Koch, Krischan: Pannfisch für den Paten (8)

Gene: Krimi, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Rote Grütze mit Schuss
Teil 2: Mordseekrabben
Teil 3: Rolllmopskommando
Teil 4: Dreimal Tote Tante
Teil 5: Backfischalarm
Teil 6: Pannfisch für den Paten
Teil 7: Mörder mögen keine Matjes
Teil 8: Pannfisch für den Paten

Kurzbeschreibung:
Aufregung bei Polizeiobermeister Thies Detlefsen: Seit Neuestem patrouillieren dunkel gekleidete Herren mit Wiesbadener Autokennzeichen vor dem Ferienhaus von Professor Müller-Siemsen. Was hat das BKA ausgerechnet in Fredenbüll zu suchen? Doch das ist noch längst nicht alles: Auf dem Deichvorland installiert der Windparkbetreiber WinWind gleich mehrere Windräder. Das löst heftige Proteste im Ort aus und spaltet die Dorfgemeinschaft. Eines Morgens findet sich in dem noch feuchten Betonsockel eines Windrads ein Toter – ein spektakulärer neuer Mordfall für Thies Detlefsen und Nicole Stappenbek.

Meine Einschätzung:
Wenn Krischan Koch zu lesen beginnt, ist das herrlich entspannend. Mittlerweile habe ich die Protagonisten in Fredenbüll so lieb gewonnen, dass es sich anfühlt, als würde ich sie persönlich kennen.
Herrlich! Ich hoffe, der Autor hat noch ein paar Ideen für weitere Folgen dieser Krimireihe, denn für mich sind sie wie ein Kurzurlaub an der Nordsee :-).
(Professionelle Rezensionen sehen anders aus, ich weiß ;-).)

Mein Fazit:
Witzig, schräg, spannend, friesisch.

Feuerbach, Sam; Thariot: Instabil – Die Vergangenheit ist noch nicht geschehen (1)

Genre: Thriller, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Instabil, die Vergangenheit ist noch nicht geschehen
Teil 2: Instabil, die Gegenwart ist nur ein Kartenhaus
Teil 3: Instabil, die Zukunft ist Schnee von gestern

Kurzbeschreibung:
Früh am Morgen wird Patrick Richter von einem Spezialeinsatzkommando aus dem Schlaf gerissen, verhaftet und verhört. Ihm wird die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Er ist unschuldig, doch das beeindruckt die deutschen Behörden wenig. Er wird an das FBI ausgeliefert und soll nach Guantanamo überstellt werden. Carsten Grünfeld, ein Vernehmungsspezialist, ist als Einziger von Richters Unschuld überzeugt. Beweisen kann er es nicht, denn was er gesehen hat, kann unmöglich so passiert sein.

Meine Einschätzung:
Ich habe einen ausgeprägten Faible für Zeitreisegeschichten (gebt mal Zeitreise in Blog-Suchfeld ein, da kommt eine lange Liste :-)) und Sam Feuerbach ist seit der Krosann-Saga auf meiner Lieblingsautoren-Liste und da war klar, dass ich auch seine Zeitreise-Trilogie hören möchte.
Hui! und was er und Herr Thariot sich da haben einfallen lassen ist super spannend.
Die Hauptfigur Patrick ist so wunderbar normal und harmlos und gerät in eine wilde Geschichte. Ohne Prozess ans FBI ausgeliefert zu werde, erscheint der harmlosen Bundesbürgerin zwar erst unglaubwürdig, aber wenn amerikanische Präsidenten ukrainische Oligarchen anrufen, um Konkurrenten auszuschalten, ist das vielleicht gar nicht sooooooo weit hergeholt.
Wie immer, werde ich über die Geschichte nichts weiter erzählen, um Eure Spannung aufrecht zu erhalten. Mir hat sie richtig gut gefallen, obwohl sie sehr komplex ist und viele Charaktere sie erst einmal etwas unübersichtlich machen.
Die Protagonisten sind alle sehr gut und glaubwürdig gezeichnet. Patrick, der erst so verletzlich und harmlos erscheint, macht ein nachvollziehbare Wandlung durch und erinnert mich irgendwie an Robert Langdon ;-).
Gelesen wird sie grandios von Robert Frank, dem ich stundenlang, ohne müde zu werden, zuhören kann.

Mein Fazit:
Ein packenender, rasanter Zeitreisethriller, der aktueller nicht sein könnte.

