Clark, Arthur C.; Baxter, Stephen: Die Zeit-Odyssee


Genre: Sci-Fi

Reihenfolge der Trilogie:

Teil 1: Die Zeit-Odyssee
Teil 2: Sonnensturm
Teil 3: Wächster

Kurzbeschreibung:
Es ist das Jahr 2037, als das Raum-Zeit-Kontinuum plötzlich auseinanderbricht. Die Erde zerfällt dabei in unterschiedliche Zonen: Während es in einem Landstrich noch 2037 ist, ist es im benachbarten 1885 und im nächsten Tausende von Jahren in der Vergangenheit. Welche Macht ist imstande, eine solch gewaltige Veränderung zu bewirken? Die Odyssee beginnt …

Meine Einschätzung:
Hm, nach kurzer Recherche fand ich gerade heraus, dass es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt. Na gut, aber ich weiß jetzt schon, dass ich die Folgebände nicht lesen werden.
Dabei ist die Idee der Geschichte super. Mit einem Schlag wird die Erde in unterschiedliche, zeitliche Abschnitte zerteilt. Das überlebt die Hubschrauber-Besatzung einer Uno-Friedenstruppe in Afganistan gerade so und stürzt in der Nähe eines britische Forts im 19. Jahrhunderts ab. Den Besatzungsmitgliedern einer Sojus-Kapsel ergeht es ähnlich, sie landen nicht wie geplant im hier und jetzt, sondern in der mongolischen Steppe zu Zeiten von Dschingis-Khan. Schräg, oder?
Während sich die Hubschrauber-Besatzung dank übereinstimmender militärischer Kultur ganz gut mit dem Briten arrangieren und obendrein noch diplomatische Kontakte mit Alexander dem Großen knüpfen, ergeht es den Sojus-Besatzungsmitgliedern nicht ganz so gut ;-). Diese verschiedenen Parteien treffen sich dann zur großen Schlacht vor dem historischen Babylon, das als einzige nennenswerte Siedlung von Menschen das Zeitphänomen überdauert hat. Bizarr.
Ich habe leider nicht die Geduld für die ausschweifenden Beschreibungen der militärischen Routinen und Vorbereitungen einer Schlacht gehabt und außerdem habe ich den Autoren nicht so recht abgenommen, wie sie die historischen Personen geschildert haben. Das ging mir alles einen Ticken zu glatt mit der Akzeptanz der Zeitkatastrophe und der Menschen aus der Zukunft und um diese historischen Gegebenheiten unterschiedlichster Zeitepochen zu beschreiben, muß man sich meiner Meinung nach, ganz schön viel Mühe geben …
Leider bleiben auch die Hauptprotagonisten farblos und ohne Tiefe. Von keinem der 6 Überlebenden aus der Zukunft konnte ich mir ein Bild machen und so werden sie schnell aus meinem Gedächtnis verschwinden.

Mein Fazit:
Irrwitzige, interessante, schräge Idee, aber das Gesamtkunstwerk konnte mich nicht überzeugen.

Thiemeyer, Thomas: Evolution – Der Turm der Gefangenen (2)


Genre: Sci-Fi, Jugendbuch, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Evolution – Die Stadt der Überlebenden
Teil 2: Evolution – Der Turm der Gefangenen
Teil 3: Evolution – (noch nicht erschienen)


Kurzbeschreibung:

Mit letzten Kräften erreichen Lucie und ihre Freunde die Stadt der Überlebenden. Während Jem vor den Toren gegen angreifende Tiere kämpft, hofft Lucie im Inneren endlich Antworten zu finden. Doch im Schatten der Türme scheint das Mittelalter wieder auf gelebt zu sein: Wissenschaft gilt als schwarze Magie, Fragenstellen ist streng verboten. Als die Jugendlichen aus verbotenen Büchern erfahren, dass sie nicht die ersten Zeitreisenden sind, entlädt sich der Zorn des Burgherrn. Den Freunden bleibt nur die Flucht. Ihr Ziel: der einzige Ort, der noch Hoffnung verspricht die Oase der Zeitspringer. Aber der Weg dorthin führt sie durch gefährliche Sümpfe, mitten ins Land der Squids.

Meine Einschätzung:
Auch der zweite Teil dieser dystopischen Jugendbuchserie hat mir sehr gut gefallen und für ihn gilt meine Einschätzung des ersten Bandes genauso :-), ich wiederhole mich also nicht.

Mein Fazit:
Thiemeyers dystopische Jugendbuchserie ist keine Neuerfindung des Genre, aber unterhaltsam und spannend.

Rowling, J.K.; Tiffany, John; Thorne, Jack: Harry Potter und das verwunschene Kind


Genre: Jugendbuch, Urban Fantasy

Kurzbeschreibung:
Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere. Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet. Das Special Rehearsal Edition Script wird bis zum Erscheinen der erweiterten Ausgabe 2017 erhältlich sein.

Meine Einschätzung:
Hachja, es gibt schon 617 Rezis auf Amazon ;-). Ich mache es kurz. Frau Rowlings ist eine Ausnahmeschriftstellerin, die wunderbar schreiben kann, aber warum sie nach etlichen Beteuerungen, die HP-Serie sei zu Ende, nun mit diesem Theaterstück herauskommt, verstehe ich nicht.
Das Stück ist nicht schlecht zu lesen, überhaupt nicht, aber was hätte ich für einen Spaß gehabt, einen „richtigen“ Roman von ihr zu lesen! Nun gut.
Allerdings bin ich mit der Geschichte nicht zufrieden. Zeitreisen sind ein schwieriges Thema, bei dem selbst ich, die ich auch mal unlogische Sachen hinnehmen kann, nachvollziehen will, ob das Beschriebene so funktionieren kann. Und da hatte ich meine Zweifel. Zudem ist mir die Vater-Sohn-Beziehung auf die Nerven gegangen, zu abgedroschen und vorhersehbar.

Mein Fazit:
Ja, muß man als Harry Potter Fan gelesen haben, aber glücklich hat es mich nicht gemacht!

Thiemeyer, Thomas: Evolution – Die Stadt der Überlebenden (1)


Genre: Jugendbuch, Sci-Fi, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Evolution – Die Stadt der Überlebenden
Teil 2: Evolution – Der Turm der Gefangenen
Teil 3: Evolution – (noch nicht erschienen)

Kurzbeschreibung:
Eine Austauschgruppe auf dem Weg in die USA, eine Notlandung auf dem Denver Airport. Als Jem und Lucie das Flugzeug verlassen, ist die Welt plötzlich nicht mehr, wie sie war: Der Asphalt ist überwuchert, das Terminal menschenverlassen und überall lauern Gefahren. Vor allem Tiere haben es auf die Neuankömmlinge abgesehen. Was ist geschehen? Auf der Suche nach Antworten erfahren sie von ein paar letzten Überlebende in einer verschollenen Stadt. Doch wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat?

