Nikolay, Mona: Amsel, Drossel, tot und starr (2)

Genre: Hörbuch, Krimi

Reihenfolge der Serie „Manne Nowak“:
Teil 1: Rosenkohl und tote Bete
Teil 2: Amsel, Drossel, tot und starr

Kurzbeschreibung:
Ein Mord in einer Schrebergartenkolonie ist nichts für Hobbygärtner, das weiß jeder. Noch dazu, wenn es sich beim Tatort um die Vorzeige-Kleingartenanlage von Berlin Pankow handelt und beim Opfer um einen honorigen Bezirksvorstand. Kein Wunder also, dass die Pankower Ex-Polizist Manne Nowak und seine Partnerin Caro von Ribbek um Hilfe bitten, die Helden der Kleingartenanlage „Harmonie“.
In den perfekt gestylten Gärten ist das Unterholz dichter (und dunkler), als Manne und Caro erwartet haben, dafür treiben Gerüchte ihre prächtigsten Blüten. Doch gegen Mannes Instinkt und Caros Spontanität ist noch kein Kraut gewachsen!

Meine Einschätzung:
Wunderbar! Auch der zweite Teil dieser Serie hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich mag die Charaktere, ich mag das Setting in der Kleingartensiedlung und gelesen von Uve Teschner ist es die reinste Freude zuzuhören.

Mein Fazit:
Absolute Hörempfehlung für Krimifans mit einem Gartenfaible ;-).

Harris, Rosemary: Der weiße Garten

Genre: Krimi

Kurzbeschreibung:
Paula Holliday hat von der Stadt die Nase voll und von ihrem undankbaren Job beim Fernsehen auch. Kurz entschlossen zieht die junge Frau in das verschlafene Örtchen Springfield in Connecticut, um dort ihre wahre Leidenschaft zum Beruf zu machen: das Gärtnern.
Der Tod einer exzentrischen alten Dame, die ihr verwildertes Anwesen der historischen Gesellschaft von Springfield hinterläßt, beschert Paulas kleiner Gartenbaufirma endlich den ersten großen Auftrag. Halcyon – früher eine herrliche Gartenanlage nach italienischem Vorbild – soll aufwendig restauriert und in seiner ursprünglichen Schönheit wieder hergestellt werden. Paula ist auf alles vorbereitet. Jedoch nicht auf das, was sie gleich am ersten Tag unter den Magnolienbüschen ausgräbt: In dem Teil des Parks, der sich ‚weißer Garten‘ nennt, stößt sie auf die mumifizierte Leiche eines Babys. Die örtliche Polizei ermittelt, kommt aber rasch zu dem Schluß, daß es sich um ein altes, trauriges Geheimnis handelt und nicht um ein aktuelles Verbrechen. Paula ist da anderer Ansicht. Und als kurze Zeit später ein Mann aus der Nachbarschaft mit einem Gartenmesser im Rücken aufgefunden und einer ihrer Freunde verhaftet wird, ist klar, daß Springfield nicht so harmlos ist, wie es scheint.

Meine Einschätzung:
Ich wusste nicht, dass es „Gartenkrimis“ gibt, aber ich habe tatsächlich einen entdeckt und wurde auch nicht enttäuscht. In diesem Krimi, in dem eine junge Gartenplanerin die Hauptrolle inne hat, geht es um die Instandsetzung eines wunderschönen, alten Gartens und da wird von der Autorin gärtnerisches Interesse vorausgesetzt, wenn sie den Garten und die Bepflanzung im Detail beschreibt. Das hat mir richtig gut gefallen.
Aber auch die Krimihandlung war interessant und wendungsreich und wenn es auch nicht super spannend und brutal zuging, so habe ich mich doch gut unterhalten.

Mein Fazit:
Offenbar bin ich gerade in Stimmung für diese Art von Cosy-Crime und wenn ich dann noch mit Gartenwissen erfreut werde, bin ich glücklich.

Winnemuth, Heike: Bin im Garten

Genre: Sachbuch

Kurzbeschreibung:
»Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe.« Weltreisende sucht Ort zum Bleiben: Mit Tempo und Witz erzählt Meike Winnemuth in ihrem Tagebuch von ihrem neuen Abenteuer – dem ersten eigenen Garten. Vom Träumen und Planen, Schuften und Graben, Säen, Pflanzen, Ernten, Essen. Vom großen Wachsen (Muskelkater!) und Werden (plötzlich: geduldig!). Und entführt uns dabei an einen paradiesischen Ort wahren Lebens, mit Radieschen und Schnecken, mit Rittersporn und anderen blauen Wundern.

Meine Einschätzung:
Dieses Buch ist kein Gartenratgeber im herkömmlichen Sinne, sondern ein Gartentagebuch.
Frau Winnemuths Einsichten und Berichte sind sehr unterhaltsam, inspirierend und die Frau hat genau meine Humor.
Ich habe mich bestens mit diesem Buch unterhalten und viele neue Ideen für meinen Garten bekommen.
Außerdem ist das Buch wunderschön aufgemacht, so dass ich mich jedes Mal daran freue, wenn ich es sehe.

Mein Fazit:
Wer sich mit Gärntern und Pflanzen beschäftigt, wird Frau Winnemuths Tagebuch gerne lesen, denn es ist ehrlich, witzig und unterhaltsam.