Rose, Karen: Dornenpakt

Genre: Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Eiskalt ist die Zärtlichkeit
Teil 2: Das Lächeln deines Mörders
Teil 3: Des Todes liebste Beute
Teil 4: Der Rache süßer Klang
Teil 5: Nie wirst Du entkommen
Teil 6: Heiß glüht mein Hass
Teil 7: Todesschrei
Teil 8: Todesbräute
Teil 9: Todesspiele
Teil 10: Todesstoß
Teil 11: Feuer
Teil 12: Todesherz
Teil 13: Todeskleid
Teil 14: Todeskind
Teil 15: Todesschuß
Teil 16/1: Dornenmädchen
Teil 17/2: Dornenkleid
Teil 18/3: Dornenspiel
Teil 19/4: Dornenherz
Teil 20/5: Dornenpakt
Teil 21: Todesfalle

Kurzbeschreibung:
Michael hat sich schon immer um seinen kleinen Bruder Joshua gekümmert. Ihre Mutter ist drogenabhängig, der Stiefvater gewalttätig. Eines Tages wird der 14-Jährige Zeuge, wie sein Stiefvater von einem Fremden brutal ermordet wird. Michael flieht mit Joshua, doch er weiß nicht, wem er sich anvertrauen kann. Er ist gehörlos und außer sich vor Sorge.
Fußballtrainer Diesel Kennedy ahnt, dass etwas nicht stimmt. Gemeinsam mit der Ärztin Dani Novak, für die er mehr als nur Freundschaft empfindet, gewinnt er langsam das Vertrauen von Michael. Doch inzwischen weiß der Killer, dass es einen Zeugen gibt – und eröffnet eine tödliche Jagd …

Meine Einschätzung:
Hui. Karen Rose ist nichts für zarte Gemüter. Da es in diesem Roman und Kindesmisshandlung geht, fand ich es besonders schwer, mich auf den Thriller einzulassen. Manchmal war ich kurz davor, das Buch wegzulegen, weil mein Mutterherz richtig weh getan hat. Und ich habe auch über einige Stellen hastig hinweggeblättert. Fertig gelesen habe ich es, weil ich die Figuren, die ich aus den Vorgängerbänden kenne, gerne mag und ich auch weiß, dass die Geschichte grundsätzlich gut ausgeht (wenn man von den siebenunddrölfzig Leichen mal absieht).

Mein Fazit:
Vorsicht mit dieser Geschichte, in der es um sexuelle Gewalt an Kindern geht. Das sollte man nur lesen, wenn man das aushalten kann. Ansonsten ein gewohnt spannender Thriller der Autorin.

Hearne, Kevin: Oberons blutige Fälle


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Gehetzt
Teil 2: Verhext
Teil 3: Gehämmert
Teil 4: Getrickst
Teil 5: Erwischt
Teil 6: Gejagt
Teil 7: Erschüttert
Teil 8: Aufgespießt
Teil 9: Zerschmettert

Extras:
Oberons blutige Fälle
Überfallen

Kurzbeschreibung:
Oberon, der irische Wolfshund des Druiden Atticus, steht in diesem Band ganz im Mittelpunkt. Zwei Kriminalfälle fordern seinen Mut und seine Kombinationsgabe, die der eines Sherlock Holmes nicht nachsteht. Ein Muss für alle Hundeliebhaber und Fans der Reihe »Die Chronik des Eisernen Druiden«.
Oberon wittert sofort ein niederträchtiges Verbrechen, als er von dem Verschwinden eines preisgekrönten Pudels in Oregon hört. Hat sich doch ein ähnlicher Fall erst kürzlich im Bundesstaat Washington ereignet. Die Polizei kümmert sich nicht weiter um die Angelegenheit, aber Oberon hilft der Gerechtigkeit nach. Wenig später fällt ihm auf einer Fahrt nach Portland, die er zusammen mit der Wolfshündin Orlaith und dem Boston Terrier Starbuck unternimmt, ein zweiter Fall vor die Pfoten. Auf dem Bahnsteig finden sie eine Leiche. Die Sache wird noch unheimlicher als das Hundetrio entdeckt, dass der Tote Atticus zum Verwechseln ähnlich sieht.

Meine Einschätzung:
Dieser kleine Band ist nur etwas für Fans der Serie und Oberon Fans. Aus Sicht von Oberon, also einer sehr hündischen Sicht, die sich oft um’s Fressen und das Beschnuppern von Artgenossen am Hinterteil dreht, wird erzählt, wie er und seine Hundefreunde und natürlich Atticus einen Hundeentführer überführen und nach einem Mörder suchen. Besonders die Geschichte der Entführung der Hundchampions fand ich lustig. Ich habe mir mein Handy neben das Buch gelegt, um die Hunderassen zu googeln, die ich nicht kannte. Aber auch die andere Geschichte ist interessant und jetzt freue ich mich umso mehr auf den nächsten richtigen Band.

Mein Fazit:
Netter, kleiner Bücherzwischenschmaus für Fans des Eisernen Druiden.

Faber, Dietrich: Tote Hunde beißen nicht (3)


Genre: Krimi, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Toter geht’s nicht
Teil 2: Der Tod macht Schule
Teil 3: Tote Hunde beißen nicht
Teil 4: Schneller, weiter, toter
Teil 5: Hessen zuerst
Teil 6: Sorge dich nicht, stirb!

Kurzbeschreibung:
Kommissar Bröhmann hat den Dienst noch nie sehr geliebt. Und er hat die Nase ziemlich voll von der Provinz, den Kollegen, dem diktatorischen Vater. Mit dem reist er eines Tages nach Berlin: Beerdigung eines alten Kollegen. Dort passiert etwas Unerwartetes; kurz darauf ist der Vater verschwunden. Henning geht der Sache nach und kommt einer alten Geschichte auf die Spur. Ein Mann verschwand vor Jahrzehnten hinter Gittern und schwor Rache; nun sterben in der Gegenwart Menschen – und Hunde! Vielleicht ist das Polizistenleben doch nicht so langweilig im Vogelsberg …

Meine Einschätzung:

Der dritte Teil der Faberschen Krimireihe hat mir sehr, sehr gut gefallen. Die Kriminalfälle, nämlich der Mord an einem pensionierten Polizisten, der lange zurückliegende Mord an einer junge Frau und die fiesen Hundemorde waren richtig spannend und der Autor greift bei allem Humor auch ernste Themen, wie z.B. Folter als Verhörmethode und Selbstjustiz auf.
Natürlich nimmt der Leser auch wieder am Privatleben von Bröhmann teil, der mit seinem Leben hadert und auf Veränderung sinnt.
Faber liest die Geschichte gekonnt und seine Einlagen als singender Manni Kreutzer sind einfach nur witzig.

Mein Fazit:
„Tote Hunde beißen nicht“ ist für mich der bisher beste Teil der Reihe und ich freue mich schon auf den vierten Teil, der im Herbst erscheinen wird.