Hilderbrand, Elin: Winterglanz


Genre: Roman, zeitgenössisch, Weihnachtsbuch

Kurzbeschreibung:
Kelley Quinn ist ein glücklicher Mann: Er ist Besitzer des „Winter Street Inn“, einer hübschen Pension auf Nantucket, und stolzer Vater von vier erwachsenen Kindern. Jetzt steht das Fest der Liebe vor der Tür, und Kelley freut sich auf besinnliche Feiertage im Kreis der Familie. Als er allerdings seine Gattin Mitzi dabei erwischt, wie sie den eigens angeheuerten Weihnachtsmann küsst, ist an Besinnlichkeit nicht mehr zu denken. Mit vier Kindern, die um ihre eigenen Probleme kreisen, bleibt es nun an Kelleys Exfrau Margaret hängen, das Weihnachtsfest im „Winter Street Inn“ zu retten …

Meine Einschätzung:
Meine Vorliebe für weihnachtliche Romane habe ich ja schon gebeichtet 😉 und „Winterglanz“ ist ein recht moderner Weihnachtsroman mit allen Zutaten, die ich so mag: ein kleines Familiendrama, eine große Weihnachtsparty, eine hübsche Pension, in der ich gerne mal Urlaub machen würde und lauter liebenswerte Protagonisten mit kleinen Macken und großen Problemen. Die ganze Geschichte gerät aber nicht nora-roberts-gleich zu süßlich-kitschig, sondern bleibt bodenständig und glaubhaft, denn auch im echten Leben lassen sich nicht alle Probleme lösen.

Mein Fazit:
Ein sehr netter, moderner Weihnachtsroman, den ich gerne gelesen habe.

Schacht, Andrea: Weihnachtskatz und Mausespeck


Genre: zeitgenössischer Roman, Hörbuch

Kurzbeschreibung:
Kris ist 33 Jahre alt, Besitzer eines Fitness-Studios und hat eine recht bewegte, recht gewalttätige Vergangenheit. Raufer ist vier Jahre alt, ein Straßenkater mit Revierhoheit und hat ebenfalls eine bewegte, recht gewalttätige Vergangenheit. Als Kris den verletzten Kater auf dem Hof findet, zeigt sich, was für ein weiches Herz er hat. Fortan scheut er keinen Aufwand, um den kleinen Raufer auf die Beine zu bringen. Was vielleicht auch mit Anja, der hübschen Tierheimhelferin zu tun hat. Raufer leckt inzwischen seine Wunden, träumt von der schönen Wanderkatze Nimoue und wundert sich über seinen Gastgeber. Der versucht ihm zu gefallen, auch wenn er es nicht zugibt. Doch ein Kater wie Raufer bleibt ein Streuner, oder?

Meine Einschätzung:
Ja, ja, ich gebe es zu. In der Adventszeit lese und höre ich gerne sentimentale, kitschige Weihnachtsgeschichten :-). Die stimmen mit friedlich und weihnachtlich und da bin ich auch nicht so streng mit der Bewertung ;-).
Ich mochte diese Katzengeschichte um einen wilden Kater, der auch immer wieder selbst zu Wort kommt und nach einer Attacke durch menschliche Bösewichte/Idioten schwer verletzt wird und Pflege braucht. Aufgenommen wird er eher widerwillig von einem Mann und ich fand es rührend, wie sich die beiden aneinander gewöhnt haben. Auch die anderen Protagonisten sind nett besetzt und der Sprecher Stephan Schad trifft genau den richtigen Ton :-).

Mein Fazit:
Wer Katzengeschichten mit einer Prise Weihnachtskitsch mag, dem gefällt wahrscheinlich auch Raufers Geschichte.

Grisham, John: Das Fest

Genre: Roman, zeitgenössisch, Weihnachtsbuch

Kurzbeschreibung:

Ein Dezember ohne Weihnachten? Der Weihnachtsboykott wird für das amerikanische Ehepaar Luther und Nora zu einem regelrechten Spießrutenlauf, verstößt er doch gegen die gesellschaftlichen Konventionen ihrer kleinen Gemeinde. Mit seiner urkomischen Weihnachtskomödie beweist John Grisham, dass er auch als Humorist unschlagbar ist.

Meine Einschätzung:
Gerade wenn man mitten in den Weihnachtsvorbereitungen steckt, die to-do-Listen immer länger statt kürzer werden, das Gedränge in der Innenstadt unerträglich wird und beim Aufstellen des Weihnachtsbaum die Lichterkette streikt und der Familiensegen schief hängt, dann sollte man sich mal ’ne ruhige Lesestunde mit John Grisham gönnen.
Es ist sehr unterhaltsam zu lesen, wie Luther und Nora beim Versuch, sich dem Vorweihnachtsstress zu entziehen, von allen Seiten attackiert werden und der Endspurt, den die beiden hinlegen, gehört ins Guinessbuch der Rekorde ;-).
Auch wenn die ganze Geschichte natürlich sehr amerikanisch daher kommt, ist sie witzig, schräg und auch nachdenklich.

