Sullivan, Michael, J.: Der Aufstieg Nyphrons – Riyria 3


Genre: High Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Der Thron von Melengar – Riyria 1
Teil 2: Der Turm von Avempartha – Riyria 2
Teil 3: Der Aufstieg Nyphrons – Riyria 3
Teil 4: An Bord der Smaragdsturm- Riyria 4
Teil 5: Das Fest von Aquesta – Riyria 5
Teil 6: Percepliquis (noch nicht übersetzt)


Kurzbeschreibung:

Die berüchtigten Diebe mit Namen Riyria übernehmen einen Auftrag als Spione des Königs von Melengar, während sich das kleine Königreich verzweifelt im Kampf gegen das Neue Imperium wehrt. Mit einem brutalen Krieg gegen die Bevölkerung versuchen die Putschisten, hinter denen Kirche die Nyphrons steht, die Macht an sich zu reißen. Allen Königreichen droht die Knechtschaft. Kann Prinzessin Arista auf eigene Faust ein Bündnis gegen die Aggresoren schließen? Als Begleitung nimmt sie die besten Agenten des Königreichs mit: Riyria. Doch schon bald findet sich das Trio in einem uralten, beinahe 1000 Jahre alten Konflikt wieder, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint …

Meine Einschätzung:

Und spannend geht es weiter. Da ich Band 3, 4 und 5 hintereinander weggelesen habe (wozu ich nur jedem raten kann :-), verschwimmt die inhaltliche Abgrenzung der einzelnen Titel in meinem Hirn etwas und weil ich sowieso vom Inhalt nicht viel verraten möchte, laß ich die Inhaltsangaben einfach weg.

Mich fasziniert der interessante Weltenentwurf, die Protagonisten sind einfach wunderbar vielschichtig, der Autor ersinnt ganz tolle, starke Frauenfiguren, es gibt höchst ritterliche Ritter, gemeine Schurken, geheimnisvolle Zauberer, intrigierende Kirchenfürsten, undurchsichtige Professoren, ehrenhafte Diebe, …
Die Geschichte ist sehr spannend, unter anderem, weil es immer wieder überraschende Wendungen gibt. Der Autor scheut sich auch nicht, Hauptfiguren zu opfern und es ist keineswegs sicher, ob alles gut enden wird.
Manchmal mußte ich an einer spannende Stelle erst mal kurz pausieren, mir was zu trinken holen und mir sozusagen selbst Mut machen, weiterzulesen :-).
DAS nenne ich großartige Unterhaltung!

Mein Fazit:
Epische Fantasy – großartige Unterhaltung – genau wie ich es mag!

Greiff, E.L.: Zwölf Wasser – Zu den Anfängen (1)


Genre: High-Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Zwölf Wasser – Zu den Anfängen
Teil 2: Zwölf Wasser – In die Abgründe
Teil 3: Zwölf Wasser – Nach den Fluten

Kurzbeschreibung:
Wasserstände sinken, Quellen versiegen. Noch ist die Bedrohung des Kontinents kaum spürbar, die Völker leben in Frieden. Aber die dunklen Vorzeichen einer Katastrophe, weit grausamer als eine weltweite Dürre, häufen sich. Denn die Quellen spenden mehr als nur Wasser …Die Undae, eine Gemeinschaft von Frauen, die dem Wasser verbunden sind und darin lesen können, brechen ihr jahrhundertelanges Schweigen und warnen die Menschen. Drei von ihnen machen sich auf den langen Weg zu den zwölf Quellen mit dem Ziel, die Katastrophe vom Kontinent abzuwenden. Sie gehen nicht allein. Ein Schwertkämpfer, der sich gegen seine Bestimmung wehrt, ein junger Hirte auf der Suche nach Rache und sein Falke begleiten sie. Aber wie soll man eine ganze Welt retten, wenn es unmöglich scheint, sich selbst zu retten?

Meine Einschätzung:
Aufmerksam auf diese Fantasy-Serie bin ich durch die Ankündigung einer Blogtour geworden. Obwohl ich die Tour letztendlich nicht verfolgt habe, war meine Interesse an der Serie geweckt, was beweißt, welch interessantes Marketing-Instrument so eine Blogtour doch sein kann, oder?

