Warren, Nancy: Maschen und Magie (2)

Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie „Paranormale Häkelkrimis“:
Teil 1: Der Strickclub der Vampire
Teil 2: Maschen und Magie
Teil 3: Häkelei und Hexenkessel
Teil 4: Zwirn und Zauber
Teil 5: Lieblingspullis und Liebestränke

Kurzbeschreibung:
Als ein älterer Herr bei Scones und Tee im Elderflower Tea Shop in Oxford als Opfer einer Vergiftung tot umfällt, gehen Lucy Swift und ihre Bande untoter Amateurdetektive der Sache auf den Grund.
Der Elderflower Tea Shop befindet sich neben dem Cardinal Woolsey’s – dem Wollgeschäft, das Lucy führt und in dem sich spät am Abend die Strickrunde der Vampire trifft. Bei den Teestubenbesitzerinnen handelt es sich um zwei achtzigjährige Junggesellinnen, die alte Bekannte der Familie sind, also möchte Lucy dabei helfen, das Rätsel, das zur Schließung des Tea Shops geführt hat, zu lösen. Doch der Mord ist nicht das einzige Problem, mit dem die Schwestern Watt zu kämpfen haben. Ein Mann hat sich zwischen sie gestellt. Miss Florence Watt wird von einer alten Flamme umworben – und Mary Watt vertraut diesem Verehrer keineswegs.
Während Lucy versucht herauszufinden, wer von seinen vielen Feinden den unangenehmen Colonel Montague vergiftet haben könnte, frischt Lucy ihre Zaubersprüche wieder auf, bevor das Wicca-Buffet stattfindet, das sie auf Drängen ihrer Hexencousine unbedingt besuchen soll.
Aber sie muss sich immer noch daran gewöhnen, eine Hexe zu sein, und seit sie einen Zauberspruch verpatzt und so ihre Küche in die Luft gesprengt hat, lässt sie es mit der Zauberei langsam angehen.
Auch beim Stricken läuft es nicht viel besser. Einmal strickt sie links statt rechts, ein anderes Mal lässt sie so viele Maschen fallen, dass ihr handgestrickter Schal aussieht, als wäre er von Riesenmotten angegriffen worden – an solchen Tagen würde Lucy am liebsten wieder ihr Sack und Pack nehmen und nach Boston zurückgehen. Das täte sie vielleicht auch, würde sie dann nicht ihre geliebte untote Großmutter, ihre neuen Freunde, einen sehr erotischen Vampir und einen äußerst lebendigen städtischen Detective vermissen.

Meine Einschätzung:
Tadaaaaaaa. Mein ersten Buch, das ich auf einem Ebook-Reader gelesen habe. Ich kann es selbst kaum glauben, denn seit vielen Jahren habe ich mich gegen so ein Ding gesträubt. Ich glaube, dieses Ereignis sollte ich noch einmal in einem separaten Beitrag aufarbeiten ;-).
Der zweite Teil dieser britischen Häkelkrimireihe hat mir tatsächlich besser gefallen, als der erste Teil, denn die Geschichte ist spannend und interessant. Wer könnte den alten Herrn in der Teestube umgebracht haben? Oder war er gar nicht gemeint und die verwirrte Bedienung hat nur den Tisch vertauscht? Verwirrend ;-).
Leider streift die Autorin nur ganz kurz, wie sich Lucys Hexenkräfte entwickeln. Und was es mit dem Vampiren genau auf sich hat und besonders mit Rafe wird leider auch immer nur angedeutet. Aber es gibt ja noch ein paar Teile. Vielleicht rückt die Autorin dann mit den Details raus.

Mein Fazit:
Leichte, vielleicht auch etwas seichte Unterhaltung, die aber mit witzigen Ideen rund um einen Wollladen punktet.

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