Dixon, Ruby: Ice Planet Barbarians – Georgy und Vektal

Genre: Sci-Fi, erotischer Roman

Kurzbeschreibung:
Georgie und einige andere Frauen wurden von Aliens entführt und sind auf einem fremden Planeten abgestürzt: einem Eisplaneten mit Schneestürmen und lebensbedrohlichen Temperaturen, auf dem es weit und breit nur Schnee und Kälte gibt. Georgie macht sich mit der einzigen wetterfesten Kleidung auf die Suche nach Hilfe, um ihre Begleiterinnen und sich zu retten. Und tatsächlich findet sie diese auch: Vektal, ein großer blauer Einheimischer, ist nicht nur äußerst hilfsbereit, sondern auch ziemlich sexy …

Meine Einschätzung:
Mir ist dieser Titel aufgefallen, weil der Bapper „Das Tiktok Phänomen endlich auf Deutsch!“ darauf klebte, ich auf der Suche nach was Neuem war und Sci-Fi doch immer eine gute Idee ist.
Dachte ich …
Äh, ja. Die Kurzbeschreibung gibt die Handlung ganz gut wieder. Mehr passiert nämlich auch nicht, der Rest des Inhaltes ist: Sex. Das hatte ich nicht erwartet und auch nicht gesucht und manchmal musste ich auch schnell weiterblättern, weil … Sagen wir mal, das Vokabular und die Beschreibungen nicht meinem Geschmack entsprechen.
Nun würde ich aber gerne wissen, ob die Damen noch von diesem Eisplaneten gerettet werden, aber ob ich mir dafür die anderen 3 Folgen antun will? Es würde mir schon reichen, wenn es mir jemand kurz zusammenfasst? 😉

Mein Fazit:
Keine Ahnung, woher dieses Tiktok-Phänomen kommt, aber wer gerne von monstermäßigen Aliens über die Schulter geworfen wird und in seine Höhle geschleppt werden will, könnte dieses Buch lesen. Oder auch nicht.

Buchanan, Tracy: Die Winterfrauen

Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Ambers Leben an der Küste Englands ist eintönig – bis an einem eiskalten Wintertag eine junge Frau vor Ambers kleinem Geschenkeladen auftaucht. Sie weiß nicht, wer sie ist und was mit ihr geschehen ist, doch Amber verspürt eine Verbindung zu der Namenlosen und beschließt, ihr zu helfen. 1989: Die Dokumentarfilmerin Gwyneth ist unabhängig und furchtlos, ihr Beruf hat sie an die entferntesten Ecken der Welt geführt. Doch als sie in den verschneiten Highlands fast ums Leben kommt, lässt sie sich von den McCluskys helfen. Gwyneth ist fasziniert von der Familie, vor allem von Dylan, dem rätselhaften und charismatischen Sohn. Aber die McCluskys verbergen ein Geheimnis, dass die Verbindung zwischen Gwyneth und Dylan gefährdet – und Gwyneth Leben für immer verändern wird.

Meine Einschätzung:
Eigentlich ist dieser Roman das perfekte Winter-Weihnachtsbuch, vor allem, weil es nicht vor Kitsch trieft. Aber …
Falsches Buch zur falschen Zeit? Ich weiß es nicht, jedenfalls habe ich ab der Hälfte des Romans nur noch quer gelesen (und nicht abgebrochen), weil ich dann doch noch das „große“ Geheimnis gelüftet haben wollte.
Aber mir haben die Charaktere nicht gefallen, für meinen Geschmack zog sich die Geschichte zu lange hin und so konnte ich mich einfach nicht auf das Familiendrama einlassen.

Mein Fazit:
Manchmal passt ein Roman einfach nicht zur Leserin. Bin aber sicher, dass dieses Buch vielen Leserinnen gefallen könnte.

Milani, Gianna: Commissario Tasso auf dünnem Eis

Genre: Krimi, historisch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Commissario Tasso auf dünnem Eis
Teil 2: Commissario Tasso stochert im Nebel
Teil 3: ???

