Gablè, Rebecca: Robin – Die Wende (2)

Reihenfolge der Serie „Die Waringham-Saga“
Teil 1: Robin – Die Flucht
Teil 2: Robin – Die Wende
Teil 3: Robin – Die Rückkehr

Kurzbeschreibung:

Nachdem Robin notgedrungen für König Edward in den Krieg gegen Frankreich und Spanien gezogen ist, treffen wir ihn wieder im Lager der Soldaten nach der Schlacht von Najera. Dort bringen sein Gerechtigkeitssinn und seine Ehrlichkeit den Schwarzen Prinzen gegen ihn auf – ein gefährlicher Feind. Nur mithilfe des Dukes of Lancaster, dem Bruder des Prinzen in dessen Dienst Robin getreten ist, kann er seinen Kopf aus der Schlinge ziehen und schließlich wieder nach England zurückkehren. Die Verbindung zu Lancaster wird weitreichende Folgen für Robin haben. Sein Weg ist weiterhin voller Gefahren, aber sein Schicksal hat sich gewendet.

Meine Einschätzung:

Hachja! Im Leben von Robin geht es wieder rund und manchmal hatte ich Mitleid mit ihm. Da brennt das Gut ab, die Tochter wird ins Kloster verfrachtet, der beste Freund gefoltert, der König stirbt, Feinde lauern an jeder Ecke …
Naja, wie so ein mittelalterliches Ritterleben eben so spielt :-).
Hörspieltechnisch ist diese Geschichte auch wieder sehr, sehr gut umgesetzt und wirklich Kino für die Ohren.

Mein Fazit:
Dieses Hörspiel läßt die Herzen von Freunden der mittelalterlichen Rittergeschichten höher schlagen, mir war es allerdings manchmal zuviel des Guten ;-).

Shepherd, Mike: Kris Longnife – Die Rebellin (1)


Genre: Sci-Fi

Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Die Rebellin
Teil 2: Unter Quarantäne
Teil 3: Die Invasion
Teil 4: Das Kommando

Kurzbeschreibung:
Kris Longknife ist in die Navy eingetreten, um aus dem Schatten ihrer mächtigen Familie zu treten. Ihre ersten Missionen sind nicht besonders aufregend. Obwohl sie alles tut, um einen guten Ensign abzugeben, hält eine Eigenschaft sie davon ab: ihre Neigung, vorzupreschen und Fakten zu schaffen, ganz gleich, wie gefährlich das sein mag. Eines Tages findet sie heraus, dass die ranghöchsten Offiziere ihres Schiffs in eine Verschwörung verstrickt sind. Ihr bleibt nur eine Möglichkeit: Sie muss die Besatzung auf ihre Seite ziehen und eine Meuterei anzetteln …

Meine Einschätzung:

Ne, ne, ne. Prinzipiell hätte diese Serie um eine junge Offizierin in der Raumflotte ihres Heimatplaneten mir gefallen können, aber ich habe zu viele Kritikpunkte, um der Serie eine weitere Chance zu geben.
1. Obwohl die Geschichte ja eindeutig in der Zukunft spielt, muten die Gesellschaftsordnung und auch die militärischen Strukturen antiquiert an. Schottische Highland-Regimente, die uralte Traditionen plus Dudelsäcke auf andere Planeten mitschleppen? Seltsam altmodische Frauenbilder – siehe die Präsidentengattin? etc. Ne, da erwarte ich von einem Sci-Fi-Autoren aber mehr!
2. Ich habe ja gegen starke Frauenfiguren nichts einzuwenden, aber hier übertreibt der Autor dann doch. Ein junges Mädels ohne jegliche Erfahrung führt die Truppe mehrmals erfolgreich in die Schlacht und wenn mal alles nix hilft, dann gründet sie eine Hilfsorganisation mit ihrem Geld??? *kopfschüttel* Unglaubwürdig.
3. Ich habe von Physik nahezu keine Ahnung und wenn man mir seine Ideen halbwegs glaubhaft erklärt, dann rechne ich sicher nicht nach, ob das wirklich funktionieren kann, aber der Autor macht in diesem Buch seltsame Sachen mit Raumschiffen und Geschwindigkeit und Menschen und bei mir entstand der Eindruck, dass das alles so nicht hinhauen kann. Und von innovativer neuartiger Technik, die sowieso keiner nachrechnen könnte, ist hier nix zu lesen …
4. Thema Militär: auch vom Militär und dessen Strukturen habe ich keinerlei Ahnung, weil in unserer Familie noch nie jemand damit zu tun hatte, aber ich kann mich auch auf Details einlassen, wenn mich die Geschichte und die Charaktere ansonsten fesseln, aber in dieser Geschichte nimmt das Militär und seine Regeln und Strukturen einen zu großen Teil der Gesamtgeschichte ein und andere Teile, die mich viel mehr interessiert hätten, werden vom Autor nur angeschnitten.

