Callaghan, Jo: In the blink of an eye

Genre: Krimi

Kurzbeschreibung:
Die verwitwete Ermittlerin Kat kennt sich mit Verlust aus, Vermisstenfälle sind ihre Spezialität. Auf ihre untrüglichen Instinkte und ihr Bauchgefühl kann sie sich verlassen. Nun wird ihr im Rahmen eines Pilotprojekts der Polizei die künstliche Intelligenz Lock zur Seite gestellt, die in Form eines Hologramms in Erscheinung tritt und auf nüchternen Datenanalysen basiert. Locks regelkonforme, logikorientierte Art kollidiert mit Kats intuitivem Vorgehen, und doch sollen sie gemeinsam alte Vermisstenfälle lösen, um die Einsatzfähigkeit von KIs im Polizeidienst zu erproben. Künftig heißt es künstliche Intelligenz gegen menschliche Erfahrung, Logik gegen Instinkt. Werden sie einen gemeinsamen Nenner finden? Und können sie die Fälle lösen und weitere Verbrechen verhindern?

Meine Einschätzung:
„Bahnbrechend, tiefgründig und nervenaufreibend“ – das steht auf dem Cover. Bahnbrechend? Nun, das weiß ich jetzt nicht, aber die Idee in einem Pilotprojekt eine KI zur Unterstützung der Polizeiarbeit einzusetzen, finde ich tatsächlich interessant. Spannend fand ich in diesem Zusammenhang, dass sowohl Kat, die Hauptfigur und auch ich dazu neigen, die holographische KI zu „vermenschlichen“. Macht es Sinn, mit den Augen zu rollen, wenn der KI-Kollege unsensibel durch eine Vernehmung poltert? Kann man sauer auf eine Software sein?
Grundsätzlich erzählt die Autorin jedenfalls einen sehr, sehr spannenden Krimi, der sich mit neben dem Nutzen und Umgang mit KI auch mit der Frage beschäftigt, welche ethischen Regeln sich Ärzte verpflichtet fühlen und wann sie bereit sind, diese zu brechen. Mehr will ich aus Spoilergründen nicht verraten …
Die Protagonisten der Geschichte sind alle samt interessant und gut gezeichnet (auch die KI ;-)), mir gefällt die Sprache der Autorin und der immer wieder aufblitzende Humor, wobei die Geschichte doch eher traurige und tragische Elemente hat.
Ich habe gesehen, dass Fortsetzungen geplant sind. Die werde ich auf jeden Fall lesen.

Mein Fazit:
Ein spannender, moderner Krimi mit interessanten Fragestellungen. Super! Leseempfehlung von mir.

Maurer, Jörg: Kommissar Jennerwein darf nicht sterben

Genre: Krimi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Föhnlage
Teil 2: Hochsaison
Teil 3: Niedertracht
Teil 4: Oberwasser
Teil 5: Unterholz
Teil 6: Felsenfest
Teil 7: Der Tod greift nicht daneben
Teil 8: Schwindelfrei ist nur der Tod
Teil 9: Im Grab schaust Du nach oben
Teil 10: Am Abgrund lässt man gern den Vortritt
Teil 11: Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt
Teil 12: Am Tatort bleibt man ungern liegen
Teil 13: Den letzten Gang serviert der Tod
Teil 14: Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel
Teil 15: Kommissar Jennerwein darf nicht sterben