Koch, Krischan: Mörder mögen keine Matjes (7)

Genre: Krimi, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Rote Grütze mit Schuss
Teil 2: Mordseekrabben
Teil 3: Rolllmopskommando
Teil 4: Dreimal Tote Tante
Teil 5: Backfischalarm
Teil 6: Pannfisch für den Paten
Teil 7: Mörder mögen keine Matjes

Kurzbeschreibung:
Es ist Herbst in Fredenbüll, und in der Hidden Kist wird ein Ausflug nach Hamburg geplant. Denn dort hat Piet Paulsen gerade ein neues Knie bekommen, und Kneipenwirtin Antje will ihrem Stammgast wenigstens ein Lunchpaket vorbeibringen. Polizeiobermeister Thies Detlefsen hat unterdessen einen neuen Fall: An der Küste sind mehrere Container mit Salzwiesenlamm, Labskaus und vor allem mit Elektroschrott angespült worden. Inmitten des Kabelsalats liegt eine Leiche! Als Thies die Frachtplakette einer Hamburger Reederei entdeckt, ist klar: Der Tatort muss Hamburg sein. Und schon geht’s für ganz Fredenbüll ab in die große Stadt!

Meine Einschätzung:
Wenn die Geschichte auch ein klitzekleines Bisschen albern ist, habe ich mich doch bestens mit den Fredenbüllern amüsiert, die sich in der Großstadt Hamburg nicht so richtig wohl fühlen :-).

Mein Fazit:
Für mich ist die Serie „Thies Detlefsen“ von Krischan Koch wie ein Kurzurlaub an der Nordsee. Erfrischend, witzig und erholsam :-).

Aaronovitch, Ben: Die Glocke von Whitechapel (7)

Genre: Urban-Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Die Flüsse von London
Teil 2: Schwarzer Mond über Soho
Teil 3: Das Wispern unter Baker Street
Teil 4: Der böse Ort
Teil 5: Fingerhutsommer
Teil 6: Der Galgen von Tyburn
Teil 7: Die Glocke von Whitechapel
Teil 8: ?

Kurbeschreibung:
Constable und Zauberlehrling Peter Grant steht vor seiner größten Herausforderung: Das Schicksal Londons steht auf dem Spiel. Der gesichtslose Magier, verantwortlich für grauenvolle übernatürliche Verbrechen, ist zwar endlich demaskiert und auf der Flucht. Doch er verfolgt einen perfiden Plan, der ganz London in den Abgrund stürzen könnte. Um den Gesichtslosen zu stoppen, muss Peter all seine magischen Kräfte aufbieten – und einen bösen alten Bekannten kontaktieren: Mr. Punch, den mörderischen Geist des Aufruhrs und der Rebellion.

Mein Fazit:
Die Geschichte plätschert ein wenig vor sich hin. Wohin will der Autor??? Nicht der beste Band, aber wichtig für die Serie. Mit Band 1 beginnen ;-).

Koch, Krischan: Mordseekrabben (2)

Genre: Krimi, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Rote Grütze mit Schuss
Teil 2: Mordseekrabben
Teil 3: Rolllmopskommando
Teil 4: Dreimal Tote Tante
Teil 5: Backfischalarm
Teil 6: Pannfisch für den Paten
Teil 7: Mörder mögen keine Matjes

Kurzbeschreibung:
Eigentlich will Dorfpolizist Thies Detlefsen nur den Familienurlaub auf Amrum verbringen. Doch schon am ersten Urlaubstag liegt ein Toter im Pensionsbett. Noch ehe Thies die Dienstmütze aus dem Gepäck ziehen kann, ist die Leiche schon wieder spurlos verschwunden und taucht an den verschiedensten Orten der Insel wieder auf. Als auch der neue Touristikchef Heiner Griepenstroh tot in der Dusche liegt, ist klar: Ein Serienmörder geht um auf der Nordseeinsel. Kommissarin Nicole Stappenbek eilt vom Festland zur Unterstützung herbei und auch Thies‘ hilfsbereite Fredenbüller Freunde setzen mit der Fähre nach Amrum über. Eine aufregende Jagd beginnt.

Mein Fazit:
Herrlich! Witzig, schräg, friesisch, fast wie ein kleiner Urlaub auf Amrum :-).

Koch, Krischan: Rote Grütze mit Schuss (1)

Genre: Krimi, Hörbuch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Rote Grütze mit Schuss
Teil 2: Mordseekrabben
Teil 3: Rolllmopskommando
Teil 4: Dreimal Tote Tante
Teil 5: Backfischalarm
Teil 6: Pannfisch für den Paten
Teil 7: Mörder mögen keine Matjes

Kurzbeschreibung:
Fredenbüll, in Nordfriesland: Polizeiobermeister Thies Detlefsen ist verzweifelt. Wenn in seinem Kaff nicht endlich mal ein Verbrechen geschieht, muss seine kleine Polizeistation schließen und ihm droht die Versetzung nach Husum. Also hofft er bei jedem toten Schaf auf einen militanten Ökoaktivisten und in jedem fremden Auto vermutet er Terroristen. Dann liegt eines Morgens Biobauer Brodersen tot im eigenen Mähdrescher. Thies ist schockiert. Ist sein Fredenbüll etwa doch ein Hort brutalster Kriminalität? Zum Glück kommt Unterstützung durch die attraktive Kommissarin Nicole Stappenbek aus Kiel.

