Aiken, G.A.: Wolfdiaries – abgebrochen

Genre: Urban Fantasy

Kurzbeschreibung:
In einer kleinen Stadt in Texas lebt eine Wolfsmeute und verteidigt ihr Territorium und ihre Frauen eifersüchtig. Als ein neues Rudel auftaucht, ist die Spannung zwischen den Mitgliedern förmlich greifbar, denn die Wölfinnen aus Texas sehen verdammt gut aus, tragen gerne mal Cowboyhut und Stiefel – und sonst nichts …

Meine Einschätzung:
Weil ich die Drachenreihe der Autorin so gerne mag und auch die neue Serie sehr unterhaltsam finde, hatte ich mir diese Werwolf-Trilogie geschnappt und nach 80 Seiten abgebrochen.
Die Story war mir einfach zu flach, die Sprache der Figuren zu vulgär und die Figuren selbst unsympathisch. Außerdem finde ich Motorräder und Motorradgangs blöd. Aber es gibt bestimmt Leser, die diese Serie genau aus diesem Grund mögen werden.

Mein Fazit:
Ich mochte die Sprache nicht, das Setting auch nicht und die Charaktere fand ich blöd. Schade.

Mer, Lilach: Der siebte Schwan – abgebrochen

Genre: Fantasy

Kurzbeschreibung:
Wie rau der Morgen war, so weiß, so kühl gegen das sanfte Violett der Nacht. So herzzerreißend licht – es ist der Morgen, an dem eine alte Frau ihrer Enkelin ein Geheimnis anvertraut. Ein Geheimnis, das die Grenzen zwischen Wirklichkeit, Märchen und Träumen verwischt und das Schicksal einer Familie für immer verändert. Denn einst, vor langer Zeit, machte sich ein Mädchen, Mina, hoch im Norden auf, ihre verschwundenen Brüder zu suchen. Sie begegnet Freunden, Feinden und seltsamen Wesen und lernt, über sich selbst hinauszuwachsen.

Meine Einschätzung:
Obwohl alle Zutaten für eine Märchenadaption da sind, die mir gefallen könnten, habe ich das Buch nach 200 Seiten weggelegt.

Ich kam leider mit der Art, wie die Autorin die Geschichte erzählt nicht zurecht. Die wechselnden Erzählebenen und Traumsequenzen konnte ich irgendwie nicht richtig einordnen und außerdem hat mir auch der Stil der Autorin überhaupt nicht zugesagt. Ich glaube, er war mir zu knackig, kurze Sätze, wenige Beschreibungen. Ich habe es ja gerne etwas „blumiger“ ;-).

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte über die Frauen einer Familie, die übersinnliche Fähigkeiten haben, sie aber ob der gesellschaftlichen Normen nicht ausleben dürfen. Allerdings hat mir der Erzählstil der Autorin überhaupt nicht zugesagt …

July, Miranda: Der erste fiese Typ – abgebrochen

Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Cheryl Glickman ist eine Mittvierzigerin mit System: Sie besitzt nur, was sie wirklich benötigt (z.B. einen Teller, eine Gabel, einen Löffel …) und bündelt ihre Energien maximal (Wenn Sie schon ein Buch lesen müssen, dann tun Sie es doch gleich neben dem Bücherregal und halten den Finger in die Lücke, damit Sie es dann wieder zurückstellen können!). Cheryl arbeitet bei einer Firma, die Selbstverteidigung zu Fitnesszwecken lehrt, sie ist seit Jahren verliebt in den zwanzig Jahre älteren Phillip und überzeugt, dass sie beide eigentlich seit Jahrtausenden ein Paar sind (Höhlenmann und Höhlenfrau). Als die Tochter ihrer Chefs bei ihr einzieht, wird ihre Ordnungsobsession gnadenlos zerstört: Clee, 20 Jahre alt, ist ein Messie und hat keinerlei Manieren. Doch sie zeigt Cheryl eine andere Seite der Welt und schenkt ihr die große Liebe ihres Lebens.

Meine Einschätzung:
Ich würde behaupten wollen, dass ich von 99 % aller im Haus befindlichen Bücher weiß, wie sie hierher gelangt sind, ob ich sie gekauft, geschenkt bekommen oder im Bücherschrank gefunden habe, etc.
Von diesem Buch weiß ich es tatsächlich nicht (aber es würde mich wirklich interessieren, wer geglaubt hat, mir könnte das Buch gefallen???). Es lag schon einige Zeit auf dem SuB herum und ich fand schon das Cover und die Aufmachung hässlich.
Aber viel furchtbarer war der Inhalt! Ich kann vulgäre Geschichten mit vulgären Protagonisten einfach nicht ertragen. Die Hauptfigur ist sooooo unsympathisch, die Story so absurd.
Nur ein kleiner Teaser: Hauptfigur verliebt sich in älteren Mann (60), der sie aber als Beziehungsratgeberin missbraucht, weil er eine Beziehung mit einer 16-jährigen beginnt und sich Absolution für Sex mit dem noch unschuldigen Teenie holen will.
Sorry, DAS GEHT GAR NICHT!
Vielleicht habe ich den gesellschaftskritischen Ansatz der Geschichte nicht verstanden?