Kurzbeschreibung:
Kaum zu glauben, Kommissar Jennerwein macht Urlaub! In einem Sporthotel! Beim Wassertreten, Bouldern und Kräuterwandern soll er sich erholen – und ahnt nicht, dass er sich in höchster Gefahr befindet. Ein Auftragskiller, gemeinschaftlich engagiert von allen Schwerverbrechern, die der Kommissar im Lauf der Zeit hinter Gitter gebracht hat, ist auf ihn angesetzt.
Während er eher zufällig dem ersten Mordanschlag entgeht, entlarvt er nebenbei Betrüger und kratzt verdächtige Schwefelrückstände von einer Kirchenwand. Schließlich bekommt er auch noch ein unwiderstehliches Angebot von einem undurchsichtigen Mitarbeiter eines auf künstliche Intelligenz spezialisierten Großkonzerns: Jennerwein soll helfen, einen spurlos verschwundenen Manager zu finden – eine Suche, auf der er in den vollautomatisierten Werkhallen des Konzerns in einen Hexenkessel aus Bosheit, Verrat und Eifersucht gerät. Obendrein ist ihm weiterhin der Auftragskiller auf den Fersen. Die Lunten sind gezündet, die Gewehrläufe gespannt – es ist mehr als unwahrscheinlich, dass Jennerwein mit heiler Haut davonkommt.

Meine Einschätzung:
Ach, herrje! Der Autor mutet mir ganz schön viel zu. Ich hatte ja schon im letzten Band den Eindruck, dass er bewusstseinserweiternde Substanzen konsumiert und dieser Eindruck setzt sich fort. Oder finde nur ich das?
Jennerwein wird während seines Wellness-Urlaubs von einem asiatischen Manager gebeten, in einer der fast vollständig automatisierten Fabriken nach einem verschwundenen Mitarbeiter zu suchen. Wild! Aber irgendwie auch kinoreif erzählt, wenn es nicht eigentlich eine Regionalkrimireihe wäre??? Ihr merkt schon, ich bin verwirrt, fasziniert, irritiert, aber das könnte auch die Absicht des Autors sein.

Mein Fazit:
Hach, mir war dieser Band zu seltsam, zu wirr, zu wild, einfach zu viel von allem.

Graßhof, Marie: Der dunkle Schwarm – Der stille Planet (2)

Genre: Sci-Fi, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Der dunkle Schwarm – Staffel 1
Teil 2: Der dunkle Schwarm – Staffel 2

Kurzbeschreibung:
Um ihren Freund, den Androiden Julien, zu retten, muss Atlas Lawson die Drahtzieher einer globalen Verschwörung enttarnen.
Nachdem die Hackerin Atlas Lawson ein kriminelles Syndikat zerschlagen hat, herrscht politisches Chaos: Unbekannte manipulieren Erinnerungen, um so ihre Gegner aus dem Weg zu räumen. Der Hacker und Umweltaktivist Bennie Haloren sitzt deswegen im Gefängnis. Altas täte gut daran, im Untergrund abzutauchen. Doch vorher muss sie die Daten ihres Androiden Julien wiederherstellen – notfalls ohne ihr ADIC, das nicht einsatzfähig ist. Als der neue Hypermind-Chef Payne Hax Kontakt zu ihr aufnimmt, schöpft Atlas Hoffnung. Aber spielt der angebliche Menschenfreund mit offenen Karten?

Meine Einschätzung:
Ich habe gerade mal geguckt. Bisher gibt es nur 23! Bewertungen dieses Hörbuchs auf amazon. Das ist echt schade, denn die Autorin und ihre Geschichte brauchen sich überhaupt nicht hinter den internationalen Sci-Fi-Bestsellern zu verstecken.
Das ist nämlich eine gut durchdachte, komplexe, spannende, interessante Story, die viele, viele Leserinnen und Leser verdient!!!

Mein Fazit:
Absolute Lese- bzw. Hörempfehlung für diese Sci-Fi-Serie aus deutscher Autorinnenhand.