Mein Fazit:
Absolut großartiger Regional-Krimi, witzig, schräg, skurril, seeeeehhhhhr friesisch und genau mein Geschmack. Wunderbar gelesen von Bjaren Mädel. Nordsee-Kino für die Ohren!

Rose, Karen: Todesschuss


Genre: Lady-Thriller, Thriller

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Eiskalt ist die Zärtlichkeit
Teil 2: Das Lächeln deines Mörders
Teil 3: Des Todes liebste Beute
Teil 4: Der Rache süßer Klang
Teil 5: Nie wirst Du entkommen
Teil 6: Heiß glüht mein Hass
Teil 7: Todesschrei
Teil 8: Todesbräute
Teil 9: Todesspiele
Teil 10: Todesstoß
Teil 11: Feuer
Teil 12: Todesherz
Teil 13: Todeskleid
Teil 14: Todeskind
Teil 15: Todesschuß
Teil 16: Dornenmädchen
Teil 17: Dornenkleid
Teil 18: Dornenspiel
Teil 19: Dornenherz
Kurzbeschreibung:
Todesschüsse in Baltimore – ein Wahnsinniger versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Seine eigentlichen Zielobjekte: Detective Stevie Mazzetti und ihre Tochter. Privatermittler Clay Maynard, der schon seit langem ein Auge auf die hübsche Polizistin geworfen hat, versucht, die beiden in Sicherheit zu bringen. Panisch und in Todesangst erlebt Stevie den Alptraum ihres Lebens ein zweites Mal. Denn vor acht Jahren wurden bereits ihr Mann und ihr Sohn auf offener Straße Opfer eines brutalen Schusswechsels.
Nur langsam gelingt es Stevie und dem smarten Ermittler, Licht in einen verwickelten Fall zu bringen, der beinahe ein Jahrzehnt in die Vergangenheit zurückreicht. Dabei beschleicht Stevie ein fürchterlicher Verdacht: Wurden ihr Mann und Sohn damals womöglich nicht zufällig Opfer eines Verbrechens?

Mein Fazit:
Prädikat: Lady-Thriller vom Feinsten. Lauter wundervolle, supernette, reizende Männer, die die starken, intelligenten Frauen vor den richtig fiesen Bösewichten beschützen. Spannend, blutig, maßlos übertrieben, aber unterhaltsam.

Aaronovitch, Ben: Der Galgen von Tyburn (6)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Die Flüsse von London
Teil 2: Schwarzer Mond über Soho
Teil 3: Das Wispern unter Baker Street
Teil 4: Der böse Ort
Teil 5: Fingerhutsommer
Teil 6: Der Galgen von Tyburn
Teil 7: Die Glocke von Whitechapel
Teil 8: ?

Kurzbeschreibung:
In seinem sechsten Fall muss der fabelhafte Peter Grant
– ein verschollenes altes Buch wiederfinden
– einen verdächtigen Todesfall auf einer Party der Reichen und Schönen Londons aufklären
– versuchen, es sich dabei nicht völlig mit Lady Ty zu verderben
– vermeiden, vom Gesichtslosen ins Jenseits befördert zu werden
– sich mit einem ganzen Haufen rauflustiger Amerikaner herumschlagen, die definitiv zu viel ›24‹ gesehen haben.
Kurz: Peter bekommt die einzigartige Gelegenheit, es sich mit alten Freunden zu verderben und sich dabei jede Menge neue Feinde zu machen. Mal vorausgesetzt, er überlebt die kommende Woche.

Meine Einschätzung:
Auch dieser Band der Serie hat mich wieder bestens mit jeder Menge verrückter Ideen, schrägen Typen und gruseligen Gestalten unterhalten. Herrlich witzig und genau mein Geschmack. Schade nur, dass zwischen den Bänden so viel Zeit vergeht …

Mein Fazit:
Wer schwarzen, britischen Humor, Urban Fantasy ohne sensationell gutaussehende Alpha-Helden ;-), London, spannende, ungewöhnliche und absurde Kriminalfälle mag, der wird diese Serie lieben!
Für Quereinsteiger nicht geeignet. Besser mit Band 1 beginnen.