Das nächste, was mir bei dieser Serie sofort aufgefallen ist: wer ist denn eigentlich der Autor???? Die Initialen verraten nicht mal, welches Geschlecht der Autor/die Autorin hat und auch im Klappentext und auf der Verlagsseite ist dazu nix zu finden. Ich wäre nicht die leseratteffm, wenn ich dieser Frage nicht auf den Grund gehen würde und meine Recherche hat ergeben, dass es sich um eine Autorin handelt. Hm, wer glaubt denn eigentlich heute noch, dass Frauen keine gute Fantasy schreiben können oder was könnte sonst der Grund sein, diese Tatsache zu verstecken????

Aber nun zur Geschichte:
Der Weltenaufbau ist ganz klassisch und komlex. In einer mittelalterlichen Welt existieren verschiedene menschliche Völker, die sich in Händler, Hirten und Magier teilen. Elfen, Zwerge, etc. sucht man übrigens vergeblich ;-).
Sehr hilfreich, um sich in dieser Welt zurecht zu finden, ist das Glossar und die Karte am Ende des Buches.
Auch das Motiv der Geschichte ist in meinen Augen ein ganz klassischen Fantasy-Motiv: Eine Welt befindet sich im Wandel, ein nahezu untergangenes Volk gewinnt an Stärke. Weise Frauen und/oder Priesterinnen bemerken Veränderungen im Weltengefüge und suchen sich Gefährten für eine lange, gefahrvolle Reise, …
Hat mir die Geschichte nun gefallen??? Hm, ich bin sehr angetan von dieser Welt, die detailreich und interessant geschildert wird. Allerdings ist es schon recht anstrengend bei dieser Vielzahl von Völkern und deren Geschichte, den Überblick zu behalten.
Anstrengend will ich jetzt auch mal die Hauptfiguren nennen.
Die geheimnisvollen Undae sind wirklich interessante Charaktere, aber ihre wenigen Aussagen sind kryptisch, sie verfallen ganz gerne unvermittelt in tatenlose Starre und das fand ich mühsam.
Auch die männlichen Hauptfiguren sind interessante, aber auch sperrige Charaktere, die es mir schwer gemacht haben, sie zu mögen und das ist letztlich auch der Grund, warum ich nicht restlos begeistert von diesem Buch bin.
Mir fehlt eine Lieblingsfigur.
In dieser Geschichte wird auch sehr viel gelitten, an Hunger, an Verzweiflung, an Schmerz, zahlreiche Haupt- und Nebenfiguren sterben und alle Zeichen stehen auf „diese Welt wird untergehen und jede Hilfe kommt zu spät“. Darauf muß man sich einlassen können.
Andererseits ist die Geschichte gut geschrieben, mir gefällt die Idee von Quellhütern und der Bedeutung von Gewässern und nach einer kleinen Pause werde ich sicher wissen wollen, wie es weiter geht.

Mein Fazit:
„Zwölf Wasser – Zu den Anfängen“ ist der Start einer anspruchsvollen, düsteren Fantasy-Serie, die mich zwar etwas angestrengt, aber auch fasziniert hat.

Schwartz, Richard: Der Herr der Puppen – Das Geheimnis von Askir 4


Genre: High-Fantasy

Reihenfolge des Zyklus: Das Geheimnis von Asir

Teil 1: Das erste Horn
Teil 2: Die zweite Legion
Teil 3: Das Auge der Wüste
Teil 4: Der Herr der Puppen
Teil 5: Die Feuerinseln
Teil 6: Der Kronrat

Reihenfolge des Zyklus: Die Götterkriege
Teil 1: Die Rose von Illian
Teil 2: Die Weiße Flamme
Teil 3: Das Blutige Land
Teil 4: Die Festung der Titanen
Teil 5: Die Macht der Alten
Teil 6: Der Wanderer

Die Eule von Askir
Der Inquisitor von Askir

Kurzbeschreibung:
Der Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten sind auf der Suche nach einem Weg, um aus der exotischen Stadt Gasalabad nach Askir zu gelangen. Denn dort hoffen sie auf Unterstützung gegen den Tyrannen Thalak, der ihre Heimatlande mit Zerstörung bedroht. Doch Thalaks Macht reicht bis nach Gasalabad. Der finstere Herrscher setzt alles daran, durch Intrigen und Attentate die Gefährten in Gasalabad festzuhalten. Bald wissen sie nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, und geraten von einer tödlichen Gefahr in die nächste.