Mein Fazit:
Vulgär und blöd. Außerdem ärgert mich die großmäulige Ankündigung „Kaufen Sie gleich zwei Exemplare – eins für Sie selbst und eins für Ihre Freundin.“ Ich würde keine Freundin mit diesem Buch bestrafen wollen!

Marsh, Anne: Engel der Dunkelheit – Ewiger Schwur – abgebrochen

Genre: Paranormaler Liro

Kurzbeschreibung:
Mischka Baran ist auf der Suche nach ihrer Cousine Pell. Sie fürchtet, Pell könnte ihre Seele an ein übernatürliches Geschöpf verloren haben. Als Mischka den Nobelclub G2 besucht, begegnet ihr der gefallene Engel Brends Duranov, dessen Kuss ebenso sündig wie gefährlich ist.

Meine Einschätzung:
Dieser paranormale Liro stammt noch aus der Hochzeit dieses Genres (2013) und war ein Bücherschrankfund. Aber die Story ist schwach und blöd, viel zu viele Sexszenen, die Figuren holzschnittartig, die weiblichen Hauptfiguren dämlich, … Ne, dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Mein Fazit:
Hätte durchaus Lust auf einen paranormalen Liro, aber bitte ohne Engel und mit Stil!

Dibdin, Michael: Schwarzer Trüffel – abgebrochen

Gerne: Krimi

Kurzbeschreibung:
Eine verwunschene Herbstidylle, eine verschworene Dorfgenleinschaft und ein grausamer Mord – der neue Fall für Aurelio Zen. Aldo Vincenzo war der größte und einflußreichste Weinbauer eines kleinen Dorfes im Piemont. Nun ist er tot, offenbar von seinem eigenen Sohn Manlio ermordet. Da somit die Herstellung des von Kennern geschätzten »Barbaresco« gefährdet ist, bittet man Aurelio Zen, den Fall rasch zu klären und allen Hinweisen nachzugehen, die Manlio entlasten könnten – zumal dieser die Tat hartnäckig bestreitet. Behindert durch das Mißtrauen der Dorfbewohner, krank und mit persönlichen Problemen belastet, sucht Zen nach Spuren. Er stochert in einem Nebel aus falschen Anschuldigungen, sorgsam gehüteten Geheimnissen und alten Feindschaften, während sich ihm die Wahrheit immer weiter zu entziehen scheint… Unter den britischen Krimiautoren kann es keiner mit Michael Dibdin aufnehmen. Keiner reicht an seinen grandiosen Stil, seine Imaginationskraft und seinen Umgang mir den Abgründen der menschlichen Seele heran.« The Times

Meine Einschätzung:
Anstrengend, irgendwie verschwurbelt geschrieben, ich bin jedenfalls nicht über Seite 49 hinaus gekommen.

Mein Fazit:
Möchte meine Leselebenszeit gerne mit Geschichten füllen, die mir gefallen, die mich interessieren und die ich im besten Fall liebe. Dieser Krimi gehört nicht dazu.

O’Malley, Daniel: Codename Rook (1) – abgebrochen

Genre: Urban Fantasy, Hörbuch

Kurzbeschreibung:
Die coolste, liebenswerteste und witzigste Heldin der Urban Fantasy!
„Der Körper, in dem Du steckst, hat einmal mir gehört.“ Das ist sicherlich nicht das erste, was man lesen möchte, nachdem man aus einer tiefen Bewusstlosigkeit erwacht. Erst recht nicht, wenn man von Leichen umgeben ist und jede Erinnerung verloren hat. Doch Myfanwy Thomas findet sich in genau dieser Situation wieder und ihr bleibt kaum eine andere Möglichkeit, als den Anweisungen der mysteriösen Briefschreiberin zu folgen. Aber kann sie ihr trauen? Ist Myfanwy wirklich ein Rook, eine ranghohe Agentin, die Großbritannien gegen übernatürliche Bedrohungen verteidigt? Sie wird es herausfinden…

Mein Einschätzung:
Nach 6 Stunden Hörzeit breche ich dieses Hörbuch erst einmal ab.
Obwohl die Geschichte alle Zutaten hat, die mir grundsätzlich gefallen könnten, langweilt sie mich. Eine geheime Behörde, die sich mit paranormalen Problemen beschäftigt ist auch keine sensationell neue Idee. Die Mitarbeiter verfügen auch über besondere Fähigkeiten und die Hauptfigur Myfanwy hat ihr Gedächtnis verloren und muss herausfinden, wer sie ist und was sie kann. Klingt cool, ist es aber nicht. Ich finde die Hauptfigur irgendwie … blöd.
Hm und vielleicht tritt hier wieder mein Problem mit weiblichen Stimmen zu Tage. Ich höre lieber Männerstimmen. Punkt

Mein Fazit:
Abgebrochen, weil langweilig …


Shreve, Anita: Der weiße Klang der Wellen – abgebrochen

Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Es gibt keine zufälligen Begegnungen. Als Linda auf einem Literaturfestival in Toronto Thomas, die große Liebe und den Schmerz ihres Lebens, nach Jahren wieder trifft, wissen beide, dass sie nun der Macht nie gelebter Gefühle ausgeliefert sind. 

