Strauss, Britta: Schnee und Orchidee (2)


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Indigo und Jade
Teil 2: Schnee und Orchidee

Kurzbeschreibung:
Die Liebe eines Magiers ist das hellste Licht und die tiefste Dunkelheit.
Wüstendrachen, tödliche Orchideenwälder, Nebelwale und Feuervögel. Ihre Reise an Indigos Seite führt Jade durch legendäre Reiche und zeigt ihr Wunder, die all ihre Träume übersteigen. Doch unerbittlich neigt sich ihre gemeinsame Reise den Ende entgegen. Von Tag zu Tag wird der Gedanke an Indigos Verlust unerträglicher. Wird sie in der Lage sein, den Preis für seine Erlösung zu zahlen? Wird ihr das Unmögliche gelingen? Plötzlich steht Jade vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens. Und während die Liebe das Band zwischen ihr und Indigo unerbittlich fester webt, ergreift Königin Scylla die Chance, auf die sie lange gewartet hat.

Meine Einschätzung:
Ich bin nicht sicher, ob ich den zweiten, abschließenden Band überhaupt gelesen hätte, wenn ich nicht gleich beide zusammen bestellt hätte. Warum mich Band 1 nicht überzeugt hat, könnt Ihr hier nachlesen.
Im Grunde ändert sich an meiner Einschätzung auch mit zweiten Band nichts. Ich mag die beiden Hauptfiguren Jade und Indigo nicht. Außerdem ist mir die Geschichte einfach zu voll gepackt und die Beschreibungen der Landschaften, Figuren, Tiere sind mir an einigen Stellen zu farbig, prall, übertrieben??? Versteht jemand, was ich meine???
Vielleicht könnte man meinen Eindruck von der Geschichte mit einem riesen großen Wandgemälde beschreiben, total bunt und mit winzigen Figuren und Elementen bemalt, alle im Detail spannend und gut gemalt, aber von Weitem ist der Betrachter total überfordert.

Mein Fazit:
Mich konnte auch der zweite Band dieses märchenhaften Fantasy-Zweiteilers nicht überzeugen.

Strauss, Britta: Indigo und Jade (1)


Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Indigo und Jade
Teil 2: Schnee und Orchidee

Kurzbeschreibung:
Als die heimatlose Jade nach einem misslungenen Diebstahl von den Häschern der grausamen Königin Scylla gefangengenommen und misshandelt wird, glaubt sie, ihr Dasein sei zu Ende. Halbtot in den von gefährlichen Kreaturen bevölkerten Wäldern ausgesetzt, schließt sie mit ihrem Leben ab. Doch Indigo, ein mysteriöser Vagabund, scheint nur auf sie gewartet zu haben. Er rettet Jade das Leben und zwingt sie dazu, an seiner Seite auf eine lange Reise zu gehen. Eine Reise voller tödlicher Gefahren, deren Sinn und Ziel sie nicht kennt. Tausend Geheimnisse umgeben Indigo, unzählige Feinde verfolgen seine Spur. Jeder Tag und jede Nacht machen Jades Reisegefährten nur noch rätselhafter, doch sie ist entschlossen, die Wahrheit über ihn herauszufinden.

Meine Einschätzung:
Im Grunde verfügt die Geschichte über alle Zutaten, die ich mag: Märchenelemente, Magie, jede Menge Zauberwesen, bösartige Monster, Drachen, Einhörner, starke Frauenfiguren, eine Liebesgeschichte, …
Richtig gut gefallen haben mir die beiden bösen Königinnen. Wenn schon böse, dann richtig böse und richtig mächtig und skrupellos waten sie durch das Blut ihres Volkes. Du machst als Palastwache einen Fehler (oder auch nicht) – Kopf ab :-), Du kannst Deine Steuern nicht bezahlen – Kopf ab, etc.
Auch die erschaffenen blutrünstigen Monster sind lesenswert. Blutsaugende Kolibris, da muß man erst mal drauf kommen ;-).
Gerne mochte ich auch die Szenen, als Jade und ihr Bruder von den beiden Diebinnen gerettet werden und im Untergrund der Stadt lebten.

ABER (und ab hier lesen bitte nur die weiter, die das Buch selbst schon gelesen haben, denn ich muß wohl oder übel spoilern, wenn ich meine kritischen Gedanken ordentlich darlegen möchte.) …

Die Geschichte ist sehr komplex angelegt und ich habe den Eindruck, dass ich diese komplizierten, detailierten Zusammenhänge nicht immer richtig durchschauen konnte, aber dass kann natürlich auch an mir liegen ..