Meine Einschätzung:
Das passiert mir in letzter Zeit nicht häufig. Ich schlage ein Buch auf und versinke von der ersten Sekunde an in einer anderen Welt, liebe und leide mit den Figuren, fiebere und rätsele mit und will das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen, bis ich es ausgelesen habe.
Genau das passiert, wenn ich einen Teil der Askir-Reihe zur Hand nehme. Die Nächte werden lang und mein Schönheitsschlaf fällt diesen Schlafräubern zum Opfer :-).
Die Gefährten kämpfen in diesem Band gegen einen übermächtigen Nekromanten und Havald landet mehrfach im Gefängnis, wird gefoltert, bedroht und da die göttlichen Mächte offenbar noch Pläne mit ihm haben, entkommt er mehr als einmal dem sicheren Tod. Er hadert mit seinem Schicksal und mit den Göttern, ersinnt schlaue Pläne und schreckt wirklich vor keinem Kampf zurück. Er ist ein Held wider Willen, ein Held, wie er im Buch steht und ja, ich bin in ihn verliebt :-). Aber auch die anderen Figuren sind facettenreich, ungewöhnlich, liebenswert, witzig, schräg, die Handlung ist detailreich und spannend und das mag ich.

Mein Fazit:
Ich LIEBE diese Fantasy-Serie sehr und kann sie nur allen High-Fantasy-Liebhabern ans Herz legen.

PS: Band 5 und 6 lese ich jetzt gleich hinterher und dann hat mir mein lieber Neffe noch drei weitere schöne Fantasy-Bücher vorbeigebracht. Und damit läute ich offiziell die Fantasy-Wochen bei der leseratteffm ein :-).

Schwartz, Richard: Das Auge der Wüste – Das Geheimnis von Askir (3)

Genre: High-Fantasy


Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Das erste Horn
Teil 2: Die zweite Legion
Teil 3: Das Auge der Wüste
Teil 4: Der Herr der Puppen
Teil 5: Die Feuerinseln
Teil 6: Der Kronrat

Kurzbeschreibung:
Auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen den zerstörerischen Thalak hat es den Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten in den Wüstenstaat Bessarein verschlagen. In der sengenden Hitze des exotischen Landes müssen sie zunächst Havalds Geliebte Leandra aus den Fängen skrupelloser Sklavenhändler befreien – und geraten dabei mitten in die Wirren des Thronfolgestreits, der die Hauptstadt Gasalabad erschüttert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein magisches Artefakt – das Auge von Gasalabad. Wird es den Gefährten gelingen, endlich den Weg ins Reich Askir zu finden?

Meine Einschätzung:
Und auch der dritte Teil dieser deutschen Fantasy-Serie hat mich vollkommen überzeugt. Ich finde die Geschichte keine Minute langweilig und folge den Gefährten begeistert in ihre Abenteuer. Bin schon auf der Jagd nach dem 4. Band :-).

Mein Fazit:
Lange Zeit hatte ich die Hoffnung auf tolle High-Fantasy-Serien fast begraben. Man soll nie die Hoffnung aufgeben :-)!!!

Schwartz, Richard: Die zweite Legion – Das Geheimnis von Askir 2


Genre: High-Fantasy


Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Das erste Horn
Teil 2: Die zweite Legion
Teil 3: Das Auge der Wüste
Teil 4: Der Herr der Puppen
Teil 5: Die Feuerinseln
Teil 6: Der Kronrat

Kurzbeschreibung:
Ein mysteriöser Wanderer aus dem legendären Reich Askir trifft im Gasthof »Zum Hammerkopf« ein. Er unterrichtet den Krieger Havald und die Halbelfe Leandra über die Zersplitterung des sagenhaften Reiches. Leandra, Havald und einige Gefährten machen sich auf zum magischen Portal, um die Bewohner Askirs davor zu warnen, dass der brutale Herrscher Thalak auch sie zu unterjochen droht. Das Portal soll die Gefährten unmittelbar nach Askir führen; doch stattdessen landen sie im gefährlichen Wüstenreich Bessarein …