Meine Einschätzung:
Aus verschiedenen Gründen konnte ich in letzter Zeit meine Buchbesprechungen nicht zeitnah posten, deshalb sind meine Erinnerungen an diese Geschichte löchrig. Sorry.
Ich weiß noch, dass ich anfangs dachte: „Oh, wie cool. Eine Liebesgeschichte mit Protagonisten in meinem Alter!“, aber im weiteren Fortgang war ich so genervt von der weiblichen Hauptfigur, die ihre Erfolge als Schriftstellerin glatt leugnet und deren Selbstzweifel nicht nachvollziehbar für mich waren und der männliche Part hat mich auch so aufgeregt (negativ), dass ich den Roman abgebrochen habe.
Der geneigte Leser kann sich gerne meine Besprechungen der anderen Shreve-Romane, die ich gelesen habe, angucken. Die haben mir nämlich gut gefallen, aber „Der weiße Klang der Wellen“ war absolut nichts für mich.

Mein Fazit:
Kommt vor, dass mir aus verschiedenen Gründen Romane nicht gefallen, auch wenn ich die Autorin oder den Autor durchaus schätze, aber meine Lesezeit ist begrenzt und ärgern will ich mich nicht.

Randl, Lola: Der große Garten – abgebrochen

Genre: Roman

Kurzbeschreibung:
»Ein Trieb wird als unwiderstehlicher Drang empfunden. Pflanzen und Tiere denken gar nicht daran, diesem Trieb etwa entgegenzusetzen, wohingegen der Mensch seine Triebe immer häufiger aufschiebt oder umwandelt.«
Ein Roman über die Schwierigkeit, auf dem Land der Fülle des modernen Lebens zu entkommen und in Ruhe sein Gemüse zu ziehen. Und wenn sich dann zum Mann und den Kindern noch die Mutter, ein Liebhaber, ein Analytiker und Wühlmäuse in den Garten gesellen, weiß selbst die Therapeutin aus der Stadt nicht mehr weiter.

Meine Einschätzung:
Eigentlich hätte mir der Roman über eine gärtnernde Frau gefallen können. Schließlich ist der Roman auch auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2019 gelandet.
Leider war mir die Ich-Erzählerin zutiefst unsympathisch und sie ist auch kein bisschen witzig.
Ihre Absätze zum Thema Garten und Botanik fand ich entbehrlich. Ich weiß, wie Photosynthese funktioniert oder wie man einen Kompost anlegt. Sorry.

Mein Fazit:
Nö, Buchpreisnominiert hier und her, ich konnte mit dem Roman nichts anfangen.

Nuyen, Jenny-Mai: Die Töchter von Ilian – abgebrochen

Genre: Fantasy

Kurzbeschreibung:
Vier magische Artefakte bestimmen das Schicksal der Welt:
Ein Becher, um die Vergangenheit zu bewahren.
Eine Flöte, um mit Tieren zu sprechen.
Ein Spiegel, um sich selbst zu erkennen.
Eine Sternenscheibe, um die Zukunft zu sehen.
Werden sie verschenkt, steigert sich die Macht der Artefakte, werden sie behalten, nimmt diese ab.
Doch die magischen Artefakte sind verschollen. Die Weisen Frauen, die einst friedvoll mit ihnen regierten, sind in die Wälder geflohen, und Kriegsfürsten herrschen über Menschen, Zwerge und Elfen.
Die Zeit ist gekommen, dass die Töchter aller Völker sich erheben, um die Macht zurückzugewinnen.

Meine Einschätzung:
Vielleicht war die Frau Leseratteffm im April schräg drauf, aber ich habe diesen Fantasy-Roman nach ca. 200 Seiten abgebrochen, weil ich gemerkt habe, wie sehr ich mich zum Lesen zwingen mußte.
Dabei hat die Geschichte alles, was mir gefällt und obendrein ist es mal ein wunderbarer Einzelband und keine Serie! Und trotzdem hatte ich keine Lust weiterzulesen und wieder gebe ich der armen Hauptfigur die Mitschuld. Ich konnte sie schlichtweg nicht ausstehen. Auch die anderen Hauptfiguren, z.B. die Waldelfe, den Kriegerfürsten und den Rebellen und seine Mannschaft konnte mich einfach nicht in die Geschichte hineinziehen. Und weil mir ihr Schicksal egal war und es mich überhaupt interessiert hat, wie es weitergehen könnte, habe ich das Buch weggelegt.
Den Schreibstil der Autorin fand ich grundsätzlich sehr ansprechend und ihr Weltenaufbau ist wunderbar detailverliebt und umfassend. Bisher habe ich noch nichts von ihr gelesen und vielleicht muß ich mal einen anderen Roman von ihr antesten. Hat jemand vielleicht einen Vorschlag für mich?

