Maurer, Jörg: Kommissar Jennerwein darf nicht sterben

Genre: Krimi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Föhnlage
Teil 2: Hochsaison
Teil 3: Niedertracht
Teil 4: Oberwasser
Teil 5: Unterholz
Teil 6: Felsenfest
Teil 7: Der Tod greift nicht daneben
Teil 8: Schwindelfrei ist nur der Tod
Teil 9: Im Grab schaust Du nach oben
Teil 10: Am Abgrund lässt man gern den Vortritt
Teil 11: Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt
Teil 12: Am Tatort bleibt man ungern liegen
Teil 13: Den letzten Gang serviert der Tod
Teil 14: Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel
Teil 15: Kommissar Jennerwein darf nicht sterben

Kurzbeschreibung:
Kaum zu glauben, Kommissar Jennerwein macht Urlaub! In einem Sporthotel! Beim Wassertreten, Bouldern und Kräuterwandern soll er sich erholen – und ahnt nicht, dass er sich in höchster Gefahr befindet. Ein Auftragskiller, gemeinschaftlich engagiert von allen Schwerverbrechern, die der Kommissar im Lauf der Zeit hinter Gitter gebracht hat, ist auf ihn angesetzt.
Während er eher zufällig dem ersten Mordanschlag entgeht, entlarvt er nebenbei Betrüger und kratzt verdächtige Schwefelrückstände von einer Kirchenwand. Schließlich bekommt er auch noch ein unwiderstehliches Angebot von einem undurchsichtigen Mitarbeiter eines auf künstliche Intelligenz spezialisierten Großkonzerns: Jennerwein soll helfen, einen spurlos verschwundenen Manager zu finden – eine Suche, auf der er in den vollautomatisierten Werkhallen des Konzerns in einen Hexenkessel aus Bosheit, Verrat und Eifersucht gerät. Obendrein ist ihm weiterhin der Auftragskiller auf den Fersen. Die Lunten sind gezündet, die Gewehrläufe gespannt – es ist mehr als unwahrscheinlich, dass Jennerwein mit heiler Haut davonkommt.

Meine Einschätzung:
Ach, herrje! Der Autor mutet mir ganz schön viel zu. Ich hatte ja schon im letzten Band den Eindruck, dass er bewusstseinserweiternde Substanzen konsumiert und dieser Eindruck setzt sich fort. Oder finde nur ich das?
Jennerwein wird während seines Wellness-Urlaubs von einem asiatischen Manager gebeten, in einer der fast vollständig automatisierten Fabriken nach einem verschwundenen Mitarbeiter zu suchen. Wild! Aber irgendwie auch kinoreif erzählt, wenn es nicht eigentlich eine Regionalkrimireihe wäre??? Ihr merkt schon, ich bin verwirrt, fasziniert, irritiert, aber das könnte auch die Absicht des Autors sein.

Mein Fazit:
Hach, mir war dieser Band zu seltsam, zu wirr, zu wild, einfach zu viel von allem.

Adler-Olsen, Jussi: Miese kleine Morde


Genre: Krimi, Hörbuch

Kurzbeschreibung:
Von seiner Frau verlassen und als Langweiler beschimpft, setzt Lars alles daran, von nun an das Beste aus sich herauszuholen. In dem Schönheitssalon, den er ab sofort besucht, staunt er darüber, wie viele Ehefrauen ihren Mann gern tot sähen – und dies bei der Gesichtsmassage auch noch freimütig ausplaudern. Lars beschließt: Gegen eine anständige Bezahlung wird er die Damen von ihren Gatten erlösen. Und tatsächlich sind die ersten Aufträge schnell erledigt. Doch dann beginnt alles schiefzulaufen.

Meine Einschätzung:
*gelächter* Was für eine großartige Idee. Ein Auftragskiller, der seine Kundschaft bei Friseuren und in Schönheitsstudios findet und damit seine finanziellen Probleme löst. Wolfram Koch liest die Geschichte absolut super!

Mein Fazit:
Schräg, witzig, mörderisch!