Meine Einschätzung:
Ganz klassisch machen sich 7, sehr unterschiedliche Gestalten auf die Reise ins unbekannte Reich Askir. Natürlich haben sie mit diversen Hindernissen zu kämpfen: unwirtliche Gegenden mit überraschenden Wetterkapriolen, fiese, ekelige Monster, Drachen, gemeine Verfolger mit magischen Fähigkeiten, feindliche gesinnte Bewohner, ein fernes, fremdes Land mit Sitten, die sie nicht verstehen. Das ganze Programm also :-). Und dann werden sie auch noch getrennt!
Auch wenn sich die Geschichte im Anfangsteil ein klein wenig in die Länge zieht, nimmt sie anschließend Fahrt auf. Richard Schwartz glänzt zwar nicht mit sensationellen neuen Ideen, das Wüstenreich Bessarein mit seinen arabischen Anklängen kommt einem schon irgendwie bekannt vor, aber das Zusammenspiel der Hauptfiguren mit ihren interessanten Charakteren, ihren magischen und kämpferischen Fähigkeiten, die einige Überraschungen bereit halten und die neu hinzu kommenden Figuren, die mächtigen Feinde, die die Gruppe bedrohen – Hach! Ich liebe diese Geschichte.
Und weil sie an einer unmöglichen, weil total spannenden Stelle endet, liegt Band 3 schon bereit ;-).

Mein Fazit:
Gelungene und spannende Fortsetzung dieser Fantasy-Serie. Ich freue mich schon auf die nächsten Folgen.

Schwartz, Richard: Das erste Horn – Das Geheimnis von Askir 1

Genre: High Fantasy


Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Das erste Horn
Teil 2: Die zweite Legion
Teil 3: Das Auge der Wüste
Teil 4: Der Herr der Puppen
Teil 5: Die Feuerinseln
Teil 6: Der Kronrat


Kurzbeschreibung:

»Das Geheimnis von Askir« – vollständig und in neuer Ausstattung. Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus »Zum Hammerkopf« ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte untergegangene Reich Askir … Ein sensationelles Debüt mit einer intensiven, beklemmenden Atmosphäre, die in der Fantasy ihresgleichen sucht.

Meine Einschätzung:
Hach! Ich schwebe sozusagen im 7. Fantasy-Lesehimmel, denn ich habe eine für mich neue Serie entdeckt, die mich begeistert!
Endlich darf ich wieder von Kriegern lesen, deren Schwerter eigenwillig, geheimnisvoll und mächtig sind. Dunkle und lichte Elfen bevölkern eine mittelalterliche Welt, Magie wird gewirkt, uralte Portale öffnen den Weg in ferne Länder, werden von tapferen Soldaten und Zombie-Zwergen bewacht und die Bösewichte haben es auf nichts Geringeres als die Weltherrschaft abgesehen. 🙂 Herrlich!
In diesem ersten Teil findet die Handlung in einem abgelegenen Gasthof, der durch einen eisigen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten ist, statt. Die Stimmung ist wunderbar beklemmend und furchterregend. Die Gäste sind ein merkwürdiger, zusammengewürfelter gewalttätiger Haufen und die beiden Hauptfiguren Havald und Leandra sind wunderbar starke Charaktere mit Ecken und Kanten, ganz nach meinem Geschmack.
Davon will ich unbedingt noch mehr lesen und es warten ja mindestens noch 5 Folgebände auf mich :-).
Vielen Dank an meine Blogkollegin horrorbiene, die mich auf den Geschmack gebracht hat und mir einen weiteren „Schlafräuber“ beschert hat.
Wer behauptet, dass es keine tollen High-Fantasy-Romane aus deutscher Autorenhand gibt, kennt Richard Schwartz offensichtlich noch nicht.

Mein Fazit:
Ein klassischer, epischer High-Fantasy-Roman, wie ich ihn mag!

Aiken, G.A.: Dragon Kiss (1)

Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Dragon Kiss
Teil 2: Dragon Dream
Teil 3: Dragon Touch
Teil 4: Dragon Fire
Teil 5: Dragon Sin
Teil 6: Dragon Fever
Teil 7: Dragon Flame (erscheint im September 2015)

Kurzbeschreibung:
Die Schöne und das Biest als Drachenepos und sexy Lovestory: Du wirst einen großen, dunkelhaarigen Fremden treffen – so hätte ihr Horoskop des Tages lauten können. Eigentlich ist die Kriegerin Annwyl zäh und widerspenstig. Bis sie dem Drachen Fearghus über den Weg läuft und zu Wachs in seinen Klauen wird. Denn er ist groß, gut aussehend – und absolut tödlich. Und er hat bisher noch nie Widerworte bekommen …