Mein Fazit:
Dieser seltsam antiquiert erscheinende military-Sci-Fi-Roman-Serienauftakt hat mich nicht überzeugt und darf das Haus der Frau Leseratte gerne wieder verlassen.

Gablé, Rebecca: Robin – Die Flucht (1)


Genre: historischer Roman, Hörspiel

Reihenfolge der Serie „Die Waringham-Saga“
Teil 1: Robin – Die Flucht
Teil 2: Robin – Die Wende
Teil 3: Robin – Die Rückkehr

Kurzbeschreibung:

England im 14. Jahrhundert: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, hat der junge Robin alles verloren – auch den Anspruch auf sein Erbe und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft, die sie bis ins Erwachsenenalter begleiten wird.
Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt des Hofes von Edward III, von Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe – und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Wird es ihm gelingen, sich in dieser Welt zu etablieren?

Meine Einschätzung:
Oh ha. „Robin – Die Flucht“ ist definitiv auch „Kino für die Ohren“! Diese Hörspielfassung eines historischen Romans, die es exklusiv bei audible gibt, hat mir ausnehmend gut gefallen! Da stimmt einfach alles: die Sprecher sind durch die Bank großartig besetzt, die Geräusche sind absolut überzeugend gemacht, die eingespielte Musik passt zur Zeit und zur Geschichte und die Balance zwischen Erzähler und Dialogen ist wunderbar gelungen.
In meinen Ohren/Augen (Achtung: Wortspiel ;-)) kann man ein Hörspiel nicht besser produzieren!
Aber auch die Geschichte des jungen Mannes, dessen Vater angeblich Selbstmord begangen hat und der deshalb seiner adligen Privilegien beraubt wurde und sich als Stalljunge verdingt, konnte mich begeistern.
Die Autorin hat einen wunderbar atmosphärischen, im Mittelalter angesiedelten, spannenden Roman verfaßt, der Lesern des Genres alles bietet, was man sich wünscht: edle Ritter, rauflustige Trunkenbolde, ausbeuterische Adlige, heilkundige Hebammen, arme Bauersleute, Pestepidemien, Rittertuniere, wunderschöne Burgfräuleins ;-), …

Mein Fazit:
Absolut großartiges Hörspiel, das das Mittelalter in England wieder lebendig werden läßt.

