Hazelwool, Ali: Bride – Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebe

Bride

Genre: Urban Fantasy

Kurzbeschreibung:
Misery Lark, Tochter eines mächtigen Vampirfürsten, war schon immer eine Außenseiterin. Mit ihren Reißzähnen weiß sie nichts anzufangen und führt ein anonymes Dasein unter den Menschen. Ausgerechnet sie soll sich nun für eine mehr als brisante Bündnisehe mit einem der Werwölfe, den ewigen Todfeinden der Vampire, zur Verfügung stellen.
Dabei scheint ihr zukünftiger Ehemann, der Alpha Lowe Moreland, ebenso erbarmungslos und unberechenbar zu sein wie der Rest seines Rudels. Das beherrscht er allerdings nicht nur mit absoluter Autorität, sondern, wie Misery bald feststellt, auch mit viel Sinn für Gerechtigkeit und – ganz anders als die Vampire – nicht ohne Gefühl. Aber sie spürt, dass er ihr nicht traut – und wenn er nur wüsste, wie recht er damit hat. Denn Misery hat ganz eigene Gründe, sich auf dieses Bündnis einzulassen. Und dafür ist sie bereit, alles zu opfern, selbst wenn das ein Leben allein unter Wölfen bedeutet. Doch womit Misery nicht gerechnet hat, ist die alles überwindende Ungleichartigkeit der Liebe …

Meine Einschätzung:
Argh! Und das ist mein Aufregerbuch der letzten Wochen. Keine Ahnung, wo ich das entdeckt habe, aber ich freute mich so über eine neue, mir unbekannte Autorin, eine witzige Urban Fantasy Geschichte, einen Einzelband und dann!!!
Stolpere ich nach zwei Kapiteln über ROTTEN, in den die Werwölfe leben. ROTTEN??? In Rotten leben nur Wildschweine. Ich bin Naturwissenschaftlerin und mit Jägern befreundet. NUR Wildschweine leben in Rotten. Ob das ein Übersetzungsfehler ist??? Aber auch wenn man keine Ahnung von der heimischen Natur hat, sich aber mit Geschichten rund um Werwölfe beschäftigt, dann muss einem der Begriff Werwolfrudel doch schon mal über den Weg gelaufen sein, oder? Keine Ahnung, warum mich das so aufregt, aber ich bin jedes Mal zusammengezuckt, wenn von der Rotte die Rede war und war kurz davor, das Ding in die Ecke zu pfeffern.
Aber auch sonst konnte mich weder die Geschichte, noch die Figuren überzeugen. Ich habe vielleicht einfach schon zu viel Urban Fantasy gelesen, deshalb kam es mir so vor, als hätte die Autorin einfach alle möglichen paranormalen Zutaten in einen großen Topf geworfen, aber ohne eine Prise eigener Ideen, und serviert mir einen mittelmäßigen, lauwarmen Kladderadatsch.
Misery, die weibliche Hauptfigur, könnte eigentlich eine Protagonisten nach meinem Herzen sein, witzig, intelligent, frech, aber sie ist einfach nur naiv und warum sie sich in den Werwolf verliebt, bleibt mir unverständlich.
Der Werwolf Lowe bleibt irgendwie blass und wenn ich ihn mit anderen Alphas im paranormalen Universum vergleiche, ist er einfach nur schwach …
Vielleicht bin ich einfach zu alt für diese Art von paranormalen Liros. Die Autorin hat offenbar großen Erfolg im Bereich zeitgenössischer Liros, die sich an junge Frauen/Mädchen richten und wenn jemand noch nie von Werwölfen und Vampiren gelesen hat, dann findet man die Geschichte möglicherweise witzig und spannend.

Mein Fazit:
Schlecht lektoriert, langweilige Geschichte mit zu vielen bekannten Versatzstücken, flache Figuren. Nix für mich.

6 Gedanken zu „Hazelwool, Ali: Bride – Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebe“

  1. Oje. Rotten *lach Nein, darüber würde ich wohl auch nicht hinwegkommen. Und ist die Autorin nicht selbst auch studiert? Erfahrenen Lesern im Genre sollte das auch auffallen.
    Ich habe ein Buch der Autorin gelesen, war aber auch nicht so recht überzeugt: https://tinyurl.com/58j7rp47
    Das Buch findet man aber derzeit überall … Wenn man bedenkt, wie schnell neuerdings Bücher fertig gemacht werden müssen, kann ich mir schon vorstellen, dass da ein Fehlerchen passiert ist.

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