Pflüger, Andreas: Endgültig


Genre: Thriller

Kurzbeschreibung:
In ihrem ersten Leben war Jenny Aaron Mitglied einer international operierenden Elitetruppe der Polizei – hochintelligent, kampferprobt, effektiv. In ihrem zweiten ist sie Verhörspezialistin und Fallanalytikerin beim BKA. Sie spürt das Verborgene und versteht es, zwischen den Worten zu tasten – denn seit einem misslungenen Einsatz in Barcelona ist Aaron blind. Die damaligen Ereignisse haben sie traumatisiert. Doch es war nicht der schlimmste Tag ihres Lebens. Der schlimmste Tag ihres Lebens ist heute.
Fünf Jahre nach Barcelona erhält Aaron einen Anruf: Die früheren Berliner Kollegen bitten sie um ihre Mithilfe. Reinhold Boenisch, ein zu lebenslänglich verurteilter Frauenmörder, gegen den Aaron als junge Polizistin ermittelte, hat im Gefängnis eine Psychologin getötet. Sie entschließt sich, den Fall anzunehmen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch Boenisch ist nur der Anfang, eine Schachfigur in einem Komplott. Aaron wird erkennen, dass ihr bisheriges Leben eine einzige Vorbereitung auf die folgenden sechsunddreißig Stunden war. Um dieses Leben wird sie kämpfen müssen wie nie zuvor.
Andreas Pflüger stellt nicht nur die Wahrnehmung auf den Kopf, indem er die Welt konsequent und mit großer atmosphärischer Dichte aus der Perspektive einer Blinden beschreibt. Er dreht auch virtuos an der Spannungsschraube, spielt mit den Erwartungen des Lesers, zieht ihn in einen Sog. Unentrinnbar, sprachmächtig, adrenalingeladen.

Meine Einschätzung:
Oh ja! Autoren, die gleichzeitig auch als Drehbuchautoren für Film und Fernsehen tätig sind, schreiben irgendwie rasanter. Auch diese Geschichte ist filmreif vor meinem inneren Auge vorbeigerast. Actionreich, brutal, rasant, waffenstarrend – kinoreif.
Allerdings ist die ganze Geschichte für meinen Geschmack ein klein wenig zu „heroisch“. Dieses ganze „Wir lassen nie einen Kameraden zurück“ oder dass Feigheit ein schrecklicher Makel ist, puuuuhhhhh, na gut, lass ich in diesem Rahmen gelten, aber ich kann nur für alle jungen Polizistinnen und Polizisten da draußen hoffen, dass das nicht der Wirklichkeit entspricht????
Es gibt noch ein paar andere kritische Fragen, die mich während und nach dem Lesen beschäftigten, aber ich wurde auch bestens unterhalten.
Sprachlich ist dieses Buch durchaus eine Herausforderung. So mancher Leser mag sich an dem knappen, telegrammartigen Stil stören, aber andererseits sind die Vergleiche des Autoren manchmal so treffend und ungewöhnlich, dass ich wirklich begeistert war.

Mein Fazit:
„Endgültig“ ist kein 0-8-15 Thriller, sondern ein äußerst spannender Thriller mit interessanten Protagonisten und modern geschrieben. Lesen!

Huff, Tanya: Blutzoll (1)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Blutzoll
Teil 2: Blutspur
Teil 3: Blutlinien
Teil 4: Blutpakt
Teil 5: Blutschuld
Teil 6: Blutbank

Kurzbeschreibung:
Es beginnt mit Blut und Tod in den Straßen des nächtlichen Toronto. Vicki Nelson, ein früheres Mitglied der Mordkommission und jetzt Privatdetektivin, wird Augenzeugin des ersten schrecklichen Mordes. Ein grauenhafter Todesfall folgt dem nächsten, und in der Stadt macht sich die Überzeugung breit, daß ein Vampir in Toronto sein Unwesen treibt …

Meine Einschätzung:
Nachdem mich die Autorin im vergangenen Jahr mit ihrem „Hexenladen“ so gut unterhalten hat, war ich sehr gespannt auf diese Serie und nach einer doch recht langen Lesezeit ohne Vampire 😉 wurde ich von diesem Thriller sehr, sehr gut unterhalten.
Vicki ist eine Frau mit Ecken und Kanten, aber sympathisch und niemals nervig :-). Natürlich ist es erstaunlich, wie schnell sie sich an den Gedanken gewöhnt, dass es Vampire und Dämonen gibt, aber das ist ja auch ein Urban-Fantasy-Roman …
Wirklich sehr cool finde ich Henry, den Vampir. 450 Jahre alt, illegitimer Sohn von Heinrich VIII., mit einer bewegten Vergangenheit, aus der er immer wieder erzählt, was ich äußerst unterhaltsam fand. Herzlich gelacht habe ich über seinen aktuellen Beruf, nämlich Liebesromanautor.
Obwohl er natürlich die üblichen vampirischen Kräfte hat, unterscheidet er sich wohltuend von den muskelbepackten, achso wunderschönen vampirischen Prachtexemplaren anderer Autorinnen.
Die Krimihandlung, nämlich die brutale Mordserie in Toronto, ist richtig spannend und die parallelen Ermittlungen der Polizei und Vickis Suche nach dem Verdächtigen sind richtig gut beschrieben.
Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen und einige Szenen gehören zu den unterhaltsamsten, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Das Cover ist übrigens grauenvoll. Der Feder und Schwert Verlag hat da ja ein eigenes Konzept, das mir in der Regel auch gut gefällt, aber dieses schmutzig rote Cover mit der gräßlichen Frau paßt nicht zur Geschichte und ich bin froh, dass man im Regal nur den Buchrücken sieht.

