Janz, Tanja: Wintermeer und Bernsteinherzen

Genre: Liro, Weihnachtsbuch

Kurzbeschreibung:
Als Finja vor dem alten Barnsteenhus in St. Peter-Ording steht und tief einatmet, spürt sie es deutlich: Über diesem Ort liegt ein besonderer Zauber. Zu gern möchte Finja mehr über das schneebedeckte Reetdachhaus herausfinden. Denn es ist die perfekte Immobilie für ihren Auftraggeber. Doch während sie in die Geschichten und Legenden des Hauses eintaucht, lernt sie den geheimnisvollen Jesper kennen. Und schon bald wünscht Finja sich, dieser nordfriesische Winter möge niemals enden. Aber sie muss zurück nach Hamburg und ihren Maklervertrag erfüllen.

Meine Einschätzung:
Auf dem Cover glitzern die Eiskristalle, beim Lesen habe ich automatisch Lust auf Friesentorte und heiße Schokolade und genauso ist die Geschichte. Warmherzig, mit viel Liebe zum Detail und mit einer großen Prise SPO. Herrlich.
Ich finde auch, dass die Autorin von Roman zu Roman ihren Stil verbessert, die Figuren bekommen mehr Tiefe, die Dialoge sind besser und die Beschreibungen des Settings farbiger.

Mein Fazit:
Ein warmherziger, romantischer Weihnachtsroman ohne die amerikanischen Superkitschklischees, die man sonst so findet (und die ich nicht so mag …).

Oswald, Susanne: Neubeginn im kleine Strickladen in den Highlands (4)

Genre: Liro, zeitgenössisch

Reihenfolge der „Strickladenserie“:
Teil 1: Der kleine Strickladen in den Highlands
Teil 2: Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands
Teil 3: Neues Glück im kleinen Strickladen in den Highlands
Teil 4: Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands

Kurzbeschreibung:
Der Nebel über dem Loch Lomond, die kühle Herbstsonne, die über den Hügeln der Highlands aufgeht. Amely liebt die frühen Stunden des Tages, wenn sie allein durch die Landschaft streift und sich Zeit nimmt, für ihre Erinnerungen, bevor sie sich wieder zu ihren Freunden gesellt und die Tage mit Nadeln und Wolle auf dem Schoß im kleinen Strickladen verbringt. Erst vor kurzem hat sie ihre Mutter verloren und konnte nicht anders, als aus ihrem bisherigen Leben zu fliehen, vor der Trauer und der Einsamkeit. Doch Amely ist klar, dass sie sich nicht ewig verstecken kann. Sie beschließt, nach Edinburgh zurückzukehren und sich ihren Ängsten zu stellen. Doch das Schicksal scheint andere Pläne zu haben. Als Amely zufällig ein altes Anwesen entdeckt, das zum Verkauf steht, beginnt sie neuen Mut zu schöpfen.

Meine Einschätzung:
Hach und wenn die Welt durchdreht und ich mich angesichts der Nachrichtenlage am liebsten verstecken würde, dann am besten mit einem Roman aus dieser Reihe ;-).
Ein idyllisches Dorf in Schottland mit einem romantischen Wolllädchen, Schafen, Pferden und Alpakas, backenden und strickenden Großmüttern, wundervollen Freundinnen, robusten Schotten mit den Herzen am rechten Fleck – fertig ist ein warmherziges Märchen.
Da die Autorin selbst eine versierte Strickerin ist, erhält die geneigte Leserin wundervolle Tipps zu verschiedenen Garnen und sogar am Ende Anleitungen zu denen im Buch vorgestellten Strickwerken.
Wundervoll!

Mein Fazit:
Ein warmherziger, zeitgenössischer Liro mit tollem Strickcontent.

Oswald, Susanne: Inselglück im kleinen Strickladen

Genre: Liro, zeitgenössisch

Reihenfolge der Serie „Amrum“:
Teil 1: Ein Jahr Inselglück
Teil 2: Verliebt im Café Inselglück
Teil 3: Inselglück im kleinen Strickladen

Reihenfolge der „Strickladenserie“:
Teil 1: Der kleine Strickladen in den Highlands
Teil 2: Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands
Teil 3: Neues Glück im kleinen Strickladen in den Highlands

Kurzbeschreibung:
Maschenliebe und Schäfchenwolle
Es gibt kaum Schöneres als Yoga am Amrumer Strand. Um das mit anderen Menschen zu teilen, will Elisabeth eine Yogaschule eröffnen. Ihre Freundin Fenja ist begeistert und entwirft eine Entspannungs-Kollektion für ihr Modelabel – einschließlich selbstgestrickter Yogasocken. Ein Glück, dass sie zufällig Urlauberin Maighread trifft. Die Inhaberin eines Strickladens in Schottland ist genau die Richtige, um Fenja mit Tipps und Tricks in Sachen Wolle zur Seite zu stehen.

Meine Einschätzung:
Zeitgenössische Liros sind ja sonst eher nicht so mein Fall, aber wenn in der Geschichte nahezu alle meine Hobbies und noch meine Lieblingslandschaft vorkommt, dann kann ich doch nicht widerstehen.
Die Autorin schreibt eine wunderbar warmherzige Geschichte mit liebenswerten Charakteren, kennt sich wirklich mit Wolle und Stricken aus (am Ende des Romans gibt es wieder Strickanleitungen von ihr) und ich bin sicher, dass sie Yoga tatsächlich selbst praktiziert und Amrum richtig gut kennt, denn das merkt man diesem Roman an. Ich mag ihren Schreibstil und ihre Ideen und sehr bewundert habe ich die „Nixchen“, kleine Reime in einer bestimmten Form. Wunderschön.
Dieser Roman gehört eigentlich zur „Amrum-Reihe“, die ich natürlich auch noch lesen werde, aber Maighread aus der „Strickladen-Serie“, die hier ihren Urlaub verbringt, verbindet die beiden Serien.

Mein Fazit:
Liebenswerter Roman über wahre Freundschaft, Nordseeliebe und das Stricken.

Janz, Tanja: Friesenwinterzauber

Genre: Liro, zeitgenössisch, Weihnachtsroman

Kurzbeschreibung:
Alle schwärmen von der schönsten Zeit im Jahr, doch Isabel möchte sich am liebsten den gesamten Winter über verkriechen. Da bittet ihre alte Nachbarin Helma Osterfeld sie, sie nach St. Peter-Ording zum Wiedersehen mit ihrer Schwester zu begleiten. Isabel muss nicht lange überlegen und spürt beim Blick auf Salzwiesen und Wattenmeer bald den heilsamen Zauber der nordfriesischen Winterlandschaft. Und nicht nur das. Es scheint, dass sie sich diesem Ort nicht ohne Grund so verbunden fühlt. Findet sie im alten Haubarg womöglich, wovon sie ein Leben lang geträumt hat: ihre Familie?

