Strunk, Heinz: Der gelbe Elefant

Genre: Erzählungen, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Die Geschichten in diesem Buch erzählen von einer Seniorenorganisation namens «Freiwillig über die Klippe» und von einem Autoausflug in die Prähistorie. Ein Experte erlebt in der Sendung von Markus Lanz eine Katastrophe, ein Bauer in der Großstadt und ein Tourist bei der Thai-Massage am Strand. Manche der Texte klingen wie Zeitungsreportagen, manche wie Schauergeschichten, manche sind in Briefform, eine hat gar Bulletpoints. Aber immer sind sie originell, komisch, drastisch und unverwechselbar Heinz Strunk.

Meine Einschätzung:
Die Buchhändlerin meines Vertrauens wollte mir das Buch fast nicht verkaufen: „Sind Sie sicher, dass Sie Heinz Strunk lesen wollen?“. Öhm, ich hatte bis dahin noch nichts von dem Autor gehört oder gelesen und wollte einfach mal was anderes lesen und fand den Klappentext witzig.
Witzig, nun ja. Meinen Humor trifft der Herr Autor jedenfalls nicht. Der Mann muss ein absoluter Misanthrop sein. Seine Beschreibungen von Personen sind einfach nur … traurig und auch ekelig. Die Geschichten enden eigentlich alle schlecht. Ganz ehrlich, ich konnte das nur aushalten, weil ich am sonnigen Strand saß und das Buch übersichtlich ist. Ich bin ein durch und durch positiv denkendes Menschkind und neige nicht zu düsteren Gedanken. Wer das tut, sollte um diesen Autor einen gaaaaaannnnz großen Bogen machen.
Ich hätte die Bedenken meiner Buchhändlerin mal lieber ernst nehmen sollen ;-).

Mein Fazit:
Keine Ahnung, wer diese Kurzgeschichten lesen würde wollen. Ich jedenfalls nicht.

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