Offenbar gibt es auch eine Filmserie zu dieser Roman-Reihe, aber ich habe sie weder gesehen, noch je davon gehört und weil in meinem Kopf gerade alle Figuren Gestalt angenommen haben, wird es auch erst mal dabei bleiben.

Mein Fazit:

Sehr spannende, stellenweise witzige Unterhaltung bietet dieser vampirbesetzte Urban-Fantasy-Roman, der sich wohltuend von anderen Serien des Genres abhebt.

Kerr, Philip: Das Janusprojekt


Genre: Krimi, historischer Roman

Reihenfolge der Serie: Ein Fall für Bernhard Gunther
Teil 1: Feuer in Berlin
Teil 2: Im Sog dunkler Mächte
Teil 3: Alte Freunde, neue Feinde
Teil 4: Das Janus-Projekt
Teil 5: Das letzte Experiment
Teil 6: Die Adlon-Verschwörung
Teil 7: Mission Walhalla
Teil 8: Böhmisches Blut
Teil 9: Wolfshunger

Kurzbeschreibung:
München 1949: Von der Doppelmoral der Nachkriegszeit desillusioniert versucht sich Privatdetektiv Bernie Gunther als Gastwirt. Doch dann bittet ihn eine schöne Fremde um Hilfe. Der Auftrag führt Bernie auf die Spur eines gesuchten Naziverbrechers. Viel zu spät erkennt er, dass die alten Machthaber noch immer aktiv sind – und gefährlicher denn je.

Meine Einschätzung:
Kerr bleibt seinem Helden treu, der von einer Katastrophe in die nächste schliddert, Betrügern, Mördern und Lügnern aufsitzt und nur knapp mit dem Leben davon kommt. Ich finde dieses Nachkriegsszenario ganz schön bedrückend, aber der Autor erzählt es so spannend, dass ich nicht aufhören kann, zu lesen. Wenn ich dann diese Woche in der Zeitung lese, dass ein über 90jähriger ehemaliger KZ-Aufseher „bestraft“ wurde, dann frage ich mich schon, was mit den ganzen Kerlen passiert ist, die unter falschem Namen untergetaucht sind oder sich nach Südamerika abgesetzt haben.

Mein Fazit:

Auch der vierte Teil der Serie ist spannend, wenn man sich mit dem sarkastischen und fatalistischen Protagonisten anfreunden kann.

Kraft, Helen B.: Victorian Secrets – Verbotene Sünden (1)


Genre: Fantasy, Steampunk

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Victorian Secrets – Verbotene Sünden
Teil 2: Victorian Secrets – Verbotene Träume
Teil 3: Victorian Secrets – Verbotenes Vertrauen

Kurzbeschreibung:

Träume lügen nicht
Niemand weiß das besser, als die Traumgängerin und Scotland Visional Yard-Agentin Emma St.Claire. Während einer Mordserie in London wird sie auf Sir Ian Connery angesetzt, der in den Fokus der Ermittlungen gerückt ist. Um dessen Schuld zu beweisen, muss sie seine Träume analysieren, und schon bald wird klar, dass der Lord etwas zu verbergen hat. Etwas, das schwerer wiegt, als die Gefühle, die seine Berührungen in ihr wachrufen. Kann Liebe über Vernunft siegen?