Es gibt in der Geschichte zwei richtig große Zeitsprünge (über mehrere 100 Jahre), die mich verwirrt haben und ich habe immer noch nicht verstanden, warum die sein mußten. Warum immer gleich in diesen Dimensionen??? 20 Jahre hätten doch auch gereicht.
Nach dem ersten Zeitsprung taucht die uralte Opalfüchsin auf – nach x100 Jahre – und erst um einiges später wird erklärt, dass sie ein magisches Wesen ist (zumindest habe ich das vorher nicht verstanden) und erhält eine entscheidene Rolle. Bis dahin ist sie ein Begleiterin nahezu ohne Funktion …
Nach dem zweiten Zeitsprung tauchen plötzlich noch zwei neue Figuren auf, die Begleiter des atlantischen Magiers, die nirgendwo eingeführt werden. Der Magier an sich ist eher ein Einzelgänger und warum er sich ausgerechnet diese beiden Gefährten ausgesucht hat, erschließt sich mir nicht.
Nun suche in Fantasy-Büchern nicht wirklich nach Logik, aber zumindest müssen mir die Dinge plausibel, in all ihrer Fantastik, erklärt werden.
Probleme habe ich auch mit der männlichen Hauptfigur Indigo, dem Magier. Er bekommt in der Geschichte unglaubliche Kräfte zugeschrieben, zerstört unter der Herrschaft des Fluches der bösen Königin Armeen mit einem Fingerschnippen, aber im Rest der Geschichte ist er immer am Ende seiner Kräfte, kurz vor dem Ausbrennen und der kleinste Zauber schwächt ihn. Leider habe ich nicht verstanden, warum das so ist oder habe ich die Erklärung überlesen???
Ja, das könnte schon sein, denn die Geschichte hat auch ihre Längen, die mich ungeduldig gemacht haben, sodass ich manchmal nur quer gelesen habe. Das kommt eigentlich nur vor, wenn mich die Geschichte nicht wirklich fesselt.
Denn leider hat mir auch die weibliche Hauptfigur Jade nicht so richtig gut gefallen. Da die Geschichte auch aus ihrer Perspektive erzählt wird, hat man einen guten Einblick in ihre Persönlichkeit – leicht zickig, aufbrausend, ängstlich, nervig, aber auch mutig und unerschrocken, aber gleichzeitig verkörpert sie auch eine reine Seele und die stelle ich mir irgendwie anders vor.
Gleichzeitig habe ich außerdem das Problem, dass ich mir nur schwer vorstellen kann, wie sich eine Persönlichkeit, die mehrere 1000 Jahre alt ist und keine kleinere Aufgabe hat, als die Menschheit zu beraten und zu beschützen, obendrein über mächtige Magie verfügt, aus einer anderen Welt stammt, sich in ein junges Mädchen verliebt. Echt jetzt????

Das sind natürlich alles vollkommen subjektive Lesegefühle meinerseits und andere Leser werden das ganz anders empfinden. Vielleicht war das einfach nicht die richtige Geschichte zur richtigen Zeit???

Mein Fazit:
Eine opulente Fantasy-Geschichte mit Märchenelementen und jeder Menge magischer Weser und gräßlicher Monster, die mich leider nicht restlos überzeugen konnte.

Estep, Jennifer: Spinnenkuss (1)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Elemental Assasin-Serie:
Teil 1: Spinnenkuss
Teil 2: Spinnentanz
Teil 3: Spinnenjagd
Teil 4: Spinnenfieber
Teil 5: Spinnenbeute
Teil 6: Spinnenfeuer
Teil 7: Spinnengift

Kurzbeschreibung:
Gin Blanco ist eine Auftragsmörderin, bekannt unter dem Namen „Die Spinne“. Geduldig liegt sie auf der Lauer, nähert sich ihren ahnungslosen Opfern und schlägt im richtigen Augenblick zu. Gnadenlos. Doch als sich ihr neuester Auftrag als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Elementarmagie braucht, ist Ablenkung – besonders in Form des sexy Detectivs Donovan Caine…

Meine Einschätzung:

Hmpf. Diese Serie steht schon soooo lange auf meinem Wunschzettel, weil sie natürlich genau meinem Beuteschema entspricht. Urban Fantasy mit starker Frauenfigur – mehrteilig :-).
Nun habe ich sie mir aber ausgerechnet als Hörbuch geschnappt und jetzt bin ich nicht ganz sicher, ob mir die Story überhaupt gefallen hat.
Ganz sicher bin ich allerdings, dass ich die Erzählerin Tanja Fornano für die falsche Besetzung halte. Gin ist ja eine Auftragsmörderin, die ihre Geschichte selbst erzählt und zu dieser Figur passt meiner Meinung nach die mädchenhafte, sanfte Stimme der Sprecherin überhaupt nicht. Ich finde einfach, dass sie nicht den richtigen Ton trifft für eine Frau, die ein brutales Leben führt und täglich um ihr Leben kämpft. Das kann man nicht so vorlesen, als sei es ein netter Frauenroman, in dem auch mal eben ein paar Vampire, Riesen und Zwerge umgebracht werden.
Neeeee.
Die Story an sich hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber von weiblichen Auftragsmörderinnen habe ich ja nun schon einiges gelesen und Gin sticht aus dieser Gruppe nicht besonders hervor. Ich gebe der Reihe aber noch eine Chance – als Buch …

Mein Fazit:
Dieses Hörbuch ist der Beweis, wie wichtig eine Stimme für mich sein kann. Leider trifft die Sprecherin überhaupt nicht den Ton, den ich mir gewünscht hätte und deshalb kann ich die Geschichte auch nur schlecht bewerten, die wahrscheinlich so schlechter wegkommt, als wenn ich sie gelesen hätte.

Schwartz, Richard: Das Auge der Wüste – Das Geheimnis von Askir (3)

Genre: High-Fantasy


Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Das erste Horn
Teil 2: Die zweite Legion
Teil 3: Das Auge der Wüste
Teil 4: Der Herr der Puppen
Teil 5: Die Feuerinseln
Teil 6: Der Kronrat

Kurzbeschreibung:
Auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen den zerstörerischen Thalak hat es den Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten in den Wüstenstaat Bessarein verschlagen. In der sengenden Hitze des exotischen Landes müssen sie zunächst Havalds Geliebte Leandra aus den Fängen skrupelloser Sklavenhändler befreien – und geraten dabei mitten in die Wirren des Thronfolgestreits, der die Hauptstadt Gasalabad erschüttert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein magisches Artefakt – das Auge von Gasalabad. Wird es den Gefährten gelingen, endlich den Weg ins Reich Askir zu finden?

Meine Einschätzung:
Und auch der dritte Teil dieser deutschen Fantasy-Serie hat mich vollkommen überzeugt. Ich finde die Geschichte keine Minute langweilig und folge den Gefährten begeistert in ihre Abenteuer. Bin schon auf der Jagd nach dem 4. Band :-).

Mein Fazit:
Lange Zeit hatte ich die Hoffnung auf tolle High-Fantasy-Serien fast begraben. Man soll nie die Hoffnung aufgeben :-)!!!

Schwartz, Richard: Die zweite Legion – Das Geheimnis von Askir 2


Genre: High-Fantasy


Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Das erste Horn
Teil 2: Die zweite Legion
Teil 3: Das Auge der Wüste
Teil 4: Der Herr der Puppen
Teil 5: Die Feuerinseln
Teil 6: Der Kronrat

Kurzbeschreibung:
Ein mysteriöser Wanderer aus dem legendären Reich Askir trifft im Gasthof »Zum Hammerkopf« ein. Er unterrichtet den Krieger Havald und die Halbelfe Leandra über die Zersplitterung des sagenhaften Reiches. Leandra, Havald und einige Gefährten machen sich auf zum magischen Portal, um die Bewohner Askirs davor zu warnen, dass der brutale Herrscher Thalak auch sie zu unterjochen droht. Das Portal soll die Gefährten unmittelbar nach Askir führen; doch stattdessen landen sie im gefährlichen Wüstenreich Bessarein …