Green, Simon R.: Einst unter blauem Mond – Der Dämonenkrieg (4)


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Das Regenbogenschwert – Der Dämonenkrieg 1
Teil 2: Unter dem blauen Mond – Der Dämonenkrieg 2
Teil 3: Der träumende Turm – Der Dämonenkrieg 3
Teil 4: Einst unter blauem Mond – Der Dämonenkrieg 4

Kurzbeschreibung:

Bereits zweimal haben Prinz Rupert und Prinzessin Julia das Waldkönigreich gerettet und sich so das Recht erworben, glücklich bis ans Ende ihrer Tage zu leben.
Doch ein Blauer Mond zieht auf. Schon wieder.
Falk und Fischer, berühmt für ihre jahrelangen Dienste als Bewahrer des Friedens in der Stadt Haven, sind mehr als zufrieden damit, Legenden zu sein. Nachdem sie beschlossen hatten, zu alt für den ganzen Scheiß zu sein, gaben sie ihr bisheriges Leben auf und gründeten die Helden-Akademie, um hoffnungsvolle Nachwuchsheroen auszubilden.
Legenden sterben nie, doch scheint es, als dürften sie sich auch nicht auf ihr Altenteil zurückziehen. Kein Geringerer als ihr alter Erzfeind, der Dämonenprinz, hat Jack und Gillian, Falks und Fischers erwachsene Kinder, entführt, um sie zu einem finalen Kampf auf Leben und Tod zu zwingen. Doch die beiden Helden wähnen noch ein anderes Motiv hinter der Entführung, eines, das mit einem viele Jahre zurückliegenden Fall zusammenhängt – einem, über den sie nie reden wollten.
Es bleibt ihnen also nichts anderes übrig, als ins Waldkönigreich zurückzukehren, – ein letztes Mal …

Meine Einschätzung:
Zugegebenermaßen hat der letzte Teil der Serie ein paar Längen, denn der Autor holt ganz schön lange aus, um umfassend und detailreich in die Geschichte einzusteigen, aber im Grunde hat mir das gut gefallen, denn so lernte ich alle neuen Figuren sehr gut kennen.
In seinem gewohnt witzig-ironischen Stil, fast schon etwas schnodderig erzählt er von einer unbändigen Prinzessin, die zwangsverheiratet werden soll, von einem schwulen, hinterlisten Thronfolger, von zwei alternden Königen, die nochmal mächtig sein wollen, von intriganten Politikern und Doppelagenten, von zwei unsterblichen Helden, die eigentlich keine mehr sein wollen, von drei Schwertern mit unheimlicher Macht und einer großen entscheidenden Schlacht, deren Ausgang gewiß scheint.
Herrlich! Besonders angetan haben es mir die wirklich abgefahrenen Figuren, wie der kopflose Roland, der Finstere Ritter oder der sprechende Dämonenhund und nicht zuletzt das Einhorn „Brise“ 🙂

Mein Fazit:

Mit der Serie „Der Dämonenkrieg“ von Simon R. Green hatte ich großen Lesespaß. Schräg, witzig, brutal, politisch vollkommen unkorrekt ;-), selbstironisch und unterhaltsam. Das mag ich :-).

Feuerbach, Sam: Der Verräter (6)


Genre: Fantasy, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:

Erste Trilogie – Lehrjahre
Teil 1: Die Auftragsmörderin
Teil 2: Der Schwertmeister
Teil 3: Die Sanduhr

Zweite Trilogie – Königsweg
Teil 4: Die Myrnengötting
Teil 5: Der Seelenspeer
Teil 6: Der Verräter

Kurzbeschreibung:
Ihre Vergangenheit – ein einziger Albtraum. Ein Blick in ihre Zukunft zeigt: Es geht noch schlimmer. Sie setzt alles dran, um diese zu verändern. Der Prinz hat seinen Vater, seine Heimatburg, sein Land verloren. Reich ist er nur an Feinden. König Schohtars Übermacht stürmt die letzte Mauer. Dagegen helfen diesmal kein Artefakt und keine Magie. Bolkan Katerron findet sich dort wieder, von wo er einst geflohen ist: mitten im Spiel von Mord, Macht und Verrat.