Mein Fazit:
„Das Fest“ ist ein Weihnachtsklassiker, der in meiner Weihnachtsbuchsammlung einen Ehrenplatz bekommt.

Günak, Kristina: Verhext – Weihnachten bei Eli

Genre: Paranormaler Liro, Kurzgeschichte, ebook

Reihenfolge der Elionore Brevent Serie:

Teil 1: Eine Hexe zum Verlieben
Teil 2: Engel lieben gefährlich (2)
Teil 3: Eine Hexe zum Verlieben – Jaguare küsst man nicht (3)

Meine Einschätzung:
Kristina Günak hat ihren Fans ein ganz süßes Nikolausgeschenk gemacht und eine weihnachtliche Kurzgeschichte aus der Elionor Brevent-Serie veröffentlicht. (hier der Link)
Da ich diese Serie liebe, konnte ich mir die Geschichte natürlich nicht entgehen lassen und habe sie mangels ebook-Reader einfach ausgedruckt und heute nachmittag glucksend und kichernd bei Kerzenschein und Weihnachtsplätzchen gelesen.
Irgendwie scheinen magische Familientreffen zu Weihnachten auch nicht anders zu sein, als die Weihnachtszusammenkünfte normaler Familien ;-).
Die Mutter macht Streß mit dem Weihnachtsbraten, das Zusammentreffen von Vätern und Stiefvätern steht unter schlechten Vorzeichen, einzelne Mitglieder tauchen schon betrunken auf und zum Schluß klingeln noch die nervigen Nachbarn.
Oh, Du fröhliche!
Dank der unterhaltsamen Fußnoten mit Erklärungen zu den einzelnen Personen ist die Geschichte auch gut für Serien-Einsteiger geeignet. Aber Achtung, Eli macht süchtig, genau wie Vanillekipferl ;-).

Mein Fazit:
Liebe Kristina Günak, danke für diese herrlich unterhaltsame Lesestunde im Advent.

Berger, Ruth: Eisweihnacht

Genre: Weihnachtsbuch, Roman

Kurzbeschreibung:
Wenn aus Wünschen Wunder werden … Frankfurt 1844: Der Waisenjunge Josua wird auf die Straße gesetzt. Halberfroren trifft er auf Elise Best, die allerdings eigene Sorgen hat: Ihr Vater hat soeben den Bankrott des Geschäftes verkündet. Elise soll sofort heiraten, um ihre Versorgung zu sichern. Dummerweise hat sie ein lahmes Bein, und der einzige sich anbietende Heiratskandidat ist ein alter Pfarrer. Ein Weihnachtswunder muss her, das sowohl ihr als auch dem kleinen Josua aus der Patsche hilft … doch gibt es solche Wunder überhaupt?

Meine Einschätzung:

Was für ein wundervolles, kitschfreies Weihnachtsbuch. Ruth Berger schildert das historische Frankfurt im Winter realistisch und liebevoll und erzählt die Geschichte einer ganz normalen Frankfurter Kaufmannsfamilie.
Genau das Richtige für einen kuschligen Adventssonntag mit Plätzchen und Tee.
Ein Tipp für Fans historischer Roman: vor einigen Jahren las ich von der Autorin „Gretchen“, was mir auch sehr, sehr gut gefallen hat.

Mein Fazit:
Ein wunderbares Weihnachtsbuch, das im historischen Frankfurt spielt.

Rademacher, Anne /Hrsg.: Der kleine Weihnachtsbegleiter

Genre: Weihnachtsbuch

Klappentext:
Hinter den 24 Türchen dieses besonderen Weihnachtsbuches verbergen sich 24 heitere und besinnliche Geschichten und Gedichte zur Weihnachtszeit von Wilhelm Busch, Italo Calvino, Selma Lagerlöf, Janosch, Siegfried Lenz und vielen anderen. Ausgestattet mit echten Adventstürchen!

Meine Einschätzung:
Jedes Jahr gönne ich mir ein Adventskalenderbüchlein, dieses Mal mit ganz klassischen Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichten. Allerdings sind keine neuen Geschichten dabei und wer schon eine Sammlung solcher Geschichten besitzt, wird sicher die ein oder andere Wiederholung bemerken.

Mein Fazit:
Wer Lust auf klassische, etwas altmodische Geschichten rund um Weihnachten hat, die sich auch mal zum Vorlesen eignen, kann sich diesen Band zulegen.