Meine Einschätzung:
Das ist mein dritter, winterlicher Roman der Autorin und er hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag es, wie die Autorin Sankt Peter Ording schildert und ich mag auch ihre Figuren, die alle liebenswert und interessant sind. Natürlich gibt es ein Happy-End und das kann ich gerade gut gebrauchen.

Mein Fazit:
Ein sehr schöner, romantischer, winterlicher Roman, der in meinem Lieblings-Sommerurlaubsort spielt.

Schaler, Karen: Das wunderbare Weihnachtshotel

Genre: Liro, zeitgenössisch, Weihnachtsbuch

Kurzbeschreibung:
Haley Hanson, weiblicher Weihnachtsmuffel, arbeitet in einer Werbeagentur in Boston und flieht normalerweise um diese Zeit in die Karibik. Sie ist ehrgeizig, zur Partnerschaft in der Firma fehlt ihr nur noch der Etat einer Spielzeugfirma. Ihr Boss schickt sie ins »Christmas Camp« in ein Hotel in den Bergen, damit sie in Weihnachtsstimmung kommt. Sie will die Aktivitäten dort so schnell wie möglich abarbeiten, doch dann verliebt sie sich in den attraktiven Jeff, den Sohn des Besitzers. Als Jeff mitbekommt, dass Hayley seinem Vater geschäftlich unter die Arme greifen will, fühlt er sich von ihr verraten. Nun braucht es mehr als ein bisschen Weihnachtszauber, um die beiden zusammenzuführen.

Meine Einschätzung:
Ich kann ja wirklich eine gehörige Portion Kitsch und Romantik ab, aber dieser Roman ging mir tatsächlich auf die Nerven. Die Figuren sind eindimensional, der amerikanische Weihnachtskitsch geht mir eh auf die Nerven und gut geschrieben ist der Roman auch nicht.

Mein Fazit:
Zuviel Kitsch, zu wenig Inhalt und Substanz. Neee, dieser Roman war nix für mich.

Oswald, Susanne: Neues Glück im kleinen Strickladen in den Highlands (3)

Genre: Liro

Reihenfolge der „Strickladenserie“:
Teil 1: Der kleine Strickladen in den Highlands
Teil 2: Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands
Teil 3: Neues Glück im kleinen Strickladen in den Highlands
Teil 4: Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands

Kurzbeschreibung:
Im beschaulichen Callwell ist Ruhe eingekehrt. Maighreads kleiner Strickladen findet immer mehr Zulauf. Und auch Chloe ist glücklich mit ihrer Entscheidung für den Loch Lomond. Doch zu viel Beschaulichkeit ist auch nicht das Wahre, und so planen die Freundinnen ein Handarbeitsfestival am Ufer des Sees. Wollhändler, Handfärber, Spinner und Designer werden eingeladen, Wettbewerbe und Handarbeitskurse geplant. Doch als Maighreads Freund Joshua bei einem Sturm in Not gerät, scheinen sich dunkle Wolken vor das Glück zu schieben.

Meine Einschätzung:
In Zeiten, in denen schlechte Nachrichten sich häufen, die Stimmung angespannt ist, kann ich so liebevolle, unterhaltsame, unaufgeregte Bücher sehr gut gebrauchen.
Na gut, unaufgeregt stimmt nicht ganz, denn was mit Joshua passiert ist ganz schön spannend 😉 und ich habe auch mit den Mädels gelitten, denn wenn man ein Fest oder ein Handarbeitsfestival organisiert, kann alles Mögliche schief gehen. Das kenne ich nur zu gut …
Auch in diesem Band gibt es wieder die Anleitungen zu den Strickprojekten, die im Roman angesprochen werden. Übrigens kann man die Modelle auf der Instagram-Seite der Autorin bewundern. 😉

Mein Fazit:
Susanne Oswalds Highland-Stricklädchen-Serie ist eine wunderbare Symbiose meiner beiden Lieblingshobbies Lesen und Stricken und hebt meine Laune. Wunderbar.

Riley, Lucinda: Mondschwester (5)

Genre: Hörbuch, Liro, zeitgenössisch

Reihenfolge der Serie „Die Sieben Schwestern“:
Teil 1: Die sieben Schwestern
Teil 2: Die Sturmschwester
Teil 3: Die Schattenschwester
Teil 4: Die Perlenschwester
Teil 5: Die Mondschwester
Teil 6: Die Sonnenschwester
Teil 7: Die verschwundene Schwester

Kurzbeschreibung:
Tiggy d’Aplièse hatte schon als Kind eine innige Beziehung zu Tieren. Als die junge Zoologin das Angebot von Charlie Kinnaird erhält, auf seinem Anwesen in den schottischen Highlands Wildkatzen zu betreuen, zögert sie nicht lange. Dort trifft sie auf Chilly, einen weisen, alten Zigeuner aus Andalusien – eine schicksalhafte Begegnung. Denn er hilft Tiggy, das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Sie reist nach Granada, wo sie dem glamourösen Lebensweg ihrer Großmutter Lucia folgt, einer berühmten Flamenco-Tänzerin. Und Tiggy versteht endlich, welch großes Geschenk ihr zur Stunde ihrer Geburt zuteil wurde…

Meine Einschätzung:
Mit dem 5. Teil der Serie habe ich mich etwas schwer getan. Tiggy selbst und ihre Geschichte fand ich sehr schön, aber die Rückblenden zu Ihrer Urgroßmutter, der andalusischen Flamencotänzerin fand ich anstrengend.
Die Gitanos lebten damals in unvorstellbar armen Verhältnissen in Höhlenwohnungen in Granada. Das habe ich mir per Google tatsächlich mal angeschaut und werde diesen Stadtteil ganz sicher besichtigen, wenn ich Granada einmal besuche.
Schwer getan habe ich mich auch mit dem weißen Hirsch. Da hat die Autorin doch ein klitzekleines Bisschen übertrieben.