Kurzbeschreibung:
Südtirol, 1962: Eigentlich hat Commissario Aurelio Tasso sich nur nach Bozen versetzen lassen, um einem alten Kollegen einen Gefallen zu tun. Obwohl er keinen Schnee mag. Aber wenigstens gibt es in Südtirol ausgezeichnetes Essen, vor allem Knödel. Dagegen wenige Verbrechen. Dachte er. Denn dass der Maler Carlo Colori erschlagen im Hotel Bellevue in Meran liegt, sieht nicht nach einem Unfall aus. Seine Ermittlungen führen Tasso weiter ins mondäne Cortina d‘Ampezzo. Dort wird eine zweite Leiche aus dem nahen Misurinasee gefischt. Gibt es eine Verbindung zwischen den Toten?

Meine Einschätzung:
Was für ein unterhaltsamer, nostalgischer Krimi! Ich mochte diese Geschichte sehr, ich mochte die Charaktere und den Erzählstil der Autorin. Habe schon ein wenig recherchiert, wer hinter diesem Pseudonym stecken könnte, bin aber noch nicht fündig geworden.

Mein Fazit:
Ein unterhaltsamer, nostalgischer Krimi, der in einem sehr hübschen Kleid steckt (Das Cover ist wirklich sehr schön). Hätte gerne mehr davon ;-).

Schaler, Karen: Das wunderbare Weihnachtshotel

Genre: Liro, zeitgenössisch, Weihnachtsbuch

Kurzbeschreibung:
Haley Hanson, weiblicher Weihnachtsmuffel, arbeitet in einer Werbeagentur in Boston und flieht normalerweise um diese Zeit in die Karibik. Sie ist ehrgeizig, zur Partnerschaft in der Firma fehlt ihr nur noch der Etat einer Spielzeugfirma. Ihr Boss schickt sie ins »Christmas Camp« in ein Hotel in den Bergen, damit sie in Weihnachtsstimmung kommt. Sie will die Aktivitäten dort so schnell wie möglich abarbeiten, doch dann verliebt sie sich in den attraktiven Jeff, den Sohn des Besitzers. Als Jeff mitbekommt, dass Hayley seinem Vater geschäftlich unter die Arme greifen will, fühlt er sich von ihr verraten. Nun braucht es mehr als ein bisschen Weihnachtszauber, um die beiden zusammenzuführen.

Meine Einschätzung:
Ich kann ja wirklich eine gehörige Portion Kitsch und Romantik ab, aber dieser Roman ging mir tatsächlich auf die Nerven. Die Figuren sind eindimensional, der amerikanische Weihnachtskitsch geht mir eh auf die Nerven und gut geschrieben ist der Roman auch nicht.

Mein Fazit:
Zuviel Kitsch, zu wenig Inhalt und Substanz. Neee, dieser Roman war nix für mich.

Breidbach, Sebastian; Ehrhardt, Dennis: Johnny Sinclair – Die Gräfin mit dem eiskalten Händchen (7 + 8)

Genre: Hörspiel, Jugendhörspiel

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Johnny Sinclair – Beruf Geisterjäger (1)
Teil 2: Johnny Sinclair – Beruf Geisterjäger (2)
Teil 3: Johnny Sinclair – Beruf Geisterjäger (3)

Teil 4: Johnny Sinclair – Dicke Luft in der Gruft (4)
Teil 5: Johnny Sinclair – Dicke Luft in der Gruft (5)
Teil 6: Johnny Sinclair – Dicke Luft in der Gruft (6)

Teil 7: Johnny Sinclair – Die Gräfin mit dem eiskalten Händchen (7)
Teil 8: Johnny Sinclair – Die Gräfin mit dem eiskalten Händchen (8)
Teil 9: Johnny Sinclair – Die Gräfin mit dem eiskalten Händchen (9)

Kurzbeschreibung:
Einmal Urlaub machen von der Geisterjägerei! Auf Einladung des Grafen Albert von Tattenberg reisen Johnny und Russell nach Österreich, um das 500-jährige Bestehen von Schloss Tattenberg zu feiern. Im Gepäck haben sie neben ihren Snowboards natürlich auch den sprechenden Schädel Erasmus von Rothenburg. Ein Glück, denn bald klopfen die ersten Geister an die Fenster von Schloss Tattenberg… !

