Oswald, Susanne: Schneezauber im kleinen Strickladen in den Highlands

Genre: Roman, Liro, zeitgenössisch

Reihenfolge der „Strickladenserie“:
Teil 1: Der kleine Strickladen in den Highlands
Teil 2: Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands
Teil 3: Neues Glück im kleinen Strickladen in den Highlands
Teil 4: Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands
Teil 5: Schneezauber im kleinen Strickladen in den Highlands

Kurzbeschreibung:
Maighread feiert mit ihren Freunden eine Babyparty für Chloe. Wochenlang haben sie geplant und Geigerin Vivian eingeladen. Maighread möchte nicht nur Chloe eine Freude machen, sondern auch Jason aus dem Einsiedlerleben holen. Nach einem Schicksalsschlag hat er sein Hab und Gut verkauft und einen Pub abseits des Ortes eröffnet. Kurz vor Weihnachten steigt die Party. Die verschneite Welt hoch über dem Loch Lomond wirkt wie verzaubert. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich, als ein Sturm losbricht. Er tost um das Haus, in kürzester Zeit türmt sich der Schnee meterhoch. Der Pub ist von der Welt abgeschnitten. Die Freunde müssen ausharren, bis das Wetter sich beruhigt. Anfangs nehmen sie es mit Humor und genießen das warme Plätzchen am Kamin. Geigerin Vivian sorgt für Musik. Doch als auch der Strom ausfällt, wird es ungemütlich. Verzaubert wird langsam aber sicher zu verhext …

Meine Einschätzung:
Ich empfahl diese Serie einer Strickfreundin, die nach Schottland reiste und sie berichtete mir hinterher, dass sie die Geschichte (Band 1) zu belanglos und trivial fand. Hm. Ich frage mich, was sie wohl erwartet hat, wenn es um eine junge Frau und ihr Wollgeschäft geht? Eine philosophische Betrachtung des Strickens?
Nun gut, ich mag die Serie gerne, weil sich die Autorin wirklich gut mit Stricken und Wolle auskennt. In jedem Band werden auch Anleitungen für verschiedene Sache veröffentlicht. Die Frau weiß also genau, von was sie schreibt. Außerdem mag ich die Protagonisten, die alle liebenswert sind und mit denen man gerne befreundet wäre. 😉
Ist die Geschichte ein klein wenig kitschig und vorhersehbar. Ja, aber das stört mich überhaupt nicht. Ich mag die winterliche Atmosphäre, die tatkräftigen Großmütter der Geschichte und ich kann mir sicher sein, dass die Sache gut ausgeht. Um welche Sache es sich handelt, verrate ich natürlich nicht ;-). Und wenn sich dann noch ein neues Liebespaar findet, deren beider Leben tiefe Wunden und Verletzungen hinterlassen haben, dann freu ich mich.

Mein Fazit:
Warmherzig, atmosphärisch, winterlich, mit Strickcontent und Happy-End. Für mich die perfekte Adventslektüre.

Koch, Krischan: Mord im Nord-Ostsee-Express (10)

Genre: Hörbuch, Krimi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Rote Grütze mit Schuss
Teil 2: Mordseekrabben
Teil 3: Rolllmopskommando
Teil 4: Dreimal Tote Tante
Teil 5: Backfischalarm
Teil 6: Pannfisch für den Paten
Teil 7: Mörder mögen keine Matjes
Teil 8: Friedhof der Krustentiere
Teil 9: Der weiße Heilbutt
Teil 10: Mord im Nord-Ostsee-Express
Teil 11: Schnappt Scholle

Kurzbeschreibung:
Aus der geplanten Reise in das frühlingshafte Paris wird für Polizeihauptmeister Thies Detlefsen, Gattin Heike und die Fahrgäste der Nord-Ostsee-Bahn ein mörderischer Albtraum: Ihr Zug bleibt in der unerwartet einbrechenden Schneekatastrophe stecken und auf der Zugtoilette wird eine Frau tot aufgefunden. Ist die bei allen verhasste Lateinlehrerin Agatha Christiansen auf dem Klo einfach umgekippt oder deuten die Striche am Hals auf eine Strangulation hin? Für Thies ist der Fall klar: Das war Mord! Und der Täter muss sich mitten unter ihnen immer noch im Zug befinden. Eine spannende Mörderjagd beginnt…