Mein Fazit:
Unterhaltsam, wie alle Bücher der Serie, aber mir war von allem ein klein wenig zu viel dabei ;-). Zuviel Drama, zuviel Kontrast, zuviel Gedöns …

Günak, Kristina: Kaputte Herzen kann man kleben

Genre: Liro, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Hebamme Luisa ist alleinerziehend. Ihr Ex entzieht sich seinen Verpflichtungen, wo er kann. Als Luisas Rücken die Notbremse zieht, muss sie mit ihrer kleinen Tochter eine Auszeit nehmen: bei der exzentrischen Tante in St. Peter-Ording. Die geschickten Hände des verschlossenen Physiotherapeuten Tom helfen ihr wieder auf die Beine, doch die Seele will nicht recht nachziehen. Bis sie am Strand auf ein Grüppchen Frauen trifft, das es sich zum Motto gemacht hat, fünfe gerade sein zu lassen. Und auch Tom ist auf einmal nicht mehr so verschlossen …

Meine Einschätzung:

Als hätte die geschätzte Autorin geahnt, was mein Leserinnenherzchen gerade verlangt:
Eine herzerwärmende Liebesgeschichte, die an einem meiner Herzensorte spielt!
Besonders gut hat mir gefallen, wie einfühlsam sie die Situation der alleinerziehenden Luisa schildert. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und kann nur jede Frau und jeden Mann bewundern, die Kinder und Beruf alleine wuppen müssen.

Mein Fazit:
Eine herzerwärmende Liebesgeschichte, die an einem meiner Herzensorte spielt!

Roberts, Nora: Fliedernächte (3)

Genre: Liro, zeitgenössisch

Reihenfolge der Blütenserie:
Teil 1: Rosenzauber
Teil 2: Lilienträume
Teil 3: Fliedernächte

Kurzbeschreibung:
Harte Schale, weicher Kern – das ist Ryder Montgomery. Der attraktive Bauunternehmer ist einer der begehrtesten Junggesellen der Stadt – die Frauen liegen ihm zu Füßen. Nur Hope Beaumont, die Direktorin seines Hotels, dem Boons-Boro Inn, zeigt sich von ihm unbeeindruckt. Doch lange ist auch sie gegen Ryders rauen Charme nicht gefeit, und nach einem Kuss an Silvester knistert es gewaltig. Doch dann wird die schöne junge Frau von ihrer Vergangenheit eingeholt. Hope so verletzlich zu sehen, ruft einen Beschützerinstinkt in Ryder hervor, mit dem er nie gerechnet hätte, und er merkt, wie viel sie ihm inzwischen bedeutet …

Meine Einschätzung:
Hach, sehr schön. Mit Ryder und Hope findet die Serie einen würdigen, schönen Abschluss.

Mein Fazit:
Ein typischer Roberts: eine Prise Spannung, liebenswerte Protagonisten, süße Hundewelpen (wahlweise Ponies, Katzen, …. ;-)) und ein herzerwärmendes Happy-End. Was will Frau mehr?

PS: Aber wo in diesem Roman Flieder vorkommt? Ich habe keinen gefunden … Seltsame Titelwahl

Roberts, Nora: Lilienträume (2)

Genre: Liro, zeitgenössisch

Reihenfolge der Blütenserie:
Teil 1: Rosenzauber
Teil 2: Lilienträume
Teil 3: Fliedernächte

Kurzbeschreibung:
Listen, Pläne, Organisation – Owen Montgomery hat alles im Griff. Zumindest beruflich. Der Umbau des alten Hotels, den er zusammen mit seinen Brüdern Beckett und Ryder und ihrer Mutter in Angriff genommen hat, geht gut voran und auch sonst läuft in seinem Leben alles wie geplant. Doch eine Sache hat er nicht auf einer Liste stehen gehabt: seine Jugendliebe Avery MacTavish. Denn der Rotschopf schleicht sich immer öfter in seine Gedanken, die sich doch eigentlich mit Inneneinrichtungen und der großen Eröffnung des BoonsBoro Inn beschäftigen sollten. Ist seine erste große Liebe vielleicht die Liebe seines Lebens?

Meine Einschätzung:
Herrlich! Liebesromane von Nora Roberts sind garantiert unterhaltsam. Wie macht sie das nur? Ob sie ein Team hat, dass sich immer in die entsprechenden Themen einarbeitet? Hier die Restaurierung eines historischen Hotelbaus?
Jedenfalls fand ich die Schilderungen der Renoniverungen und Umbauten interessant und unterhaltsam und natürlich auch die Liebesgeschichte von Owen und Avery nach dem Motto „1000 Mal berührt, 1000 Mal ist nichts passiert …“

Mein Fazit:
Schöner, zeitgenössischer Liro, der nur die Lilien vermissen lässt 😉

Roberts, Nora: Rosenzauber (1)

Genre: Liro, zeitgenössisch

Reihenfolge der Blütenserie:
Teil 1: Rosenzauber
Teil 2: Lilienträume
Teil 3: Fliedernächte

Kurzbeschreibung:
Beckett Montgomery liebt seine Heimatstadt Boonsboro, wo er zusammen mit seinen beiden Brüdern begonnen hat, ein altes Hotel in ein modernes Bed & Breakfast umzubauen. Vor allem aber liebt er Clare Brewster, die nach dem Tod ihres Mannes nach Boonsboro zurückgekehrt ist und dort die Buchhandlung führt. Beckett hat es nie gewagt, Clare seine Gefühle zu offenbaren. Doch als die Eröffnung des „BoonsBoro Inn” näher rückt, fasst er schließlich Mut und bietet Clare eine private Führung an – denn jedes Zimmer ist nach einem großen Liebespaar benannt. Und tatsächlich scheint seine Idee die Bücherliebhaberin zu verzaubern. Aber Beckett ist nicht der Einzige, der Clares Herz gewinnen möchte

Meine Einschätzung:
Hach, und wenn man als Leserin ein paar enttäuschende Bücher hinter sich hat, dann kann ein Liro von Nora Roberts eine wahre Wohltat sein.
(Bin sicher, dass da die Meinungen auseinander gehen ;-))
Sie schafft es einfach, ihren Figuren Leben einzuhauchen, sie beschreibt so bildhaft und liebevoll sämtliche Details, die für die Geschichte wichtig sind, dass ich Regieanweisungen für eine Verfilmung geben könnte.
Die Protagonisten sind liebenswert und ihre Gefühle und Stimmungen nachvollziehbar.
Die Krönung in dieser Reihe ist das Hotelgespenst. Sehr witzig.
Irritierend finde ich eigentlich nur die deutschen Titel der Buchreihe.
Blumen und in diesem Band Rosen spielen nicht die geringste Rolle. Seltsam.

Mein Fazit:
Garantiertes, schönes Happy-End, liebenswerte Figuren, ein wenig Spannung und schon habe ich sehr, sehr schöne Lesestunden! Danke.

