Fölck, Romy: Totenweg

Totenweg

Genre: Krimi, Hörbuch

Kurzbeschreibung:
Eine junge Polizistin. Ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung.
Nichts verbindet sie – außer dem nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen.
Für ihn ist es ein Cold Case, der ihn bis heute nicht loslässt. Für sie: ein Alptraum ihrer Kindheit.
Denn sie fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen – bis ein weiteres Verbrechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt …
In einer Herbstnacht wird der Vater der Polizistin Frida brutal niedergeschlagen und liegt seither im Koma. Ein Mordversuch? Sie kehrt in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch zurück, auf den Obsthof ihrer Eltern, mit denen sie kaum Kontakt hat. Dort trifft sie auch Kriminalkommissar Haverkorn wieder. Beinahe zwanzig Jahre sind seit ihrer letzten Begegnung vergangen, seit dem Mord an Fridas bester Freundin Marit, die im alten Viehstall am Totenweg erdrosselt wurde. Der Täter wurde nie gefunden. Frida fällt die Rückkehr ins Dorf schwer: die Herbststürme, die Abgeschiedenheit, das Landleben zwischen Deichen, Marsch und Reetdachhäusern. Ihre alte Schuld scheint sie hier zu erdrücken: dass sie Marits Mörder kennt, aber niemandem davon erzählte …

Meine Einschätzung:
Ich kannte noch keinen Krimi von Romy Fölck und war gespannt. Das Setting, ein Apfelanbaubetrieb in Norddeutschland, hat mir gut gefallen, weil mich das Thema und die Gegend interessiert. Die Autorin geht zwar nicht ins Detail, was die Betriebsabläufe betrifft, aber sie beschreibt den Bauernhof und die Gegend sehr anschaulich. Ich mochte es auch, wie sie die Figuren charakterisiert. Frida ist eine interessante Persönlichkeit, die durch ein Trauma in ihrer Jugend geprägt wurde. Auch der ermittelnde Kommissar ist eine interessante Figur mit nachvollziehbaren Gedanken und Beweggründen. Die Krimihandlung ist sehr spannend und birgt einige Überraschungen. Ihr könnte gespannt sein ;-).
Was mir leider überhaupt nicht gefallen hat, war die Lesung von Michael Mendl. Ich finde, dass seine Stimme überhaupt nicht zur Geschichte passt, vor allem die Teile, die aus Sicht von Frida, einer jungen Frau, erzählt werden, haben mir überhaupt nicht gefallen. Zu behäbig, zu tief, zu männlich .. Aber das ist sicher Geschmacksache.

Mein Fazit:
Spannender, atmosphärischer Krimi.

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