Meine Einschätzung:
Schneestürme sind in Friesland ja eher selten, aber dieses Mal bringt ein solcher Sturm den Bahnverkehr zum Erliegen und da sitzt ausgerechnet der Französischkurs von Heike im Zug.
Als Hommage an Agatha-Cristies „Mord im Orient-Express“ ermitteln der überforderte Thies und der übermotivierte belgische Französischlehrer, als eine Frau tot auf der Toilette aufgefunden wird. Herrlich skurril und schräg.

Mein Fazit:
Winterliche, schräge, witzige Krimiunterhaltung mit liebgewonnenen Charakteren. Das ist für mich wie ein Kurzurlaub an der Nordsee.

Buchanan, Tracy: Die Winterfrauen

Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Ambers Leben an der Küste Englands ist eintönig – bis an einem eiskalten Wintertag eine junge Frau vor Ambers kleinem Geschenkeladen auftaucht. Sie weiß nicht, wer sie ist und was mit ihr geschehen ist, doch Amber verspürt eine Verbindung zu der Namenlosen und beschließt, ihr zu helfen. 1989: Die Dokumentarfilmerin Gwyneth ist unabhängig und furchtlos, ihr Beruf hat sie an die entferntesten Ecken der Welt geführt. Doch als sie in den verschneiten Highlands fast ums Leben kommt, lässt sie sich von den McCluskys helfen. Gwyneth ist fasziniert von der Familie, vor allem von Dylan, dem rätselhaften und charismatischen Sohn. Aber die McCluskys verbergen ein Geheimnis, dass die Verbindung zwischen Gwyneth und Dylan gefährdet – und Gwyneth Leben für immer verändern wird.

Meine Einschätzung:
Eigentlich ist dieser Roman das perfekte Winter-Weihnachtsbuch, vor allem, weil es nicht vor Kitsch trieft. Aber …
Falsches Buch zur falschen Zeit? Ich weiß es nicht, jedenfalls habe ich ab der Hälfte des Romans nur noch quer gelesen (und nicht abgebrochen), weil ich dann doch noch das „große“ Geheimnis gelüftet haben wollte.
Aber mir haben die Charaktere nicht gefallen, für meinen Geschmack zog sich die Geschichte zu lange hin und so konnte ich mich einfach nicht auf das Familiendrama einlassen.

Mein Fazit:
Manchmal passt ein Roman einfach nicht zur Leserin. Bin aber sicher, dass dieses Buch vielen Leserinnen gefallen könnte.

Milani, Gianna: Commissario Tasso auf dünnem Eis

Genre: Krimi, historisch

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Commissario Tasso auf dünnem Eis
Teil 2: Commissario Tasso stochert im Nebel
Teil 3: ???

Kurzbeschreibung:
Südtirol, 1962: Eigentlich hat Commissario Aurelio Tasso sich nur nach Bozen versetzen lassen, um einem alten Kollegen einen Gefallen zu tun. Obwohl er keinen Schnee mag. Aber wenigstens gibt es in Südtirol ausgezeichnetes Essen, vor allem Knödel. Dagegen wenige Verbrechen. Dachte er. Denn dass der Maler Carlo Colori erschlagen im Hotel Bellevue in Meran liegt, sieht nicht nach einem Unfall aus. Seine Ermittlungen führen Tasso weiter ins mondäne Cortina d‘Ampezzo. Dort wird eine zweite Leiche aus dem nahen Misurinasee gefischt. Gibt es eine Verbindung zwischen den Toten?

Meine Einschätzung:
Was für ein unterhaltsamer, nostalgischer Krimi! Ich mochte diese Geschichte sehr, ich mochte die Charaktere und den Erzählstil der Autorin. Habe schon ein wenig recherchiert, wer hinter diesem Pseudonym stecken könnte, bin aber noch nicht fündig geworden.