Oechsle, Timo: Die Weiße Lilie – Krieg in Boston (2)


Genre: Hörspiel, Polit-Thriller

Reihenfolge der Serie:

Teil 1: Tödliche Stille
Teil 2: Krieg in Boston
Teil 3: erscheint demnächst


Kurzbeschreibung:

Nach seiner Flucht aus dem Kongo nimmt Daniel von Südafrika aus Kontakt mit Jerry auf. Der waghalsige Plan, den die beiden für Daniels Rückkehr in die USA verfassen, bleibt bei der Weissen Lilie allerdings nicht unbemerkt.
In Boston müssen Miles und Sam den Schutz von Michael Howard gewährleisten wobei Miles inoffiziell versucht, den Oligarchen in seine eigenen Ermittlungen zu den Kongo-Morden einzubeziehen. Dabei stößt der Detective auf eine Person, die von unschätzbarem Wert sein könnte.
Unterdessen verschlägt es Carol nach München, wo sie auf der Internationalen Sicherheitskonferenz einen Vortrag zur Cyberkriminalität halten soll. Dort trifft sie einen alten Bekannten, der möglicherweise eine Erklärung für die jüngsten Hackerangriffe in den USA und in Europa hat.

Meine Einschätzung:

Oha! Nachdem ich bei der ersten Staffel noch ein wenig skeptisch war, da mir die Geschichte zu brutal war, hat mich in der zweiten Staffel die Spannung gepackt. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, springt zwischen Schauplätzen hin- und her, ist immer noch blutig und brutal, aber hochgradig spannend.
Gerne wird der Zuhörer mit fiesen Cliffhängern über das Schicksal der Protagonisten im Unklaren gelassen, so dass ich unweigerlich weiterhören mußte ;-).

Mein Fazit:

Großartiges Kino für die Ohren, wenn auch einen Ticken zu brutal für meinen Geschmack.

Maurer, Jörg: Unterholz


Genre: Krimi, Regionalkrimi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Föhnlage
Teil 2: Hochsaison
Teil 3: Niedertracht
Teil 4: Oberwasser
Teil 5: Unterholz
Teil 6: Felsenfest
Teil 7: Der Tod greift nicht daneben
Teil 8: Schwindelfrei ist nur der Tod
Teil 9: Im Grab schaust Du nach oben
Teil 10: Am Abgrund lässt man gern den Vortritt
Teil 11: Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt
Teil 12: Am Tatort bleibt man ungern liegen
Teil 13: Den letzten Gang serviert der Tod
Teil 14: Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel

Kurzbeschreibung:
Auf der Wolzmüller-Alm oberhalb des idyllischen alpenländischen Kurorts wird eine Frauenleiche gefunden. Jennerweins Bemühungen, etwas über die „Tote ohne Gesicht“ zu erfahren, laufen ins Leere. Niemand im Ort will etwas über geheime Treffen auf der Alm gewusst haben, und der Bürgermeister bangt nur um seine Bollywood-Kontakte. Endlich verrät das Bestatterehepaar a.D. Grasegger dem Kommissar, dass es sich bei der Toten um die „Äbtissin“ handeln soll, eine branchenberühmte Auftragskillerin. Wer hat es geschafft, sie umzubringen? Da geschieht ein weiterer Almenmord, ein mysteriöser Maler gerät ins Fadenkreuz, und Jennerwein pirscht mit seiner Truppe durchs Unterholz…

Meine Einschätzung:

Hach, ich bin nicht wirklich zufrieden mit diesem Band. Woran liegt das nur?
Mit Jennerwein und Maria geht es nicht weiter, nicht einen Milimeter.
Die Geschichte hat ihre Längen und ist reichlich bizarr.
Ich habe den hintergründigen, ironischen Witz, den ich von Maurer gewohnt bin, vermißt. Wie schon in „Oberwasser“ schrammt der Autor ziemlich nah am Klamauk vorbei. Besonders schräg war die Einschübe des Klappspatens. *kopfschüttel*
Die Kapitel beginnen jeweils mit einem Zitat zum Wort „Unterholz“. Die waren fast alle total daneben, unverständlich und blöd.
Der Verlag nutzt Maurers Erfolg und gibt dieses Buch erstmals gebunden heraus. Das kennen wir ja schon von Nele Neuhaus. Ich gönne Verlag und Autor natürlich die Einnahmen, aber irgendwie fühle ich mich als Leser auch veräppelt.
Immerhin paßt das Cover in die Reihe und gefällt mir und prinzipiell mag ich ja Maurers Schreibstil.

Mein Fazit:
Der fünfte Band der bayrischen Krimiserie mit Kommissar Jennerwein, der mich nicht ganz überzeugen konnte.

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