Kenyon, Sherrilyn: Prinz der Ewigkeit (15)


Genre: Urban Fantasy

Reihenfolge der Dark-Hunter-Serie:
Teil 1: Magie der Sehnsucht
Teil 2: Nächtliche Versuchung
Teil 3: Im Herzen der Nacht
Teil 4: Prinz der Nacht
Teil 5: Geliebte der Finsternis
Teil 6: Herrin der Finsternis
Teil 7: Geliebte des Schattens
Teil 8: Wächterin der Dunkelheit
Teil 9: Dunkle Verführung
Teil 10: In den Fängen der Nacht
Teil 11: Gebieter der Träume
Teil 12: Lockruf der Finsternis
Teil 13: Göttin der Nacht
Teil 14: Süße Verdammnis
Teil 15: Prinz der Ewigkeit

Kurzbeschreibung:
Vor elftausend Jahren wurde Acheron, der erste aller Dark Hunter, geboren. Laut Prophezeiung soll er das Ende der Götterwelt herbeiführen, weshalb seine Mutter ihn unerkannt als Menschenprinzen aufwachsen lässt. Doch seine silbrigen Augen verraten seine Herkunft. Von seinem Vater verstoßen, von seinem Onkel misshandelt, muss Acheron ein Leben lang Hass über sich ergehen lassen. Lediglich seine Schwester und seine Mutter bringen ihm Liebe entgegen – und eine weitere Frau: die griechische Göttin Artemis. Doch kann ihre vermeintliche Liebe ihn vor seinem Schicksal bewahren?


Meine Einschätzung:

Hmpf! Dass die Autorin die Geschichte von Acheron erst mit dem 15. Teil erzählt, nehme ich ihr übel, denn mit diesen Informationen hätte frau die bisherigen Teile der Serie viel besser verstanden. Nun bin ich fast schon froh, dass mir noch Teil 11 bis 13 fehlt, denn die kann ich jetzt mit den nötigen Hintergrundwissen lesen. Hmpf.
Was Archeron im Detail erdulden mußte ist unfassbar grausam und ich kann nur hoffen, dass keine Leserin aus Versehen über diesen Band gestolpert ist, ohne zu wissen, was sie erwartet. Vergewaltigungen, unvorstellbare Folterungen und seelische Grausamkeiten, die einen eigentlich nur den Kopf schütteln lassen. Wer die Serie allerdings kennt, ist zumindest halbwegs darauf vorbereitet.
Frau Kenyons Urban-Fantasy-Universum ist düster und grausam, lüstern und sexlastig, aber auch spannend, stellenweise witzig und unterhaltsam. Das muß man mögen oder auch nicht :-).

Mein Fazit:
Erhellende Folge der Serie, die ob der Grausamkeiten aber fast nicht zu ertragen war. Unbedingt mit Teil 1 beginnen. Dieser Band eignet sich nicht zum Quereinsteigen.

Berwein, Saskia: Todeszeichen


Genre: Krimi

Reihenfolge der Serie:
Teil 1: Todeszeichen
Teil 2: Herzenskälte
Teil 3: Seelenweh
Teil 4: Wundmahl
Teil 5: Zornesbrand

Kurzbeschreibung:
In einer Grube im Wald werden die Überreste einer zerstückelten Frauenleiche gefunden. Schon bald steht fest: Sie ist ein weiteres Opfer des „Künstlers“– eines Serienmörders, der bereits fünf Frauen entführt, tagelang gequält und ihnen bei lebendigem Leib rätselhafte Bilder in die Haut geschnitten hat. Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann ermitteln fieberhaft, um den grausamen Killer endlich zu stoppen …

Meine Einschätzung:
Ich bin ja ein letzter Zeit eher krimiabstinent, aber „Todeszeichen“ lag jetzt schon so lange vorwurfsvoll auf meinem SuB, dass ich mir gestern ein Herz fasst und mich dem hessischen Krimi widmete. Ehrlich gesagt war ich gleich zu Beginn enttäuscht, denn ich hatte mir eingebildet, dass die Krimis in Frankfurt spielen, aber nur die Hauptfigur Jennifer kommt aus Frankfurt und arbeitet in einem kleinen, fiktiven Städtchen im Spessart.
Aber nach einem gruseligen Vorspann und dem Fund eines weiteren, armen Opfers eines offensichtlich irren Serienmörders konnte ich den Krimi dann doch nicht aus der Hand legen.
Jennifer Leitner ist eine sympathische, wenn auch anstrengende Person, die zusammen mit einem Staatsanwalt, der relativ neu im Geschäft ist, versucht, diesem intelligenten Mörder auf die Spur zu kommen. Die Autorin beschreibt die Ermittlungen nicht sonderlich detailiert, aber dafür wird es auch nicht langweilig oder zu detailverliebt. Es gibt ein bis zwei falsche Spuren, die selbst ich als falsch erkannt habe und auch sonst ist der Verlauf der Geschichte doch recht vorhersehbar, auch wenn man keine zweite Miss Marple ist.
Ich denke, dass „Todeszeichen“ ein Krimi ist, denn man gut im Liegestuhl auf dem Balkon oder am Strand lesen kann, wenn man durchs Vogelgezwitscher oder Meeresrauschen abgelenkt ist. Dann stören mich nämlich die vielen Klischees nicht so sehr ;-).

Mein Fazit:
Ein hessischer Krimi ohne jeden hessischen Bezug, routiniert, spannend, aber vorhersehbar.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst Du dem zu.

Datenschutzerklärung