Meine Einschätzung:
Ich sag es ja: Das Jahr der Drachen ist angebrochen *grins*. Diese Fantasy-Serie war bisher vollkommen an mir vorüber gegangen und nur beim allerletzten Tausch bei meinbuch-deinbuch ist es mir sozusagen zufällig in die Hände geraten.
Puuuhhhh, das ist keine Geschichte für zartbesaitete Gemüter. Sowohl die Kriegerin Annwyl, als auch die gesamte Drachensippe sind ein aus hartem Holz geschnitzt und da fliegen abgeschlagene Gliedmaßen und Köpfe, dass nur das Blut so spritzt!
Annwyl, die Halbschwester eines irren, grausamen Königs, der ihren Tod will, zettelt eine Rebellion an und leistet ihm so erbitterten Widerstand. Im Kampf wird sie schwer verletzt und sieht im Tod einem riesigen Drachen ins Auge, der sie rettet. Fearghus, alter Griesgram und Eigenbrötler, hatte es sich in einem abgelegenen Tal gemütlich gemacht und wird durch die kämpferische, raubeinige junge Frau mehr oder weniger freiwillig in das Geschehen der Welt um ihn herum hineingezogen.
Die Geschichte ist vielleicht ein klein wenig vorhersehbar ;-), aber ich habe mit großem Vergnügen verfolgt, wie sich die beiden Sturköpfe näher gekommen sind. Aber, das sei hier in aller Deutlichkeit gesagt, es ist keine nette, romantische Liebesgeschichte zwischen einer zarten Frau und einem starken Drachen. Auch die Sprache des Romans und auch die Dialoge sind nicht besonders zartfühlend und nett, sondern ganz schön grob. Die Liebesszenen sind deutlich und manchmal roh …
Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die wilde Sippe von Fearghus ist großartig, seine Eltern, deren „Liebesgeschichte“ im Anhang erzählt wird, sind unglaublich und es ist ja nun offensichtlich: ich steh gerade auf Drachen :-).

Mein Fazit:
Die Drachenserie von G.A. Aiken ist sicher nichts für Liebhaberinnen von romantischen Geschichten, wird aber allen gefallen, die auch mal Heldinnen mögen, die überhaupt nicht nett und lieb sind, sondern richtig gemein.

Hennen, Bernhard: Die Elfen – Königstein (3)

Genre: Fantasy, Hörspiel

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Die Elfen – Der Untergang von Vahan Calyd
Teil 2: Die Elfen – Firnstayns Kinder
Teil 3: Die Elfen – Königstein
Teil 4: Die Elfen – Der Fluch des Schicksalswebers
Teil 5: Die Elfen – Elfenwinter

Kurzbeschreibung:
Alfadas und sein Heer haben Albenmark erreicht doch die Menschen sind in der Elfenfestung Phylangan alles andere als willkommen. Fürst Landoran ist überzeugt, die Festung, die einst unter dem Namen »Königstein« das Herz des Trollreichs bildete, auch ohne ihre Hilfe verteidigen zu können. Die Trolle jedoch haben es nicht darauf abgesehen, ihren Königstein zu erstürmen. Mithilfe ihrer Schamanin Skanga schicken sie einen »Geist« ins Innere, der schlimmer wütet als tausend Trolle …

Meine Einschätzung:
Mittlerweile weiß ich ja, auf was ich mich mit diesem opulenten Hörspiel einlasse und ich habe mich auch sozusagen eingehört.
Meine Hauptkritikpunkte am Hörspiel:
Es fehlt ein erklärender Erzähler.
Die Musik könnte schöner/mitreißender sein.
Warum haben die Trollhexen Männerstimmen?
Außerdem gefällt mir Bernhard Hennens Erzählstil nicht besonders. *stirnrunzel* Die Dialoge sind mir zu ruppig, die Story ist mir zu kampfbetont und wahrscheinlich zu wenig romantisch ;-).
Trotzdem will ich natürlich wissen, wie es weitergeht und ich erfreue mich bei allen Kritikpunkten an der Hörspielfassung.

Mein Fazit:
Ein opulentes Hörspiel mit viel Schlachtengetümmel.