Mein Fazit:
Ein unterhaltsamer, nostalgischer Krimi, der in einem sehr hübschen Kleid steckt (Das Cover ist wirklich sehr schön). Hätte gerne mehr davon ;-).

Schaler, Karen: Das wunderbare Weihnachtshotel

Genre: Liro, zeitgenössisch, Weihnachtsbuch

Kurzbeschreibung:
Haley Hanson, weiblicher Weihnachtsmuffel, arbeitet in einer Werbeagentur in Boston und flieht normalerweise um diese Zeit in die Karibik. Sie ist ehrgeizig, zur Partnerschaft in der Firma fehlt ihr nur noch der Etat einer Spielzeugfirma. Ihr Boss schickt sie ins »Christmas Camp« in ein Hotel in den Bergen, damit sie in Weihnachtsstimmung kommt. Sie will die Aktivitäten dort so schnell wie möglich abarbeiten, doch dann verliebt sie sich in den attraktiven Jeff, den Sohn des Besitzers. Als Jeff mitbekommt, dass Hayley seinem Vater geschäftlich unter die Arme greifen will, fühlt er sich von ihr verraten. Nun braucht es mehr als ein bisschen Weihnachtszauber, um die beiden zusammenzuführen.

Meine Einschätzung:
Ich kann ja wirklich eine gehörige Portion Kitsch und Romantik ab, aber dieser Roman ging mir tatsächlich auf die Nerven. Die Figuren sind eindimensional, der amerikanische Weihnachtskitsch geht mir eh auf die Nerven und gut geschrieben ist der Roman auch nicht.

Mein Fazit:
Zuviel Kitsch, zu wenig Inhalt und Substanz. Neee, dieser Roman war nix für mich.

Allende, Isabel: Der unvergängliche Sommer

Genre: Roman, zeitgenössisch, Hörbuch

Kurzbeschreibung:
Ein Autounfall bringt drei Menschen während eines Schneesturms in Brooklyn zueinander: Lucía, eine chilenische Gastprofessorin an der New York University, ihren Vermieter Richard, ebenfalls Professor der Universität, und Evelyn, ein guatemaltekisches Kindermädchen. Kurz danach steht Evelyn plötzlich aufgelöst vor Richards Tür. Aus dem unbedeutenden Unfall wird Ernst: In ihrem Kofferraum ist eine Leiche. Sie kann nicht zur Polizei, denn sie ist illegal im Land. Die drei machen sich auf den Weg, um die Leiche verschwinden zu lassen. Es beginnt eine Reise in die eigene Lebensgeschichte, die sie für immer verändern wird.

Meine Einschätzung:

Ich glaube, ich habe nahezu alle Romane von Isabel Allende gelesen und hatte auch das Glück, die Autorin einmal live und in Farbe bei einer Lesung zum Roman „Der japanische Liebhaber“ zu erleben.
In diesem Roman, der sicher auch autobiographische Elemente enthält, erzählt sie 3 Lebensgeschichten ganz unterschiedlicher Menschen.
Die Geschichte von Evelyn, ein guatelmatikischen Mädchen, ist voller Tragik und geprägt von Brutalität. Kriminelle Banden terrorisieren unbehelligt vom schwachen Staat die Menschen, die Zuflucht in ihrem Glauben suchen.
Die Lebensgeschichte von Richard? Auch da spart die Autorin nicht mit Dramen, Tragik, schlimmen Unglücksfällen, Selbstmord. Ein bisschen weniger wäre auch schon schlimm genug gewesen. Dieser arme Mann.
Und Lucia, deren Charakter sicher einige Züge enthält, die man auch der Autorin zuordnen könnte, hat ein ereignisreiches Leben geführt, Schicksalschläge überwunden, aber ihre Lebensfreude bewahrt.
Besonders Lucias Blick auf das Leben und die Liebe fand ich erfrischend. Selbstironisch beschäftigt sie sich mit dem Thema „Alt werden“ und schafft es, dem Unausweichlichen auch gute Seiten abzugewinnen und Lust auf jeden neuen Tag zu machen.