An dieser Stelle möchte ich mal wieder mein Lieblingszitat, das hier einfach gut passt, anbringen:

„Ich bin kein Kritiker. Ich lese mit dem Herzen. Und wenn das schlägt, gefällt mir das Buch. Sonst werfe ich es in die Ecke.“
Victoria Wolff – Das weiße Abendkleid

Mein Fazit:
Ein Fantasy-Roman mit vielen schönen Idee, gut geschrieben, aber leider haben mich die Geschichten der Protagonisten nicht berührt.

Colfer, Eoin: Hinterher ist man immer tot – abgebrochen

Genre: Krimi

Kurzbeschreibung:
Dan McEvoy, irischer Gangster mit Haarimplantat, hat ein Problem: Der Mob will ihn tot. Die Polizei will ihn tot. Dabei will er nur mit seiner neuen Freundin abhängen. Doch sein alter Erzfeind Mike hat noch eine Rechnung offen mit ihm. Dan soll ein gefährliches Paket an jemand ganz Üblen abliefern. Notgedrungen lässt er sich darauf ein. Da wird er entführt. Von zwei Cops mit einer Vorliebe für Latexanzüge. Als sich schließlich sogar Dans glamouröse Stiefoma in die Jagd auf ihn einschaltet, muss er erkennen: Die Familie ist die tödlichste Bedrohung von allen.

Meine Einschätzung:
Ich kenne den Autor von seinen wirklich tollen Jugendbuchserien „Artemis Fowl“ und der „Warp-Serie“, die ich wirklich super finde. Ungewöhnlich, toller Humor, grandiose Charaktere und spannende Geschichten.
Darauf hatte ich auch bei seiner Krimiserie für Erwachsene gehofft. Im Grunde bleibt er sich auch treu, aber ich konnte mit dem Hauptprotagonisten und seiner vulgären Sprache überhaupt nichts anfangen.
Weder die Geschichte, noch irgendeine Figur darin konnten mich dazu überreden, mehr als 50 Seiten zu lesen und so ist es seit langer Zeit wieder ein Buch, das ich vorzeitig abgebrochen habe.

Mein Fazit:
Wer schräge Underdog-Ermittler mag, wird sicher Gefallen an der Serie finden. Für mich war das aber nichts.


Cranor, Jeffrey: Willkommen in Night Vale – abgebrochen


Genre: Urban Fantasy

Kurzbeschreibung:
Night Vale, ein Städtchen in der Wüste. Irgendwo in der Weite des amerikanischen Südwestens. Geister, Engel, Aliens oder ein Haus, das nachdenkt, gehören hier zum Alltag. Night Vale ist völlig anders als alle anderen Städte, die Sie kennen – und doch seltsam vertraut.
Jackie Fierro betreibt schon lange das örtliche Pfandhaus in Night Vale. Eines Tages verpfändet ein Fremder einen Zettel, auf dem in Bleistift die zwei Worte »King City« geschrieben stehen. Jackie hat sofort ein merkwürdiges Gefühl. Kaum ist er in Richtung Wüste verschwunden, erinnert sich niemand an ihn – aber Jackie kann das Papier nicht mehr aus der Hand legen. Zusammen mit der alleinerziehenden Mutter eines jugendlichen Gestaltwandlers geht Jackie daran, das Rätsel von »King City« zu lösen. Ihr Weg führt die beiden in die Bibliothek von Night Vale, die allerdings noch kaum jemand wieder lebend verlassen hat …

Meine Einschätzung:

Puuuuuhhhh. Ich konnte mit dieser absurden Geschichte voller Fragezeichen überhaupt nichts anfangen. Auf mich wirkten die Szenen sinnlos aneinander gereiht, die Figuren sind allesamt seltsam schräg und bis auf ein paar witzige Einfälle, wie z.B. den gestaltwandelnden Teenager, der als Spinne kein Auto fahren soll, hat mich nicht wirklich interessiert. Aber wenn ich daran denke, dass ich auch mit Terry Prachet nix anfangen kann, ist das vielleicht nicht verwunderlich.

Mein Fazit:

Skurril. Absurd. Seltsam. Nix für mich.

Jacuba, Tom: Die Herren der Wälder – Kalypto 1 (abgebrochen)


Genre: Fantasy, Hörbuch

Kurzbeschreibung:
Die Magier des untergegangenen Reichs Kalypto erwachen aus ihrem Schlaf. Jahrtausende lang haben sie in einem Berg ausgeharrt, nun wollen sie ihr Reich neu errichten lassen. Vier Magier werden deshalb in alle Himmelsrichtungen entsandt mit der Aufgabe, ein Volk zu finden, das sie unterwerfen können. Ein Wettstreit, bei dem die Magier ohne Skrupel vorgehen, entbrennt! Und weder das Waldvolk, noch die Menschen des Bergreichs Garona, noch die Insulaner ahnen, in welche blutige Auseinandersetzung sie bald hineingezogen werden…

Meine Einschätzung:
Seltsam. In diese ausladende Fantasy-Saga kam ich irgendwie nicht rein. Sehr viele verschiedene Völker, die beschrieben werden, viele Protagonisten, von denen mich kein einziger angesprochen hat, dann Zeitsprünge von 20 Jahren. Das hat mich beim Hören überfordert bzw. hat mir offenbar die nötige Geduld gefehlt.
Und leider ist beim Hörbuch hören die Stimme für meine Ohren von entscheidender Bedeutung und mir gefiel weder die Stimme noch die Interpretation von Herrn Kluckert.
Ich habe es zwar noch nicht komplett gelöscht, aber ich jemals weiter hören werde???