Meine Einschätzung:
Ganz klassisch machen sich 7, sehr unterschiedliche Gestalten auf die Reise ins unbekannte Reich Askir. Natürlich haben sie mit diversen Hindernissen zu kämpfen: unwirtliche Gegenden mit überraschenden Wetterkapriolen, fiese, ekelige Monster, Drachen, gemeine Verfolger mit magischen Fähigkeiten, feindliche gesinnte Bewohner, ein fernes, fremdes Land mit Sitten, die sie nicht verstehen. Das ganze Programm also :-). Und dann werden sie auch noch getrennt!
Auch wenn sich die Geschichte im Anfangsteil ein klein wenig in die Länge zieht, nimmt sie anschließend Fahrt auf. Richard Schwartz glänzt zwar nicht mit sensationellen neuen Ideen, das Wüstenreich Bessarein mit seinen arabischen Anklängen kommt einem schon irgendwie bekannt vor, aber das Zusammenspiel der Hauptfiguren mit ihren interessanten Charakteren, ihren magischen und kämpferischen Fähigkeiten, die einige Überraschungen bereit halten und die neu hinzu kommenden Figuren, die mächtigen Feinde, die die Gruppe bedrohen – Hach! Ich liebe diese Geschichte.
Und weil sie an einer unmöglichen, weil total spannenden Stelle endet, liegt Band 3 schon bereit ;-).

Mein Fazit:
Gelungene und spannende Fortsetzung dieser Fantasy-Serie. Ich freue mich schon auf die nächsten Folgen.

Schwartz, Richard: Das erste Horn – Das Geheimnis von Askir 1

Genre: High Fantasy


Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Das erste Horn
Teil 2: Die zweite Legion
Teil 3: Das Auge der Wüste
Teil 4: Der Herr der Puppen
Teil 5: Die Feuerinseln
Teil 6: Der Kronrat


Kurzbeschreibung:

»Das Geheimnis von Askir« – vollständig und in neuer Ausstattung. Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus »Zum Hammerkopf« ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte untergegangene Reich Askir … Ein sensationelles Debüt mit einer intensiven, beklemmenden Atmosphäre, die in der Fantasy ihresgleichen sucht.

Meine Einschätzung:
Hach! Ich schwebe sozusagen im 7. Fantasy-Lesehimmel, denn ich habe eine für mich neue Serie entdeckt, die mich begeistert!
Endlich darf ich wieder von Kriegern lesen, deren Schwerter eigenwillig, geheimnisvoll und mächtig sind. Dunkle und lichte Elfen bevölkern eine mittelalterliche Welt, Magie wird gewirkt, uralte Portale öffnen den Weg in ferne Länder, werden von tapferen Soldaten und Zombie-Zwergen bewacht und die Bösewichte haben es auf nichts Geringeres als die Weltherrschaft abgesehen. 🙂 Herrlich!
In diesem ersten Teil findet die Handlung in einem abgelegenen Gasthof, der durch einen eisigen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten ist, statt. Die Stimmung ist wunderbar beklemmend und furchterregend. Die Gäste sind ein merkwürdiger, zusammengewürfelter gewalttätiger Haufen und die beiden Hauptfiguren Havald und Leandra sind wunderbar starke Charaktere mit Ecken und Kanten, ganz nach meinem Geschmack.
Davon will ich unbedingt noch mehr lesen und es warten ja mindestens noch 5 Folgebände auf mich :-).
Vielen Dank an meine Blogkollegin horrorbiene, die mich auf den Geschmack gebracht hat und mir einen weiteren „Schlafräuber“ beschert hat.
Wer behauptet, dass es keine tollen High-Fantasy-Romane aus deutscher Autorenhand gibt, kennt Richard Schwartz offensichtlich noch nicht.

Mein Fazit:
Ein klassischer, epischer High-Fantasy-Roman, wie ich ihn mag!

Paolini, Christopher: Eragon – Das Erbe der Macht (4)


Genre: High Fantasy, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter
Teil 2: Eragon – Der Auftrag der Ältesten
Teil 3: Eragon – Die Weisheit des Feuers
Teil 4: Eragon – Das Erbe der Macht

Kurzbeschreibung:
Das lang ersehnte, grandiose Finale der Eragon-Saga
Ein schrecklicher Krieg wütet in Alagaësia. Alle Völker haben sich zusammengeschlossen und ziehen in den Kampf gegen Galbatorix, den grausamen Herrscher des Imperiums. Eragon weiß, dass er und Saphira ihm irgendwann gegenüberstehen werden. Treue Gefährten kämpfen an seiner Seite, allen voran die wunderschöne, kluge Elfe Arya. Doch der finstere König ist nahezu unbesiegbar, denn er besitzt die Macht zahlloser Drachen, deren Seelenhort, den Eldunarí, er an sich gerissen hat. Ein neuer Drache und ein neuer Drachenreiter verändern das Kräfteverhältnis. Wird Eragon Galbatorix besiegen können? Oder muss er sich geschlagen geben? Eine Prophezeiung besagt, dass Eragon Alagaësia für immer verlassen wird …

Meine Einschätzung:
Zu meiner Einschätzung, die sich auf Band 3 bezieht, habe ich nichts Neues hinzufügen.
Ich liebe auch diesen Teil der Eragon-Saga und ich bin fast sicher, dass ich diese großartigen, ungekürzten Hörbücher irgendwann noch einmal hören werde.