Meine Einschätzung:
Hm.Ich liebe Steampunk wirklich sehr und hatte mich nach den ausschließlich positiven Rezis auf diesen Roman gefreut.
Aber leider konnte mich der Roman nicht überzeugen.
Das prägende Steampunk-Element, nämlich die verrückten technischen Erfindungen, die ein Steampunk-Setting in der Regel ausmachen, war leider kaum zu finden. Die Autorin erwähnt z.B. Luftdroschken, aber sie beschreibt sie mit keinem Wort, so dass ich auch nach Ende des Buches nicht weiß, ob die Dinger schwebten oder flogen oder auf Rädern fuhren. Andere Gerätschaften, wie den Traumextraktor beschreibt sie detaillierter, aber irgendwie gelang es mir nicht, mir das dann bildlich vorzustellen.
Ein großes Problem habe ich auch mit dem Grundgedanken der Geschichte. Die Hauptfigur Emma kann sich in die Träume anderer Menschen einklinken und man geht in der Geschichte davon aus, dass Träume immer die Wahrheit verraten und Verbrecher in ihren Träumen nichts verschleiern können. Ähm ja. Ich bin eine Frau mit sehr bewegten Träumen. Mein Unterbewußtsein erfindet die wildesten Geschichten und Zusammenhänge und eine Analyse nach Freud mag ja interessante Einsichten in meine Persönlichkeit gewähren, aber Träume als Grundlage für die Verbrechensbekämpfung einsetzen ist mir einfach zu weit hergeholt und unglaubwürdig. Schade.
Außerdem sind mir einige Ungereimtheiten aufgefallen und normalerweise bin ich da nicht sonderlich kritisch, wenn mich eine Geschichte mitreißt.
Wenn ich das Buch als historischen Krimi bewerte, kommt es schon deutlich besser weg, denn die Geschichte hat einen perfiden Serienmörder und jede Menge Spannung zu bieten.
Die beteiligten Hauptfiguren sind ganz gut gezeichnet, aber so richtig ins Herz geschlossen habe ich sie nicht, was sicher auch daran liegt, dass ich innerlich bei den Traumszenen zu sehr gegrummelt habe.
Sehr hübsch finde ich übrigens das Cover, aber ob das reicht, dass ich die anderen beiden Bände lesen werde???

Mein Fazit:
Dieser Steampunk-Roman hat leider meine Erwartungen mit einer unstimmigen Grundgeschichte und fehlenden Steampunkelementen enttäuscht.

Jones, Darynda: Das Flüstern der Toten (abgebrochen)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Das Flüstern der Toten
Teil 2: Geisterhauch

Kurzbeschreibung:
Charley Davidson hat einen ungewöhnlichen Job: Sie weist den Geistern der Toten den Weg ins Jenseits. Als drei Anwälte einer Kanzlei in derselben Nacht ermordet werden, ahnt Charley, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Kurz darauf begegnet ihr in ihren Träumen der geheimnisvolle und gut aussehende Reyes, den sie aus ihrer Kindheit kennt. Charley will der Mordserie auf den Grund gehen und gerät dabei schon bald in große Gefahr. Ein dunkles Geschöpf hat sich erhoben und droht, großes Unheil über die Stadt zu bringen.

Meine Einschätzung:

Dafür konnte ich mit diesem Urban-Fantasy-Roman überhaupt nichts anfangen.
Mir war die Hauptfigur von Beginn an unsympatisch. Ordinäre Kick-Ass-Heldinnen mit schlechten Umgangsformen kann ich einfach nicht leiden. Wahrscheinlich hat mich grundsätzlich der Stil der Autorin gestört. Die Dialoge sind mir zu ruppig und ordinär, die Figuren unsympatisch und dann haben mich ihre häufigen sexuellen „Träume“ genervt.

Mein Fazit:

Diese Geschichte war einfach nicht mein Fall.

Kerr, Philip: Alte Freunde, neue Feinde

Genre: Krimi

Reihenfolge der Serie: Ein Fall für Bernhard Gunther
Teil 1: Feuer in Berlin
Teil 2: Im Sog dunkler Mächte
Teil 3: Alte Freunde, neue Feinde
Teil 4: Das Janus-Projekt
Teil 5: Das letzte Experiment
Teil 6: Die Adlon-Verschwörung
Teil 7: Mission Walhalla
Teil 8: Böhmisches Blut
Teil 9: Wolfshunger

Kurzbeschreibung:

Im bitterkalten Winter 1947 blühen die Schwarzmarktgeschäfte. Gern verläßt Gunther die Stadt, um in Wien im Fall eines ermordeten Nazijägers zu recherchieren.

Meine Einschätzung:

Berhard Gunther hat es irgendwie geschafft, den zweiten Weltkrieg zu überleben. Was ihm während dieser Zeit zugestoßen ist und wie er überleben konnte, wird immer nur kurz angerissen, aber nie ausführlich erzählt. Dafür schildert der Autor das Leben des Protagonisten im zerstörten Berlin. Dann erhält er den Auftrag, die Unschuld eines ehemaligen Polizei-Kollegen, der inzwischen Schwarzmarktgeschäfte in Wien betreibt, zu beweisen und gerät zwischen die Fronten der alliierten Geheimdienste.
Obwohl ich die Geschichte sehr spannend und auch die Schilderungen der Aufklärung der Naziverbrechen sehr interessant fand, hat mich der „Fall“ an sich total verwirrt und etwas überfordert. Zuviele Geheimdienste, zuviele verschiedene Interessen, zuviele Lügen und zuviele Namen ;-).
Aber insgesamt finde ich die Art und Weise, wie Kerr die Geschichte aufbereitet, interessant und mittlerweile habe ich mich auch an den ruppigen Stil gewöhnt und lese einfach darüber hinweg, weil ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht.