Meine Einschätzung:
Ich habe Thiemeyer schon länger im Auge, denn sein, zugegebenermaßen etwas abgefahrener Thriller Korona, gefiel mir ja ganz gut und als mir nun dieses neue Buch mit dem Stichwort Zeitreise ins Auge fiel, konnte ich nicht „nein“ sagen.
Nun bin ich zwar gerade der dystopischen Jugendbücher nach dem Muster „Gruppe-schwieriger-Teenies-wird-mit-lebensbedrohlicher-apokalyptischer-Situation-konfrontiert“ müde, aber mich „kriegt“ man ja schnell als Geschichtenerzähler, wenn mir die Protagonisten sympathisch sind und die Geschichte halbwegs spannend ist. Und gut, ich gebe es zu: einer Reise in eine mögliche Zukunft, in diesem Falle hat die Natur die Oberhand gewonnen und überwuchert die Reste der menschlichen Zivilisation, fasziniert mich immer wieder. So habe ich einige Lieblingsszenen, wenn die Gruppe beispielsweise auf noch funktionierende Droiden oder sprechende Hologramme stößt.
Trotzdem bleibt es ein Jugendbuch mit den typischen Teenie-Problemen „Mag er/sie mich?“, „Bin ich schön genug?“ „Ich bin so schüchtern..“ oder auch „Große Klappe – nix dahinter“, aber das war erträglich. Die Erwachsenen in der Geschichte ereilt übrigens ziemlich schnell ein blutiges Ende ;-).
Die Welt, durch die sich die Protagonisten kämpfen müssen, ist gefährlich, blutrünstig und fremd und nach der letzten Seite habe ich erst mal geguckt, für wann Band 2 angekündigt ist 🙂 (Januar 2017).
Den Sprecher des Hörbuches Max Bremer kannte ich bisher nicht, aber ich habe seiner Stimme richtig gerne zugehört und er hat die Geschichte für meinen Geschmack genau richtig interpretiert.

Mein Fazit:

Thiemeyers dystopischer Auftakt einer Jugendbuchserie ist keine Neuerfindung des Genre, aber durchaus unterhaltsam und spannend.

Colfer, Eoin: Der Quantenzauberer (1)


Genre: Jugenbuch, Fantasy

Reihenfolge der WARP-Serie:
Teil 1: Der Quantenzauberer
Teil 2: Der Klunkerfischer
Teil 3: Die Katzenhexe

Kurzbeschreibung:

Was soll es anderes sein als eine Strafversetzung? FBI-Junior-Agentin Chevie Savano wurde nach London geschickt, um im Auftrag von WARP eine merkwürdige alte Metallkapsel zu bewachen. Das war vor neun Monaten. Und seitdem sitzt sie vor dem Ding und wartet darauf, dass irgendjemand oder etwas da rauskommt.
Als ein Wandspiegel mit einem Knall zerplatzt, die Deckenleuchten anfangen zu flackern und draußen eine Straßenlaterne nach der anderen explodiert, ist Chevie sofort klar, dass die Kapsel im Keller aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht ist. Mit vorgehaltener Waffe stürmt sie die Treppe herunter und findet. einen 14-jährigen Jungen, der aussieht, als wäre er soeben aus einem Buch von Charles Dickens gefallen.

Meine Einschätzung:
Das scheint die Woche der starken Mädchen zu sein :-), denn auch Chevie ist eine tolle Mädchenfigur, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie absolut unerschrocken, mutig, intelligent, loyal und cool.
Ich bin ja ein großer Fan von Colfers „Artemis Fowl“-Serie, die so gar nicht mainstream ist und auch diese WARP-Serie trifft genau meinen Geschmack. Der Autor erschafft einen sensationell fiesen Bösewicht, der seines Gleichen sucht, er ermöglicht Zeitreisen in ein viktorianisches London mit Steampunk-Elementen, ausweglose Situationen löst er mit schrägen Ideen einfach wieder auf, an jeder Ecke lungern bizarre, schräge Gestalten herum, die der Geschichte eine unerwartete Wendung verpassen und das Ganze präsentiert er mit einer großen Prise schwarzem, irischen Humor. Herrlich. Wirklich herrlich.
Gut, das muß man wirklich mögen und auch die Gestaltung des Covers entspricht vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber ich finde es richtig, richtig cool und freue mich schon sehr auf die Folgebände.
Bin allerdings hin- und hergerissen, ob ich mir nicht die Hörbuchfassungen, von Rainer Strecker gelesen, gönnen soll. Das wird auch richtig, richtig gut sein …

Mein Fazit:
Schräg, bizarr, skurril, viele Rs um diese spannende Zeitreisegeschichte mit Steampunk-Elementen und einer starken Mädchenfigur zu beschreiben, die mich unglaublich gut unterhalten hat.

Kobr, Michael & Klüpfl, Volker: In der erste Reihe sieht man Meer

Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Teutonengrill trifft Dolce Vita
Mensch, war das schön:
Im Morgengrauen ging’s los, eingepfercht auf der Rückbank der vollbeladenen Familienkutsche.
Zehn Stunden Fahrt an die Adria, ohne Klimaanlage und Navi, dafür mit Modern Talking aus dem Kassettenradio.
Am Strand ein Duftgemisch aus Tiroler Nussöl und Kläranlage, und statt Cappuccino gab’s warme Limo.
Willkommen zurück im Urlaubsparadies der 80er Jahre.
Darin findet sich Familienvater Alexander Klein wieder, als er über einem Fotoalbum einnickt und als pickliger Fünfzehnjähriger erwacht – dazu verdammt, die Italien-Premiere seiner Jugend noch einmal zu erleben. Und zwischen Kohlrouladen und Coccobellomann die beste Zeit seines Lebens hat.

Meine Einschätzung:
Dieser Urlaubsroman der beiden Allgäuer Krimiautoren ist jetzt nicht brüllend komisch, originell oder spannend, aber durchaus unterhaltsam.
Allerdings würde ich mal behaupten, dass nur die Generation, die diese Zeit selbst miterlebt hat, Spaß an diesen Schilderungen hat.
Ich hatte jedenfalls ständig Déjà-vus und ich weiß jetzt gar nicht, ob ich nicht eher über meine eigenen Erinnerungen gegickelt habe.
Wir sind 1600 km zu viert im Auto bis nach Ischia gefahren (bekloppt). Oma und Opa im zweiten Auto hinterher. Unser Corleone hieß Antonio und er hatte exakt den gleichen Akzent wie das literarische Vorbild und lebte auf Ischia. Meine Mama war mit den hygienischen Zuständen unserer Unterkunft sehr unglücklich (hysterisch) und zwang Papa komplett neues Geschirr zu kaufen, weil sie von dem vorhandenen Geschirr nicht essen wollte. Auf keinen Fall! 🙂
Ich habe geheult, als mein Papa mir das erste Spagetti-Eis meines Lebens kaufen wollte, denn kalte Nudeln mit Schlagsahne konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen…
Der Roman lebt also von den eigenen Erinnerungen und Erfahrungen. Ob meine Kinder was damit anfangen könnten, wage ich zu bezweifeln.