Oswald, Susanne: Der kleine Strickladen in den Highlands

Genre: Roman, zeitgenössisch

Reihenfolge der Serie:
Reihenfolge der „Strickladenserie“:
Teil 1: Der kleine Strickladen in den Highlands
Teil 2: Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands
Teil 3: Neues Glück im kleinen Strickladen in den Highlands
Teil 4: Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands

Kurzbeschreibung:
Eisige Winde fegen über den Loch Lomond, und die Hügel der Highlands glühen in den Farben des Herbstes. Erst seit Kurzem weiß Maighread, dass in dieser zauberhaften Landschaft ihre Wurzeln liegen, denn hier lebt ihre Großmutter. Vielleicht ist ein Ausflug in die Vergangenheit ihrer Familie genau die Ablenkung, die sie nach der Trennung von ihrem Freund braucht. Allerdings ist Maighreads Großmutter vorerst alles andere als begeistert vom Auftauchen ihrer Enkelin. Aber Maighread hat genug zu tun, schließlich hat der gemütliche Wollladen in dem kleinen Ort am Loch Lomond ihren heimlichen Traum von solch einem Strickparadies geweckt. Vielleicht ist es genau diese Leidenschaft für das Handarbeiten, die Maighread und ihre Großmutter näher zusammenbringt.

Meine Einschätzung:
Ein zeitgenössischer Liro, in dem es unter anderem ums Stricken geht? 🙂 Wie herrlich ist das denn? Stricken ist nämlich mein zweites, intensiv betriebenes Hobby.
Das Thema Stricken wird von der Autorin mit viel Liebe und Sachkenntnis behandelt, es gibt sogar im Buch die passenden Strickanleitungen. Sehr schön.
Gelernt habe ich auch etwas über engliche Schafrassen, das hat mir auch richtig gut gefallen.
Unzufrieden bin ich nur mit der Liebesgeschichte. Die Autorin bedient sich eines Plottwists, den ich nicht ausstehen kann. Aber da will ich mal ein Auge zudrücken.

Mein Fazit:
Ein Roman, wie für mich geschrieben. Ich liebe Geschichten, die in Schottland spielen und bin eine leidenschaftliche Strickerin. Da sind kleine Schwächen im Erzählstil und im Plot nicht so schwerwiegend.

Janz, Tanja: Friesenherzen und Winterzauber

Genre: Hörbuch, Liro, Weihnachtsbuch

Kurzbeschreibung:
Die Hamburgerin Ellen muss vor ihrem Liebeskummer fliehen. Wie soll die Autorin da bloß für ihr neues Buch in Romantik schwelgen? Auf nach St. Peter Ording. Sofort ist sie verzaubert von den vereisten Salzwiesen, der Weite des Strandes und dem gemütlichsten Teeladen der Welt. Und von einem geheimnisvollen Briefkasten neben dem alten Leuchtturm. Ihm vertraut sie einen Brief mit ihren Gefühlen an. Was sie nie erwartet hätte: Am nächsten Tag erhält sie eine Antwort.

Meine Einschätzung:
Ich hatte Lust auf einen harmlosen, netten Liebesroman mit winterlichem Flair und einem schönen Happy-End und genau das habe ich mit diesem Roman von Tanja Janz bekommen. Und zusätzlich hat sie mich noch an einen meiner Herzensorte in Gedanken versetzt, da die Geschichte in Sankt Peter Ording spielt. *schmacht*
Normalerweise fremdle ich ja mit Frauenstimmen, aber Anne Moll hat das Hörbuch sehr nett* eingelesen.

*und „nett“ ist nicht die kleine Schwester von „du weißt schon wem“, sondern ein ganz normales Adjektiv!

Mein Fazit:
Friesischer Tee, ein einsamer Leuchtturm, ein knurriger Friese, ein Schneesturm und ein Happy-End. Bei mir darf es im Moment gerne kitschig sein ;-).

Morgan, Angie: Tage in den Highlands

Genre: Liro, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Endlich tritt Meg ihre Reise nach Schottland an. Schon seit einer halben Ewigkeit träumt sie von grünen Bergen, tiefblauen Seen und geheimnisvollen Schlössern. Doch bereits am Flughafen von Edinburgh treten die ersten Komplikationen auf. Zuerst springt Megs Reisebegleitung ab und dann wird ihr auch noch klar, dass in Schottland Linksverkehr herrscht. Trotzdem schafft Meg es irgendwie in die lang ersehnten Highlands, und sie kann es kaum erwarten in ihre gemütliche Unterkunft zu kommen. Was sie nicht weiß: Bei ihrer Unterkunft handelt es sich um das Anwesen des geheimnisvollen und unverschämt attraktiven Schotten Finn.

Meine Einschätzung:
In Anbetracht der anstrengenden Zeit, die wir gerade alle durchleben, bin ich sehr geneigt, mich mit Liros bei Laune zu halten. Aber wie schon bei „Rau wie Eisen“ erwähnt, sollten mir die Charaktere einigermaßen sympathisch sein.
In diesem Fall fand ich die weibliche Protagonistin einfach nur anstrengend. So eine klischeehafte, typische Amerikanerin, ohne Selbstbewußtsein und obendrein noch ein ziemlicher Jammerlappen. Und auch die männliche Hauptfigur war in meinen Augen schwach besetzt. Abgesehen von seinem äußerlichen Attributen war er nicht gerade überzeugend im Auftreten.
Naja, ich habe hier und da einfach ein paar Seiten überblättert und bin nur dran geblieben, weil mir die Schilderungen von Schottland ganz gut gefielen und ich natürlich wissen wollte, wer der Mörder ist. (Wozu man auch nicht Agatha Christie sein musste …)

Mein Fazit:
Entbehrlicher Schottland-Liro. Da muss ich mir noch nettere heraussuchen.

Roberts, Nora: Nächte des Sturms (2)

Genre: Liro, zeitgenössisch

Reihenfolge der Serie: Sturm-Trilogie
Teil 1: Insel des Sturms
Teil 2: Nächte des Sturms
Teil 3: Kinder des Sturms

Kurzbeschreibung:
Tagträume scheinen dem musikalisch hochbegabten Shawn Gallagher neben seiner Tätigkeit als Koch im familieneigenen Pub völlig zu genügen. Weder Brenna O’Toole, seine beste Freundin, noch seine Geschwister Aidan und Darcy können verstehen, dass er nicht mehr aus seinem Talent macht. Doch seine Sehnsüchte liegen in einer anderen Welt voller Musik, Mythen und Magie – bis sich ganz heimlich und völlig unerwartet die Liebe zu einem temperamentvollen rothaarigen Lockenkopf in sein Herz schleicht …

Meine Einschätzung:
Nach Aidan, dem ältesten Bruder, der drei Gallaghers, dreht sich dieser Band um Shawn. Seine Beziehung zur Brenna könnte man schön mit dem Titel „Tausend Mal berührt, tausend Mal ist nicht passiert“ hinterlegen.
Ein klein wenig plätschert die Geschichte vor sich hin, aber es muss ja auch nicht immer hektisch und aufregend sein, oder?

