Russell, Romina: Zodiac – Weg der Sterne (2)


Genre: Sci-Fi, Jugendbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Zodiac
Teil 2: Zodiac – Weg der Sterne
Teil 3: Black Moon (noch nicht übersetzt)

Kurzbeschreibung:

Um ihre Heimat zu retten und die Galaxie vor dem 13. Haus zu schützen, hat die junge Rho alles in eine Waagschale geworfen – und verloren. Nach schweren Verlusten, Vorwürfen und Demütigungen hat sie nun die Chance, ein ruhiges Leben im Flüchtlingscamp im Haus Steinbock zu führen. Doch Rho kann die schrecklichen Verbrechen der Terrorgruppe Marad nicht vergessen – ebensowenig wie den Hüter des 13. Hauses, Ochus, der sie immer wieder in ihren Alpträumen heimsucht. Als sich Berichte über Angriffe der Marad häufen und Rho eine mysteriöse Nachricht erreicht, weiß sie, dass sie handeln muss, bevor Zodiac im Chaos versinkt. Rho begibt sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit, die sie durch die ganze Galaxie führen wird.

Meine Einschätzung:

So begeistert ich vom ersten Teil der Serie war, so enttäuscht war ich nun vom zweiten Teil. Ich habe mich schlichtweg gelangweilt, da in der ersten Hälfte des Buches einfach nicht viel passiert und die Geschichte kein Vorkommen zeigte.
Vielleicht ist das der typische Zweite-Band-Effekt, in dem viel vorbereitet und angedeutet wird und im dritten Teil wird es dann richtig interessant und spannend?
Das will ich hoffen, denn grundsätzlich fand ich die Idee hinter der Geschichte und den Weltenentwurf gut.
Meine Tochter ist übrigens der gleichen Meinung und hat diesen Band enttäuscht zugeklappt.

Mein Fazit:

Uns konnte der zweite Teil dieser Sci-Fi-Jugendbuchreihe nicht wirklich überzeugen, da es an Spannung fehlte.

Russell, Romina: Zodiac (1)


Genre: Sci-fi, Fantasy, Jugendbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Zodiac
Teil 2: Zodiac – Weg der Sterne
Teil 3: Black Moon (noch nicht übersetzt)

Kurzbeschreibung:
Die 16-jährige Rhoma vom Planeten Krebs verfügt – wie viele andere in der Galaxie Zodiac – über die Fähigkeit, in den Sternen zu lesen. Doch während ihre Mitschüler die Zukunft anhand genauester Berechnungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse vorhersagen, schaut Rho nur zu den Sternen auf und wartet auf ein Zeichen. Deswegen gilt sie bei den Lehrern als unverbesserliche Träumerin und ist kurz davor durch ihre Prüfung zu fallen. Doch als eine schreckliche Katastrophe das Sternbild Krebs heimsucht, bei der unzählige Menschen sterben, war Rho die einzige, die die Gefahr in den Sternen hat kommen sehen. Völlig überraschend wird sie zur neuen Wächterin von Krebs ernannt, zur obersten Sterndeuterin ihrer Heimat. Aber Rho entdeckt ein Omen in den Sternen, das nichts Gutes verheißt: Die Katastrophe von Krebs war kein Unfall. Andere werden folgen. Und vielleicht wird ganz Zodiac untergehen. Doch wer glaubt einem unerfahrenen Teenager, der ein Monster in den Sternen sieht?

Meine Einschätzung:

Meine Tochter (15 Jahre) hat diesen Sci-Fi-Jugendroman in den Weihnachtsferien in zwei Tagen verschlungen und war begeistert.
Und ich bin es auch. Der Weltenentwurf auf der Grundlage unserer astrologischen Sternbilder ist sehr gut gelungen, ausgereift, interessant, schräg, irgendwie cool und die Autorin scheut sich nicht, astrologischen/astronomischen Fremdworte aus dem Griechischen einzustreuen. Da mußte ich tatsächlich einige Begriffe nachschlagen, aber wie heißt es doch: Lesen bildet :-).
Die Grundstory: Mädchen mit besonderer Begabung ist die einzige Rettung vor planetaren Katastrophen gigantischen Ausmaßes. Sie erhält Hilfe von zwei jungen Männern, die nicht unterschiedlicher sein können :-).
Die junge Protagonistin ist der Aufgabe nicht wirklich gewachsen, voller Selbstzweifel, umgeben von machthungrigen Erwachsenen, die sich ihre Schwäche zu nutze machen wollen. Es gibt politische Intrigen, religiöse Konflikte, Eifersüchteleien, Betrug, Hass, Gewalt – die ganze Palette.
Aber dieser Mix aus „Tribute von Panem“, „Star Wars“, den „Luna-Chroniken“ trifft gerade genau meinen Geschmack und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Mein Fazit:

Die ungewöhnliche Welt von Zodiac und die liebenswerten Hauptfiguren machen den Auftakt dieser Jugendbuch-Serie zu einem Leseschmankerl.