Mein Fazit:
Für mich gehört die Eragon-Saga schon jetzt zu den Fantasy-Klassikern!

Buckley, Michael: Die Grimm Akten – Die Spur des Riesen

Genre: Kinderbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Die Grimm Akten – Die Spur des Riesen
Teil 2: Die Grimm Akten – Ach, wie gut, dass niemand weiß …

Kurzbeschreibung:
Sabrina und Daphne können es kaum glauben. Sie sollen tatsächlich die Nachfahren der berühmten Brüder Grimm sein! Doch damit nicht genug: All die bekannten Märchenfiguren sind keine erfundenen Gestalten, sondern es gibt sie wirklich! »Grimms Märchen« sind Aufzeichnungen von Verbrechen, die die Familie über Jahrhunderte gesammelt hat! Sabrina und Daphne stehen nun vor einer wichtigen Aufgabe: Sie sollen in die Fußstapfen ihrer Großmutter treten und als Märchendetektive für Ordnung sorgen. Ihr erster Fall: Ein Riese, der in der Stadt sein Unwesen treibt …

Meine Einschätzung:

Ich finde es ja schon interessant, dass die Märchen der Brüder Grimm in den USA offenbar so populär sind, dass ihre Geschichten in den unterschiedlichsten Versionen veröffentlich werden. Man denke nur an die Kino-Märchenfilme des letzten Jahres und die Mystery-Krimi-Fernsehserie, die zur Zeit läuft.
Mir soll es recht sein, denn ich liebe Märchen in jeglicher Form und auch „Die Grimm Akten“ spielen unterhaltsam und modern mit dem Genre.
Ein klein wenig fühlte ich mich an „Fabelheim“ erinnert, das mir ja auch gut gefallen hat.

Mein Fazit:
Ein spannendes Kinderbuch mit Märchenbezug für furchtlose Leseratten ab 10 Jahren.

Tolkien, J.R.R.: Der Hobbit

Genre: Fantasy, Hörbuch

Meine Einschätzung:
Dieses monumentale Hörspiel habe ich nach langer Zeit mal wieder hervorgekramt, weil ich mich schon so auf den Film, der im Dezember rauskommt, freue. Dieses Hörspiel hat der WDR zusammen mit allen drei Teilen „Herr der Ringe“ für das Radio inszeniert und ich war und bin immer noch begeistert davon, denn so stelle ich mir ein Hörspiel vor. Opulent, mit passenden tollen Geräuschen untermalt, Stimmen, die mir unter die Haut gehen, …
Sicher, auch für dieses Hörspiel wurde das Original verkürzt, aber das ist an keiner Stelle so, dass man den Faden der Geschichte verliert.
Ganz besonders gut gefallen und belustigt hat mich der Sprachstil von Tolkien, der so richtig schön altmodisch ist. Wenn Bilbo mit den Zwergen spricht, bleibt er immer so wunderbar höflich, selbst während der größten Katastrophen.

Mein Fazit:
Ein grandioses Hörspiel!

Hines, Jim C.: Drei Engel für Armand (1)

Genre: Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Drei Engel für Armand
Teil 2: Die fiese Meerjungfrau
Teil 3: Rotkäppchens Rache
Teil 4: Dämon, Dämon an der Wand

Klappentext:
Die Märchenwelt: Ein sonniges Land mit blauen Bächen, wo weiße Häschen über grüne Wiesen hoppeln. Oft enden solche Geschichten mit: „Und sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage …“ Wissen Sie was? Das ist alles gelogen! Danielle Whiteshore (alias Aschenputtel) lebt nicht in einer solchen Welt. Ihre Stiefschwester beherrscht plötzlich machtvolle Magie und entführt Danielles Gatten, Prinz Armand. Nun braucht Danielle die Hilfe des königlichen Geheimdienstes: Talia (alias Dornröschen), ihres Zeichens Meisterin des Kampfes, und Schnee (alias Schneewittchen), eine Expertin in Spiegelmagie und Extrem-Flirten. Gemeinsam machen sie sich auf die Jagd. Drei engelsgleiche Gestalten, die alles kurz und klein hauen …