Mein Fazit:
Lust auf einen romantischen Ausflug nach Irland mit garantiertem Happy End ;-), dann schnappt Euch die Reihe.

Roberts, Nora: Insel des Sturms (1)

Genre: Liro, zeitgenössisch

Reihenfolge der Serie: Sturm-Trilogie
Teil 1: Insel des Sturms
Teil 2: Nächte des Sturms
Teil 3: Kinder des Sturms

Kurzbeschreibung:

Aidan Gallagher kehrt nach Jahren des Reisens in sein kleines irisches Heimatdorf zurück, um den Pub seines Vaters zu übernehmen. Wie magnetisch wird er von einer unbekannten, schönen Frau – Jude Murray – angezogen. Vorsichtig beginnt er, die Fremde mit Geschichten von den Geheimnissen Irlands zu umwerben. Und bald stellt Jude fest, dass dieser Mann mit den Augen eines irischen Sturms sie nicht nur fasziniert, sondern auch auf tiefe, rätselhafte Weise ihre Seele berührt …

Meine Einschätzung:
Offenbar ist die Frau Leseratteffm gerade auf dem Liro-Pfad :-). Jedenfalls ist Nora Roberts eine Meisterin dieses Faches. Diese Serie ist mir übrigens im öffentlichen Bücherschrank für den Weg gelaufen und mit den Zutaten: Irland, Magie, Feen, prächtigen Kerlen und faszinierenden Frauen kann doch fast nichts schief gehen, oder?
Ich mag jedenfalls die Figuren, das gesamte Setting inklusive süßer Haustiere, dramatischen Hausgeistern und rechthaberischen Feenprinzen.
Sehr unterhaltsam 🙂

Mein Fazit:
Lust auf einen romantischen Ausflug nach Irland mit garantiertem Happy End ;-), dann schnappt Euch die Reihe.

Roberts, Nora: Die Männer der MacKades – Dem Feuer zu nah

Genre: Liro

Klappentext:
Savannah Morningstar hat geerbt! das eröffnet ihr der smarte Rechtsanwalt Jared MacKade und besiegelt die frohe Botschaft mit einem Kuss. Savannah ist hin- und hergerissen: Der attraktive Jared reizt sie wie kein Mann zuvor, und sie genießt es, dass er sie romantisch umwirbt, sie zum Essen einlädt und ihr ein traumhaftes Bouquet roter Rosen schickt. Er ist ein Mann zum Verlieben! Doch es stört sie, dass er einfach alles über ihre Vergangenheit wissen will. Warum kann er sie nicht einfach so akzeptieren, wie sie jetzt ist – eine alleinerziehende Mutter, die sich vorbildlich um ihren Sohn kümmert – damit sie endlich vergessen kann, was sie tun musste, um ihren Lebensunterhalt zu sichern? Savannah ist sicher, dass sich ihr Traummann von ihr abwendet, wenn er die Wahrheit erfährt. Denn sie passt nicht in seine schöne, heile Welt …

Meine Einschätzung:

Ich habe dieses 25 Jahre alte Schätzchen aus dem öffentlichen Bücherschrank. Sehr witzig, oder? Im Grunde sind die Liros von Frau Roberts auch heute noch genau nach dem gleichen Muster gestrickt und mit ein paar kleinen Anpassungen könnte der Roman auch heute wieder erscheinen. *gelächter*
Strickmuster:
Der Held: gutaussehender Traumtyp, erfolgreich, lieb, hilfsbereit, mit kleinem Eifersuchtsproblem
Die Heldin: hübsch, talentiert, lieb, tolle Mutter, mit kleinem Selbstwertproblem
Dekoration: 3 hinreißende Brüder, die natürlich jeder eine eigene Geschichte bekommen, 1 reizendes Kind, Katzenbabies
Happy End

So einfach kann das Leben sein. 🙂
Da die Herren aber vor 25 Jahren irgendwie ein wenig altbacken daher kommen, werde ich mich weiterhin lieber mit den derzeitigen Helden von Frau Roberts beschäftigen.

Mein Fazit:
Happy End geht immer. Erhellender Leseeinblick mit einem 25 Jahre alten Liro.

Carr, Robyn: Weihnachtsmärchen in Virgin River

Genre: Liro, Weihnachtsbuch

Kurzbeschreibung:
Um der erdrückenden Fürsorge ihrer Mutter zu entfliehen, fährt Angie zu ihrem Onkel Jack nach Virgin River. Allerdings kommt sie in dem verschneiten Städtchen vom Regen in die Traufe. Denn ihr Onkel denkt auch nur daran, sie vor allem und jedem zu beschützen. Selbst dann, wenn sie gegen ein bisschen vorweihnachtliche Aufregung nichts einzuwenden hätte. Besonders viel davon versprechen die heißen Blicke von Navy-Pilot Patrick Riordan, die er ihr beim traditionellen Aufstellen des Christbaums auf dem Dorfplatz zuwirft. Mehr als eine Winteraffäre will Angie nicht. Doch dem kleinen Bergdorf wohnt gerade zur Weihnachtszeit eine besondere Magie inne …

Meine Einschätzung:
Seit dem ich mich mit Liros beschäftige, läuft mir immer wieder die Virgin-River-Reihe über den Weg. Bisher gehörten aber zeitgenössische Liros eher nicht zu meinem Beuteschema, aber ich befürchte, dass ich mit diesem Band „angefixt“ worden bin :-).
Ein kleiner, verschneiter Ort irgendwo in Amerika, mit liebenswerten Bewohnern, die alle irgendwie miteinander verwandt oder verbandelt sind, ein leicht traumatisierter Bilderbuchheld, eine starke Heldin, nervige Familienoberhäupter, etc. Klingt nett, ist nett :-). Eigentlich haben nur noch in paar niedliche Haustiere gefehlt ;-).

