Huff, Tanya: Blutzoll (1)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Blutzoll
Teil 2: Blutspur
Teil 3: Blutlinien
Teil 4: Blutpakt
Teil 5: Blutschuld
Teil 6: Blutbank

Kurzbeschreibung:
Es beginnt mit Blut und Tod in den Straßen des nächtlichen Toronto. Vicki Nelson, ein früheres Mitglied der Mordkommission und jetzt Privatdetektivin, wird Augenzeugin des ersten schrecklichen Mordes. Ein grauenhafter Todesfall folgt dem nächsten, und in der Stadt macht sich die Überzeugung breit, daß ein Vampir in Toronto sein Unwesen treibt …

Meine Einschätzung:
Nachdem mich die Autorin im vergangenen Jahr mit ihrem „Hexenladen“ so gut unterhalten hat, war ich sehr gespannt auf diese Serie und nach einer doch recht langen Lesezeit ohne Vampire 😉 wurde ich von diesem Thriller sehr, sehr gut unterhalten.
Vicki ist eine Frau mit Ecken und Kanten, aber sympathisch und niemals nervig :-). Natürlich ist es erstaunlich, wie schnell sie sich an den Gedanken gewöhnt, dass es Vampire und Dämonen gibt, aber das ist ja auch ein Urban-Fantasy-Roman …
Wirklich sehr cool finde ich Henry, den Vampir. 450 Jahre alt, illegitimer Sohn von Heinrich VIII., mit einer bewegten Vergangenheit, aus der er immer wieder erzählt, was ich äußerst unterhaltsam fand. Herzlich gelacht habe ich über seinen aktuellen Beruf, nämlich Liebesromanautor.
Obwohl er natürlich die üblichen vampirischen Kräfte hat, unterscheidet er sich wohltuend von den muskelbepackten, achso wunderschönen vampirischen Prachtexemplaren anderer Autorinnen.
Die Krimihandlung, nämlich die brutale Mordserie in Toronto, ist richtig spannend und die parallelen Ermittlungen der Polizei und Vickis Suche nach dem Verdächtigen sind richtig gut beschrieben.
Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen und einige Szenen gehören zu den unterhaltsamsten, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Das Cover ist übrigens grauenvoll. Der Feder und Schwert Verlag hat da ja ein eigenes Konzept, das mir in der Regel auch gut gefällt, aber dieses schmutzig rote Cover mit der gräßlichen Frau paßt nicht zur Geschichte und ich bin froh, dass man im Regal nur den Buchrücken sieht.

Offenbar gibt es auch eine Filmserie zu dieser Roman-Reihe, aber ich habe sie weder gesehen, noch je davon gehört und weil in meinem Kopf gerade alle Figuren Gestalt angenommen haben, wird es auch erst mal dabei bleiben.

Mein Fazit:

Sehr spannende, stellenweise witzige Unterhaltung bietet dieser vampirbesetzte Urban-Fantasy-Roman, der sich wohltuend von anderen Serien des Genres abhebt.

Rose, Karen: Nie wirst du entkommen


Genre: Thriller, Psychothriller, Lady-Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Eiskalt ist die Zärtlichkeit
Teil 2: Das Lächeln deines Mörders
Teil 3: Des Todes liebste Beute
Teil 4: Der Rache süßer Klang
Teil 5: Nie wirst Du entkommen
Teil 6: Heiß glüht mein Hass
Teil 7: Todesschrei
Teil 8: Todesbräute
Teil 9: Todesspiele
Teil 10: Todesstoß
Teil 11: Feuer
Teil 12: Todesherz
Teil 13: Todeskleid
Teil 14: Todeskind
Teil 15: Todesschuß

Kurzbeschreibung:
»Komm zu mir!«, lockt die Stimme, die Cynthia seit Wochen verfolgt. Gequält von entsetzlichen Erinnerungen, tut die junge Frau schließlich, wie ihr geheißen, und stürzt sich vom Balkon ihrer Wohnung. Sie ist nur die Erste in einer ganzen Serie von Toten. Allen ist eines gemeinsam: Es sind Patientinnen von Tess Ciccotelli. Detective Reagan, der die Ermittlungen leitet, hält die bildschöne Psychiaterin zunächst für eine äußerst gefährliche Frau. Bis er endlich erkennt, dass Tess Opfer einer bösen Intrige zu werden droht, ist es beinahe zu spät …

Meine Einschätzung:
Und gleich hinterher habe ich noch diesen Band gelesen, den ich noch spannender und fieser fand.
Auch hier gilt bewährtes Muster: Serienkiller mordet zahlreich (13!!! Morde), liebenswertes Opfer gerät unter Verdacht, bärenstarker, hübscher Ermittler verliert sein Herz, zahlreiche Familienmitglieder und Freunde bereichern die Szenerie …

Mein Fazit:
Thriller-Junkfood!