Mein Fazit:
Story, Protagonisten und Sprecher treffen überhaupt nicht meinen Geschmack, deshalb habe ich dieses Fantasy-Hörbuch abgebrochen.

Bradbury, Ray: Die Mars-Chroniken (abgebrochen)


Genre: Sci-Fi, Hörbuch

Kurzbeschreibung:
Im Januar 1999 beginnt die Kolonisation des Planeten Mars. Dort wachsen goldene Früchte an kristallenen Wänden, doch das Leben auf dem Mars ist demjenigen auf der Erde gar nicht so unähnlich…

Meine Einschätzung:
Hmpf. Vielleicht hätte ich den Zusatz hinter dem Titel, nämlich „Roman in Erzählungen“ beim Kauf wahrnehmen sollen. Mir war nämlich nicht klar, dass es sich um lauter einzelne Episoden handelt, die vom Autor nicht unbedingt inhaltlich miteinander verknüpft werden. Immer wieder tauchen neue Protagonisten auf und verschwinden am Ende der Episode.
Aber auch sonst war dieser Sience-Fiction-Klassiker überhaupt nicht meins. In nahezu philosophischen Exkursen führt der Autor dem Leser die Unzulänglichkeiten der menschlichen Gesellschaft und besonders der amerikanischen Gesellschaft vor Augen. Da landet eine Rakete von der Erde auf dem Mars und wird von den Ur-Einwohner regelrecht ignoriert, was die amerikanischen Astronauten wörtlich in den Wahnsinn treibt. In einer anderen Folge wollen Priester die Marsianer missionieren, etc.
Obwohl der Autor das ganz sicher super geschrieben hat, hat mich seine Idee nicht interessiert und ich merke, wie ich nicht ordentlich zuhöre. Und dabei habe ich sicher mal behauptet, dass Rufus Beck mir das Telefonbuch vorlesen könnte und ich fände es toll ;-). Toll lesen tut er wirklich, aber als Hintergrundgemurmel ist er nun wirklich zu schade.

Mein Fazit:
Die Mars-Chroniken von Ray Bradbury haben meine Erwartungen nicht erfüllt und meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen, aber wer Freude an anspruchsvoller, gesellschaftskritischer Sci-Fi ohne Weltraumgedöns hat, wird vielleicht Spaß daran finden.

Lynch, Scott: Die Lügen des Locke Lamora (1) – abgebrochen


Genre: Fantasy, Hörbuch

Reihenfolge der Serie – Der Gentleman-Bastard:
Teil 1: Die Lügen des Locke Lomara
Teil 2: Sturm über roten Wassern
Teil 3: Republik der Diebe


Kurzbeschreibung:

Locke Lamora ist ein Held. Nein, eigentlich ist er das nicht: Er ist ein Dieb, ein Lügner und ein Ganove, wenn auch mit guten Manieren. Mit seiner Bande bewegt er sich in den Kanälen und engen Gassen des Herzogtums Camorr, um die Nobilität um ihre Schätze zu erleichtern. Und darin ist Locke unschlagbar, denkt er zumindest. Bis ein weiterer Verbrecher in Camorr auftaucht. Locke muss handeln – und das Abenteuer seines Lebens beginnt…
Im Stadtstaat Camorr hat man eine ganz eigene Lösung gefunden, um die Kriminalität unter Kontrolle zu halten: den „Geheimen Frieden“. Gemäß dieser Absprache zwischen dem Adel und dem Herrscher der Unterwelt dürfen Diebe mehr oder weniger ungestraft ihr Unwesen treiben, solange die Aristokratie von ihnen verschont bleibt. Doch Locke Lamora und seine Gentlemen-Ganoven halten nicht viel von Absprachen und haben es sich zur Gewohnheit gemacht, die Reichen der Stadt um ihr Geld zu erleichtern.
Das funktioniert wunderbar, bis der geheimnisvolle Graue König mithilfe eines scheinbar unbesiegbaren Soldmagiers die Macht über die Unterwelt an sich reißt und droht, das sensible Herrschaftsgefüge von Camorr aus dem Gleichgewicht zu bringen – und dazu braucht er Lockes einzigartige Fähigkeiten.