Mein Fazit:
Nette, stellenweise witzige Lektüre, aber der Pfiff hat mir irgendwie gefehlt.

Musso, Guillaume: Vielleicht morgen

Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:

Emma lebt in New York und hat ihre letzte Trennung noch immer nicht verwunden. Matthew kümmert sich in Boston allein um seine Tochter, seit seine Frau bei einem Autounfall ums Leben kam. Beiden hat das Schicksal übel mitgespielt. Doch dann macht Matthew auf einem Flohmarkt eine Entdeckung, die die Leben der beiden verbindet – und grundlegend verändert … Seine Philosophielesungen sind stets überfüllt, als Harvard-Professor hat er es geschafft – eigentlich müsste Matthew Shapiro glücklich sein. Er ist es aber nicht. Jedenfalls nicht mehr, seit der Tod seiner Frau ihn und ihren gemeinsame Tochter einsam zurückließ. Auch die junge Sommelière Emma Lovenstein hat sich mit ihrer Anstellung im Sterne-Restaurant »Imperator« beruflich ihren Traum erfüllt. Doch der Erfolg konnte sie nicht vor der tiefen Krise bewahren, die die Trennung von ihrem Liebhaber François in ihr auslöste. Zu tief sitzt der Schmerz über seine Entscheidung, nach Jahren des Hinhaltens doch bei seiner Frau und den Kindern zu bleiben. Seitdem ist das Lächeln aus Emmas Leben verschwunden. Bis zu dem Tag, als Matthew auf einem Flohmarkt etwas kauft, das ihr Leben für immer verändern wird: Einen gebrauchten Laptop mit der Signatur »Emma L.« …

Meine Einschätzung:
Pffffffffff. Es gab eine Stelle in diesem Buch, da war ich wirklich kurz davor, es abzubrechen. Herr Musso greift ganz gerne tief in die Klischeekiste und wenn seine Einfälle liebenswert sind, neige ich dazu, ihm das zu verzeihen.
Aber dieses Mal waren mir beide Protagonisten zutiefst unsympathisch und wenn ihre Gedanken und Handlungen auch menschlich sein mögen, manche Sachen gehen in meinen Leseraugen einfach gar nicht!! Z.B. Erpressung und Entführung (und sei es ein Hund!) und Lügen.
Mit der depressiven, selbstzerstörerischen Emma, der süßen, auch so niedlichen kleinen Tochter von Matthew, dem bösen, russischen Auftragskiller, dem intelligenten, naiven PC-Nerd und dem coolen, gutaussehenden Philosophie-Professor hat er für mich eine Grenze überschritten. Das ist zuviel des Guten.
Mittlerweile bin ich dem Autor natürlich auch auf die Schliche gekommen, dass nichts in seinen Geschichten so ist, wie es zu Beginn scheint und damit fällt ein großer Pluspunkt – nämlich der Überraschungsfaktor weg.
Vielleicht war ich auch einfach nicht in der Stimmung für einen typischen Musso???

Mein Fazit:
Auch dieser Roman von Musso wird viele begeisterte Leser finden, ganz sicher. Nur war ich offenbar gerade nicht der Stimmung für diesen Roman.

Gabaldon, Diana: Der Ruf der Trommel (4)


Genre: Liebesroman, Zeitreise, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Feuer und Stein
Teil 2: Die geliehene Zeit
Teil 3: Ferne Ufer
Teil 4: Der Ruf der Trommel
Teil 5: Das flammende Kreuz
Teil 6: Ein Hauch von Schnee und Asche
Teil 7: Echo der Hoffnung
Teil 8: Ein Schatten von Verrat und Liebe

Kurzbeschreibung:
Nach langer, abenteuerlicher Reise landen Claire Randall und ihr schottischer Rebell Jamie Fraser in den amerikanischen Kolonien des 18. Jahrhunderts. Doch der Atem der Vergangenheit reicht weit. Denn auch ihre Tochter Brianna ist dem Ruf der Trommel gefolgt – nicht nur auf der Suche nach der verlorenen Mutter und dem Vater, den sie nie gesehen hat. Sondern auch aus Angst vor einer Zukunft, die nur sie allein kennt…

Meine Einschätzung:
Hach! Hier muß ich mal wieder wegen der Kürzungen rummeckern! Ians Adoption durch die Indianer wird im Hörbuch sinnzersetzend gekürzt. Grmpf. Blöd.

Mein Fazit:
Lege jetzt mal ’ne kurze Gabaldon-Pause ein, aber dann geht es weiter mit meinem Lieblings-Liebespaar 🙂

Gabaldon, Diana: Ferne Ufer (3)

Genre: Liebesroman, Zeitreise, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Feuer und Stein
Teil 2: Die geliehene Zeit
Teil 3: Ferne Ufer
Teil 4: Der Ruf der Trommel
Teil 5: Das flammende Kreuz
Teil 6: Ein Hauch von Schnee und Asche
Teil 7: Echo der Hoffnung
Teil 8: Ein Schatten von Verrat und Liebe

Kurzbeschreibung:
Teil 3 der Steinkreis-Saga: Überzeugt, daß ihre große Liebe, der rothaarige Clanführer Jamie Fraser, in der blutigen Schlacht von Culloden 1746 gefallen ist, kehrt Claire Randall mit seinem Kind unter dem Herzen in ihre eigene Zeit, ins 20. Jahrhundert zurück. Es ist ihr jedoch unmöglich, Jamie zu vergessen. Als die gemeinsame Tochter Brianna 20 Jahre alt und gut versorgt ist, tritt Claire mit einem winzigen Fünkchen Hoffnung erneut die gefährliche Reise durch den magischen Steinkreis ins Schottland des 18. Jahrhunderts an. Und tatsächlich findet sie Jamie – lebend! Aber ihre glühende, unermeßliche Liebe durch Zeit und Raum bleibt nicht lange ungestört. Denn Jamie hat sein Ziel – Unabhängigkeit für Schottland – nie aus den Augen verloren. Er wird wegen Hochverrats gesucht. So bleibt ihnen nur die Flucht – vor königlichen Henkern, korrupten Richtern und eifersüchtigen Frauen. Werden sie all den finsteren Machenschaften entkommen, das sichere Ufer eines fernen Landes erreichen können?

Meine Einschätzung:
Hach. Die Autorin kennt da ja nix. Sklavenhändler, Piraten, Hurrikan, böse Hexen, Diebe, Mörder, Verräter … Claire und Jamie haben kaum eine ruhige Minute und ich habe wieder mit beiden mitgefiebert.
Wie schön erwähnt sind die Kürzungen des Hörbuches eigentlich indiskutabel, aber zur Einstimmung auf Band 8 für mich ganz o.k.

