
Teil 5: Burn Case – Geruch des Teufels (aa)
Teil 6: Dark Secret – Mörderische Jagd (bb)
Teil 7: Maniac – Fluch der Vergangenheit (cc)
Teil 8: Darkness – Wettlauf mit der Zeit
Teil 9: Cult – Spiel der Toten
Teil 10: Fever – Schatten der Vergangenheit (aaa)
Teil 11: Revenge – Eiskalte Täuschung (bbb)
Teil 12: Fear – Grab des Schreckens (ccc)
Teil 13: Attack – Unsichtbarer Feind
Teil 14: Labyrinth – Elixier des Todes

Kurzbeschreibung:
Der Schock trifft Pendergast ohne jede Vorbereitung: Seine Frau Helen, deren mysteriösen Tod er aufzuklären versucht, lebt! Aber wer liegt dann in ihrem Grab, und warum setzt Helens Bruder Judson Esterhazy alles daran, seinen Schwager auszuschalten? Pendergast beginnt unter Hochdruck zu ermitteln. Dabei kommt er einer skrupellosen Bruderschaft auf die Spur, die ihre dunklen Machenschaften seit langer Zeit erfolgreich verbirgt. Um Pendergast in die Knie zu zwingen, ist ihr jedes Mittel recht – und zum ersten Mal droht der sonst stets kühl kalkulierende Ermittler die Kontrolle zu verlieren …

Meine Einschätzung:
Revenge und Fever gehören zu einer Trilogie, die sich um Pendergasts Familie/Ehefrau dreht.

Mein Fazit:
Großes Kino, habe mich keine Sekunde gelangweilt und fiebere dem Abschluß der Trilogie entgegen.

Preston, Child: Cult

Genre: Mystery-Thriller
Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Relic – Museum der Angst (a)
Teil 2: Attic – Gefahr aus der Tiefe (b)
Teil 3: Formula – Tunnel des Grauens
Teil 4: Ritual – Höhle des Schreckens
Teil 5: Burn Case – Geruch des Teufels (aa)
Teil 6: Dark Secret – Mörderische Jagd (bb)
Teil 7: Maniac – Fluch der Vergangenheit (cc)
Teil 8: Darkness – Wettlauf mit der Zeit
Teil 9: Cult – Spiel der Toten
Teil 10: Fever – Schatten der Vergangenheit (aaa)
Teil 11: Revenge – Eiskalte Täuschung (bbb)
Teil 12: Fear – Grab des Schreckens (ccc)
Teil 13: Attack – Unsichtbarer Feind
Teil 14: Labyrinth – Elixier des Todes


Klappentext:

Schock für Special Agent Pendergast: Einer seiner Freunde wird brutal ermordet – von einem Mann, der bereits vor einer Woche Selbstmord begangen hat. ZOMBIES IN NEW YORK – diese Schlagzeile sorgt in kürzester Zeit für Angst und Schrecken. Aber ist es wirklich möglich, dass die Toten sich aus ihren Gräbern erheben? Pendergast findet eine Spur, die ihn in die Katakomben unter einer alten Kirche führt – den Sitz einer Sekte, die dunkle Ziele verfolgt …

Meine Einschätzung:
Spannend, ekelig und gruselig, das sind sicher die passenden Adjektive für diesen Pendergast. Die Morde am Journalisten Smithback, einer weiteren Journalistin und einem städtischen Beamten stehen offenbar in Zusammenhang mit einer mysteriösen, religiösen Gruppe, die abgeschieden in einem vergessenen Park Manhattans haust. D’Agosta hält sich lieber an menschliche Verdächtige, während Pendergast ihn in einen Vodou-Laden schleppt und Amulette bastelt. Gibt es tatsächlich Zombies in New York? Aber irgendjemand treibt sein Unwesen und muß geschnappt werden.
Pendergast ermittelt wieder mal in seiner herrlich skurrilen Art und Weise, es gibt verblüffende Irrungen und Wendungen und jede Menge Action. Nach dem letzten wirren Pendergast, habe ich mich wieder gut unterhalten. Wenn ich irgendwann mal wieder in New York lande, werde sicher nicht ohne Gänsehaut durch das naturhistorische Museum wandeln können ;-). Allerdings bin ich etwas unzufrieden mit den Autoren, daß sie eine liebgewonnen Figur aus der Reihe sterben lassen. Wirklich, das hätte auch irgendein anderer Journalist sein können und nicht der fröhliche, frisch verheiratete Smithback.

Von mir gibt es 8 von 10 Thrillerpunkten