Meine Einschätzung:

Die Kurzbeschreibung und auch die Bewertungen anderer Leser/Hörer klangen wirklich vielversprechend, aber ich habe überhaupt keinen Zugang zu dieser Geschichte bekommen. Als ich gemerkt habe, dass ich nach 3,5 Stunden nur widerwillig die Kopfhörer aufgesetzt habe bzw. mich darum herum gedrückt habe, habe ich beschlossen, das Hörbuch abzubrechen. Vielleicht wird die Geschichte ja noch spannend und interessant, aber ich fand die Protagonisten einfach nur langweilig, die Beschreibungen langatmig und zu allem Überfluß schmerzte die Stimme des Sprechers, besonders wenn sie eine bestimmte Figur verkörperte, regelrecht in meinen Ohren.
Unter diesen Bedingungen sind weitere 20 Stunden Hörbuch für mich Verschwendung meiner knappen Zeit. Das Hörbuch, was ich jetzt auf den Ohren habe, hat mich dagegen sofort gefesselt, so dass ich freiwillig stundenlange Bügelsessions anberaume :-).

Mein Fazit:
Die Abenteuer eines jungen Diebes und seiner Diebesgilde haben mich leider nicht die Bohne interessiert.

Düffel, von John: KL – Gespräch über die Unsterblichkeit (abgebrochen)

Genre: Erzählung???

Kurzbeschreibung:

Wer sieht uns an? Und was wird dadurch aus uns? Einer, der es wissen muss, ist der bekannte Modeschöpfer KL, eine Ikone der Unnahbarkeit, der seit Jahrzehnten nicht zu altern scheint und immer gleich aussieht. Ein namenloser Erzähler fährt nach Paris, um mit KL über Schein und Sein, über den Tod und das Leben als Bild gewordene Instanz zu sprechen. Doch KL ist einer der eigensinnigsten und launischsten Gesprächs- partner deutscher Sprache. Das Gespräch ist mit zahlreichen Reglementierungen und Auflagen verbunden. Und entwickelt sich schließlich in eine unerwartete Richtung. KL Gespräch über die Unsterblichkeit ist die Fiktion eines Interviews mit einem Menschen, der in der Wirklichkeit die Fiktion seiner selbst zu sein scheint. Ein originelles literarisches Spiel, das überraschende Erkenntnisse bereithält: über den Bilderwahn unserer Zeit, den täglichen Kampf um Sichtbarkeit und die Angst vor dem Verschwinden.

Meine Einschätzung:
Ich fand die Idee der Geschichte ganz reizvoll. Ein Schriftsteller, der ein philosophisches Buch schreiben möchte, bemüht sich um ein Gespräch mit dem Modezaren Karl Lagerfeld. Die Gespräche der Beiden verlaufen interessant/schräg/seltsam und einige Passagen fand ich auch durchaus lesenswert, aber irgendwann wurde es mir dann doch zu philosophisch und theoretisch. Gedankenspiele dieser Art vermag ich nur einer Weile folgen …
Wirklich unterhaltsam fand ich die Episode, in der der Autor im Zug Barbara Schöneberger trifft. Sie ist ja zur Zeit in den Medien sehr präsent und offenbar hat sich der Autor dazu auch einige Gedanken gemacht.

Mein Fazit:
Literarische Gedankenspiele dieser Art können mich leider nicht auf Dauer fesseln.

Jones, Darynda: Das Flüstern der Toten (abgebrochen)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Das Flüstern der Toten
Teil 2: Geisterhauch

Kurzbeschreibung:
Charley Davidson hat einen ungewöhnlichen Job: Sie weist den Geistern der Toten den Weg ins Jenseits. Als drei Anwälte einer Kanzlei in derselben Nacht ermordet werden, ahnt Charley, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Kurz darauf begegnet ihr in ihren Träumen der geheimnisvolle und gut aussehende Reyes, den sie aus ihrer Kindheit kennt. Charley will der Mordserie auf den Grund gehen und gerät dabei schon bald in große Gefahr. Ein dunkles Geschöpf hat sich erhoben und droht, großes Unheil über die Stadt zu bringen.

Meine Einschätzung:

Dafür konnte ich mit diesem Urban-Fantasy-Roman überhaupt nichts anfangen.
Mir war die Hauptfigur von Beginn an unsympatisch. Ordinäre Kick-Ass-Heldinnen mit schlechten Umgangsformen kann ich einfach nicht leiden. Wahrscheinlich hat mich grundsätzlich der Stil der Autorin gestört. Die Dialoge sind mir zu ruppig und ordinär, die Figuren unsympatisch und dann haben mich ihre häufigen sexuellen „Träume“ genervt.

Mein Fazit:

Diese Geschichte war einfach nicht mein Fall.

Flynn, Gillian: Gone Girl – Das perfekte Opfer (abgebrochen)

Genre: Thriller

Kurzbeschreibung:
„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?
Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. In seinem Computer findet die Polizei merkwürdige Hinweise. Er erhält sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?