Mein Fazit:
Meine absolute Lieblingszeitreise-Serie geht weiter … 🙂

Gabaldon, Diana: Die geliehene Zeit (2)

Genre: Liebesroman, Zeitreise, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Feuer und Stein
Teil 2: Die geliehene Zeit
Teil 3: Ferne Ufer
Teil 4: Der Ruf der Trommel
Teil 5: Das flammende Kreuz
Teil 6: Ein Hauch von Schnee und Asche
Teil 7: Echo der Hoffnung
Teil 8: Ein Schatten von Verrat und Liebe (erscheint im Juli 2014)

Kurzbeschreibung:
Zwanzig Jahre lang hat Claire ihr Geheimnis bewahrt. Doch nun kehrt sie mit ihrer Tochter Brianna nach Schottland zurück. Und mitten in den Highlands, auf einem verwunschenen alten Friedhof, schlägt für sie die Stunde der Wahrheit.

Meine Einschätzung:

Ich grummle natürlich immer noch, dass es nur das gekürzte Hörbuch gibt. Das ist großer Mist!
Aber ich liebe diese Geschichte immer noch und gerade der zweite Band ist soooooooo dramatisch, romantisch, grausam, spannend, tragisch, …
*schmacht*

Mein Fazit:
Auch nach fast 10 Jahren seit dem Erscheinen der ersten Folgen dieser Zeitreise-Saga bin ich noch absolut begeistert von der detailverliebten Geschichte von Claire und Jamie, die mein liebstes historisches Liebespaar sind.
Wer die Geschichte noch nicht kennt: Buch lesen!

Gabaldon, Diana: Feuer und Stein (1)

Genre: Liebesroman, Zeitreise, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Feuer und Stein
Teil 2: Die geliehene Zeit
Teil 3: Ferne Ufer
Teil 4: Der Ruf der Trommel
Teil 5: Das flammende Kreuz
Teil 6: Ein Hauch von Schnee und Asche
Teil 7: Echo der Hoffnung
Teil 8: Ein Schatten von Verrat und Liebe (erscheint im Juli 2014)

Kurzbeschreibung:

Der erste Teil der erfolgreichen Highland-Saga von Diana Gabaldon erscheint nun als Hörbuch: 1945 verbringt Claire Randall die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann in Schottland. Als sie bei einem Spaziergang einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein – und erwacht im Jahr 1743, im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen. Sie kämpfen gegen die englische Besatzung: Highlander, geprägt von Rebellion und Verrat, von Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn. Und mitten unter ihnen Claire – eine Frau des 20. Jahrhunderts, die die Menschen durch ihr seltsames Auftreten in Aufruhr versetzt. Da begegnet sie James Fraser, dem mutigen Clanführer, der ihr mehr als einmal in lebensbedrohlichen Situationen zu Hilfe eilt.

Meine Einschätzung:
Als ich die Ankündigung des Blanvalet-Verlages sah, dass demnächst ein weiterer Band der Highland-Saga von Diana Gabaldon erscheint, war ich erfreut, überrascht, wehmütig – alles zusammen.
Ich habe „Feuer und Stein“ vor 9 Jahren gelesen und habe es damals geliebt. Aber Einzelheiten hatte ich (zunächst) nicht mehr im Gedächtnis, also entschloss ich mich, mir das Hörbuch zuzulegen.
Schon nach den ersten Minuten war mir wieder klar, warum ich diese Geschichte so mag. Claire ist ein tolle, faszinierende, mutige, verrückte Frau und Jamie spielt mit Roarke (Eve Dallas Serie) in meiner Liga der herrlichsten, liebenswertesten Helden um Platz 1 und 2 :-).
Außerdem versteht es die Autorin, eine spannende, anrührende, detailreiche, facettenreiche, stimmungsvolle Geschichte mit einer großen Anzahl an tollen Figuren und wunderschönen Schauplätzen zu erzählen. (Sorry, ich gerate ins Schwärmen ;-)).
Nun zum Hörbuch: Irgendwie habe ich ja schon geahnt, dass ich mit der gekürzten Fassung nicht glücklich sein würde, aber es gibt keine komplette Lesung. Leider. Recht schnell waren meine Erinnerungen an Teile der Geschichte aus den Tiefen meines Hirns wieder greifbar (besonders die Szenen, die ich damals schon gerne gemocht habe) und mir wurde klar, wie viel im Hörbuch ausgelassen wird.
Nachdem ich damit fertig war, habe ich einfach den Rest nochmal nachgelesen und ich kann Euch verraten, auch nach 9 Jahren hat mich das turbulente Leben von Claire und Jamie wieder gepackt.
Obwohl das Hörbuch sehr schön von Daniela Hoffmann eingelesen wird, kann ich es nicht weiterempfehlen, denn die Kürzungen sind für mich nicht hinnehmbar und werden diesem wundervollen Zeitreiseroman nicht gerecht.

Mein Fazit:
Diana Gabaldon hat mit „Feuer und Stein“ einen wundervollen Zeitreise-Liebesroman geschrieben, der mein romantisches Leserherz auch heute noch begeistert! Das Hörbuch ist leider nur eingeschränkt empfehlenswert.

Dörr, Stefanie: Melli – Einmal blinzeln und von vorn

Genre: Kinderbuch ab 10 Jahre

Kurzbeschreibung:

Melli will eigentlich nur die Hochzeit ihrer Mutter verhindern. Doch als sie ausgerechnet im Standesamt ihre magischen Fähigkeiten entdeckt, hat sie alle Hände voll zu tun. Sie muss die Premiere des Schulmusicals retten, ihre Cousine vor der blöden Ziege Adine warnen und nebenbei noch herausfinden, was Oma Doro mit ihren Zeitsprüngen zu tun hat. Die schaut nämlich immer so geheimnisvoll und Melli ist sich sicher, dass sie mehr weiß, als sie zugibt.

Meine Einschätzung:
Tschuk! Da habe ich doch schon ein Nikolausgeschenkbuch für meine 10-jährige Nichte gefunden :-).
Melli, die sich nicht damit abfinden möchte, dass ihre Mutter, die sie doch immer für sich allein gehabt hat, heiraten möchte, erlebt merkwürdige Momente, in denen ihre Mitmenschen erstarren und nur sie allein sich bewegen kann. Was bei einem unangekündigten Vokabeltest noch ganz nützlich sein kann, bringt Melli aber in beängstigende Situationen, besonders weil sie keine Kontrolle über dieses Phänomen hat.
Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam Mellis Gefühlschaos und auch Frau Dörrs Blick auf das Leben und die Freundschaften einer Zwölfjährigen ist bei aller Magie doch realistisch. Ab und an mußte ich aber grinsen, wenn ich die Dialoge zwischen den Mädchen gelesen habe. Ähm, meine Töchter drücken sich keineswegs so gepflegt aus und einen Tag als „mistigen Misttag“ zu bezeichnen, käme denen auch nicht in den Sinn. Deshalb wirkt die Geschichte doch ein wenig betulich auf mich, aber das ist sicher vom Verlag so gewollt.
Zuckersüß und niedlich finde ich das Cover und ich bin sicher, das es meiner Nichte auch gefallen wird.

