Chapman, Janet: Das Herz eines Highlanders

Gerne: Zeitreise-Liro
Teil 1 einer Serie

Letzte Woche ist mit mir mal wieder Bücherfimmel durchgebrannt. Just nachdem ich aus Vernunftgründen davon abgesehen hatte, mir eine 22-teilige Sci-Fi-DVD-Serie zuzulegen, bin ich über den Bücher-Super-Sonderangebotstisch einer Buchhandlung gestolpert. Und ich wollte wirklich nur gucken *stille* und bin dann mit 8 Büchern nach Hause gefahren. :crazy:
Vor mir selbst habe ich das mit dem Argument: Bücher werden ja nicht schlecht und können im Schrank ruhen. gerechtfertigt. Und eigentlich habe ich gerade ganz andere Bücher auf meiner Leseliste, die ich demnächst (z.T. mit Freundinnen gemeinsam) lesen will.

Aber aus einer Laune heraus habe ich mir „Das Herz eines Highlanders“ aus dem Stapel gegriffen und mich köstlich amüsiert. Die Story ist haarsträubend, wie eigentlich alle Zeitreiseromane, 10 Schotten werden von einem selbstsüchtigen, uralten, mächtigen Druiden in die Gegenwart katapultiert und finden sich erstaunlich gut zurecht. Durch den Verkauf ihrer antiken Mitbringsel machen sie ein Vermögen und investieren in ein Skigebiet irgendwo in den USA.
Coole Idee.
Die Heldin ist eine superintelligente Physikerin, die auf dem Weg nach Hause in ein Flugzeug steigt, in dem auch einer der Schotten sitzt. Dieses Flugzeug (kein Jet, eher Cesna) stürzt während eines Eisregen-Gewitters in den Bergen ab und der Highlander rettet natürlich Frau und Baby. Die beiden verlieben sich, wie es sollte es auch anders sein. Dann gibt es noch jede Menge Verwicklungen: Das Baby ist nämlich das Kind der verstorbenen Schwester, der Vater ist ebenfalls ein Highlander, der von seinem Glück nichts weiß und mit dem anderen Clan verfeindet ist. Die Physikerin wird von ihrem Chef veräppelt, der ihre -natürlich- bahnbrechende Entwicklung an böse Jungs verkauft hat, die daraus eine Waffe machen wollen. Es folgt eine Entführung, Schneemobilverfolgungen während eines Schneesturms, romantische Stunden auf Berghütten, …
Köstlich.
Frau schalte Hirn aus und Fantasie ein und schon versinkt frau in einer Welt, wo die Männer noch echte Männer sind und Frauen trotzdem keine dummen Hühner.

9 von 10 Liropunkten

1 Gedanke zu „Chapman, Janet: Das Herz eines Highlanders“

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