Mein Fazit:
Philip Kerr erzählt von zerbombten Städten, marodierenden Soldaten, rivalisierender Militärpolizei und Geheimdiensten, untergetauchten Nazi-Verbrechern, Schwarzmarkthändlern, Prostituierten im gewohnt rauen Stil. Etwas verwirrend, aber spannend.

Die ersten drei Bände der Serie gibt es übrigens auch als Sammelband: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde – neue Feinde„>

Kerr, Philip: Im Sog dunkler Mächte


Genre: Krimi

Reihenfolge der Serie: Ein Fall für Bernhard Gunther
Teil 1: Feuer in Berlin
Teil 2: Im Sog dunkler Mächte
Teil 3: Alte Freunde, neue Feinde
Teil 4: Das Janus-Projekt
Teil 5: Das letzte Experiment
Teil 6: Die Adlon-Verschwörung
Teil 7: Mission Walhalla
Teil 8: Böhmisches Blut
Teil 9: Wolfshunger

Kurzbeschreibung:

Berlin, heißer Sommer 1938. Ein Wahnsinniger hat fünf junge Mädchen auf die gleiche bestialische Weise umgebracht. Von SS-Standartenführer Heydrich ins Prinz-Albrecht-Palais zitiert, hat Gunther keine andere Wahl: er geht auf Mördersuche.

Meine Einschätzung:

Eine Serie brutaler Mädchenmorde bringt die Verantwortlichen der Berliner Polizei dazu, den Privatermittler Gunther wieder in den Polizeidienst zu zwingen. Wie schon im ersten Band macht sich Gunther auf unkonventionelle Weise auf die Suche nach einem Serienkiller und gerät dabei immer wieder mit seiner schnodderigen Art in die Gefahr ermordert, eingesperrt oder schlimmeres zu werden …
Kerr bleibt seinem Stil und seinem Ermittler treu. Mir persönlich hat diese Geschichte besser gefallen, als der erste Teil. Obwohl relativ schnell klar wird, in welche Richtung die Ergebnisse der Ermittlungen zeigen, bleibt es spannend.
Diese mörderische Geschichte erzählt vom Wahnsinn der Nazi-Zeit, im übertragenen und wörtlichen Sinn und mir scheint, dass solche Geschichten noch immer nicht genug erzählt wurden!

Mein Fazit:
Brutale Mädchenmorde, der Wahnsinn der Nazi-Zeit, der aufziehende Schatten eines Weltkrieges, ein zynischer Ermittler, eine sehr ruppiger Erzählstil, das muß der Leser aushalten können.

Die ersten drei Bände der Serie gibt es übrigens auch als Sammelband: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde – neue Feinde„>

Kerr, Philip: Feuer in Berlin

Genre: Krimi

Reihenfolge der Serie: Ein Fall für Bernhard Gunther
Teil 1: Feuer in Berlin
Teil 2: Im Sog dunkler Mächte
Teil 3: Alte Freunde, neue Feinde
Teil 4: Das Janus-Projekt
Teil 5: Das letzte Experiment
Teil 6: Die Adlon-Verschwörung
Teil 7: Mission Walhalla
Teil 8: Böhmisches Blut
Teil 9: Wolfshunger

Kurzbeschreibung:
n seiner Berlin-Trilogie um den Privatdetektiv Bernhard Gunther schafft es Philipp Kerr, in der Form des spannenden Kriminalromans die schmutzig-düstere Atmosphäre der Nazi- und Post-Nazi-Zeit in Berlin zu beschwören. Geschickt verwebt er die historischen Ereignisse und ihre Protagonisten mit seinen Kriminalgeschichten – eine atemberaubende Mischung.

Meine Einschätzung:

Naja, der Klappentext ist ja nicht gerade aussagekräftig. Hmpf. Dann muß ich mir wohl Mühe mit einer kurzen Beschreibung geben…

Der Berliner Ex-Polizist Berhard Gunther schlägt sich im Berlin der 30iger Jahre mit einer Privatdetektei mehr schlecht als recht durch. Der Autrag eines reichen Industriellen mit einer großzügigen Bezahlung kommt ihm ganz Recht. Dessen Tochter und Schwiegersohn wurden bei einem Raubmord getötet und ein kostbares Edelstein-Collier wurde entwendet und nun möchte der Vater das Collier zurück.
Gunther stößt auf einige Ungereimtheiten bei seinen Ermittlungen und gerät selbst in große Gefahr.