Glaesener, Helga: Der Weihnachtswolf

Genre: Weihnachtsbuch für Kinder und Erwachsene

Klappentext:

Paolo muss nach dem Tod seiner Eltern sein geliebtes Rom verlassen und zu seinen Tanten ins Riesengebirge ziehen. Die fremde Umgebung – es ist tiefster Winter – behagt dem Jungen gar nicht und Heiligabend wird eine einzige Katastrophe: Paolo ist enttäuscht, weil sich der Weihnachtswolf nicht blicken lässt. Doch dann liegt plötzlich ein Wolf in der Küche …

Meine Einschätzung:

Das ist eine wunderschöne, besinnliche, altmodische Weihnachtsgeschichte, die den Leser in eine Zeit entführt, als man noch mit dem Pferdeschlitten in die Kirche fuhr, die Jungs mit Zinnsoldaten statt mit Playmobil spielten, die Puppen Porzellanköpfe hatte und es Bratäpfel statt Mousse au Chocolate zum Nachtisch gab.

Mein Fazit:
Ein ganz schönes Weihnachtsbuch, das ich nächstes Jahr an alle meine Patenkinder verschenken werde.

Steinhöfel, Andreas: Es ist ein Elch entsprungen

Genre: Weihnachtsbuch (für Kinder)

Kurzbeschreibung:
Wer glaubt schon an den Weihnachtsmann? Der kleine Bertil jedenfalls nicht mehr. Doch als eines Tages ein Elch durchs Dach mitten ins Wohnzimmer kracht und berichtet, dass er für den „Chef“ auf Probefahrt war, wird Bertil nachdenklich. In allen Einzelheiten lässt er sich von Mr Moose berichten, wie das mit dem Weihnachtsmann, dem Schlitten, den Rentieren und den Elchen (und den Geschenken!) so vor sich geht. Und als dann, ein paar Tage vor Weihnachten, der „Chef“ höchstpersönlich auftaucht, um Mr Moose wieder abzuholen, wird es wirklich spannend …“

Meine Einschätzung:
Sehr niedliche Weihnachtsgeschichte im typischen Steinhöfel-Stil. Witzig, modern, kurz und knackig …

Mein Fazit:
Eine tolle Weihnachtsgeschichte zum Vorlesen und Selberlesen für die ganze Familie. Super!

Glattauer, Daniel: Der Weihnachtshund

Genre: Roman

Klappentext:
Max will vor Weihnachten flüchten udn auf die Malediven fliegen. Dabei ist ihm Kurt, sein hund, im Weg. Kurt war leider eine Fehlinvestition. Er schläft meistens. Und wenn er sich bewegt, dann höchstens irrtümlich. Katrin wird demnächst dreißig, und leidet unter Eltern, die darunter leiden, daß sie noch keinen Mann fürs Leben gefunden hat. Mit Weihnachten kommt der Höhepunkt des familiären Leidens auf sie zu. Da tritt plötzlich Kurt in Erscheinung. Katrin mag zwar keine Hunde, aber Kurt bringt sie auf eine Idee…

Mein Einschätzung:
Die Idee ist witzig, aber der Autor schafft es nicht, dieser Weihnachtsgeschichte Herz einzuhauchen. Es gibt zwar ganz lustige Szenen, aber mir war die Geschichte zu überzeichnet.

Fazit:
Ein weihnachtlicher Roman, der mich nicht überzeugen konnte.

Enzmann (Hrsg.): Leise scheppert die Tür – Wie mir bei Last Christmas das Küssen verging

Genre: Weihnachtsanthologie für Kinder ab 12 Jahren

Klappentext:
Diese Lieder bekommt man nie wieder aus dem Kopf. Ob jemand Last Christman sein verschenkt hat oder ob überall die Jingle Bells ertönen: Hier werden ganz persönliche Katastrophenerlebnisse geschildert, spektakuläre Geheimnisse enthüllt und herzzerreißende Liebesgeschichten preisgegeben. Junge Autoren interpretieren die schrecklichsten Ohrwürmer der Weihnachtszeit.
Wer Weihnachtsgedudel hasst, wird dieses Buch lieben!

Meine Einschätzung:
Acht Autoren, darunter Stefanie Dörr und Christoph Marzi, haben jeweils eine Geschichte um einen (vermeintlichen) Weihnachtshit erdacht. Da wird z.B. ein unbedacht geäußerter Weihnachtswunsch „Ich würde alles dafür geben“ eines jungen Mann zu seinem großen Entsetzen erfüllt. In einer anderen Geschichte wirbelt ein junges Mädchen das weihnachtliche Radioprogamm mit Wünschen nach Sommerhits durcheinander.
Manche Geschichten stimmen den Leser nachdenklich, manche sind ein klein wenig gruselig und einige sind sehr witzig. Die Erwachsenen machen dabei nicht immer eine gute Figur und sind aus Sicht der Kinder im bestens Fall „peinlich“.

Mein Fazit:
Ein wunderbar kurzweilige Unterhaltung für die Vorweihnachtszeit und das ideale Nikolausgeschenk für junge und junggebliebene Leser.