Meine Einschätzung:
Wie schön, dass diese Hörspiele-Reihe weitergeht. Dieses Mal verreisen die jungen schottischen Geisterjäger ins winterliche Österreich. Herrlich! Heinz Trixner spricht alten Grafen und trifft den Tonfall perfekt :-). Leicht schnöselig und mit viel Schmäh.
Gerade diese Liebe zum Detail macht diese Hörspiel-Serie so großartig. Da stimmt einfach alles, die Soundeffekte, die Besetzung, die Musik, …

Mein Fazit:
Ganz, ganz tolle Fortsetzung der Hörspiel-Serie für junge Hörer ab 10 Jahren oder Hörspielverrückte wie mich! Kino für die Ohren!


Carr, Robyn: Weihnachtsmärchen in Virgin River

Genre: Liro, Weihnachtsbuch

Kurzbeschreibung:
Um der erdrückenden Fürsorge ihrer Mutter zu entfliehen, fährt Angie zu ihrem Onkel Jack nach Virgin River. Allerdings kommt sie in dem verschneiten Städtchen vom Regen in die Traufe. Denn ihr Onkel denkt auch nur daran, sie vor allem und jedem zu beschützen. Selbst dann, wenn sie gegen ein bisschen vorweihnachtliche Aufregung nichts einzuwenden hätte. Besonders viel davon versprechen die heißen Blicke von Navy-Pilot Patrick Riordan, die er ihr beim traditionellen Aufstellen des Christbaums auf dem Dorfplatz zuwirft. Mehr als eine Winteraffäre will Angie nicht. Doch dem kleinen Bergdorf wohnt gerade zur Weihnachtszeit eine besondere Magie inne …

Meine Einschätzung:
Seit dem ich mich mit Liros beschäftige, läuft mir immer wieder die Virgin-River-Reihe über den Weg. Bisher gehörten aber zeitgenössische Liros eher nicht zu meinem Beuteschema, aber ich befürchte, dass ich mit diesem Band „angefixt“ worden bin :-).
Ein kleiner, verschneiter Ort irgendwo in Amerika, mit liebenswerten Bewohnern, die alle irgendwie miteinander verwandt oder verbandelt sind, ein leicht traumatisierter Bilderbuchheld, eine starke Heldin, nervige Familienoberhäupter, etc. Klingt nett, ist nett :-). Eigentlich haben nur noch in paar niedliche Haustiere gefehlt ;-).

Mein Fazit:
Ein weihnachtlicher, zeitgenössischer Liro, der mich gut unterhalten hat. Schönes Happy-End garantiert. Das passt gerade gut! 🙂

Atherton, Nancy: Tante Dimity und der unheimliche Sturm (9)


Genre: Krimi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Tante Dimity und das geheimnisvolle Erbe
Teil 2: Tante Dimity und der verschwiegende Verdacht
Teil 3: Tante Dimity und der unerhörte Skandal
Teil 4: Tante Dimity und das verborgene Grab
Teil 5: Tante Dimity und der Fremde im Schnee
Teil 6: Tante Dimity und der Kreis des Teufels
Teil 7: Tante Dimity und der unbekannte Mörder
Teil 8: Tante Dimity und der skrupellose Erpresser
Teil 9: Tante Dimity und der unheimliche Sturm
Teil 10: Tante Dimity und der verhängnisvolle Brief
Teil 11: Tante Dimity und die unheilvolle Insel
Teil 12: Tante Dimity und der Wilde Westen
Teil 13: Tante Dimity und die Jagd nach dem Vampir
Teil 14: Tante Dimity und der gefährliche Drache
Teil 15: Tante Dimity und die Geister am Ende der Welt
Teil 16: Tante Dimity und das verhexte Haus
Teil 17: Tante Dimity und die Dorfhexe
Teil 18: Tante Dimity und der verschwundene Prinz
Teil 19: Tante Dimity und der Wunschbrunnen

Kurzbeschreibung:
Auf einer Wandertour in den verschneiten Cotswolds gerät Lori Shepherd in einen heftigen Schneesturm und kommt vom Weg ab. Sie sucht Schutz in einem mittelalterlichen Kloster, in das sich auch zwei andere Wanderer verirrt haben. Doch in den düsteren Gemäuern von Ladythorne Abbey gehen seltsame Dinge vor sich. Seitdem ein wertvolles Diamantgeschmeide verschwunden ist, lastet ein rätselhafter Fluch auf der alten Abtei. Loris Interesse ist geweckt und sie stellt Nachforschungen an. Kann sie mit Hilfe von Tante Dimity den Fluch bannen?