Mein Fazit:
Ein niedliches, witziges Mädchenbuch mit einem kleinen Schuß Magie, das ganz sicher viele Mädchen begeistern wird.

Riggs, Ransom: Die Insel der besonderen Kinder

Genre: Jugendbuch, Fantasy

Kurzbeschreibung:
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

Meine Einschätzung:
Das ist eines dieser Bücher, die ich gerne in der Hand gehalten und gestreichelt habe. 🙂 Neben dem gruselig schönen Cover gibt es auch noch jede Menge Fotos, die dieses Buch zu etwas Besonderem machen.
Die Geschichte ist so schön schaurig und gruselig, daß ich sie als Halloween-Lektüre bestens empfehlen kann.
Die Hauptfiguren dieser Geschichte, die besonderen Kinder, wirken wie aus einem Stummfilm der 20iger Jahre entsprungen und irgendwie mußte ich auch immer an die Jahrmärkte aus dieser Zeit denken, auf denen die Besucher z.B. die Frau mit dem Schnurrbart oder siamesische Zwillinge bestaunten. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Zielgruppe dieses Buches, nämlich Jugendliche ab 12 Jahren, diese Assoziationen haben????

Mein Fazit:
Ein wunderschön ausgestattetes Jugendbuch mit einer ungewöhnlichen Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat.

Fforde, Jasper: Der Fall Jane Eyre

Genre: Fantasy, Zeitreise

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Der Fall Jane Eyre
Teil 2: In einem anderen Buch
Teil 3: Im Brunnen der Manusskripte
Teil 4: Es ist etwas faul

Kurzbeschreibung:
Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der Literatur so wichtig genommen wird, dass es eine Spezialpolizei gibt, um sie vor Fälschern zu schützen? Als Geheimagentin Thursday Next ihre neue Stelle in Swindon antritt, ahnt sie schon, daß ihr die größte Herausforderung ihrer Karriere bevorsteht: Niemand anderes als der Erzschurke Acheron Hades hat Jane Eyre aus dem berühmten Roman von Charlotte Brontë entführt, um Lösegeld zu erpressen. Eine Katastrophe für England, das mit dem seit 130 Jahren tobenden Krimkrieg schon genug Sorgen hat. Aber Thursday Next ist eine Superagentin: clever und unerschrocken. Und wenn sie wirklich mal in die Klemme gerät, kommt aus dem Nichts ihr von den Chronoguards desertierter, ziemlich anarchistischer Vater, um für ein paar Minuten die Zeit anzuhalten.

Meine Einschätzung:
Was für eine abgefahrene Geschichte!!!
Thursday Next lebt in einer Welt, die unserer ganz ähnlich ist und dann doch wieder überhaupt nicht :-). Beispielsweise spielt die Literatur eine überaus große Rolle in der Gesellschaft, so dass es eine eigene geheime Agentengruppe gibt, die sich mit dem Diebstahl und der Fälschung von Originalmanuskripten befaßt. Außerdem befindet sich England mit Russland in einem Jahrhunderte andauernden Krieg, in dem auch Thursday mitgekämpft hat und dabei ihren Bruder verlor. Der Bösewicht Hades, der mit unheimlichen Kräften ausgestattet ist und der sprichwörtlich über Leichen geht, stiehlt eine sensationelle Erfindung, die Thursdays genialer, aber auch leicht irrer Onkel entwickelt hat und die es Menschen gestattet, in Geschichten hineinzugehen. Aber auch ein mächtiger Megakonzern ist an dieser Erfindung äußerst interessiert und sein undurchsichtiger Vertreter kommt Thursday immer wieder in die Quere, die nach der Erfindung und ihrem entführten Onkels sucht.
Der Autor hat wirklich herrlich absurde, komische und bizarre Ideen und hat mich fast auf jeder Seite mit irgendetwas überrascht. Um diese Geschichte zu mögen, sollte man sich allerdings halbwegs in der englischen Literatur auskennen, denn sie steckt voller Bezüge auf englische Romane, Autoren oder Theaterstücke. Wie der Titel schon verheißt, spielt der Roman „Jane Eyre“ eine große Rolle, den ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen/gehört habe und auch aus diesem Grund hatte ich großen Spaß an Ffordes Ideen dazu.
Außerdem spielen Zeitreisen eine wichtige Rolle. Wie immer bin ich davon zwar etwas verwirrt, aber Thursdays zeitreisender Vater ist schon eine coole Nummer.
Am ehesten würde ich Jasper Ffordes Buch mit den Romanen von Walter Moers oder Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ vergleichen, wobei ich mich mit Walter Moers schwer tue, „Per Anhalter durch die Galaxis“ aber eines meiner ewigen Lieblingsbücher bleiben wird.

Mein Fazit:
Wer englische Literatur mag und wenn es gerne auch mal schräg, bizarr und durchgeknallt sein darf, der muß unbedingt Jasper Fforde lesen.

Asher, Jay; Mackler, Carolyn: Wir beide irgendwann

Genre: Jugendbuch, Zeitreiseroman

Kurzbeschreibung:
Was wäre wenn …, ich dich heute küsse?
Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang …

Meine Einschätzung:
Nach meinen beiden Töchtern habe nun auch ich endlich dieses vielbesprochene Buch gelesen.
Was hat mir gut gefallen?
Ach, ich kann mich noch genau an die 90iger Jahre erinnern: an die Anfänge des Internets (1 Internetanschluß in der Firma, im EDV-Abstellraum), an mein erstes lärmendes ISDN-Modem zu Hause, an die ersten statischen Webseiten, an meinen ersten (aufregenden Chat) ;-). Das ist lange her, oder? Diese Erinnerungen wurden durch dieses Buch wieder wachgerufen und das hat mich sehr gut unterhalten, während meinen Töchter jegliche Vorstellung fehlt, dass es ein Leben vor facebook und internetfähigen Smartphones gab. 😉
Schön fand ich auch den Aufbau des Buches, immer abwechselnd aus der Sicht von Emma oder Josh wird die Geschichte erzählt.
Geschmunzelt habe ich über die Kommentare der beiden, wenn es um die belanglosen bzw. unverständlichen Kommentare in fb ging. Warum sollte jemand im Internet veröffentlichen, wo er gerade einen Kaffee trinkt. Genau das frage ich mich auch gerade und übe mich in fb-Abstinenz :-).
Außerdem haben die beiden Autoren sehr schön das (hormongesteuerte???), wirre Gefühlsleben der beiden Teenager beschrieben. Und ganz sicher konnten meine Töchter sich sehr gut in Emma und Josh hineinversetzen.
Der Zeitreiseaspekt wurde auch sehr interessant interpretiert. Wirkt sich wirklich jede unserer Entscheidungen unmittelbar auf unsere Zukunft aus? Und wenn wir die Zukunft kennen würden, dürften wir sie zu unseren Gunsten verändern, auch wenn andere darunter leiden würden??? Spannende Fragestellung.
Noch besser hätte mir das Buch gefallen, wenn es in Europa spielen würde. (Ich hatte schon erwähnt, dass mir diese highschool-stories auf den Keks gehen, oder?)