Graßhoff, Marie: Der dunkle Schwarm (1)

Genre: Sci-Fi, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Der dunkle Schwarm – Staffel 1
Teil 2: Der dunkle Schwarm – Staffel 2

Kurzbeschreibung:
In einer düsteren Zukunft spielt eine junge Frau ein riskantes Spiel und gerät zwischen die Fronten eines gewaltigen Machtkampfes. Der erste Teil von Marie Graßhoffs Audible Original – ein packender Sci-fi-noir, gesprochen von Nora Jokhosha.
Im Jahr 2100 können Menschen ihr Bewusstsein mittels Implantaten zu „Hive Minds“ verbinden. Die Programmiererin Atlas Lawson profitiert davon gleich doppelt: Tagsüber arbeitet sie für den größten Hive-Entwickler. Nachts betreibt sie unter dem Deckmantel „Oracle“ einen lukrativen Handel mit Erinnerungen, die sie aus Hive-Implantaten stiehlt. Nur ihr Androide Julien weiß von ihrem gefährlichen Doppelleben. Bis der Industriellensohn Noah Levy sie aufsucht und alle drei in eine gnadenlose Intrige verstrickt werden. Welche Rolle spielt Atlas‘ ungeklärte Herkunft dabei? Und weiß jemand von der einmaligen Fähigkeit, die sie um jeden Preis geheim halten will?

Meine Einschätzung:
Hui! Sehr cool. Diese Sci-Fi-Serie von Marie Graßhoff trifft genau meinen Geschmack. Ich mag die Figuren, den (zukünftigen) Weltenaufbau und die technischen Errungenschaften, die sich die Autorin überlegt hat. Visionär, cool und interessant.
Ich muss unbedingt auch andere Sci-Fi-Reihe weiter lesen, die mir offenbar aus dem Blick geraten ist.
Ausgezeichnet gelesen wird die Geschichte von Nora Jokhosha, deren Stimme zu den wenigen Frauenstimmen gehört, denen ich gerne zuhöre.

Mein Fazit:
Rasante, spannende Sci-Fi-Story von einer deutschen Autorin! Davon brauchen wir mehr! Hören, liebe Leute! 🙂

Chambers, Becky: Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (1)

Genre: Sci-Fi

Kurzbeschreibung:
Willkommen an Bord der Wayfarer!
Becky Chambers hat mit ›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ eine zutiefst optimistische Space Opera geschrieben, die uns den Glauben an die Science Fiction (im Besonderen) und an die Menschheit (im Allgemeinen) zurückgibt.
Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös.
Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört.
Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.

Meine Einschätzung:
Ha! Und hier haben wir jetzt schon ein Lesehighlight 2023!
Warum nur, habe ich diesen Sci-Fi erst jetzt entdeckt?
Die Kurzbeschreibung fasst die Geschichte perfekt zusammen. Ich bin begeistert von den Charakteren, dem Weltenaufbau; die Dialoge der Protagonisten sind grandios, wie auch die gesamte Geschichte sehr, sehr gut geschrieben ist. Ich kann mir alles sehr gut vorstellen und wurde förmlich in diese Welt hineingesaugt.
Und wer jetzt denkt: „So einen Blödsinn lese ich nicht, Aliens gibt es nicht, etc.“, der verpasst interessante Denkanstöße zu wichtigen Themen wie Rassismus, Gendern oder die Frage, wie definiere ich ein Geschlecht und den Umgang mit künstlichen Intelligenzen. Kann es aktuellere Themen geben?

Mein Fazit:
Galaktisch gut! Absolute Leseempfehlung!!!!! Spannend, berührend, originell, unterhaltsam, grandios!!!

Cline, Ernest: Ready Player Two (2)

Genre: Sci-fi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Ready Player One
Teil 2: Ready Player Two

Kurzbeschreibung:
Einige Tage nachdem er das Easter Egg von James Halliday gefunden und den Wettbewerb um die OASIS für sich entschieden hat, macht Wade Watts eine Entdeckung, die alles verändern könnte. In einem seiner Tresorräume hat Halliday eine Technologie für ihn versteckt, die die OASIS noch wundervoller und suchterzeugender macht, als es sich Wade je hätte träumen lassen.
Doch gleichzeitig wird er vor ein Rätsel gestellt und muss ein weiteres Abenteuer bestehen. Es gilt ein letztes Easter Egg zu finden, das Halliday in der Oasis versteckt hat.
Und diesmal hat Wade einen Konkurrenten, der über Leichen geht. Er merkt bald, dass nicht nur sein eigenes Leben auf dem Spiel steht, sondern das von Millionen anderer Menschen, und vielleicht sogar das Schicksal der gesamten Welt.