Mein Fazit:
Ein weihnachtlicher, zeitgenössischer Liro, der mich gut unterhalten hat. Schönes Happy-End garantiert. Das passt gerade gut! 🙂

Platt, Jo: Herz über Kopf

Genre: Roman, zeitgenössisch, Liro

Kurzbeschreibung:
Mit Rückschlägen kennt Rosalind sich aus. Achtzehn Monate ist es her, dass ihr Verlobter – aus gutem Grund nur «die Ratte» genannt – aus der Kirche floh. Am Tag ihrer Hochzeit, durch das Fenster der Sakristei. Seitdem ist nichts mehr wie zuvor.
Im malerischen St Albans hofft Ros, endlich mit der Vergangenheit abschließen zu können: Sie liebt das beschauliche Leben dort, den neuen Job in der Buchhandlung und vor allem ihre Kollegen: den schweigsamen Andrew, Georgina, die alles zu haben scheint, was sich Ros wünscht, und die liebenswert-schrullige Joan.
Doch dann klingelt es eines Freitagabends an der Tür: Der Mann mit dem Blumenstrauß entpuppt sich als ihr Nachbar Daniel, und er bringt schlechte Nachrichten: Er hat Mr. Edward überfahren. Mit dem Rasenmäher. Noch ahnt Ros nicht, dass das vorzeitige Ableben ihres geliebten Meerschweinchens einen noch größeren Einfluss auf ihr Leben haben wird als die Flucht der Ratte …

Meine Einschätzung:
Zeitgenössische Romane/Liros sind sonst eher nicht mein Beuteschema, aber diese reizende, warmherzige Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft, mir die Figuren so nah zu bringen, das Ambiente so liebevoll zu beschreiben, dass in meinem Kopf ein richtig schöner Film abgelaufen ist.
Für mich war es genau die richtige Mischung aus Drama, Romantik und Humor.
Außerdem mag ich das Cover unglaublich gerne :-).
Scheint so, als würde ich mit zunehmendem Alter ein wenig romantischer 😉

Mein Fazit:
Eine romantische Geschichte mit liebenswerten Protagonisten, die nur ein gaaanz klein wenig kitschig ist

Janz, Tanja: Dünenwinter und Lichterglanz


Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Die Hiobsbotschaft erreicht Alida kurz vor Weihnachten: Ihre TV-Sendung »Wohnexpertin« wird eingestellt. Alida ist geschockt. Ausgerechnet jetzt! In ihrer Verzweiflung schreibt sie einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann, an dessen Erfüllung sie aber selbst nicht glaubt. Und dann stirbt auch noch ihre Großmutter. In deren Nachlass findet Alida geheime Liebesbriefe und ein Foto ihrer Oma als junge Frau mit einem unbekannten Mann, aufgenommen vor einem Pfahlbau in St. Peter-Ording. Alida macht sich auf den Weg, um den Mann zu finden. Noch ahnt sie nicht, dass der Küstenort einige Überraschungen für sie bereithält.

Meine Einschätzung:

Wer mich schon länger kennt weiß, dass ich zeitgenössische Liros nur selten mag, aber in der Kombination mit einer leichten, zuckersüßen Weihnachtsliebesgeschichte und meinem Herzensort an der Nordsee als Spielort, habe ich mich in der Adventszeit wunderbar unterhalten.

Mein Fazit:
Eine Tasse Tee, eine Kerze, ein paar Weihnachtsplätzchen und diesen Liro und einer weihnachtlichen Stimmung steht nichts mehr im Weg.

Barret, J.D.: Das geheime Rezept für zweite Chancen


Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Essen war schon immer Lucys Rettung. Schon als Kind war der Apfelkuchen ihrer Großmutter für sie das Größte. Später hat sie sich in einen Koch verliebt, der sich leider als treulose Tomate entpuppte, und ihre Liebe fiel in sich zusammen wie ein schlechtes Soufflee. Als sie voller Liebeskummer durch die Straßen Sydneys streift, stößt sie auf ein leer stehendes Haus, das sie gleich magisch anzieht. Lucy ist sofort klar: Hier soll ihr eigenes Restaurant entstehen. Als sie dann noch das Rezeptbuch ihres Vorgängers findet, weiß sie, dass das Essen auch diesmal ihre Rettung sein wird und ihr sogar auf himmlische Weise den Weg zur großen Liebe zeigt.

Meine Einschätzung:

Auch ich gebe mal der Versuchung nach hübschen Covern nach und so ist dieses „Romänchen“ auf meiner Leseliste gelandet ;-). Eine junge Köching, die von ihrem Ehemann schamlos ausgenutzt wird und ein eigenes Restaurant gegen einige Widerstände eröffnet und sich in einen kochenden Geist verliebt. Im Grunde eine niedliche Story, aber schon jetzt habe ich vergessen, wie die Geschichte nun ausgegangen ist. Kein gutes Zeichen, oder? Im Gedächtnis sind mir aber die Rezepte geblieben, die im Buch abgedruckt sind und vielleicht probiere ich ein paar davon tatsächlich aus.

Mein Fazit:

Harmloser, zeitgenössischer Liro mit netten Charakteren, den ich schnell vergessen werde.

Roberts, Nora: Sternenstaub (3)


Genre: Roman, paranormaler Liro

Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Sternenregen
Teil 2: Sternenfunken
Teil 3: Sternenstaub

Kurzbeschreibung:
Die selbstbewusste Archäologin Riley hat einen Auftrag: Zusammen mit fünf weiteren Auserwählten muss sie nach Irland reisen, um dort die Suche nach dem letzten Stern, dem Stern des Eises, zu vollenden und das Schicksal aller Welten zu retten. Um die noch fehlenden Hinweise zu finden, vertieft sich Riley in die Geschichte und die Mythen Irlands. Als sie eines Tages in eine gefährliche Situation gerät, ist es der geheimnisvolle Doyle, der sie rettet, und sie kommen einander näher, gefährlich nah. Doch Doyle verschloss einst sein Herz für immer. Wird ihre Liebe trotzdem eine Chance haben? Und werden die sechs Auserwählten es schaffen, ihre Mission zu erfüllen?

Meine Einschätzung:
Glück gehabt. Der dritte, abschließende Teil der Serie hat mir wieder richtig gut gefallen :-). Riley und Doyle sind natürlich auch ein cooles, nicht alltägliches Paar und die Geschichte nimmt hier deutlich Fahrt auf, bis zum großen Finale.
Natürlich übertreibt die Autorin an manchen Stellen schamlos :-), aber wer paranormale Liebesgeschichte mag, dem sei die Trilogie ans Herz gelegt.

Mein Fazit:

Sehr gute Unterhaltung für Freundinnen der paranormalen Liros :-). Davon hätte ich gerne mehr ;-).