Mein Fazit:
Voller Dramatik, Tragik, und Brutalität, aber auch Komik, Lebensweisheit, Humor und südamerikanischem Temperament erzählt die Autorin eine verrückte Geschichte. Ich mag das sehr.

Bogdan, Isabel: Der Pfau


Genre: Roman, zeitgenössisch

Kurzbeschreibung:
Ein verrückter Pfau auf einem schottischen Landgut, eine Gruppe gestresster Manager beim Teambuilding, eine junge Psychologin mit viel Ambition und wenig Erfahrung und Lord und Lady McIntosh, die das alles unter einen Hut bringen müssen …
Isabel Bogdan erzählt in ihrem ersten Roman auf feine englische Art von einem Wochenende, das ganz anders läuft als geplant: Chefbankerin Liz und ihre Abteilung wollen in der ländlichen Abgeschiedenheit ihre Zusammenarbeit verbessern, werden aber durch das spartanische Ambiente und einen verrückt gewordenen Pfau aus dem Konzept gebracht. Die pragmatische Problemlösung durch Lord McIntosh setzt ein urkomisches Geschehen in Gang, welches am Ende keiner der Beteiligten mehr durchschaut, das aber alle an ihre Grenzen führt.
Christoph Maria Herbst ist der wohl erfolgreichste deutschen Hörbuchsprecher überhaupt. Wer schon mal mit ihm am Ohr gelacht, geheult und gestaunt hat, weiß warum. Er ist eine Traumbesetzung für diesen herrlich unterhaltsamen Roman.


Meine Einschätzung:

Ja, in Bezug auf den Sprecher kann ich der Kurzbeschreibung aus vollem Herzen zustimmen! Herr Herbst liest diese Geschichte absolut genial vor. Ganz, ganz großartig.
Aber auch die Geschichte ist witzig, herrlich unaufgeregt, die Figuren so schön normal und ihr Verhalten so menschlich. Vielleicht findet der ein oder andere deshalb den Roman langweilig, aber mir hat das richtig gut gefallen und ich werde nie wieder einen Pfau sehen können, ohne herzlich loszulachen.
Der Humor der Autorin trifft genau meinen Geschmack und außerdem war sie mir eh schon sympathisch mit ihren Vorschlägen „Sachen machen“.

Mein Fazit:
Dieser Hörbuchtipp, den ich von einer lieben Freundin bekam, war ein absoluter Volltreffer und wird sicher auf der Hitliste 2017 landen.

Farjeon, J. Jefferson: Geheimnis in weiss


Genre: Krimi

Kurzbeschreibung:
An Heiligabend bleibt ein Zug im Schneetreiben in der Nähe des Dorfes Hemmersby stecken. Mehrere Passagiere suchen Zuflucht in einem verlassenen Landhaus. Die Tür ist offen, der Kamin brennt und der Tisch ist zum Tee gedeckt, doch niemand scheint da zu sein. Aufeinander angewiesen, versuchen die Reisenden das Geheimnis des leeren Hauses zu lüften – als ein Mord passiert.

Trotz heftigen Schneefalls hat eine skurrile Ansammlung von Reisenden London am Weihnachtstag pünktlich verlassen. Auf offener Strecke bleibt der Zug jedoch im Schnee stecken. Die Passagiere beschließen daraufhin nach und nach, ihr Abteil zu verlassen und sich zum nächsten Dorf durchzuschlagen. Auf dem Weg stoßen sie auf ein scheinbar verlassenes Cottage – obwohl die Tür offen steht und es hell erleuchtet ist. Doch dies ist nicht das einzige Geheimnis, das das Haus birgt und nur zu einem hohen Preis offenbart. Wenn der Schneesturm schließlich nachlässt, werden vier Personen das Weihnachtsfest nicht überlebt haben.
»Geheimnis in Weiß« ist ein von der British Library wiederentdeckter Krimiklassiker, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt.