Meine Einschätzung:
Hm, ich bin nicht ganz so begeistert von dieser Fortsetzung. Ungefähr die Hälfte des Buches fand ich entsetzlich langweilig. Wade ist ein alter Jammerlappen und hätte dringend jemanden gebraucht, der ihn mal ordentlich durchschüttelt. Aber was lernen wir daraus? Geld allein macht auch nicht glücklich!!! 😉
Im zweiten Teil des Romans nimmt die Geschichte Fahrt auf. Wade wird von einer KI (Künstliche Intelligenz) zu einer Quest herausgefordert (welche verrate ich nicht) und merkt schnell, dass er das alleine nicht schaffen wird. Die Truppe, die ihm Zuhilfe kommt, fand ich sehr witzig und interessant und ich hätte mir gewünscht, mehr über die zu erfahren.
Natürlich sind auch seine alten Freunde wieder am Start, die mit ihrem Spezialwissen über Videospiele aus den 80igern, Herr der Ringe und Prince die Hürden der Quests nehmen.
Ich glaube, wenn man sich nicht grundsätzlich für wenigstens eines dieser Themen interessiert, findet man die Story schwierig …
Versöhnt hat mich dann aber das Ende. Coole Idee und bietet Potential für Fortsetzungen.

Mein Fazit:
Hat mich nicht ganz so mitgerissen, wie „Ready Player One“, aber letztendlich doch überzeugt.

Grasshoff, Marie: Neonbirds (1)

Genre: Sci-fi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Neonbirds
Teil 2: Cyber Trips
Teil 3: Beta Heards

Kurzbeschreibung:
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern …

Meine Einschätzung:
Nach so viel Happy-End und Romantik brauchte ich jetzt mal ein wenig Katastrophe und Weltuntergang ;-).

Eine künstliche Intelligenz, die sich mit Hilfe von Nano-Robotern selbstständig macht, hat die Menschheit fest im Griff. Menschen, die von den Nano-Robotern befallen werden, verwandeln sich in Kampfmaschinen mit dem Ziel, die Erde von der Menschheit zu befreien.
Ups.
Die Menschheit rüstet auf und das Militär hat weltweit das Sagen. Supersoldaten werden in den Kampf geschickt und wenn sie die Lage nicht unter Kontrolle bekommen, werden ganze Metropolen mit hohen Mauern in Ghettos verwandelt, ohne Rücksicht auf Verluste.
Spannend, oder?
Die Geschichte ist sehr komplex, spannend und brutal, und die Charaktere sind tiefgründig und interessant.
Auch wenn es sich anfühlt, als würde die Geschichte weit in der Zukunft spielen, glaube ich, dass wir uns alle viel mehr mit dem Thema „Künstliche Intelligenz“ beschäftigen sollten, bevor uns die Zukunft einholt …

Mein Fazit:
Ich bin begeistert von diesem Sci-Fi, geschrieben von dieser jungen, deutschen Autorin, die hoffentlich ganz, ganz viele Leser finden wird.

Marrs, John: The Passengers – Du entscheidest über Leben und Tod

Genre: Sci-Fi

Kurzbeschreibung:
»Guten Morgen, Claire. Sie dürften bemerkt haben, dass sich Ihr Fahrzeug nicht mehr unter Ihrer Kontrolle befindet. Ab sofort bestimme ich, wohin Ihre Fahrt geht. Im Augenblick gibt es nur eines, das Sie wissen sollten: In zwei Stunden und dreißig Minuten sind Sie höchstwahrscheinlich tot.« Als die hochschwangere Claire Arden diese Worte aus dem Lautsprecher ihres nagelneuen selbstfahrenden Autos vernimmt, hält sie es zunächst für einen schlechten Scherz. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie tatsächlich in ihrem Wagen gefangen ist. Und sie ist nicht die Einzige – noch sieben weitere Passagiere sind in derselben Situation: Die Systeme ihrer Autos wurden geknackt, und nun befinden sie sich auf einem fatalen Kollisionskurs. Doch damit nicht genug: Der Hacker streamt das ganze live im Internet, und die Zuschauer entscheiden über Leben und Tod der acht Passagiere …