Meine Einschätzung:
Das ist endlich mal wieder ein richtig guter Klappentext, der den Inhalt und vor allem den witzig-ironischen Unterton dieser Märchenadaption widerspiegelt – soll heißen, wem der Klappentext gefällt, dem sollte auch das Buch gefallen (denke ich).
Ich fand es auf jeden großartig, denn der Roman bietet alles, was mir gefällt: Märchenbezug, starke weibliche Protas mit Ecken und Kanten, witzige Dialoge und jede Menge Anspielungen auf die Originalmärchen, scharenweise Kobolde, Hexen, Gnome, Elfen, Der schwarze Mann!!!!, spannende Action-Szenen, die ich förmlich vor mir gesehen habe und natürlich ein Happy-End 😉 (wobei ich mich natürlich schon frage, wie es mit der jungen Familie weitergehen wird, da steht ja noch eine fiese Prophezeiung aus???).
Besonders gut gefallen hat mir, wie der Autor die drei Prinzessinnen charakterisiert. Bei aller Action kommen doch auch die leisen Töne nicht zu kurz, die von den traurigen, dramatischen Ereignissen in der Vergangenheit der Mädchen erzählen.
Wie schon der Titel suggeriert, kann man durchaus Parallelen zu den „Drei Engel für Charlie“ ziehen, aber das hat nicht überhaupt nicht gestört.
Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächsten beiden Teile der Serie.

Mein Fazit:
Wer Spaß an einer actionreichen, witzigen Märchenadaption hat, wir „Drei Engel für Armand“ lieben.

Funke, Cornelia: Reckless – Steinernes Fleisch

Genre: Fantasy, Fantasy für Kinder ab 13 Jahren
Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Reckless – Steinernes Fleisch
Teil 2: Reckless – Lebendige Schatten
Teil 3: Reckless – Das goldene Garn
Teil 4: Reckless – ????

Klappentext:
Jacob Reckless hat einen Fehler gemacht nach all den Jahren der Vorsicht: Sein Bruder Will ist ihm hinter den Spiegel gefolgt. In eine Welt, in der die dunkelsten Märchen wahr sind und der Fluch einer Fee Steinernes Fleisch sät. Viele Jahre lang hat diese Welt für Jacob Zuflucht und Zuhause bedeutet, und er hat als Schatzjäger für Kaiser und Könige die magischen Dinge gesucht, die sich in ihren Wäldern und Hügeln verbergen. Aber als Wills Haut sich in Jade verwandelt, muss Jacob nur noch eines finden: die Medizin, die seinen Bruder rettet.

Meine Einschätzung:
Dieses Buch hat alle Zutaten, die ich an einem Fantasy-Roman schätze. Eine komplexe, alternative Welt mit allerlei fantastischen Geschöpfen, bekannte Märchenelemente werden neu interpretiert und der Held wird auf eine epische Reise geschickt, um seine Aufgabe im Kampf gegen das Böse zu lösen.
Soweit – so gut.
Frau Funkes bildreiche Sprache sorgt auch dafür, daß der Leser die Szenerie vor seinem inneren Auge erscheinen lassen kann, aber …
Ja, das große Aber. Wie schon in der Tintenherztrilogie lassen mich die Hauptcharaktere kalt. Ich kann gar nicht genau erklären, woran das wirklich liegt, aber Jacob ist zumindest für mich keine Identifikationsfigur, noch viel weniger Clara, die komplett blass und nahezu unsichtbar bleibt und auch „Fuchs“, eine Figur, die von vielen Lesern zum Liebling erkoren wird, konnte mein Herz nicht recht erobern.
Reckless konnte mein Leserherz leider nicht erobern. Kein „Ich muß das Kapitel unbedingt zu Ende lesen, auch wenn mir gleich die Augen zufallen und ich es morgen früh bereuen werde.“
Ich würde ja sagen, das liegt einzig und allein an mir, aber meine beiden Mädels, die durchaus für epische Geschichten zu begeistern sind und viel und gerne lesen, haben Reckless unbeendet mit einem Schulterzucken beiseite gelegt.

Mein Fazit:
Ein handwerklich sicher meisterhafter Fantasyroman, dem aber aus meiner Sicht das Herz fehlt.

PS: Die Lesung des Hörbuches von Rainer Strecker ist sehr stimmungsvoll.