Carter, Chris: Der Knochenbrecher

Genre: Krimi

Reihenfolge der Hunter-und-Garcia-Serie:
Teil 1: Der Kruzifix-Killer
Teil 2: Der Vollstrecker
Teil 3: Der Knochenbrecher

Kurzbeschreibung:
Wenn es Nacht wird in Los Angeles gibt es einen Mann, der keinen Schlaf findet. Von Alpträumen geplagt, ist er auf der Suche nach seinem nächsten Opfer. Er ist ein kaltblütiger Killer. Nur einer kann ihn aufhalten: Robert Hunter – Polizist, Profiler, Held des LAPD. Er weiß, wo ersuchen muss. Die Jagd hat längst begonnen. Schlaf schön, L.A.!

Meine Einschätzung:
Ich stelle mir immer die Frage, wie ein Autor ticken muß, wenn er sich solche unvorstellbar grausamen Szenarien ausdenkt. Dem möchte ich nicht im Dunkeln begegnen ;-).
Die Story ist wieder sehr spannend, die beiden Detectivs Hunter und Garcia tappen lange im Dunklen und dieses Mal hatte ich keine Idee, wer der Killer sein könnte.
Auch in seinem dritten Krimi folgt der Autor einem ganz bestimmten Rezept. Aber das ist mir vielleicht nur aufgefallen, weil ich alle drei hintereinander weggelesen habe
Nicht glücklich bin ich mit dem Titel, der nix mit der Geschichte zu tun hat und auf mich den Eindruck macht, als wollte der Verlag unbedingt an die Erfolge der Vorgängerbände anknüpfen. Im Original heißt es: The night stalker und das paßt auch viel besser, wie ich meine.
Insgesamt würde ich mal sagen, dass die Krimis schnell gelesen und spannend sind. Allerdings glaube ich nicht, dass sie in meinem Langzeitgedächtnis für sensationelle Krimis und Thriller landen. Dafür sind sie irgendwie zu kommerziell, konventionell – ach, ich weiß auch nicht.

Mein Fazit:
Fans von blutrünstigen Krimis mit perfiden Serienkillern und einem psychologisch vorgebildeten Ermittler werden dieses Serie lieben.

Carter, Chris: Der Vollstrecker

Genre: Krimi

Reihenfolge der Hunter-und-Garcia-Serie:
Teil 1: Der Kruzifix-Killer
Teil 2: Der Vollstrecker
Teil 3: Der Knochenbrecher

Kurzbeschreibung:

Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus. Eine weitere wird an den Füßen aufgehängt und in ihrer eigenen Badewanne ertränkt. Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten.

Meine Einschätzung:
Uff. Chris Carter erspart dem Leser wirklich keine Details, wenn es um die Mordopfer geht. Das muß man als Leser wirklich aushalten können. Seine Beschreibungen sind für mich so detailiert, dass ich die Handlung wie einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen sehe.
Da ich die beiden Krimis so schnell hintereinander weggelesen habe, sind mir natürlich die Muster aufgefallen, nach dem die Stories gestrickt sind. Es gibt nämlich immer zwei parallele Fälle, mit denen Hunter und Garcia kämpfen, aber das andere Muster verrate ich Euch potentiellen Lesern nicht ;-).
Jetzt kann ich mich gerade nicht entscheiden, ob ich den dritten Teil auch gleich lesen soll oder lieber was anderes. Aber irgendwie bin ich wohl gerade in blutrünstiger Stimmung :-).

Mein Fazit:
Solider, brutaler Krimi mit Serienmörderfunktion. Nix für zartbesaitete Leser …

Carter, Chris: Der Kruzifix-Killer

Genre: Krimi

Reihenfolge der Hunter-und-Garcia-Serie:
Teil 1: Der Kruzifix-Killer
Teil 2: Der Vollstrecker
Teil 3: Der Knochenbrecher

Kurzbeschreibung:
Er kennt keine Gnade. Er tötet grausam. Und er ist teuflisch intelligent. Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus – denn er kennt ihn gut. Zu gut.

Meine Einschätzung:
Ich hatte mal wieder Lust auf einen heftigen Krimi und mit Chris Carter habe ich einen Autor entdeckt, der sich richtig, richtig fiese Serienmörder ausdenkt. *schüttel*
Die beiden ermittelnden Polizisten Hunter und Garcia sind sympathische Charaktere, die Story ist superspannend, rasant und läßt sich flott lesen.

Mein Fazit:
Superspannendes, aber auch heftiges Krimi-Junk-Food.