Lloyd, Saci: Euer schönes Leben kotzt mich an!

Genre: Jugendbuch

Klappentext:
London, 2015. Die britische Regierung erlässt ein Gesetz, um den CO2-Verbrauch zu reduzieren. Jeder Bürger muss von nun an mit seiner CO2-Card für den gewohnten Luxus bezahlen. Urlaub auf Ibiza, ein gemütlich-warmer Winterabend vor dem Fernseher, zum Tanzen in die Disco mit Lichteffekten, ein paar Eiswürfel im Drink – das alles geöhrt der Vergangenheit an. Doch es gibt dringlichere Probleme. Stromausfälle, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind an der Tagesordnung.
Und plötzliche zählt nur noch eines: überleben

Mein Einschätzung:
Puuuh, beklemmend aktuell, wenn man an Japan denkt.
Laura ist eigentlich ein ganz gewöhnlicher Teenager mit den üblichen Problemen, der Junge, in den sie verliebt ist, beachtet sie nicht, ihre Eltern streiten sich ständig, ihre ältere Schwester zickt die ganze Zeit rum und in der Schule läuft es auch nicht rund.
Die Einschränkungen, die nun zur Minderung des CO2-Ausstoßes von allen Bürgern verlangt werden, greifen tief ins Alltagsleben ein. Strom, Heizstoffe, Wasser etc. werden rationiert und kontrolliert. Dazu werden Laura, ihre Familie und Nachbarn, nein die gesamte Erde von Naturkatastrophen heimgesucht. Schneestürme mit unerbittlicher Kälte, wüstenähnliche Sommer mit absoluter Trockenheit und dann wieder Stürme und Flutwellen, die halb London unter sich begraben.
Das stimmt den Leser ganz schön nachdenklich! Man kann sicher darüber diskutieren, ob die vorgeschlagenen Maßnahmen sinnvoll und zielführend sind, aber auf jeden Fall regt die Geschichte den Leser und besonders junge Leser an, über die eigenen Prioritäten einmal ausgiebig nachzudenken.

Mein Fazit:
Ein beklemmend realistischer Katastrophenroman in Tagebuchform, der zum Nachdenken anregt.

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