Philip Kerr ist für mich kein unbekannter Autor. In den 90igern habe ich einige seiner Thriller gelesen (z.B. Das Wittgensteinprogramm oder Game over) und kann mich dunkel daran erinnern, dass die Bücher sehr spannend waren und besonders der Göga* hat sie damals verschlungen.
„Die Feuer von Berlin“ sind eher zufällig auf meiner Leseliste gelandet und ich bin nahezu ohne Erwartungen gestartet, was wahrscheinlich ganz gut war …

Der Schreibstil des Autors in diesem Roman (und sicher auch in den folgenden Büchern der Serie) ist nicht gerade feinsinnig und geschliffen, sondern ganz schön deftig mit einigen irritierenden Vergleichen.
Die Geschichte wird in der ICH-Form von Gunther erzählt und diesem verleiht der Autor eine sehr zynische, derbe Stimme. Das muß man wirklich mögen und ich habe mich mehrfach beim Lesen geschüttelt. Vielleicht ist dieser Roman einfach ein „Männer“-Buch, denn mein Göga hat sich kein bisschen an diesem Stil gestört???
Außerdem geht es sehr brutal zu und die Schilderungen des KZ-Aufenthaltes des Protagonisten waren für mich nur schwer zu ertragen, aber ich glaube nicht, dass der Autor übertrieben hat.
Die Schilderung Berlins und seiner Bevölkerung in dieser turbulenten Zeit hat mir wiederum sehr gut gefallen, die Ermittlungen von Gunther sind unglaublich spannend, wenn mir seine Begegnungen mit einigen Nazi-Größen auch etwas übertrieben vorkamen und so habe ich Seite für Seite verschlungen.
Außerdem mochte ich diesen schnodderigen, zynischen Typen, der ständig eins auf die Nase bekommt.

Die ersten drei Bände der Serie gibt es übrigens auch als Sammelband: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde – neue Feinde„>

Mein Fazit:
Die Berlin-Serie mit dem Privatermittler Berhand Gunther ist brutal, zynisch, spannend, aber ganz sicher nichts für zartbesaitete Leser, die Wert auf eine angenehme Sprache legen.

*Göga = Göttergatte 😉

Aaronovitch, Ben: Der böse Ort (4)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Die Flüsse von London
Teil 2: Schwarzer Mond über Soho
Teil 3: Das Wispern unter Baker Street
Teil 4: Der böse Ort
Teil 5: Fingerhutsommer
Teil 6: Der Galgen von Tyburn
Teil 7: Die Glocke von Whitechapel
Teil 8: ?

Kurzbeschreibung:
Seltsame Dinge geschehen im Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon. Dinge, die eine magische Anziehungskraft auf Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ausüben. Zunächst geht es nur um ein gestohlenes altes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Doch dann weitet sich der Fall rasant aus. Denn der Erbauer des Tower, Erik Stromberg, ein brillanter, wenngleich leicht gestörter Architekt, hatte sich einst in seiner Zeit am Bauhaus offenbar nicht nur mit modernem Design, sondern auch mit Magie befasst. Was erklären könnte, warum der Skygarden Tower einen unablässigen Strom von begabten Künstlern, Politikern, Drogendealern, Serienmördern und Irren hervorgebracht hat. Und warum der unheimliche gesichtslose Magier, den Peter noch in schlechtester Erinnerung hat, ein so eingehendes Interesse daran an den Tag legt …

Meine Einschätzung:
Es ist einfach wundervoll, wenn man 3 Teile einer Serie ganz in Ruhe einfach hintereinander weglesen kann. Herrlich!!!!
Meiner Rezi zu Teil 1 gibt es eigentlich gar nichts hinzuzufügen, außer dass ich es bedaure, dass ich mich so gar nicht in London auskenne bzw. noch nie dort war.
Super witzig finde ich übrigens die Anspielungen des Autoren auf viele Klassiker der Fantasy-Literatur und die Vergleiche mit Harry Potter, die die Figuren selbst ziehen. Selbstironisch und cool. Und irgendwann muß ich mir auch mal die Fernsehserie „Dr. Who“, zu der Aaronowitch das Drehbuch geschrieben hat angucken. Die ist bestimmt auch witzig und schräg.

Mein Fazit:
Wer schwarzen, britischen Humor, Urban Fantasy ohne begnadet gutaussehende Alpha-Helden ;-), London, spannende, ungewöhnliche, absurde Kriminalfälle mag, der wird diese Serie lieben!