Harrison, Thea: Gebieter des Sturms (2)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Im Bann des Drachen
Teil 2: Gebieter des Sturms
Teil 3: Der Kuss des Greifen
Teil 4: Das Feuer des Dämons
Teil 5: Das Versprechen des Blutes
Teil 6: Nachtschwingen
Teil 7: Das Lied der Harpyie

Kurzbeschreibung:

Der Wyr-Krieger Tiago Black Eagle gebietet über die Stürme und ist einer der Mächtigsten seines Volkes. Er soll die hübsche Thistle Periwinkle beschützen, die Erbin des Thrones der Dunklen Fae, nachdem ein Attentat auf ihr Leben verübt wurde. Ihre ätherische Schönheit weckt schon bald ungeahnte Gefühle in dem abgebrühten Krieger Tiago.

Meine Einschätzung:
OMG! Ja, ich habe gewußt, dass es in der Serie vor testosteron-muskelstrotzenden Gestaltwandlern und Sexszenen nur so wimmelt, aber für meinen Geschmack ist die Autorin in diesem Band über ’s Ziel hinausgeschossen.
Tiago, der Feldherr der Wyr, ist ein gestaltwandelnder Donnervogel, der wirklich toll donnern kann (Blitze werfen geht auch), der grimmig gucken kann (da ist er auch perfekt drin), der in seinen Lederklamotten gut aussieht (wenn man darauf steht), aber mehr als drei sinnvolle Sätze hintereinander hat er im gesamten Buch nicht gesprochen. Dann wird er auch noch ständig von seinen Paarungshormonen übermannt und „verliert“ mehrmals seine Geliebte. *kopfschüttel* Man sollte doch meinen, dass ein Typ, der Jahrtausende gelebt hat, ein klein wenig eloquent ist, oder? Der Kerl war mir soooo peinlich, dass ich manchmal schnell weiterblättern mußte.
Von seiner Partnerin Trix, der verfolgten und bedrohten Feenprinzessin, hatte ich mir auch mehr versprochen, aber da ich sie ganz süß fand, hatte ich Geduld mit ihr.
Im Prinzip war ich in der Mitte des Buches kurz davor, es in die Ecke zu werfen, weil auch die Geschichte nicht zu Potte kam, aber dann tauchten ein paar coole bekannte Figuren auf und die Handlung nahm wieder Fahrt auf und weil ich doch wissen möchte, wie es weitergeht, werde ich den nächsten Teil auch noch lesen. Hoffentlich enttäuscht die Autorin mich nicht, sonst war es das dann nämlich auch.

Mein Fazit:
Ich mag es, wenn die Helden etwas zu sagen haben. Nur schön und stark und brummig reicht nicht! 🙂