Mein Fazit:
Ein rundum gelungenes Jugendbuch, das ich gerne an Jungs und Mädchen im Teenageralter verschenke und das auch für Erwachsene sehr unterhaltsam ist.

Rahlens, Holly-Jane: Everlasting – Der Mann, der aus der Zeit fiel

Genre: Sci-Fi, Zeitreiseroman

Klappentext:
Man schreibt das Jahr 2265. Gefühle sind unerwünscht, die Liebe ist ausgestorben. Die Geburtenrate ist gefährlich gesunken. Der junge Historiker und Sprachwissenschaftler Finn Nordstrom, Spezialist für die inzwischen tote Sprache Deutsch, erhält den Auftrag, die 250 Jahre alten Tagebücher eines jungen Mädchens aus dem Berlin des 21. Jahrhunderts zu übersetzen. Öde, findet er. Und albern. Doch dann ist er zunehmend fasziniert von dem Mädchen, das quasi vor seinen Augen erwachsen wird.
Schließlich soll Finn in einem Virtual-Reality-Spiel in der Zeit zurückreisen, um das Mädchen zu treffen. Ohne es zu wissen, wird er damit zum Versuchskaninchen der Spieleentwickler. Warum schicken sie ausgerechnet ihn, den Fachmann für tote Sprachen, in die Zeit kurz vor Ausbruch der Großen Epidemie? Und was ist das für ein sonderbares Gefühlt, das ihn überkommt, wenn er der jungen Frau begegnet?

Meine Einschätzung:

Holla! Hat mir dieser Sci-Fi-Roman gut gefallen!!!! 🙂
Ich liebe es einfach, mir vorzustellen, wie unsere Welt in der Zukunft aussehen könnte und die Autorin hat überraschender Weise keine düstere, traurige Zukunft erdacht, wie es gerade in den trendigen Dystopien der Fall ist, sondern eine Welt, die durchaus lebenswert ist.
Außerdem hat sie viele liebenswerte Protagonisten erschaffen, sowohl in der Zukunft als auch in der Gegenwart, deren Entwicklung und Leben ich sehr, sehr gerne verfolgt habe. Einige sind zwar etwas überzeichnet, aber das fand ich lustig.
Begeistert bin ich auch davon, dass die Geschichte überwiegend in Berlin spielt und in der Zukunft unter anderem in Greifswald, Berlin und New York. Lachtränen hatte ich in den Augen, wenn Finn, als Fachmann, seinen Freunden Begriffe aus der Vergangenheit erklärt und dabei total daneben liegt oder sich bei der Auswahl seiner Zeitreiseklamotten um 10 Jahre vertut. *gelächter*
Gierig habe ich die Details aufgesaugt, die die Autorin in der Zukunft beschreibt: Haushaltsroboter, Brainbuttons, programmierbare Fahrräder, ach, da gibt es einfach tolle Sachen ;-).
Natürlich mag ich auch die romantische Liebesgeschichte und irgendwie hoffe ich, dass die Autorin eine Fortsetzung (ich konnte aber keinen Hinweis darauf finden???) plant, denn ich würde schon gerne wissen, wie es mit den beiden (und unserer Welt) weitergehen wird.
Einziger Kritikpunkt aus meiner Sicht ist das allzu rosarote Cover, das ganz sicher die gesamte männliche Leserschaft daran hindern wird, dieses Buch zu lesen. Und dabei ist es gar kein ausgewiesener Frauen/Mädchen-Roman!

Mein Fazit:
„Everlasting – Der Mann, der aus der Zeit fiel“ ist ein ganz, ganz toller Sci-Fi-Zeitreise-Roman für Romantikerinnen und Optimistinnen!

Musso, Guillaume: Wirst Du da sein?

Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
San Francisco, 2006. Mit 60 hat Elliott Cooper erreicht, wovon viele nur träumen: Er ist ein angesehener Arzt, Vater einer 20jährigen Tochter, und die Frauen liegen dem attraktiven Mann zu Füßen. Das perfekte Glück? Nur scheinbar, denn niemals ist Elliott über den Tod der Frau hinweggekommen, die er leidenschaftlich liebte: Ilena. Eines Tages macht er die Bekanntschaft eines alten Mannes, der ihm seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt: die Liebe seines Lebens noch einmal wiederzusehen. Als Reisender zwischen den Zeiten begegnet Elliott seinem eigenen Ich als jungem Mann, den er überzeugen will, die Weichen in seinem Leben anders zu stellen und so Ilenas frühen Tod zu verhindern. Bis ihm klar wird, dass man das Schicksal nicht ungestraft herausfordert.

Meine Einschätzung:
Ein „Zeitreise“-Roman von Musso! Dieses Mal hat mich Musso mit der überraschenden Geschichte eines totkranken Arztes unterhalten, der sich wider besseren Wissens auf eine Zeitreise begibt, um die Liebe seines Lebens ein letztes Mal zu sehen. Gut, an manchen Stellen wird es doch sehr kitschig und er greift auch gerne mal tief in die Klischee-Kiste, aber das verzeihe ich ihm, denn seine Geschichte ist rührend und spannend zugleich.

Mein Fazit:

Bisher habe ich noch keinen Roman von Musso gelesen, der mir nicht gefallen hätte. Ein wenig Romantik, Tragik, Spannung, Humor und in diesem Fall eine Zeitreise – was will ich mehr ;-).

André, Martina: Das Rätsel der Templer

Genre: Fantasy, Zeitreiseroman, Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Das Rätsel der Templer
Teil 2: Die Rückkehr der Templer

Kurzbeschreibung:
Im Jahr 1156 bringt der Großmeister der Templer einen geheimnisvollen Gegenstand aus Jerusalem nach Südfrankreich. Dieses Artefakt sorgt dafür, dass der Orden zu unermesslichem Reichtum gelangt – und dass für die Tempelritter die Grenzen von Raum und Zeit verschwinden. Als 150 Jahre später der Orden vom französischen König verboten und verfolgt wird, soll Gero von Breydenbach, ein Templer aus Trier, zusammen mit seinen Getreuen in die deutschen Lande fliehen, um die dortigen Brüder zu warnen und den Untergang des Ordens zu verhindern. In der Zisterzienserabtei von Heisterbach soll er einem Mittelsmann des hohen Rates der Templer eine geheime Losung überbringen, damit dieser das so genannte »Haupt der Weisheit« zum Leben erwecken kann. Eine gefahrvolle, wahrhaft phantastische Reise beginnt, denn plötzlich finden sich Gero und sein jugendlicher Knappe im 21. Jahrhundert wieder!