Miller, Raine: Verdammt reich – Die Blackstone-Dynastie


Genre: Liro, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Milliardär Caleb Blackstone lebt in der glamourösen Welt von Reichtum und Erfolg. Doch als er die geheimnisvolle Brooke Casterley kennenlernt, zählt das alles nicht mehr. Caleb packt ein unnachgiebiges, unleugbares Verlangen, das er nicht ignorieren kann … nach einer Frau, die so völlig anders ist als alle, die er bisher kennengelernt hat.
Die junge Architektin Brooke sucht nicht nach Liebe. Denn sie weiß nur zu gut, welchen Schaden der falsche Mann anrichten kann. Aber wer kann schon dem Charme eines unglaublich attraktiven Milliardärs widerstehen? Was als Flirt beginnt, entwickelt sich schnell zu einer alles verzehrenden Leidenschaft. Nichts hätte Brooke auf Calebs feurige Berührungen vorbereiten können oder wie sehr sie sich nach ihm sehnen würde.
Ihre stürmische Romanze ist Stoff für die Fantasie der High Society, doch für jedes Vergnügen zahlt man einen Preis. Fehler und Geheimnisse aus der Vergangenheit werfen ihre Schatten über beide …

Meine Einschätzung:

Ich habe diesen Band auf der Buchmesse geschenkt bekommen und hatte schon befürchtet, dass es ein „Fifty-Shades-of-Grey“-Abklatsch ist.
Ich wurde positiv überrascht. „Verdammt reich“ ist natürlich ein typischer, zeitgenössischer Liro mit einer Aschenputtel-Story voller Klischees, aber für Fans des Genres sicher eine angenehme Abwechslung. Die Autorin übertreibt es auch nicht mit Sexszenen und läßt diesen Sado-Maso-Quatsch ;-).
Für mich ist die Reihe nichts, weil ich zeitgenössische Liros grundsätzlich nicht gerne lese und die Charaktere und die Geschichte haben bei mir überhaupt keinen Eindruck hinterlassen, so dass ich für die kurze Besprechung erst mal die Inhaltsbeschreibung durchlesen mußte. Ich hatte keinerlei Erinnerung daran …

Mein Fazit:
Der Auftakt einer zeitgenössichen Liro-Reihe, die meinen Lesegeschmack überhaupt nicht trifft.

Riley, Lucinda: Die Sieben Schwestern (1)


Genre: Liro, historisch und zeitgenössisch, Roman

Reihenfolge der Serie „Die Sieben Schwestern“:
Teil 1: Die sieben Schwestern
Teil 2: Die Sturmschwester
Teil 3: Die Schattenschwester
Teil 4: Die Perlenschwester
Teil 5: Die Mondschwester
Teil 6: Die Sonnenschwester
Teil 7: Die verschwundene Schwester

Kurzbeschreibung:
„Atlantis“ ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d’Aplièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert, als sie noch sehr klein waren, und kennen ihre wahren Wurzeln nicht. Als er überraschend stirbt, hinterlässt er jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit – und Maia fasst zum ersten Mal den Mut, das Rätsel zu lösen, an dem sie nie zu rühren wagte. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa in Rio de Janeiro, wo sie auf die Spuren von Izabela Bonifacio stößt, einer schönen jungen Frau aus den besten Kreisen der Stadt, die in den 1920er Jahren dort gelebt hat. Maia taucht ein in Izabelas faszinierende Lebensgeschichte – und fängt an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet …

Meine Einschätzung:
Da die Autorin mit dieser Serie sehr erfolgreich ist, gibt es sicher ausreichend Rezis dazu.
Ich habe den Roman auch sehr gerne gelesen, besonders den „historischen“ Teil, in dem es um den Bau der Christo-Statue in Rio geht und die Zeit der jungen Izabela in Paris.
Da die Autorin einen sehr schönen Schreibstil, der sich wunderbar lesen läßt. Die Figuren sind interessant und liebenswert und die Orte werden detailreich beschrieben. Wenn Die Autorin es an der ein oder anderen Stelle mal übertreibt, dann kann ich da gut drüber hinwegsehen. Nicht nachvollziehen konnte ich allerdings, warum die Hauptfigur ihr Kind zur Adoption freigegeben hat. Die dargelegten Argumente fand ich nicht überzeugend.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich alle Schwester so interessant finde, dass ich die Serie komplett lesen werde, aber Band 2 kann ich mir schon mal von der Nachbarin ausleihen.

Mein Fazit:
Ein richtig schöne, pralle Familiensaga mit exotischem Flair und liebenswerten Charakteren.

Hülsmann, Petra: Glück ist, wenn man trotzdem liebt


Genre: Liro, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:

Es gibt Dinge, die Isabelle absolut heilig sind: ihre Daily Soap. Ihre Arbeit in einem schönen Blumenladen. Und das tägliche Mittagessen im Restaurant gegenüber. Überraschungen in ihrem geregelten Leben kann sie gar nicht leiden. Doch dann wird „ihr“ Restaurant von dem ambitionierten Koch Jens übernommen – und der weigert sich nicht nur, ihr Lieblingsgericht zuzubereiten, sondern sorgt auch sonst für Chaos in Isabelles wohlgeordneter Welt. Während sie alles wieder in ruhige Bahnen zu lenken versucht, ahnt sie aber schon bald, dass es vielleicht gerade die Überraschungen sind, die ihr Leben reicher machen …

Meine Einschätzung:
Die Frau Leseratteffm weiß es ja eigentlich, zeitgenössische Liros langweilen mich in aller Regel, aber da mir der Roman überall über den Weg gelaufen ist und die Besprechungen alle sooo positiv waren und weil ich ja auch mal was anderes ausprobieren möchte, habe ich Isabelle, die Floristin und Jens, den Koch durch eine durch und durch durchsichtige (ganz schön viele durchs ;-)) Geschichte begleitet.
Die Geschichte ist ganz nett geschrieben, die Hauptfiguren bieten Identifikationspotential, ein paar schrullige Nebenfiguren bereichern das Roman-Personal, ein wenig Hamburger Flair, ein sehr hübsches Cover und natürlich ein Happy-End. Nette Unterhaltung, aber nicht für mich.

Mein Fazit:

Es liegt an mir und meinen seltsamen Vorlieben für abgefahrene Settings im All oder auf fantastischen Welten, aber zeitgenössische Liros langweilen mich einfach …

Fforde, Katie: Eine perfekte Partie


Genre: Roman, zeitgenössisch, Liro

Kurzbeschreibung:
Vor drei Jahren hat Bella ihre Heimatstadt verlassen, um ihren Traummann, den bereits vergebenen Dominique, endlich zu vergessen. Nun lebt sie in den idyllischen Cotswolds, ist erfolgreich als Immobilienmaklerin – und verliebt in den raubeinigen Nevil. Doch irgendwann beschleicht sie das Gefühl, dass Nevil etwas vor ihr verheimlicht. Und als eines Tages Dominique auftaucht, den die Suche nach seinem Wunschhaus in die Gegend geführt hat, geraten ihre Gefühle erneut in Aufruhr. Dabei ist sie über Dominique doch längst hinweg. Oder nicht?