Meine Einschätzung:
Die Krimis von Nancy Atherton sind ideal für ein gemütliches Stündchen auf dem Sofa mit einer Tasse Tee zur rechten und Shortbread zu linken. Sie sind recht harmlos, ein bisschen schräg und witzig. Ich mag Lori und ihren wirklich reizenden Bilderbuchehemann und ich mochte dieses Mal auch das Setting besonders gerne. Eingeschneit in einem alten Kloster. Herrlich.

Mein Fazit:

Ein niedlicher, gemütlicher Krimi, der mich gut unterhalten hat.

Gier, Kerstin: Das Wolkenschloss


Genre: Jugendbuch, zeitgenössischer Roman

Kurzbeschreibung:
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.

Meine Einschätzung:
Eher zufällig habe ich „Das Wolkenschloss“ in der Adventszeit gelesen und bin total glücklich darüber.
* Ein romantisches, winterliches Setting
* Liebenswerte Charaktere
* Eine überschaubare, niedliche Geschichte
* Ein wenig Kitsch, Liebe und natürlich ein Happy-End
* Ein wunderbarer, flüssiger Schreibstil mit schönen, altmodischen Begriffen
* …
In meinen Augen das perfekte Buch für die Weihnachtszeit 🙂

Mein Fazit:

Ich habe mich allerbestens mit diesem winterlichen Roman von Kerstin Gier unterhalten. Wundervoll, geeignet für alle romantischen Herzchen, die den Winter und altmodische Hotel mögen.

Farjeon, J. Jefferson: Geheimnis in weiss


Genre: Krimi

Kurzbeschreibung:
An Heiligabend bleibt ein Zug im Schneetreiben in der Nähe des Dorfes Hemmersby stecken. Mehrere Passagiere suchen Zuflucht in einem verlassenen Landhaus. Die Tür ist offen, der Kamin brennt und der Tisch ist zum Tee gedeckt, doch niemand scheint da zu sein. Aufeinander angewiesen, versuchen die Reisenden das Geheimnis des leeren Hauses zu lüften – als ein Mord passiert.

Trotz heftigen Schneefalls hat eine skurrile Ansammlung von Reisenden London am Weihnachtstag pünktlich verlassen. Auf offener Strecke bleibt der Zug jedoch im Schnee stecken. Die Passagiere beschließen daraufhin nach und nach, ihr Abteil zu verlassen und sich zum nächsten Dorf durchzuschlagen. Auf dem Weg stoßen sie auf ein scheinbar verlassenes Cottage – obwohl die Tür offen steht und es hell erleuchtet ist. Doch dies ist nicht das einzige Geheimnis, das das Haus birgt und nur zu einem hohen Preis offenbart. Wenn der Schneesturm schließlich nachlässt, werden vier Personen das Weihnachtsfest nicht überlebt haben.
»Geheimnis in Weiß« ist ein von der British Library wiederentdeckter Krimiklassiker, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt.

Meine Einschätzung:
Vom wunderschönen, hübsches Cover in Leinenoptik und der Aussicht auf einen winterlichen Krimi war ich zunächst begeistert. Dieses Schätzchen erschien bereits 1937 und das merkt man auch: an der Sprache, die sehr ausgefeilt und gewählt ist und an den vielen, wortreichen Dialogen, aber nicht altmodisch.
Der Autor erzählt die Kriminal-Geschichte sehr atmosphärisch, man friert und gruselt sich mit den Figuren, aber für meinen Geschmack war das Ganze dann doch zu langatmig und … langweilig.
Die Handlung beschränkt sich auf ein paar wenige aktionsreiche Szenen und ich mußte unglaublich aufmerksam sein, wer wann was warum und wieso gesagt hat. Diese Detailliebe – will ich mal vorsichtig formulieren, hat mich etwas überfordert und geht leider an meinen Lesegewohnheiten vorbei.

Mein Fazit:
„Geheimnis in weiss“ ist sicher eine historisches Krimischätzchen in einer hübschen Ausgabe, aber meinen Lesegeschmack hat es nicht getroffen.