Aguirre, Ann: Dunkles Universum – Sonnenfeuer (1)

Genre: Sci-Fi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Dunkles Universum – Sonnenfeuer
Teil 2: Dunkles Universum – Sternenglut
Teil 3: Dunkles Universum – Mondglanz

Kurzbeschreibung:
Sirantha Jax ist eine begnadete Navigatorin, die in der Lage ist, Raumschiffe durch den gefährlichen Grimspace zu steuern und dabei unvorstellbare Entfernungen zurückzulegen. Doch nun soll sie für eine Tat bestraft werden, an die sie sich nicht einmal erinnert. Plötzlich taucht der geheimnisvolle March in ihrer Zelle auf. Er will Jax zur Flucht verhelfen – wenn sie die Rebellen in ihrem Kampf gegen das Regierungssystem unterstützt. Doch March scheint auch noch ein anderes Motiv zu haben, der schönen Jax die Freiheit zu schenken …

Meine Einschätzung:
Ich habe mich sehr auf diese Serie gefreut und meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Die Geschichte beinhaltet auch alles, was ich in einem guten Sci-Fi lesen will: Raumschiffe, gemeine, häßliche Aliens, fremde Planeten, Raumstationen, Weltraumschlachten, Absturzszenarien ;-), raubeinige Raumschiffbesatzungen, … Zudem ist die Story komplex, rasant und actiongeladen.
Was will ich mehr??? Keine Ahnung???? Um es mit den Worten meiner Tochter zu sagen: Ich fand das Buch doof.
Vielleicht liegt es daran, dass ich die beiden Hauptprotagonisten nicht leiden kann. Überhaupt nicht. Jax und Marsch waren mir einfach total unsympathisch und dass aus den beiden ein Paar wird, war mir gleichgültig. Mehr fällt mir dazu nicht ein????

Mein Fazit:
Aus einem Grund, den ich nicht so genau fassen kann, hat mir dieser Sci-Fi-Roman nicht gefallen. War vielleicht das falsche Buch zur falschen Zeit?

Hardebusch, Christoph: Justifiers 1 – Missing in Action

Genre: Sci-Fi

Reihenfolge:
Teil 1: Justifiers 1: Missing in Action

Kurzbeschreibung:
Für Leutnant John Owens und sein Justifiers-Team sieht zunächst alles nach einem ganz normalen Auftrag aus: das Shuttle mit einem TransMatt-Portal beladen, Sprung auf einen unbekannten und ungesicherten Planeten namens Tordesillas vollziehen, den Planeten für den Konzern Stellar Exploration in Besitz nehmen und das Portal aufbauen. Reine Routinearbeit. Doch schon beim Start geht alles schief – die Raumstation explodiert, das Shuttle kann sich mit knapper Not auf den Planeten retten, und bei der Bruchlandung geht auch noch das Portal verloren. Auf Tordesillas kommt es schließlich zur Katastrophe, als ein Crewmitglied nach dem anderen auf mysteriöse Weise verschwindet. Sind es intelligente Aliens, die ihnen so feindlich gesinnt sind, oder verbirgt sich hinter den Angriffen eine noch schrecklichere Wahrheit? Jetzt müssen John Owens und seine Justifiers zeigen, was sie am besten können – überleben. Doch der Planet hat noch einige Überraschungen auf Lager …

Meine Einschätzung:
Nach dem letzten Buch brauchte ich unbedingt ein Abwechslung 😉 und bin bei diesem actiongeladenen Sci-Fi gelandet und war superglücklich damit. Alle Erwartungen, die ich an einen Sci-Fi-Roman habe, wurden erfüllt, vollkommen. Ein Raumstation (wenn sie auch explodiert), ein Raumschiff (das leider abstürzt), ein fremder Planet, unwirtlich und gefährlich, fremdartige Lebenwesen, die Mannschaft: eine wilde Spezies-Mischung aus Söldnern, die erst schießen und dann reden, der Anführer: stark und kampferprobt, die Story: rasant, blutig, spannend.
Ich mag auch Hardebuschs Schreibstil, der sich trotz vieler technischer und waffenspezifischer Ausdrücke sehr gut und angenehm lesen läßt und das Cover finde ich auch sehr gelungen.
Richtig gut finde ich, dass in den folgenden Romanen das „Universum“ weiter ausgebaut wird. Mal sehen, ob mich die anderen Autoren auch überzeugen können. Wenn ich wieder Lust auf einen klassischen Sci-Fi-Roman habe, dann wird es ein Justifier sein ;-).

Mein Fazit:

Ein richtig guter Sci-Fi-Roman eines deutschen Autoren. Davon will ich mehr!