Meine Einschätzung:
Uiuiuiuiu, zwischendurch war ich sehr beunruhigt und dachte: Na hoffentlich hat der Autor sich nichts bei Mr. Martin abgeguckt und bringt jetzt ala „Game of Thrones“ Hauptfiguren um die Ecke ;-). Ob er es getan hat??? Verrat ich nicht, aber es geht ganz schön blutig zu. Das bleibt ja auch bei den vielen Konflikten und Schlachten nicht aus.
Jetzt mit dem letzten Teil der 6-teiligen Serie blicke ich nochmal voller Begeisterung zurück. Der Autor hat einen interessanten Weltenentwurf auf einer mittelalterlichen Basis ersonnen, mit kleinen Ausflügen in die Naturvölker, Magie und Zeitreisen. Die Protagonisten sind interessante Persönlichkeiten, denen man als Leser sehr nahe kommt, denn der Autor erzählt Teile der Geschichte aus der Sicht einzelner Protagonisten. Diese Erzählweise hat mir außerordentlich gut gefallen und sorgt auch für diverse Überraschungseffekte, da es keinen allwissenden Erzähler gibt.
Ein paar kleinere Kritikpunkte habe ich, was das Ende angeht, aber so eine Geschichte ist ja kein Wunschkonzert. ;-).
Die Hörbuchfassung mit Robert Frank als Sprecher hat mich zu 100 % überzeugt und ich würde gerne weitere Hörbücher von ihm eingelesen hören.
Und natürlich würde ich gerne weitere Geschichten von Herrn Feuerbach hören/lesen.

Mein Fazit:

Für mich eine großartige Entdeckung: ein deutscher Indie-Fantasy-Autor, der eine wunderbare sechsteilige Fantasy-Serie herausgebracht hat, die zu meinen Highlights 2016 gehören wird!

Habel, Lia: Dark love


Genre: Jugendbuch, Steampunk, Dystopie

Kurzbeschreibung:
Ein Wettlauf mit der Zeit und eine große Liebe, die keine Grenzen kennt: Flackernde Gaslampen, dampfbetriebene Kutschen und digitale Tagebücher – das ist die Welt der Nora Dearly im Jahr 2195. Die 17-jährige Vollwaise lebt im Internat, bis sie eines Tages entführt wird. Denn ein Virus greift um sich, das Menschen in lebende Tote verwandelt. Und Nora trägt als Einzige die Antikörper in ihrem Blut. Bald muss sie feststellen, dass es auch wandelnde Untote gibt, die sich ihre Menschlichkeit dank eines Antiserums erhalten können. Und Bram, ihr Entführer, ist einer von ihnen. Nora verliebt sich in den jungen Mann, aber die Endlichkeit seiner Existenz bedroht ihre Liebe. Nur Noras längst tot geglaubter Vater, ein hochrangiger Wissenschaftler, könnte ein Gegenmittel entwickeln, doch er ist selbst infiziert und droht zu sterben. Ist Noras Welt dem Untergang geweiht?

Meine Einschätzung:

Was für ein schönes Buch-Cover, oder? Ich finde das Design mit den verspielten Steampunk-Elementen in silber außergewöhlich hübsch, wenn auch diese Optik die Buchkäuferin etwas in die Irre führt. Meine Tochter jedenfalls sah das Cover und meinte: Mama, auf so eine blöde Liebesgeschichte habe ich aber keine Lust.
Naja, eine Liebesgeschichte (wenn man sie überhaupt so nennen kann) kommt auch vor…
Die Geschichte hat verschiedene Aspekte und ich versuche mal, diese auszudröseln ;-).
Steampunk – deshalb hatte ich das Buch überhaupt gekauft – und ja, es kommen jede Menge Steampunk-Elemente vor. Die technischen Geräte sind auch interessant beschrieben, wobei die Autorin nicht besonders ins Details geht, was die Funktion und Wirkung betrifft. Sie legt viel mehr Wert auf die Kleidung der Progatogisten und die Architektur der Bauwerke und die Innenausstattung. Ein Stil, den sie „neuviktorianisch“ nennt und das paßt meines Erachtens perfekt zur Geschichte.
„Dark Love“ ist aber nicht nur ein Steampunk-Roman, sondern auch eine Dystopie. Nach einer nicht näher erläuterten Katastrophe ziehen die überlebenden Menschen nach Mittelamerika, das die besten Überlebensaussichten bietet. Nach Jahrzehnten des Chaos und des Bürgerkrieges einigt man sich auf eine Gesellschaftsform mit Regeln und Gesetzen, wie man sie aus dem viktorianischen England kennt. Das beinhaltet auch eine streng reglementierte Klassengesellschaft mit einer Ober- und Unterschicht und Frauen werden wieder in die Rolle der hübschen, Korsett tragenden Kleiderständer gedrängt, wobei die Autorin nicht auf das Thema Emanzipation eingeht. Das läßt sie außen vor, was ich sehr schade finde. Würde sich eine menschliche Gesellschaft wirklich in diese Richtung entwickeln wollen??? Keine Ahnung, eher nicht, aber dafür sind dystopische Romane da, um mit möglichen Wirklichkeiten zu spielen. Die Autorin bastelt sich jedenfalls eine solche Welt zurecht und das macht sie nicht schlecht.
Dann ist das Buch auch noch ein Zombie-Roman! Herrschaftszeiten!!! Das habe ich natürlich nicht geahnt (Klappentexte ordentlich lesen, Frau Leseratteffm und nicht nur die Cover anschmachten!), denn ich finde Zombies blöd. Richtig blöd. Und das hat mir auch ein wenig die Geschichte verleidet. Ich mache grundsätzlich einen Bogen um Zombie-Gedöns. Von „The walking dead“ habe ich eine Folge gesehen und fand es bescheuert (sorry, liebe Fans) und auch andere Zombie-Geschichten vermeide ich tunlichst. Die Faszination, die dahinter steckt und so viele Fans findet, kann ich mir nicht mal ansatzweise erklären.
Ich will hier nicht zu viel verraten, aber ehrlich gesagt, finde ich den Gedanken, mit Zombies zusammenzuleben, äußerst ekelig *schüttel*. Die Autorin beschönigt das Thema auch nicht und die Tragik dahinter wird schon klar, aber trotzdem. Hätte sie nicht irgendeine Krankheit ersinnen können, die reversibel ist????
Und die Liebesgeschichte??? Nun, das ist ein Jugendbuch und bleibt deshalb mehr als harmlos ;-).
Apropos harmlos! Auf Gemetzel jeglicher Art verzichtet die Autorin keineswegs. Sehr bildhaft, fast schon kinogeeignet, erzählt sie von Zombie-Überfällen etc. Gruselig. Ekelig. *schüttel*
Wahrscheinlich hätte ich das Buch beim Anblick des Wortes Zombie sofort in die Ecke geknallt, wenn mich die Protagonisten nicht interessiert hätten. Die Geschichte wird aus Sicht verschiedener Personen/Zombies erzählt und ich fand diese Erzählperspektive reizvoll und spannend. Ich könnte hier auch einige Kritik anbringen, dass z.B. die beiden Mädels aus dem Mädchen-Pensionat so beherzt zu den Waffen greifen im Angesicht einer Bedrohung ist mehr als unglaubwürdig, aber weil sie dabei doch irgendwie liebenswert sind und ich wissen wollte, ob und wie sie sich in diesem irren Setting schlagen, habe ich weiter gelesen. Außerdem ist die Geschichte spannend und gut geschrieben und ich mußte einfach wissen, wie sie ausgeht.
Wundert mich übrigens, dass das kein Mehrteiler geworden ist …

Mein Fazit:
„Dark Love“ ist eine irrwitzige, schräge Steampunk-Dystopie-Zombie-Jugendbuchliebesgeschichte über die man eigentlich nur den Kopf schütteln und diskutieren könnte, aber ich war fasziniert von den Ideen der Autorin.