Meine Einschätzung:
Diesen Thriller sah man ja im Herbst überall ganz vorne herumliegen und er wurde auch viel besprochen. Ich habe ihn mir schon mit einige Vorbehalten bei einer Freundin ausgeliehen, weil mich irgendwie der Inhalt, das Setting, die Aufmachung nicht angesprochen haben.
Nach 70 Seiten und einigem Vorblättern und Zwischendrinlesen (und als klar war, dass ich abbreche, natürlich auch das Ende…) habe ich „Gone Girl“ weggelegt.
Mir hat die Sprache der Autorin überhaupt nicht gefallen, die Sätze waren zum Teil schwülstig, theatralisch, einfach zu viel …
„Genau in diesem Moment, um 6:00 kletterte die Sonne über die Skyline der Eichen und offenbarte ihr volles wutgöttliches Sommerselbst. Ihr Widerschein loderte über den Fluss, hin zu unserem Haus, ein lager leuchtender Finger, der durch unsere dünnen Schlafzimmervorhänge direkt auf mich zielte.“ (aus: Gone Girl, von Gillian Flynn, erschienen bei Scherz)
Die beiden Protagonisten Amy und Nick, die die Geschichte abwechselnd aus ihrer Perspektive erzählen, fand ich kein bisschen interessant oder spannend. Hinzu kommt, dass ich nicht gerade ein Fan von Psychothrillern bin, damit habe ich noch nichts verraten, oder?
Es hat für mich also keinen Grund gegeben, dieses Buch zu Ende zu lesen. Macht nix.

Mein Fazit:
Mir hat der Beginn dieses Psychothrillers nicht gefallen, deshalb habe ich das Buch recht schnell abgebrochen.

Schone, Robin: Duft der Leidenschaft (abgebrochen)

Genre: Liro

Kurzbeschreibung:
Sie ist verheiratet und zudem die Tochter des Premierministers: Elizabeth Petre ist eine der angesehensten Frauen des viktorianischen Englands. Doch glücklich ist sie nicht. Denn seit der Geburt ihres zweiten Sohnes verspürt ihr Mann Edward überhaupt keine Leidenschaft mehr – zumindest nicht für sie. Edwards zahlreiche Affären bleiben Elizabeth nicht verborgen. Um ihn zurückzugewinnen, entschließt sie sich – natürlich rein theoretischen – Unterricht bei einem Meister der Erotik zu nehmen: Lord Ramiel Safyre. Doch schon bald erwacht in Elizabeth eine brennende Leidenschaft für ihren Lehrer, die nicht folgenlos bleibt…

Meine Einschätzung:
In den allermeisten Fällen hilft mir ein netter Liro aus einem akuten Lesetief. Aber wie dieses Teil auf meinen Wunschzettel gelangt sein soll, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. Nach 50 Seiten habe ich das Buch entnervt weggelegt. Am meisten hat mich die Formulierung genervt, die für den „Held“ dieser Liebesgeschichte verwendet wurde: Bastardscheich. *schüttel* Nachdem ich dieses gräßliche Wort fünfmal gelesen hatte, habe ich mir nur noch vor Verzweiflung die Haare gerauft. Außerdem hat mir die Grundidee der Geschichte auch nicht wirklich behagt,der Stil der Autorin spricht mich nicht an und zu viele erotische Szenen gab es auch gleich zu Beginn.
Ne, das ist kein Liro für mich und wandert in die Raus-aus-dem-Haus-Kiste.

Mein Fazit:
Abgebrochen.

Chadbourn, Mark: Weltenend – Zeitenwende (1) (abgebrochen)

Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Weltenend – Zeitenwende (1)

Kurzbeschreibung:
Diese Trilogie bietet finstere Urban Fantasy vor dem Hintergrund keltischer Mythologie. Der erste Band der Zeitenwende, Weltenend, beginnt unter einer Brücke in London zu Anfang des 21. Jahrhunderts. Der junge Altertumsforscher Jack Churchill, genannt Church, streift wie in vielen Nächten durch die finsteren Straßen der britischen Hauptstadt, um der Isolation seiner Wohnung und seinen schrecklichen Erinnerungen zu entkommen. Seit dem rätselhaften Freitod seiner Geliebten Marianne ist ihm das Leben leid – der früher so vielversprechende Forscher schlägt sich mit Gelegenheitsarbeiten durch. Doch in dieser Nacht trägt sich etwas zu, das ihn von seiner Trübsal ablenkt: Er wird Zeuge eines Raubüberfalls, und als er dem Gangster ins Antlitz sieht, wird er vor Angst ohnmächtig.
Nur eine zweite Zeugin rettet ihn vor der Gewissheit, verrückt geworden zu sein. Auch die Architektin Ruth hat den Dämon gesehen. Doch von der Polizei ernten die beiden nur Spott und Hohn. Dann stößt Church auf immer mehr Anzeichen, dass in der Welt etwas nicht mehr mit rechten Dingen zugeht. Die Ära der Wissenschaft ist vorbei, und die alten Mächte schicken sich an, die Welt zurückzuerobern.
Hinweis: Wiederveröffentlichung von „Weltendämmerung 1, Im Anbruch der Finsternis“ unter neuem Namen