Meine Einschätzung:
Ich kann ja Zeitreisegeschichten nur schwer widerstehen, war aber etwas skeptisch, weil das Thema „Templer“ schon etwas abgegriffen ist ;-).
Um es kurz zu machen, mir hat die Geschichte sehr, sehr gut gefallen, die mit ihren 750 Seiten als richig toller Schmöker bei mir den Bücherschrank einziehen wird.
Was hat mir gut gefallen:
Die Autorin beschreibt wunderbar, wie verunsichert Gero (der Templer) sich in der Zukunft bewegt, wie fassungslos er vor den Ruinen seiner Familienburg steht und dann wiederum fand ich es sehr, sehr glaubwürdig, wie er sich in seiner Zeit in einen imposanten Ritter verwandelt.
Auch die Beschreibung des Lebens im Mittelalter hat mich sehr überzeugt, denn sie war kein bißchen pathetisch oder romantisiert, sondern wirkte auf mich authentisch.
Die verschiedenen Charaktere der Geschichte hat die Autorin auch sehr schön ausgebaut, alle Hauptfiguren sind sympathisch und interessant und die Bösewichte sind richtig schön böse.
Gut gefallen hat mir auch, wie die Autorin die Geschichte des Templerordens aufbereitet hat. Fundierte, historische Erkenntnisse werden von ihr mit fantastischen Elemente in einen neuen Zusammenhang gebracht, überraschend und spannend.
Die Zeitreise-Story ist, wie von mir erwartet, kompliziert, mit technischen Begriffen und physikalischen Theorien vollgestopft und erschien mir auch nicht immer logisch, aber die Idee ist irgendwie cool ;-).
Begeistert haben mich außerdem die Schauplätze in Deutschland, von denen ich einige kenne.
Nicht so gut gefallen hat mir:
An einigen Stellen gibt es romantische Szenen, denn selbstverständlich verlieben sich Ritter und Heldin 😉 und da wurde es im Schreibstil etwas holprig. Nun, da bin ich vielleicht auch von den Liros etwas verwöhnt ;-).
Aber ansonsten habe ich nicht auszusetzen.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

Mein Fazit:
„Das Rätsel der Templer“ ist ein wundervoller Zeitreise-Mittelalter-Ritter-Schmöker, der mich bestens unterhalten hat.

PS: Wenn man in die Suchfunktion des Bloggs „Templer“ bzw. „Zeitreise“ als Stichwort eingibt, findet man die anderen Bücher, die ich zu diesem Thema gelesen habe …

King, Stephen: Der Anschlag

Genre: Thriller

Kurzbeschreibung:
Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer großer Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht – voller spannender Action, tiefer Einsichten und großer Gefühle.
Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission. Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren. Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt. Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen. Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird – eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt. Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen – mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet …

Meine Einschätzung:
Nach den ersten 30 Seiten wollte ich das Buch schon weglegen … Habe ich aber dann doch nicht ;-).
Der Autor beschreibt nämlich zu Beginn sehr bildhaft und für meinen Geschmack zu bildhaft, das Krankheitsbild eines Lungenkrebspatienten. *grusel* *schüttel* Und deshalb hat es auch etwas gedauert, bis ich mich auf die Geschichte einlassen wollte. Es gibt so einige Stellen im Buch, wo der Autor seine Begeisterung für blutige Gemetzel und deren detaillierte Beschreibungen nicht verbergen kann, aber da habe ich dann einfach schnell drüber hinweggelesen.
Absolut faszinierend fand ich seine Interpretation der möglichen Konsequenzen einer Zeitreise. Jake und Al tappen bezüglich der Regeln für Zeitreisen ziemlich im Dunklen und arbeiten nach dem Prinzip „Try and Error“. Wie fatal das ist, wird allen Beteiligten erst später klar und die Vergangenheit wehrt sich gegen jede Veränderung und das vehement!
Außerdem ist sein Roman eine Hommage an das Amerika der 50iger und 60iger Jahre (1958-1963). Vielleicht können das Leser, die diese Zeit selbst noch miterlebt haben, noch viel mehr würdigen, weil sie die vielen Anspielungen und Details viel besser verstehen als ich. Aber trotzdem konnte ich mir die Szenerie sehr gut vorstellen.
Interessiert hat mich auch schon immer die Verschwörungstheorien um den Mord an Kennedy. King hat offenbar all diese Theorien und die dokumentierten Ereignisse in seinem Sinne interpretiert und das war für mich sehr unterhaltsam und plausibel.
Und nicht zuletzt war ich positiv überrascht, dass der Autor auch noch ein, sogar zwei romantische, aber auch traurige Liebesgeschichten eingebaut hat, die den Roman so richtig schön abrunden.
Sämtliche Figuren wurden vom Autor liebevoll, detailreich und glaubwürdig charakterisiert, sein Schreibstil ist routiniert und flüssig zu lesen und trotz der 1000 Seiten bleibt es bis zum Schluß spannend und überraschend.

Mein Fazit:
Weit entfernt von seinen Horror-Romanen hat Stephen King einen spannenden, überraschenden Zeitreisethriller geschrieben, der eine Hommage an das „gute, alte Amerika“ ist.

Westerwelle, Axel: Lost in History – Gegenwart (1)

Genre: Roman

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Lost in History – Gegenwart
Teil 2: Lost in History – Vergangenheit
Teil 3: Lost in History – Rückkehr

Kurzbeschreibung:
Christoph hat eigentlich alles richtig gemacht: Er hat eine sexy Frau, tolle Kinder, ein Haus im Grünen, den Sportwagen in der Garage und keine Ahnung von Physik. Bis er sich mit dem Thema Zeitreisen beschäftigt und den Fehler seines Lebens begeht … Eine phantastische Reise beginnt. Der Unternehmer aus der Golf-Generation schert sich keinen Deut um den Spott seiner Freunde und Kollegen über seinen neuen Spleen Zeitreisen. Seine Kinder unterstützen ihn und glauben an ihn, doch seine Frau wendet sich zunehmend ab. Er recherchiert den aktuellen Stand der Zeitreisen-Forschung und hinterfragt jene Kontakte mit außerirdischer Intelligenz, die von keinem Experten erklärt werden können. Für Christoph und den Leser öffnet sich dabei eine faszinierende Welt. Dann passiert ein folgenschwerer Fehler über den Hügeln von Portsmouth…

Meine Einschätzung:
Ich liebe Zeitreisegeschichten und Sci-Fi, aber mit diesem Roman bin ich nicht klar gekommen und habe ihn letztendlich nur überflogen. Mir gefällt der Sprachstil des Autoren nicht, der auf mich hölzern wirkte und außerdem benötigte der Autor die Hälfte des Buches, um die Recherche seines Protas zu beschreiben. Ich habe selten so etwas Langweiliges gelesen, obwohl ich ja einen Faible für Ufo-Geschichten, etc. habe.