Meine Einschätzung:
Vom wunderschönen, hübsches Cover in Leinenoptik und der Aussicht auf einen winterlichen Krimi war ich zunächst begeistert. Dieses Schätzchen erschien bereits 1937 und das merkt man auch: an der Sprache, die sehr ausgefeilt und gewählt ist und an den vielen, wortreichen Dialogen, aber nicht altmodisch.
Der Autor erzählt die Kriminal-Geschichte sehr atmosphärisch, man friert und gruselt sich mit den Figuren, aber für meinen Geschmack war das Ganze dann doch zu langatmig und … langweilig.
Die Handlung beschränkt sich auf ein paar wenige aktionsreiche Szenen und ich mußte unglaublich aufmerksam sein, wer wann was warum und wieso gesagt hat. Diese Detailliebe – will ich mal vorsichtig formulieren, hat mich etwas überfordert und geht leider an meinen Lesegewohnheiten vorbei.

Mein Fazit:
„Geheimnis in weiss“ ist sicher eine historisches Krimischätzchen in einer hübschen Ausgabe, aber meinen Lesegeschmack hat es nicht getroffen.

Ashley, Trischa: Hollys Weihnachtszauber


Genre: Roman, Weihnachtsbuch

Kurzbeschreibung:
Zur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen …

Meine Einschätzung:

Ein richtig schönes, schnulziges, romantisches, rosarotes Weihnachtsbuch muß ich unbedingt in der Adventszeit lesen. Herrlich! Natürlich werden die Protas eingeschneit (was für eine tolle Vorstellung bei gegenwärtig 16 Grad in Frankfurt …), es gibt Familiengeheimnisse, Mißverständnisse, rührende Familienszenen und ständig wird gekocht, gegessen und Sherry und Tee getrunken. Mir ist da manchmal wirklich das Wasser im Mund zusammengelaufen.
Die Protas sind natürlich alle liebenswert, etwas überzeichnet und die ganze Geschichte ist ganz schön vorhersehbar, aber das war mir egal. Dann noch ein altersschwacher Hund, ein Pferd und eine Ziege und fertig ist das Adventsvergnügen 😉 mit garantiertem Happy End.

Mein Fazit:
Ein richtig schöner, zeitloser Weihnachtsliro, den ich gerne gelesen habe.

Northtrop, Michael: Kälte


(Komisch, eben hat der link nicht funktioniert???)

Genre: Jugendbuch

Kurzbeschreibung:
Es schneit wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Scotty und seine Freunde Pete und Jason gehören zu den letzten sieben Schülern ihrer Highschool, die darauf warten, nach dem Unterricht abgeholt zu werden. Bald jedoch wird klar, dass niemand mehr kommen wird. Anfangs scheint es noch gar keine so schlechte Sache zu sein, den Abend und schließlich die Nacht in der Schule verbringen zu müssen immerhin sind die zwei süßen Mädchen Julie und Krista mit von der Partie. Doch als zuerst der Strom ausfällt, dann die Heizung, schließlich die Wasserleitungen einfrieren und der Schnee draußen immer höher steigt und sie in Dunkelheit hüllt, liegen die Nerven blank und plötzlich geht es ums nackte Überleben.

Meine Einschätzung:
Puuuhhh, bin ich froh, kein Teenager mehr zu sein ;-). Sieben zufällig zusammengewürfelte, pubertierende Jugendliche harren in ihren Schule in Neuengland aus, über das ein gigantischer Schneesturm hinwegfegt.
Die Geschichte wird aus Sicht eines der Jungen erzählt, der die Leser auch gerne persönlich anspricht – witzige Idee. Die jungen Leute sind natürlich mehr mit sich selbst, ihren Pickeln, Sehnsüchten und Problemen beschäftigt, als sich vernünftig mit der durchaus lebensbedrohlichen Situation auseinanderzusetzen. Das ist sicher realistisch ;-).
Bedauert habe ich nur, dass der Autor der Geschichte so ein plötzliches Ende verpaßt hat.

Mein Fazit:
Wer auf der Suche nach einem spannenden Buch für Jungs (und toughe Mädchen) ab 12 Jahren als Weihnachtsgeschenk ist, der könnte zu „Kälte“ greifen.

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