Paaslilinna, Arto: Der liebe Gott macht blau (abgebrochen)

Genre: Roman

Kurzbeschreibung:
Der liebe Gott hat die Nase gestrichen voll von den Menschen und ihren Missetaten. Er braucht Abstand, ist schlichtweg urlaubsreif. Nur, wer soll ihn vertreten? Der Heilige Petrus winkt dankend ab. Warum nicht einem Menschenkind den Job anbieten? Und so klopft Erzengel Gabriel bei Kranführer Pirjeri Ryynänen an. Frohen Mutes besteigt der sogleich den Himmelsthron …

Meine Einschätzung:
Im Rahmen meines SuB-Abbauprogrammes habe ich mir auch das zweite Buch des finnischen Autors geschnappt und bin deutlich weiter gekommen, als mit „Der wunderbare Massenselbstmord“. Aber dann hat mich die satirische Geschichte doch nicht so sehr interessiert, dass ich weiterlesen wollte.

Mein Fazit:
Eine durchaus witzige, satirische Geschichte, die sicher begeisterte Leserinnen und Leser findet. Kann ich mir auch gut als Hörbuch, gelesen von Jürgen von der Lippe vorstellen.

Williams, Tad: Die dunklen Gassen des Himmels (1)

Genre: Urban Fantasy, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Die dunklen Gassen des Himmels
Teil 2: Happy Hour in der Hölle
Teil 3: Sleeping Late on Judgment Day (noch nicht übersetzt)

Kurzbeschreibung:
Bobby Dollar ist ein Engel. Als Anwalt kehrt er hin und wieder zur Erde zurück, um die Sterbenden gegen die Mächte der Hölle zu verteidigen und in den Himmel zu geleiten. Dieser Krieg zwischen Himmel und Hölle verschärft sich, als plötzlich eine dritte, unbekannte Macht auf den Plan tritt …
Simon Jäger führt mit seiner unverwechselbaren Stimme Bobby Dollar, seine Mitspieler und Gegenspieler ein und bringt augenzwinkernd die vergrabenen Sünden des Engels zum Vorschein.

Meine Einschätzung:
Ich bin wirklich ein großer Tad Williams Fan, Osten Ard und die Otherland-Saga gehören zu meinen Allzeit-Lieblings-Serien, aber mit Bobby Dollar konnte ich nicht so recht etwas anfangen. Meine Ausflüge in die mit Engeln besetzte (Urban)Fantasy waren bisher nicht sonderlich erfolgreich und leider hat es Tad Williams auch nicht geschafft, mich mitzureißen. Prinzipiell mag ich ironisch-sarkastische, schnoddrige Hauptfiguren, aber Bobby, der Ich-Erzähler, hat mich genervt. Grundsätzlich hat mir auch die Idee der Geschichte gefallen, dass Himmel und Hölle um verstorbene Seelen in einer Art Gerichtsverfahren kämpfen und der ketzerische Gedanke, dass es auch einen dritten Weg geben könnte, finde ich nicht schlecht.
Vielleicht gehöre ich einfach nicht zur Zielgruppe für diese rauflustigen Underdog-Engel und deren dämonischen Rivalen.
So wurden die 17 Stunden ungekürzte Hörbuchlesung von Simon Jäger, der das wirklich gut macht, ganz schön lang.

Mein Fazit:
Diese Urban-Fantasy-Serie werde ich nicht weiter verfolgen, weil sie nicht meinen Geschmack trifft. Ich kann mir aber vorstellen, dass sie ihre Fans finden wird ;-).

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst Du dem zu.

Datenschutzerklärung