Mein Fazit:
Eine Zeitreise-Roman, der mich weder hinsichtlich des Schreibstils noch der Geschichte überzeugen konnte.

Völler, Eva: Zeitenzauber – Die magische Gondel

Genre: Fantasy, Jugendbuch

Kurzbeschreibung:

Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen – und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen …

Meine Einschätzung:
Na, hier will ich es kurz machen. Wenn auch alle Zutaten, die bei mir potentiell punkten, vorhanden waren: Venedig, Zeitreisen, geheimnisvolle Unbekannte, habe ich mich gelangweilt. Woran das genau gelegen hat, kann ich nicht recht erklären. Ich konnte beispielsweise überhaupt nicht nachvollziehen, warum sich Anna in Sebastian verliebt hat, da der ja eigentlich ständig durch Abwesenheit glänzte und meiner Ansicht nach, jegliche Art von Charme vermissen läßt. Es gibt aber ein paar nette, neue Ideen, was die Zeitreisen betrifft und auch ein paar Überraschungen.
Meiner 11jährigen Tochter jedenfalls hat die Geschichte gut gefallen und damit hat die Autorin die Zielgruppe natürlich überzeugt ;-).

Mein Fazit:
Ein nettes Zeitreise-Buch für junge Mädchen.

Krock, Jeanine: Wind der Zeiten

Genre: Zeitreise-Liro

Klappentext:
Nachdem die junge Hamburger Journalistin Johanna von ihrem Freund betrogen wurde, reist sie nach Schottland, um ihrem Liebeskummer zu überwinden. Als sie auf einem Reitausflug dem gut aussehenden Alan begegnet, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben für immer verändern wird. Denn Alan ist ein Krieger aus einer anderen Zeit, und sein Schicksal ist mit dem Johannas unauflöslich verknüpft. Ehe sie sich versieht, findet sich Johanna auf einmal im Schottland des Jahres 1728 wieder …

Meine Einschätzung:
Ja, wie stimme ich diese Lobeshymne an??? *grins*
Ich liebe diesen Zeitreise-Roman, der in meinem Augen einfach perfekt ist. Liebenswerte Charaktere, soweit das Leseauge reicht, fiese Bösewichte, wie aus dem Bilderbuch, eine schöne Sprache, wunderbarer Humor und überraschende Wendungen haben mich dieses Buch verschlingen lassen. Endlich durfte ich mich mal wieder in raubeinige Schotten verlieben, durch das wilde Hochland reiten, an rauchigem Whisky schnuppern und mich an einem wunderschönen Happy-End erfreuen.

Mein Fazit:
Alle Schottland- und Zeitreisefans werden über diesen wunderschönen Roman glücklich sein. (Logiker, Miesepeter und Skeptiker lesen bitte etwas anderes 😉 )

Gier, Kerstin: Rubinrot – Liebe geht durch alle Zeiten (1)

Genre: Fantasy, ab 12 Jahre
Teil 1 einer Serie

Meine Einschätzung:
Rezis gibt es ja wohl genug zu „Rubinrot“. Ich habe es verschlungen, fand es großartig, unterhaltsam und sehr witzig! Hoffentlich kommt der Postbote bald mit „Saphirblau“ und „Smaragdgrün“. Ich kann es kaum erwarten.

Mein Fazit:
Ein romantischer, witziger Zeitreise-Roman für Mädels ab 12, der das Zeug zum Lieblingsbuch hat 😉

Chapman, Janet: Küss niemals einen Highlander

Genre: Zeitreise-Liro
Teil einer Serie
Teil 4: Der Traum des Highlanders
Teil 3: Der Ring des Highlanders
Teil 1: Das Herz eines Highlanders
Teil 2: Mit der Liebe eines Highlanders

Klappentext:
Als der attraktive Matt Gregor die temperamentvolle Winter MacKeage bittet, ihm bei der Gestaltung seines Hauses zu helfen, ist es um sie geschehen. Noch nie hat ein Mann sie so leidenschaftlich angezogen, wie dieser geheimnisvolle Fremde, der erst vor kurzem nach Pine Creeks kam. Aber darf sie für den einzigen Mann, den sie jemals wirklich begehrte, ihre Bestimmung verraten?

Meine Einschätzung:
Dieses mal wird es mystisch, deutlich mystischer als in den Vorgängerbänden. Wenn mich auch zwischendurch die Geschichte der Druiden und Wächter und das angeblich verlorene Gleichgewicht verwirrt hat, ist es eine schöne Liebesgeschichte.
Nicht mein Lieblingsband, aber es ist schön, zu lesen, wie es in der Familie weitergeht.

7 von 10 Punkten

Chapman, Janet: Der Ring des Highlanders

Genre: Zeitreise Liro
Teil 3 einer Serie:
Teil 1: Das Herz eines Highlanders
Teil 2: Mit der Liebe eines Highlanders

Klappentext:
Die attraktive Ärztin Libby Hart stürzt mit ihrem Auto in einen Weiher. Gerettet wird sie von Michael MacBain, einem schönen, starken Highlander – der aus dem Mittelalter in die heutige Zeit katapultiert wurde. Zutiefst verletzt, hat Michael den Frauen abgeschworen. Aber Libby entfacht eine Sehnsucht in ihm, der er nicht widerstehen kann. Und auch sie fühlt sich von dem stolzen Krieger magisch angezogen …

Meine Einschätzung:
So richtig schön etwas für’s Herz….
;D

Eschbach, Andreas: Das Jesus Video

Genre: Thriller/Sci-Fi???
Hörbuch, gelesen von Matthias Koeberlin

Ich las das Buch schon vor einigen Jahren und mir hat es schon damals gut gefallen.
Die Geschichte ist spannend. Bei archäologischen Ausgrabungen entdeckt ein Student ein Päckchen mit der Bedienungsanleitung einer Videokamera und einen Brief. Die wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen, daß das Päckchen ca. 2000 Jahre alt sein muß. Der Finanzier der Ausgrabungen, ein steinreicher Medienmogul, will aus der Entdeckung größtmöglichen Gewinn schlagen und schreckt vor keiner Maßnahme zurück. Dabei legt er sich mit dem ebenso skrupellosen Vatikan an und alle gemeinsam macht Jagd auf den Studenten und seine Freunde, die auf der Suche nach der Kamera immer einen winzigen Schritt voraus sind.
Eschbach schafft eine spannungsgeladene Atmosphäre, bringt dem Leser die historischen Stätten in Israel näher und überrascht immer wieder mit unvorhersehbaren, aber plausiblen Wendungen – bis zu letzten Seite.
Großartig! Meiner Meinung nach muß sich „Das Jesus Video“ nicht hinter Dan Brown „Sakrileg“ verstecken!!
Matthias Koeberlin liest die Geschichte sehr ansprechend und ich war keine Minute von seiner Stimme genervt. Toll.
Von mir gibt es 8 von 10 Punkten für dieses Hörbuch.