Meine Einschätzung:
Ich habe diesem Urban-Fantasy-Epos wirklich eine Chance gegeben und bis Seite 280 durchgehalten, aber dann habe ich nur noch grob drübergeblättert, um zu gucken, ob vielleicht noch etwas Entscheidenes, Spannendes passiert.
Woran liegt es nun, dass mir das Buch nicht gefallen hat?
Der Schreibstil des Autoren ist eigentlich ansprechend, liest sich aber nicht ganz einfach. Wäre für mich aber kein Grund, das Buch aus der Hand zu legen.
Die Protagonisten, ja, ich glaube, da liegt der Hase im Pfeffer. Church finde ich einfach zu langweilig und uninteressant und auch die beiden Mädels, Ruth und Laura haben für mich überhaupt kein Identifikationspotential.
Aber am allermeisten hat mich gestört, dass die Protagonisten und auch die Leser nach 280 Seiten immer noch im Dunklen tappen, was denn nun eigentlich in dieser Welt gerade passiert. Die spärlichen Erklärungen der Fee im Turm und die kryptischen Hinweise von Tom und diesem komischen Wächter – unbefriedigend für mich. Außerdem haben mir die Beschreibungen der mystischen Gestalten, die plötzlich in der Welt auftauchen, nicht gefallen. Dem Autor ist es nicht gelungen, sie so zu beschreiben, dass ich sie mir vorstellen konnte… Alles in allem wird die Geschichte zäh erzählt und die Suche nach 4 magischen Geständen mit den dazugehörigen Hindernissen ist ja nun auch nicht gerade eine neue Idee.

Meinem 18jährigen Neffen hingegen hat die Geschichte supergut gefallen, so dass er sich schon die Folgebände zugelegt hat. Ähnlich wie bei Bernhard Hennenens „Rabengott“ bin ich wahrscheinlich einfach nicht die richtige Zielgruppe für diese Richtung der Fantasy-Literatur ;-).

Mein Fazit:
Der Auftakt einer düsteren Urban-Fantasy-Trilogie, die mich sowohl vom Inhalt als auch von den Protas überhaupt nicht anspricht.

Falk, Rita: Winterkartoffelknödel (abgebrochen)

Genre: Krimi

Kurzbeschreibung:
Nachdem der Eberhofer Franz seinen Dienst bei der Münchner Polizei quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifegänge führen ihn immer zum Wolfi auf ein Bier oder an den Küchentisch seiner stocktauben Großmutter. Sehr erholsam, bei all dem Zoff mit einem hanfanbauenden Vater (Alt-68er), der ihn mit Beatles-Dauerbeschallung noch in den Wahnsinn treibt. Aber manchmal muss der Eberhofer Franz auch in ziemlich grausigen Todesfällen ermitteln. So wie bei seinem ersten Fall: Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers, die an den komischsten Dingen sterben. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem bevorsteht …

Meine Einschätzung:
Tja, diesen Krimi habe ich in der Hälfte abgebrochen. Mir gefällt der Stil der Autorin überhaupt nicht. Beispiel: „So quasi, dass das letzte Jahr ein gutes war und wenn’s heuer wieder so gut werden soll, muss halt ein jeder was dazu tun. Also Geldbeutel oder Scheckheft raus. Der Flötzinger lässt sich nicht lumpen und nimmt die Version Scheckheft. Der Simmerl verspricht, wie jedes Jahr, eine Spansau …“, Mit diesem Erzählstil und vor allem mit dem Charakter des Ich-Erzählers komme ich nicht klar. Die Krimihandlung konnte ich auch nicht so recht entdecken ….

Mein Fazit:

Ein Provinzkrimi, der nix für mich ist.

Pletzinger, Thomas: Bestattung eines Hundes (abgebrochen)

Genre: Roman

Klappentext:
Ein Ethnologe in einer Lebenskrise, ein Kinderbuchautor mit einem Bestseller und einer Ruine am Luganer See, eine schöne finnische Ärztin, ein kleiner Junge ohne Vater, ein dreibeiniger Hund, ein mysteriöser Todesfall und ein verstecktes Manusskript: Thomas Pletzinger mach daraus eine hoch spannende, aberwitzige und anrührende Geschichte.

Mein Einschätzung:
Viel zu schräg für meinen Geschmack. Ich konnte und wollte der Geschichte deshalb nicht so recht folgen. Habe die 50 Seiten gerade so geschafft.

Mein Fazit:
Und wieder eines weniger auf meinem SUB.

Birrell, James: Drei Männer, vier Pubs und eine Urne (abgebrochen)

Genre: Roman

Klappentext:
Als ihr bester Freund unerwartet das Zeitliche segnet, bereiten die drei hinterbliebenen Kumpel ein unvergessliches Abschiedswochenende für den Verblichenen vor: Mit der Urne in der Tasche geht es auf eine gepflegte Sauftour durch die heimischen Pubs…
Doch die alternativen Trauerfeierlichkeiten in Pub, Disco und im Schlafzimmer der schönen Ali drohen, die Freunde von ihrer heiligen Mission abzubringen. Und als sie am nächsten Morgen mit einem höllischen Kater erwachen – hat sich die Urne in Lust aufgelöst.

Meine Einschätzung:
Ich habe, wie vorgenommen, 50 Seiten gelesen (Anfang und Ende) und mich entsetzlich gelangweilt. Und weg damit!!!!

Bücherfasten kann auch befreiend sein ;-).