Meine Einschätzung:
Selbstfahrende Autos? Nach diesem Roman würde ich erst mal nur seeeeehhhhhhr ungern einsteigen. 🙂
Da ich in diesem Jahr schon „The One“ von John Marrs gelesen habe, war mir klar, dass ich auch in dieser Geschichte mit dem Unerwarteten rechnen muss und ich kann sagen, der Autor hat mich (wieder) überrascht.
Er verarbeitet in seinem Sci-Fi, der in einer nahen Zukunft spielt, gleich mehrere, aktuelle Themen:
IT-Sicherheit
Künstliche Intelligenz
Überwachung der Bürger durch Apps und Kameras
Versagen staatlicher Kontrollinstanzen
Verhalten der Bürger in den sozialen Medien
Kategorisierung von zu schützenden Menschen

Da sind wirklich ein paar ganz, ganz heiße und heikle Themen dabei. Der Autor nimmt sich die Freiheit und denkt Szenarien durch, die mir das Blut in den Adern gefrieren lassen.
Verpackt sind diese interessanten Fragen der Menschheit in einer spannenden Thriller-Action-Geschichte, die sehr mitreißend geschildert wird und die ich mir entsprechend gut vorstellen konnte. Ich seh den Kinofilm schon vor mir.
Außerdem gefällt mir die Covergestaltung und der farbige Schnitt des Buches sehr gut. Irgendwie cool und mal was anderes.

Mein Fazit:
Lesen, auch wenn Ihr sonst keine Sci-Fis mögt, denn der Autor widmet sich Themen, die sehr bald auf uns zukommen. Bin schon gespannt auf sein nächstes Buch!

Schwartz, Richard: Die Sax-Chroniken – Die Starfarer Verschwörung (1)

Genre: Sci-Fi

Kurzbeschreibung:
Bestsellerautor Richard Schwartz führt seine Fans in die dunklen Weiten des Universums. Mit »Die Sax-Chroniken« beginnt ein episches Abenteuer zwischen den Sternen und eine fantastische Space Opera: Die Diebin Sax ist auf dem Tiefpunkt ihrer Karriere angekommen. Ihre Verbündeten lassen sie im Stich und ein Unbekannter trachtet ihr nach dem Leben. Doch dann entdeckt Sax durch Zufall ein Artefakt aus ferner Vergangenheit. Und ihre Entdeckung zieht sie in eine hochgefährliche Verschwörung hinein, die den Kampf um die Vorherrschaft in der Galaxie neu entfacht …

Meine Einschätzung:
Der Autor beweist hier wieder, dass er ein tolle „Händchen“ für komplexe Weltengestaltung hat. Großartig, die Welt, die er erschafft, ist spannend, detailreich beschrieben und es macht mir großen Spaß, sie mir vorzustellen.
Mit Sax hat er eine wirklich tolle weibliche Hauptfigur erdacht und auch ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind interessante Charaktere.
Weltraumaufzüge, Raumschiffe, versunkene Städte, geheimnisvolle Artefakte, KIs, die die Welt retten oder zerstören können, eine Gesellschaft am Rande des Abgrunds, politische Intrigen, mörderische Banden, rechtsfreie Räume.
Ich finde das unglaublich spannend, es geht aber auch sehr brutal zu, das muss man aushalten können. Zum Ausgleich streut der Autor aber auch humorvolle Momente ein, die mir gut gefallen.
Hoffentlich schreibt der Autor flott den zweiten Teil der grandiosen Spaceopera :-).

Mein Fazit:
Ein Bilderbuchschlafräuber :-). Opulente Sci-Fi, wie ich sie mag. Lesen!

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst Du dem zu.

Datenschutzerklärung