Meine Einschätzung:

Zeitgenössische Liros mag ich ja nicht unbedingt und wie Katie Fforde auf meinen SuB gelangt ist, weiß ich auch nicht mehr, aber sie hat mich ein paar Stunden lang gut unterhalten, was vor allem an ihrem schönen, flüssig zu lesenden Schreibstil liegen wird. Die weibliche Hauptfigur und ihre Tante sind ganz nette Figuren, wenn mich auch beide ab und an genervt haben und auch die anderen Zutaten haben ein rundes Bild ergeben.
Natürlich gibt es ein – nein mehrere wunderbare Happy Ends und ich empfehle diesen Roman gerne allen, die einfach mal Abschalten und sich unterhalten lassen wollen ;-).

Mein Fazit:
Nette, märchenhafte Liebesgeschichte, routiniert geschrieben und unterhaltsam.

Taylor, Kathryn: Daringham Hall – Das Erbe (1)


Genre: zeitgenössischer Liro

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Daringham Hall – Das Erbe
Teil 2: Daringham Hall – Die Entscheidung
Teil 3: Daringham Hall – Die Rückkehr

Kurzbeschreibung:
Eine schicksalshafte Begegnung, ein lang verborgenes Geheimnis, ein verlorenes Erbe. Die Familienverhältnisse auf Daringham Hall im malerischen East Anglia geraten durcheinander, als der IT-Unternehmer Ben Sterling auf dem Gut auftaucht. Denn Ben ist der eigentliche Erbe – und nun sinnt er auf Rache an der Familie, die seine Mutter so schlecht behandelte. Doch dann verliert er durch einen Überfall das Gedächtnis und gewinnt einen ganz anderen Blick auf Daringham Hall und seine Bewohner. Als er sich auch noch leidenschaftlich in die Tierärztin Kate verliebt, weiß Ben nicht mehr, was er tun soll …

Meine Einschätzung:
Mir stand der Sinn danach, mal wieder ein Genre auszuprobieren, von dem ich sonst eher die Finger lasse und die Daringham-Hall-Serie ist mir bei mehreren bloggenden Kolleginnen aufgefallen.
Ich will es kurz machen. Die Hauptfiguren sind mir einfach zu lieb und nett, die Geschichte ist sehr vorhersehbar und Märchen mag ich einfach lieber, wenn die Bösewichte echte Wölfe sind und Heldinnen echte Prinzessinnen, wenn ihr versteht, was ich meine ;-).

Mein Fazit:
Zeitgenössische Liros sind gerade kein passendes Lesefutter für mich, aber wer auf der Suche nach netter, unkomplizierter, gefühlvoller Lektüre ist, wird von Daringham Hall nicht enttäuscht werden.

Ashley, Trischa: Hollys Weihnachtszauber


Genre: Roman, Weihnachtsbuch

Kurzbeschreibung:
Zur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen …

Meine Einschätzung:

Ein richtig schönes, schnulziges, romantisches, rosarotes Weihnachtsbuch muß ich unbedingt in der Adventszeit lesen. Herrlich! Natürlich werden die Protas eingeschneit (was für eine tolle Vorstellung bei gegenwärtig 16 Grad in Frankfurt …), es gibt Familiengeheimnisse, Mißverständnisse, rührende Familienszenen und ständig wird gekocht, gegessen und Sherry und Tee getrunken. Mir ist da manchmal wirklich das Wasser im Mund zusammengelaufen.
Die Protas sind natürlich alle liebenswert, etwas überzeichnet und die ganze Geschichte ist ganz schön vorhersehbar, aber das war mir egal. Dann noch ein altersschwacher Hund, ein Pferd und eine Ziege und fertig ist das Adventsvergnügen 😉 mit garantiertem Happy End.

Mein Fazit:
Ein richtig schöner, zeitloser Weihnachtsliro, den ich gerne gelesen habe.

Roberts, Nora: Spuren der Hoffnung

Gerne: zeitgenössischer Liro, paranormaler Liro

Reihenfolge der O’Dwyer Serie:
Teil 1: Spuren der Hoffnung
Teil 2: Pfade der Sehnsucht
Teil 3: Wege der Liebe

Kurzbeschreibung:
Iona verlässt Baltimore, um sich im sagenumwobenen County Mayo auf die Suche nach ihren Vorfahren zu machen. Als sie den attraktiven Boyle trifft, bietet er ihr an, auf seinem Gestüt zu arbeiten. Schnell spüren beide, dass sie mehr verbindet als die gemeinsame Leidenschaft für Pferde. Doch dann droht ein dunkles Familiengeheimnis das Glück der beiden zu zerstören.

Meine Einschätzung:
Nach der brutalen, traurigen, realitätsnahen Geschichte von „Lady Bag“, brauchte ich was Nettes für’s Herz und wer kann dieses Bedürfnis besser stillen, als Frau Roberts??? 🙂
Man nehme das saftig, grüne Irland, ein altes, romantisches Schloss, eine magiebegabte Familie, liebenswerte, wunderschöne, starke, charmante Protagonisten, jede Menge Tee und Kekse, ein wenig keltische Mythologie und fertig ist das Rezept für einen herzerwärmenden, romantischen Liro :-).
Hier und da ist das Ganze vielleicht ein wenig zu süßlich und einige Fragen hätte ich da auch noch, aber da kann ich locker drüber hinwegsehen.
Ich bin begeistert und die zwei Folgebände sind schon bestellt.

Mein Fazit:
Magische Liebesgeschichten im romantischen Irland kann es nie genug geben ;-).

Barreau, Nicolas: Eines Abends in Paris

Genre: Roman, Liebesroman, Liro, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Jeden Mittwoch kommt eine junge Frau im roten Mantel in Alain Bonnards kleines Pariser Programmkino, und immer sitzt sie auf demselben Platz in Reihe 17. Eines Abends fasst sich Alain ein Herz und spricht sie an. Sie verbringen den Abend miteinander, doch in der Woche darauf taucht sie nicht mehr auf. Obwohl er von ihr kaum mehr als ihren Vornamen weiß, begibt sich Alain auf die Suche nach ihr und erlebt eine Geschichte, wie sie kein Film schöner erzählen könnte…

Meine Einschätzung:
Was für eine harmlose, niedliche Liebesgeschichte, die an so manchner Stelle so richtig schön kitschig ist.
Eigentlich bin ich ja gerade nicht in der Stimmung für dieses Genre, aber dieses Buch ist Pflichtlektüre für den Lesekreis und da der Protagonist Alain auch nicht so ein selbstmitleider Typ wie Monsieur Perdu von Nina George ist, habe ich durchgehalten :-).
Aber ich kann kaum glauben, dass ein Mann diese Geschichte geschrieben haben soll??? Vielleicht ist Barreau doch nur ein Psyeudonym und ein genialer Werbetrick des Verlages?

Mein Fazit:
Romantikerinnen und junge Mädchen, die Paris und alte Filme lieben, kommen bei diesem Roman voll auf ihre Kosten :-).